04.07.2026 — Somalia / Westafrika / Moldau
In Kürze
PP und Vox einigen sich auf Regierungsabkommen für Andalusien.
PP und Vox einigen sich auf Regierungsabkommen für Andalusien.
Bei Regionalwahlen verliert konservative PP absolute Mehrheit und muss mit rechtsextremer Vox regieren; sozialdemokratische PSOE verliert weiter und verzeichnet historisch schlechtestes Ergebnis, wohingegen linkes regional-nationalistisches Bündnis hinzugewinnt.
Konservative PP und rechtsextreme Vox koalieren in Spaniens Aragon.
Rechtsextreme Vox bricht Koalitionen mit konservativer PP in Regionalregierungen von Valencia, Aragon, Kastilien, León und Murcia, nachdem PP für Umverteilung von 347 minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen von Kanaren auf Festland-Spanien stimmt; somit ist gemeinsame Vox-PP-Opposition gegenüber Regierung Sánchez maßgeblich geschwächt (von RWandler).
Regierung Pedro Sánchez zieht nach Auftritt des argentinischen Präsidenten Javier Milei bei Vox-Europawahlkampf spanischen Botschafter aus Buenos Aires nach Madrid zu Konsultationen ab (von FHeller).
Konservative Oppositionspartei PP nun doch zuversichtlich, eigene Minderheitsregierung zu bilden, deren Teil rechtsextreme Vox zwar nicht wäre, die jedoch von ihr unterstützt würde; Premierminister Sánchez Sondierungsgespräche mit katalanischen und baskischen Separatisten somit unter Druck (mit Reuters).
Bei vorgezogenen Parlamentswahlen gewinnen rechte Oppositionsparteien PP und Vox weniger hinzu als erwartet und können somit keine Regierung bilden; Konservative PP mit 33% stärkste Partei, vor sozialdemokratischer PSOE des Premierministers Pedro Sánchez mit 32% und rechtsextreme Vox, die sogar 6,5% auf 12,5% verlor; Vox und PP waren in letzten Monaten Koalitionen in Kommunen und Regionen eingegangen (von RStreck); Sánchez könnte nun, wie 2019 mit Stimmen der separatistischen Parteien aus Katalonien und dem Baskenland, sowie der Podemos-Partei erneut zum Premierminister ernannt werden, wobei er zuvor wohl große Zugeständnisse machen müsste (von FHeller und MGriera); EVP-Fraktion im EU-Parlament ruft PP-Anführer Feijóo zu Koalition mit PSOE auf (von MGriera); Sanchéz schließt trotz schwieriger Regierungsbildung Neuwahlen aus (von SJones und LOCarroll).
Linke Kandidatin Gonzáles der RC-Partei des Ex-Präsidenten Rafael Correa führt in Umfragen vor Wahl im August deutlich vor bei Wahlen 2021 unwahrscheinliche knapp drittplatziertem, grün-linkskonservativem Yaku Pérez und SPANIENs Vox-verbundenen Ex-Vizepräsident Sonnenholzner; einflussreiche indigene Dachorganisation Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador unterstützt keine der Kandidaten (von TBSchützhofer).
Konservative PP-Partei von Feijóo schließt nach Kommunalwahlen zahlreiche Koalitionen mit neo-francistischer Vox-Partei für Provinzialregierungen; Feijóo hatte sich bislang eher von Vox distanziert; im Herbst stehen Parlamentswahlen an (19.6 FHeller).
Premierminister Pedro Sánchez ruft Neuwahlen für 23. Juli aus, nachdem seine PSOE-Partei bei Regionalwahlen deutlich verliert; ebenfalls linke Podemos-Partei will starke Front gegen rechte PP und rechtsradikale Vox bilden (von FHeller); Nach Regional- und Kommunalwahlen am Wochenende werden fast alle großen Städte von PP regiert (von RStreck); Liberale Ex-Regierungskoalitionspartei Ciudadanos stürzt von 9% auf 1,3% ab (von FHeller und TGSchminke).