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Essequibo

32Nachrichten

Nachrichten zu Essequibo

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31.12.2023 — Somalia / Kasachstan / Afghanistan

Brasilien / Nordsüdamerika

Regierung Luiz Inácio Lula da Silva ruft zu Zurückhaltung bei Konflikt zwischen VENEZUELA und Guyana um Essequibo auf, nachdem britisches Marineschiff zur Unterstützung Guyanas nach Essequibo aufbricht, was Venezuelas Regierung Nicolás Maduro als Bedrohung seiner Souveränität betrachtet (von ACAlava).

11 Quellen

25.12.2023 — Jemen / Sri Lanka / Serbien

In Kürze

UK entsendet Kriegsschiff nach Essequibo in Guyana.

16 Quellen

15.12.2023 — Äthiopien / Venezuela / Guyana

Venezuela / Guyana

Präsidenten Nicolás Maduro und Irfaan Ali einigen sich bei bilateralen Gesprächen darauf, keine Gewalt anzuwenden, um Grenzfrage um Essequibo zu klären, bleiben jedoch in ihren Positionen firm; Gespräche fanden unter Vermittlung von SANKT VINCENT statt und ohne Teilhabe der USA und UKs (von KWojczenko); Ali besteht weiterhin auf Lösung des Territorialstreits vor Weltgericht, während Maduro diesen Mittler ablehnt (von JFrench); Grenze wurde 1835 von deutschem Naturforscher gezogen, aber von Venezuela nicht anerkannt, bis 1899 mutmaßlich durch Korruption gefälltes Urteil in USA Grenze bestätigte, was 1966 bei UN-Verhandlungen wieder in Frage gestellt wurde (von EGolinger).

15 Quellen

10.12.2023 — Guatemala / Argentinien / Ägypten

Venezuela / Guyana

Präsidenten Nicolás Maduro und Ali wollen sich nach Vermittlung durch lateinamerikanisch-karibischen Staatenbund Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten nächste Woche zu bilateralen Gesprächen über Grenzstreitigkeiten um Essequibo treffen.

13 Quellen

06.12.2023 — Russland / USA / Israel

Guyana

Guyanischer Präsident Ali kündigt Verteidigungsbereitschaft für Region Essequibo an, die auch Venezuela für sich beansprucht, nachdem venezolanischer Präsident Nicolás Maduro seinerseits Verteidigungseinsatzzone in Essequibo gründet (von JFrench).

16 Quellen

03.12.2023 — Bhutan / Indien / Demokratische Republik Kongo

Venezuela / Guyana

Heute Referendum über Zugehörigkeit der guyanischen Region Essequibo zu Venezuela beginnt, dessen Ergebnis nicht bindend ist, aber von Guyana als weiteren Schritt Richtung Annexion wahrgenommen wird (mit AP).

15 Quellen

01.12.2023 — Guinea-Bissau / Israel / Palästina

Nord-Südamerika

BRASILIEN verstärkt angesichts der Spannungen zwischen VENEZUELA und Guyana wegen für Wochenende geplantem venezolanischem Referendum über die Zugehörigkeit der guyanischen Region Essequibo zu Venezuela Militärpräsenz in Grenzregion; Venezuela hatte gegen Ausschreibung von neuen Erdölabbau-Konzessionen vor Küste Essequibos durch Guyana protestiert, da die Region seit 1966 offiziell umstritten sei.

18 Quellen

26.11.2023 — Sierra Leone / Myanmar / China

In Kürze

US-Delegation wegen Essequibo in Guyana erwartet (von JClark).

17 Quellen

20.11.2023 — Argentinien / Westasien / Südsudan

Guyana

Karibische Staatengemeinschaft Karibische Gemeinschaft positioniert sich zugunsten der guyanischen Position, die Region Essequibo gehöre völkerrechtlich, sowie realpolitisch zu Guyana gehört; Venezuela plant am 3.12 ein Referendum über die Aufrechterhaltung des Anspruchs auf Essequibo, was zur Folge hätte, dass Essequiber+ venezolanische Staatsbürgerschaft beantragen dürften (von BMcLeod); Insbesondere stellt Grenzstreit jedoch Streit um große Öl- und Gasvorkommen vor Küste Essequibos dar, was USA bereits Anfang November dazu bewegte, Militärkooperation mit Guyana auszubauen.

10 Quellen

01.11.2023 — USA / Indien / Essequibo

Meldung

(3).

Im Osten von Panama, auf der anderen Seite der Karibik liegt das heutige Guyana. 1823 hatte ich bereits über den Sklavenaufstand in DEMERARA-ESSEQUIBO berichtet, wie Guyana damals hieß, und ich hatte im Begleittext erzählt, wie umkämpft das Thema der Sklaverei im damaligen britischen Weltreich war. 50 Jahre später war diese herkömmliche Form der Sklaverei in Nord- und Südamerika fast beseitigt. Die ehemaligen Sklaven+ wurden aber nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich von den Betrieben und Lobbys bekämpft, die über Jahrhunderte auf brutalste Weise Humankapital aus ihnen geschlagen hatten. Aus der Sklaverei entlassen, wurden vielerorts Vertretern+ der neuen afro-amerikanischen Gesellschaftsgruppe keine Arbeit gewährt, sodass sie verarmten. An ihre Arbeitsstelle traten in vielen Ländern Migranten+ z.B. aus Europa, aber auch Vertragsarbeiter aus noch weiter entfernten Ländern. Dass die chinesische Bevölkerung in den USA aus dieser ökonomischen Gemengelage heraus zunahm, haben wir bereits in den Nachrichten von 1903 gelesen. In Guyana aber, das noch zum Britischen Weltreich gehörte, startete in den 1830ern eine von den Kolonialbehörden gewollte, kontrollierte Einwanderung von 230.000 Vertragsarbeitern aus Britisch INDIEN, zu deren Zahl in den Nachrichten von 1873 bereits eine Bilanz gezogen wird.

Anders als in den Nachrichten von 1943 sollte die in den Nachrichten angekündigt Hungersnot 1873 übrigens zu fast keinen Todesfällen führen, was als eine der größten Erfolge der britischen Kolonialherrschaft in Indien gilt und dem Vizegouverneur Temple zu verdanken ist. Temple hatte keine Ausgaben gescheut, sodass er so sehr für die Kosten seiner Hungerhilfe kritisiert wurde, dass er bei der nächsten Dürre 1876 deutlich weniger in Hungerhilfe investierte, was den Tod von 5 bis 10 Millionen Menschen zur Folge hatte. Diese Dürren, die in Britisch Indien bis weit ins 20. Jahrhundert anhalten sollten, waren mit ein Grund für die Entstehung der Indischen Unabhängigkeitsbewegung, die ich bereits 1943 thematisiert habe. In der öffentlichen Wahrnehmung der Indischen Unabhängigkeit steht natürlich Mahatma Gandhi im Mittelpunkt, der 1873 gerade einmal 4 Jahre alt war, der aber in einem politischen Klima aufwuchs, das nicht nur durch Hungerkatastrophen geprägt war, sondern auch z.B. durch die in den Nachrichten beschriebene "harsche und tyrannische" britische Fremdherrschaft über den Salzhandel in Indien, was um 1873 in der heute nur schwer vorzustellenden "Großen Hecke von Indien", die das Land in 2 Hälften teilte, ihren absurden Höhepunkt fand. 1930 führte Gandhi dann bekanntlich den Salzmarsch gegen das Salzmonopol der Briten an.

2 Quellen