21.05.2024 — Westasien / Südafrika / Mali
Neukaledonien
Französische Behörden verweigern AUSTRALIEN und NEUSEELAND Rückführung ihrer Staatsbürger aus Neukaledonien, da zunächst "republikanische Ordnung" am Flughafen wiederhergestellt werden müsse.
Französische Behörden verweigern AUSTRALIEN und NEUSEELAND Rückführung ihrer Staatsbürger aus Neukaledonien, da zunächst "republikanische Ordnung" am Flughafen wiederhergestellt werden müsse.
Hunderten Sicherheitskräften gelingt wohl nicht vollständige Räumung der Flughafen-Zufahrtsstraße, sodass weiterhin steigende Zahl von hunderten Touristen+ festsitzt (von ECorlett und BDoherty); AUSTRALIENs Militär erklärt sich angesichts der steigenden Todeszahlen bereit, französischen Sicherheitskräften zu helfen.
Aus FRANKREICH eingeflogene Sicherheitskräfte beginnen bislang größte Operation gegen Straßenproteste, die auch in 6. Nacht in Folge Zufahrtsstraße zu Flughafen blockiert hatten; Nickel-Preise steigen wegen Protesten.
1000 weitere französische Sicherheitskräfte treffen in Neukaledonien zur Unterdrückung der Proteste ein (von GGotev); Laut Medienberichten verdächtigt französischer Geheimdienst TÜRKEI und ASERBAIDSCHAN, Proteste in Neukaledonien angeheizt zu haben (von RSoylu), was Innenminister Darmanin bezüglich der Vorwürfe gegen Aserbaidschan, sowie gegen RUSSLAND und CHINA bestätigt; Kern des Konflikts ist neues Wahlgesetz, das Franzosen+ schneller Wahlrecht gibt; Franzosen+ kontrollieren Städte und fruchtbare Ebenden im Süden der Insel (von BSchmid).
Einsatz von rund 2000 Sicherheitskräften, Hausarrest für 5 Protestorganisatoren und Verbot des Kommunikationsmittels TikTok führen nach Ausrufung des Ausnahmezustands durch Präsident Macron zu erfolgreicher Unterdrückung jeglicher Proteste gegen Wahlrechtsreform und jeglicher Gewalt; Durch Schließung des Flughafens droht Lebensmittelknappheit, die Frankreich mit eigener Luftbrücke mit Grundnahrungsmitteln lösen will (mit APA), wobei eigentliches Problem wohl bei Lebensmittelverteilung liegt; Weitere 1000 aus Frankreich abbestellte Polizeikräfte sollen nun Gebiete unter ihre Gewalt bringen, die bislang noch außer Kontrolle des Staates sind (von JMazzoni).
Regierung Macron verhängt Ausnahmezustand in südpazifischer Überseeregion Neukaledonien, nachdem bei Protesten nun 4 Menschen getötet wurden, während Gouverneur Le Franc vor "Bürgerkrieg" warnt; Pazifischer Inselbund Pacific Islands Forum bietet Vermittlung an.
Nächtliche Ausgangssperren angesichts fortlaufender, teils gewaltsamer Proteste mit nun 1 Toten gegen Verfassungsänderung, verlängert; Separatistenpartei UNI ruft zu friedlichen Protesten auf.
Ausgangssperre und Entsendung von Sicherheitskräften nach gewaltsamen Protesten bei Generalstreik in Neukaledonien gegen von Regierung Macron geplante Verfassungsänderung, die Regionalparlamente vergrößern und somit Proporz-Anteil der indigenen Kanak verringern würde und die seit 10 Jahren in Nekaledonien lebenden Franzosen+ Wahlrecht gewährt; Schulen und Flughafen wegen Protesten geschlossen.
Regionalwahlen in Neukaledonien verschoben.
Indigene Separatistenpartei tritt in beratende Gespräche mit Weltgericht, um 2021 von ihnen boykottiertes Referendum über Unabhängigkeit von FRANKREICH möglicherweise als ungültig zu bewerten, da Referendum während der Pandemie und unter Truppenpräsenz erzwungen worden sein (von DBrennan).