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Land / Territorium

Südamerika

86Nachrichten

Nachrichten zu Südamerika

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10.12.2022 — Kosovo / Serbien / Bangladesch

Uruguay / Südamerika

Uruguay stellt Antrag auf Beitritt zum Transpazifischem Freihandelsabkommen CPTPP, obwohl es als MERCOSUR-Mitglied nur in Abstimmung mit Gemeinsamer Markt des Südens über Freihandelsabkommen verhandeln dürfte.

14 Quellen

20.10.2022 — USA / Haiti / Dominikanische Republik

Meldung

2 Gründe für Migration und Migrationsbekämpfung Mitte August 2021 traf ein Erdbeben der Stärke 7,2 Haiti, bei dem mehr als 2200 Menschen starben. Es verschlimmerte die ohnehin bereits belastende Situation in den haitianischen Slums, die inzwischen zu einem wichtigen Drehpunkt des politischen Geschehens in Haiti geworden sind. Systematische Armut gab es in Haiti schon vor Beginn der neokolonialen Schuldknechtschaft vor über 200 Jahren, aber die Slums, die wir spätestens seit den Bildern des verheerenden Erdbebens 2010 kennen, sind in ihrer heutigen Ausprägung ein eher neues Phänomen. Die Slums entstanden vereinfacht aus zwei Gründen: 1. Das Leben in ländlichen Gebieten ist von Kargheit und Armut geprägt, das noch dazu durch die Konkurrenz von Billiglebensmitteln z.B. aus den USA erschwert wird, und 2. die Hauptstadt Port-au-Prince bietet legale und illegale Arbeitsplätze in der Dienstleistungsindustrie. Beide Trends wurden durch neoliberale Reformen unter Einfluss der USA in den 1990ern verstärkt. Die Migration vom Land in die Stadt fand vor allem in den 2000ern statt, als der Anteil der Stadtbevölkerung an der Gesamtbevölkerung von 36% auf 52% enorm anstieg. 2010, als ein Großteil der neu Hinzugezogenen noch in äußerst provisorischen Behausungen lebte, tötete ein Erdbeben Hunderttausende Menschen. Während die mit Abstand meisten haitianischen Migrantinnen und Migranten also innerhalb Haitis migrieren, sind die wichtigsten internationalen Migrationsziele die USA und das einzige Nachbarland Haitis, die Dominikanische Republik. Beide Länder haben in den letzten Jahren der Migration den Kampf erklärt: Die USA bauten eine Mauer, erschweren Asylanträge und verpflichten zahlreiche zentralamerikanische Länder auf der Migrationsroute, die Migration zu stoppen, und auch die Dominikanische Republik baut derzeit eine Mauer. Das ändert nichts daran, dass Haitianerinnen und Haitianer weiterhin migrieren, allerdings unter weitaus lebensbedrohlicheren Umständen. Im September und Oktober 2021 war besonders die Ankunft tausender haitianischer Flüchtender und Migranten an der us-mexikanischen Grenze im Fokus internationaler Medienberichterstattung. 2021 migrierten 80.000 Haitianerinnen und Haitianer von Südamerika durch Panama, weiter Richtung Mexiko und USA. Dieser Trend scheint in näherer Zukunft nicht abzuebben und je mehr die Migration bekämpft wird, desto mehr ähneln die Umstände der Migration einer Flucht.

10 Quellen

07.10.2022 — Lesotho / Äthiopien / Afrikanische Union

Finanzwelt / Südamerika

Neuer Präsident von KOLUMBIEN Gustavo Petro schlägt Steuer auf spekulative Kapitalabflüsse vor und kritisiert jüngste Zinserhöhung der Zentralbank, was 5 ehemalige Finanzministerin kritisieren, da er so Markt verunsichern würde; Petro führt 1. linke Regierung der Geschichte Kolumbiens; Zentralbank von ARGENTINIEN geht nach Umfrage von 100% Inflation bis Jahresende aus.

