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Dschibuti

37Nachrichten

Nachrichten zu Dschibuti

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04.01.2024 — Iran / Israel / Palästina

Sudan

Rapid Support Forces-Milizenführer Mohamed Hamdan Dagalo setzt Auslandsreise mit Gespräch bei Präsident William Ruto in KENIA fort, wo sie Intergovernmental Authority on Development-Friedensprozess besprechen (mit AFP); Hemeti erklärt, für sofortigen Waffenstillstand mit Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan offen zu sein und kündigt an, 450 politische Gefangene zu befreien und humanitäre Korridore zu öffnen, nachdem er Abkommen mit ziviler Oppositionsbewegung des 2021 abgesetzten Premierministers Abdalla Hamdok unterzeichnet (von MAbdallatif); Burhan wirft Hemetis Auslandsstationen UGANDA, ÄTHIOPIEN und DSCHIBUTI "Komplizenschaft" mit "Mördern" der RSF vor; Militärgeheimdienst nimmt 2 Führungskräfte der sozialdemokratischen SCP und Chef der Nasser-Partei nach dessen Flucht aus Dschasira in Port Sudan fest, die sich zuvor gegen Krieg und Kriegsrecht positioniert hatten; Ex-Generalsekretär der Bedscha warnt vor "extrem fragiler Situation" in Bundesstaaten Gedaref, Kassala und Rotes Meer wegen RSF-Offensive in benachbartem Dschasira, Angst vor RSF-Schläferzellen, sowie Bewaffnung der Zivilbevölkerung durch Militär.

22 Quellen

03.01.2024 — Somalia / Äthiopien / Tschad

Somalia / Äthiopien

Regierung Hassan Sheikh Mohamud verurteilt Hafenabkommen zwischen Äthiopiens Regierung Ahmed und Somaliland, das durch Angriff auf somalische Souveränität Stabilität in der gesamten Region bedrohe; Abkommen sieht Anerkennung der Souveränität Somalilands im Norden Somalias vor, Errichtung einer äthiopischen Militärbasis in Somaliland, sowie Nutzung des somaliländischen Hafens Berbera durch Äthiopien, woraufhin Somalia Botschafter aus Äthiopien zurückzieht (mit AFP); Äthiopien leitet seit Gaza-Kriegsbeginn Großteil der Exportwaren nicht mehr an Überseehafen von DSCHIBUTI, wo Warenmenge um 25% zurückgegangen ist, sondern über Berbera, dessen Schifffahrtsroute vor Houthi-Miliz-Angriffen sicherer zu sein scheint und dessen Warenmenge sich seit Oktober vervierfacht hat; Abkommen sieht zusätzlich Teilhabe Somalilands an äthiopischer Fluggesellschaft vor (von DJohnson); Äthiopien seit gestern BRICS-Mitglied.

14 Quellen

31.12.2023 — Somalia / Kasachstan / Afghanistan

Somalia

Regierung Mohamud und Regierung von Somaliland Bihi einigen sich nach Vermittlung durch DSCHIBUTIs Regierung Ismaïl Omar Guelleh erstmals seit 2020 auf Fortführen der Gespräche, um grundlegende Konflikte zu lösen (mit AFP).

11 Quellen

28.12.2023 — Israel / Westasien / Sudan

Sudan

Rapid Support Forces-Milizenführer Mohamed Hamdan Dagalo beginnt erstmals seit Kriegsbeginn Auslandsreise in UGANDA und ÄTHIOPIEN, wo er mit Präsident Yoweri Museveni (mit Reuters) und Premierminister Ahmed über Krieg redet, wohingegen laut Außenministerium von DSCHIBUTI direktes Treffen mit Militärführer Abdel Fattah al-Burhan auf Anfang Januar 2024 verschoben wurde (mit AFP).

16 Quellen

28.11.2023 — Panama / Kanada / Burkina Faso

Sudan

Human Rights Watch ruft UN-Sicherheitsrat auf, "alle Optionen" zum Schutz von Zivilisten in von Krieg betroffener Region Darfur in Erwägung zu ziehen (mit AP), da dort Massaker aufgrund von Ethnien-Zugehörigkeit verübt würden; Erstmals gegenseitiger Beschuss von Rapid Support Forces und Militär über Nil in Hauptstadt Khartoum (mit AFP); Intergovernmental Authority on Development bestellt nach Ausweitung der RSF-Offensive auf Kordofan Sondersitzung in DSCHIBUTI ein, um Verhandlungen zwischen Mohamed Hamdan Dagalo und Abdel Fattah al-Burhan in SAUDI ARABIEN weiter zu unterstützen und voranzubringen.

