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Welt

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Nachrichten zu Welt

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30.01.2023 — Äthiopien / Eritrea / Tunesien

Ukraine / Welt

Premierminister von KROATIEN Milanović warnt, dass "westliche" Waffenlieferungen an UKRAINE Kriegsende nur hinauszögern, da RUSSLAND militärisch ohnehin überlegen sei; Präsident von BRASILIEN Luiz Inácio Lula da Silva lehnt Lieferung von Panzermuntion an DEUTSCHLAND ab, die im Ukraine-Krieg zum Einsatz hätte kommen sollen.

11 Quellen

29.01.2023 — Israel / Palästina / Malediven

Israel / Palästina

2 Anschläge auf jüdische Israelis in Ost-Jerusalem mit 7 Toten, nachdem zuvor bei israelischer Razzia in Westjordanland 9 Palästinenser+ getötet worden waren; Biden spricht von "Angriff auf zivilisierte Welt", Scholz ruft zu Dialog zwischen Israel und Palästina auf; Neue Regierung Benjamin Netanjahu will in Reaktion auf jüngste Eskalation Waffengesetze lockern und Angehörigen von Attentätern, die Tat unterstützt haben sollen, Sozialversicherungsansprüchen entziehen; Weiter landesweite Proteste gegen neue Regierung Netanjahu, da sie Unabhängigkeit der Justiz schwächen will.

USA / China

Laut "Bauchgefühl" eines US-Generals werden USA und China 2025 Krieg miteinander führen; alle Welt berichtet darüber, auch ich.

8 Quellen

27.01.2023 — Haiti / Fidschi / Demokratische Republik Kongo

Ukraine / Welt

USA und FRANKREICH schließen Lieferung von Kampfjets an Ukraine nicht aus; Deutsche Regierung uneins, ob DEUTSCHLAND mit Panzerlieferung nun "Kriegspartei" sei.

14 Quellen

23.01.2023 — Kamerun / Kanada / Libyen

Welt

UN entzieht VENEZUELA, Dominica, LIBANON, GABUN, SÜDSUDAN und Äquatorialguinea Abstimmungsrechte, da sie ihre Mitgliedsbeiträge nicht gezahlt haben.

8 Quellen

13.01.2023 — Welt / Äthiopien / Demokratische Republik Kongo

Welt

Laut Untersuchung der NGO Care wurden bei Medienberichten über wichtigste globale Krisen 2022 besonders Krisen zentral- und südlich-afrikanischer Länder vernachlässigt.

12 Quellen

05.01.2023 — USA / China / Welt

Meldung

Die USA bauten dabei seit Bidens Amtsantritt ihren militärischen und diplomatischen Einfluss mit Bündnissen, wie AUKUS oder dem QUAD aus, aber auch China manifestierte weiter seine militärische Macht im Südchinesischen Meer und baute seinen wirtschaftlichen Einfluss durch die Gründung der größten Freihandelszone der Welt, Ostasiatisches Freihandelsabkommen, aus. Jenseits dieser direkten Konkurrenz gehören (ehemalige) Stellvertreterkriege, wie der Korea-Konflikt, oder die Politik der Südostasiatischen Staatengemeinschaft Verband Südostasiatischer Nationen z.B. bezüglich der Militärregierung in Myanmar zu Stellvertreterkonflikten im Indopazifik. Australien, das 2022 ein maßgeblicher politischer Akteur in Südpazifik war, gilt dabei als enger Verbündeter und Vertreter der geopolitischen Interessen der USA. In den pazifischen Inselstaaten fand die größte politische Entwicklung dieser Hinsicht auf den Salomoneninseln statt, die bereits Ende 2021 begann. Damals fanden große Proteste gegen Premierminister Sogavare statt, der sich für wirtschaftliche Distanzierung von Taiwan und Annäherung an China einsetzte, sowie wegen steigender Lebenshaltungskosten. Australien, Papua-Neuguinea und Fidschi entsendeten Sicherheitspersonal zur Eindämmung dieser Proteste, die sich wohl auch explizit gegen die chinesisch-stämmige Bevölkerung der Hauptstadt Honiara wendete. In Reaktion darauf entschied sich die salomonische Regierung, sich sicherheitspolitisch künftig von China abhängig zu machen. China baute auf den Salomoneninseln und anderen pazifischen Inselstaaten in den letzten Jahren seinen Einfluss immer mehr aus. Die USA und Australien versuchten daraufhin zunächst mit diplomatischen Mitteln, die Regierung Sogavare umzustimmen, bis ungefähr im April 2022 die USA und Australien eine Rhetorik des Kalten Krieges im Pazifik begannen, worauf die salomonische Regierung ebenfalls mit Kriegsrhetorik antwortete. Dieses Machtspiel der salomonischen Regierung traf im Verlauf des Jahres ausländische Journalisten+, sowie Anlegeerlaubnisse für ausländische Militärschiffe. Nach dem Treffen der südpazifischen Inselstaatengemeinschaft Pacific Islands Forum im September entspannte sich der Streit mit einem Staatsbesuch Sogavares beim neuen australischen Premierminister Albanese im Oktober. Danach versprach Sogavare, keine ausländischen Militärbasen auf den Salomoneninseln zuzulassen und die Regierung Anthony Albanese schien zuversichtlich genug zu sein, um in seinen Staatshaushalt 2023 Ausgaben für australische Sicherheitspolitik auf den Salomoneninseln aufzunehmen. Seitdem fand keine Berichterstattung über die Salomoneninseln statt. Vermutlich in Reaktion auf den wachsenden chinesischen Einfluss auf die Salomoneninseln und die Vorstellung, die südpazifischen Länder würden sich nun in Einflusssphären begeben, baute Australien sicherheitspolitische, wirtschaftliche und diplomatische Beziehungen zu Japan im Januar, Indien im Mai, Tonga, Samoa und Indonesien im Juni, Osttimor und Papua-Neuguinea im September aus. China unterzeichnete zudem ein Kooperationsabkommen mit Samoa, Osttimor und ebenfalls Osttimor. Doch mit der neuen australischen Regierung gab es auch zaghafte Annäherungen an China, was nicht im Umkehrschluss bedeuten muss, dass diese beiden Länder ihre regionale Rivalität nicht weiter in den Inselstaaten des Südpazifik ausüben werden.