13 Quellen

20.09.2022 — Osteuropa / UN-Generalversammlung / Haiti

Südamerika

Kolumbien, Peru und Chile wollen zum Jahreswechsel Börsen zusammenführen, um wettbewerbsfähiger zu werden.

14 Quellen

10.09.2022 — Russland / Ukraine / Mexiko

Südamerika

2/3 der gerodeten Gebiete in brasilianischer, bolivianischer und argentinischer Region Gran Chaco nicht für Landwirtschaft genutzt; Gründe dafür Landspekulation, Befürchtung, dass Rodung in Zukunft verboten wird oder Unternehmenspleiten; Landwirtschaft eigentlich für 90%-99% der weltweiten tropischen Entwaldung verantwortlich.

10 Quellen

05.09.2022 — Chile / Kenia / UK

Türkei / Südamerika

Andengemeinschaft CAN nimmt nach Spanien und Marokko auch Türkei als Beobachterland auf; Türkei in mehre lateinamerikanische Industrien involviert.

14 Quellen

August 2022

Meldung

August 2022 Im August stellten mit 30,2% erstmals seit 2021 asiatische Länder wieder die meisten Erwähnungen der Nachrichten in diesem Kanal, gefolgt von Europa und Afrika. Das lag nicht nur am Fokus auf Chinas Pazifik- und Taiwan-Politik, an den politischen Krisen in Pakistan und dem Irak, und Wirtschaftskrisen wie in Bangladesch, sondern auch an meinem Bemühen, mehr Nachrichten aus Südostasien zu bringen. Neuerdings The Diplomat (tD) und weiterhin CNA waren dafür gut. Ein weiterer Faktor war die relative Ruhe auf dem afrikanischen Kontinent. Hier fanden in Kenia und Angola Wahlen statt und in Äthiopien brach der Tigray-Krieg wieder aus. In Europa lag der Fokus weiterhin auf Russland/Ukraine, aber auch ein Streit zwischen Serbien und dem Kosovo führte zu roten Tupfern in Osteuropa. In Südamerika beobachten wir in Brasilien keine Ruhe vor dem Sturm, in Kolumbien formt die neue Regierung eine neue Politik und in Argentinien gingen die Menschen, wie weltweit gegen steigende Lebenshaltungskosten auf die Straße.

0 Quellen

12.08.2022 — Europa / Somalia / Syrien

Amerika

Seit Jahresbeginn durchquerten >70.000 Migranten+ Darién-Dschungel in Panama, der Nord- mit Südamerika verbindet, was 60% mehr ist als im Vorjahreszeitraum; Migranten+ stammen mehrheitlich aus Venezuela, Kuba und Haiti, und sind auf Weg in USA.

10 Quellen

21.07.2022 — Italien / Sudan / Irak

Südamerika

Gemeinsamer Markt des Südens-Staaten senken gemeinsam Außenzölle um 10%; Relative Uneinigkeit bezüglich Ausrichtung zu China und Brasilien.

10 Quellen

Juni 2022

Meldung

Juni 2022 Diese Karte zeigt, wie oft die einzelnen Länder in diesem Kanal erwähnt wurden. Im Juni war die Berichterstattung in diesem Kanal, wie schon im Mai, regional gleichmäßiger verteilt als im Vorgängermonat. Dass das auch sehr betrübende Gründe haben kann, zeigt die häufige Erwähnung von Ruanda und seinem Nachbarn, der Demokratische Republik Kongo, wo in diesem Monat der M23-Konflikt eskalierte. In Südamerika trugen Wahlen in Kolumbien und politische Krisen in anderen Andenstaaten zu mehr Erwähnungen bei. Indien erlebte einen Monat der Proteste, Sri Lanka bleibt wegen des Wirtschaftszusammenbruchs Thema und die Berichterstattung über Südostasien etabliert sich endlich in diesem Kanal. In Europa nahmen die Nachrichten über den militärischen Teil des Krieges ab.

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