14 Quellen

Anfang der 2020er in Somalia 3

Meldung

Anfang der 2020er in Somalia 3.

12.01.2023: - Regierung der semi-autonomen Region Puntland beendet Zusammenarbeit mit Regierung Hassan Sheikh Mohamud; zuletzt Machtkampf um Politik, Justiz und Sicherheit in Puntland, sowie Streit über Kontrolle möglicher Öl- und Gasvorkommen vor der Küste Puntlands, was auch zu Konflikt zwischen Mohamud und Somaliland geführt hat; Puntland will wieder mit Regierung kooperieren, sobald neue Verfassung ausgearbeitet ist, in der Puntland mehr Autonomie fordert.

22.01.2023: - al-Shabaab greift Regierungssitz der Regionalregierung der Hauptstadt Mogadischu an und besetzt es kurzzeitig; Al-Shabaab-Miliz entstand aus Gemenge von tribalistischer Politik der "Clans" mit kolonialen Wurzeln und der Internationalen Gemeinschaft, die diese Clans stützt, was zu grundsätzlichen Lebenshaltungskrisen führt.

29.01.2023: - Rund 300 muslimische Kleriker erklären bei Treffen in Hauptstadt Mogadischu Regierung Mohamud ideologische Unterstützung im Kampf gegen al-Shabaab-Miliz; Kleriker aller islamischer Strömungen, auch des konservativen Wahabismus, an Erklärung beteiligt; Al-Shabaab verliert seit Amtsantritt Mohamuds 2022 immer mehr Macht.

01.02.2023: - Bei regionalem Treffen sagen Kenia, Dschibuti und Äthiopien Präsident Mohamud Unterstützung in seinem "totalen Krieg" gegen al-Shabaab in Form von Waffenlieferungen und politischer Unterstützung zu; Länder wollen nun Partnerschaft zum gemeinsamen Kampf gegen al-Shabaab gründen; Die Länder stellen bereits Truppen für Afrikanische Union-Mission mit 20.000 Streitkräften in Somalia, die jedoch bis 2024 sukzessive verkleinert werden soll.

06.02.2023: - Bis zu 34 Tote bei Kämpfen in nördlicher Stadt Las Anod, die von unabhängiger Republiken Somaliland und somalischer Region Puntland beansprucht wird; Zuvor hatten pro-somalische Clan-Älteste in umstrittenen SSC-Distrikten zur Unterstützung für die Einheit Somalias aufgerufen und somaliländische Truppen zum Rückzug aufgerufen.

11.02.2023: - Regierung von Somaliland verkündet bedingungslose Waffenruhe nach 5 Tagen Kämpfen mit mindestens 58 Toten in und um Stadt Las Anod, die von SSC-Milizen kontrolliert wird, die lieber zu Somalia, als zu Somaliland gehören wollen; SSC dementiert Waffenstillstand und wirft Somaliland vor, morgen Las Anod stürmen zu wollen; bei Kämpfen der letzten Tage bombardierten somaliländische Truppen auch zivile Einrichtungen in Las Anod.

22.02.2023: - Kämpfe zwischen Somaliland und SSC-Milizen rund um Stadt Las Anod nach brüchiger Waffenruhe fortgesetzt; beinahe alle Bewohner+ aus Las Anod geflohen; 89% der Vertriebenen laut UN Frauen und Kinder.

06.03.2023: - Truppen von Somaliland setzen Bombardierung der SSC-kontrollierten Stadt Las Anod fort, aus dessen Umland bereits rund 200.000 Menschen von Kämpfen vertrieben wurden; Äthiopische Regierung entsendet Delegationen in somaliländische Hauptstadt Hargeisa und nach Puntland zu Gesprächen mit SSC-Clans.

29.03.2023: - Laut USA haben somalische Truppen in von Präsident Mohamud ausgerufenen "totalen Krieg" 1/3 der von al-Shabaab kontrollierten Gebiete zurückerobert; Mohamud leitet nun 2. Phase der Offensive ein, die mit Hilfe der USA, TÜRKEI, der Afrikanische Union, der Nachbarländer und lokaler Milizen alle Gebiete zurückerobern soll; Al-Shabaab konnte sich bereits nach militärischer Niederlage 2011 neu gruppieren.

8 Quellen

Anfang der 2020er in #Dschibuti

Meldung

Anfang der 2020er in Dschibuti.

28.03.2021: - Somalische al-Shabaab will vor anstehenden Präsidentschaftswahlen in Dschibuti Angriffe auf westliche Konzerne im Land intensivieren; Dschibuti beherbergt nicht nur viele ausländische Militärbasen, wie der USA, Frankreichs, der Türkei, Japan, China, Italiens und Russlands, sondern auch den strategisch entscheidenden Hafen am Roten Meer und am Golf von Aden, über die viel Erdöl- und Warentransport stattfindet; ist einer der wenigen Häfen, die sogar während dem massiven globalen Welthandelsrückgang 2020 einen 30%igen Anstieg des Containerverkehrs verzeichnen konnte; Präsident ist seit 1999 Guelleh und er wird wohl auch wiedergewählt.

10.04.2021: - Präsident Guelleh mit über 98% wiedergewählt; Opposition war sich nicht einig, ob Wahlen boykottiert werden sollen.

01.07.2022: - Südsudanesische Handelskammer erwägt, Außenhandel über Hafen von Dschibuti abzuwickeln, anstatt über kenianischen Hafen von Mombasa; Südsudan macht 9,9% des Warenverkehrs in Mombasa aus; Dschibuti versucht, Handelsbeziehungen zu Südsudan zu verbessern, wohingegen Südsudan und Kenia bereits in gemeinsamer Ostafrikanische Gemeinschaft-Wirtschaftsgemeinschaft sind.

30.08.2022: - Erstes Getreideschiff aus Ukraine erreicht Überseehafen Dschibuti am Horn von Afrika, das von seit Jahren anhaltender Dürre und gestiegenen Lebensmittelpreisen betroffen ist; Getreide soll nun nach Äthiopien verfrachtet werden, wo Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Tigray People’s Liberation Front seit Kurzem wieder eskalieren; Straße von Addis Abeba nach Dschibuti in Tigray-Krieg umkämpft.

08.10.2022: - Splittergruppe der ehemaligen FRUD-Rebellion tötet 7 Streitkräfte bei Schusswechsel im Norden des Landes; FRUD kämpfte 1991-1994 als ethnische Miliz der Afar gegen ethnische Issa-Regierung.

24.02.2023: - Bei heutigen Parlamentswahlen treten nur 2 Parteien an; Oppositionsparteien boykottieren Wahlen; Wahlbeteiligung nach 24 Jahren der Regierung Guelleh bedeutend gering; in der Zeit wurde Dschibuti zum wichtigsten Hafen Ostafrikas und blieb politisch relativ stabil.

4 Quellen

21.06.2023 — Sudan / Somalia / Migration

Sudan

RSF-Miliz droht SÜDSUDAN morgen jede Erdölpipeline-Aktivitäten in von ihnen kontrollierten Gebieten zu blockieren, sollte Südsudan ihre Einnahmen nicht mit RSF teilen; Zugriff auf Erdölvorkommen in umstrittener Grenzregion Abyei war u.a. Grund für Eskalation zwischen Abdel Fattah al-Burhan und Mohamed Hamdan Dagalo; Bereits Ende letzter Woche kündigte Südsudans Regierung Salva Kiir an, wichtigen Erdölexport von besagten Pipelines und Port Sudan nach DSCHIBUTI und Mombasa in KENIA zu verlagern; Kämpfe in Hauptstadt Khartoum nach dreitägiger Waffenruhe wieder aufgenommen (von DJohnson); Darfur-Gouverneur Minni Arko Minnawi ruft UN auf, Untersuchungsgebiet des Weltstrafgerichts auf Darfur auszuweiten.

14 Quellen

13.06.2023 — Eritrea / Nordostafrika / Sudan

Sudan / Nordostafrika

DSCHIBUTI zieht sich aus Intergovernmental Authority on Development-Troika zurück, die zwischen Kriegsparteien Mohamed Hamdan Dagalo und Abdel Fattah al-Burhan vermitteln wollen, womit in nächsten 10 Tagen weiterhin Präsidenten und Premierminister des SÜDSUDAN und KENIAs, sowie nun ÄTHIOPIENs und SOMALIAs Gespräche mit Hemeti und Burhan führen wollen (von AMutambo); IGAD will nun "inklusiven nationalen Dialog" im Sudan initiieren; Militärregierung Burhan schließt daraufhin Möglichkeit eines direkten Treffens mit Hemeti aus (mit AFP).

14 Quellen