0 Quellen

03.01.2023 — Bangladesch / Ukraine / Sri Lanka

Meldung

Über Bangladesch findet in diesem Kanal insgesamt eher wenig Berichterstattung statt. 2022 gewährte jedoch einen Einblick in das Land, leider wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu politischen Protesten führte. In Bangladesch kamen in diesem Jahr die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise mit den Folgen des Ukraine-Krieges zusammen: Hohe Energiepreise und schrumpfende Nachfrage trafen die wichtige Textilindustrie, eine der Haupteinnahmequellen für US-Dollars, die Bangladesch braucht, um Schulden und Importe zu bezahlen. Im August, kurz nach den großen Protesten in Sri Lanka, brodelte es auch in Bangladesch heftig, als die Regierung die Treibstoffpreise um 52% anhob. Außerdem drohte eine Ernährungskrise, da der größte Weizenimporteur, Indien, seinen Export wegen des Ukraine-Krieges stoppte. Es kam jedoch noch nicht zu derart großen Protesten und die Regierung beantragte einen neuen Internationaler Währungsfonds-Kredit. Im September und Oktober waren die Rohingya, die 2017 von Myanmar nach Bangladesch vertrieben worden waren, ein wichtiges Thema in Bangladesch: Einerseits, weil ihre Flüchtlingslager von Seiten Myanmars beschossen wurden, aber auch, weil die Regierung Sheikh Hasina sich zunehmend dagegen wehrt, dass die Rohingya dauerhaft Schutz in Bangladesch bekommen. Das liegt wohl nicht nur an populistischem Gehabe gegen eine Minderheit, sondern auch daran, dass der Staat insgesamt ein Finanzierungsproblem hat und Unterstützung benötigt. Im Dezember fanden schließlich die großen Proteste des Jahres 2022 statt, die von Oppositionsparteien angeführt wurden, aber zumindest innerhalb der letzten 2 Wochen ebbten sie abrupt ab.

Neben den genannten Ländern erlebten auch die südasiatischen Länder Nepal und Bhutan ähnliche Staatsfinanzierungskrisen: Nepal, dessen Wirtschaft maßgeblich von der Finanzierung durch Wanderarbeiter+ in arabischen Ländern abhängt, rief im April diese Wanderarbeiter+ auf, die Beiträge für ihre Familien in ausländischen Währungen zu überweisen, da der nepalesischen Zentralbank diese ausländische Währungen fehlte, um Schulden zurückzuzahlen, oder ausländische Importe zu bezahlen; und Bhutans Auslandsreserven schrumpften von 1,3 Milliarden Dollar auf 820 Millionen, woraufhin die Regierung den Import einiger Produkte einschränkte.

Indien überholte 2022 Großbritannien als fünft-wirtschaftsstärkstes Land der Welt, doch die Armut in dem Land, und auch der Hunger nimmt immer mehr zu. An der Regierung war weiterhin der hindu-nationalistische Premierminister Narendra Modi, der der Hindutva-Ideologie folgt und entlang dieser Hassrede, Gewalt und Diskriminierung gegen die größte muslimische Minderheit der Welt ausübt. In den muslimische geprägten Nachbarländern Indiens gab es dagegen Proteste. Die Folgen dieser Ideologie, sowie die Entwicklung der Parteienlandschaft bei Regionalwahlen, führten zu einer gleichbleibend hohen Berichterstattung über Indien. Übertroffen wurde sie jedoch im Juni von der Berichterstattung über die Proteste gegen die Agnipath-Militärreform, durch die zahlreichen Berufssoldaten und Berufssoldaten-Familien die Lebensgrundlage entzogen würde. Im Dezember kam es zu erneuten Scharmützeln an der umstrittenen Grenze zu China. Außenpolitisch fiel Indien besonders auf, als es seinen Weizenexport im Mai wegen des Ukraine-Kriegs und seinen Reisexport im September wegen einer klimawandel-verstärkten Dürre und des Monsuns stark einschränkte.

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31.12.2022 — Welt / Belize / Haiti

Meldung

Persönlicher Jahresrückblick 2022 In diesem Jahr fällt es mir außergewöhnlich schwer, einen persönlichen Jahresrückblick zu schreiben. Das kann daran liegen, dass ich in den Jahresrückblicken der letzten Jahre immer auch eine Perspektive für die Entwicklung dieses Kanals im nächsten Jahr einbauen konnte. Dieses mal ist diese Perspektive für mich noch unsicher, instabil, vielleicht eine Sackgasse: Ich habe vorsichtig angefangen, zu filmen und kleine Reportagen zu schneiden. Bislang ist nur eine Kurzreportage über den Umzug eines Sofas daraus geworden, aber ich habe noch mehr ungeschnittenes Material. Ich würde gerne journalistische Reportagen drehen, in erster Linie über das politische und soziale Geschehen in der mitteldeutschen Kleinstadt, in der ich lebe. Ich habe davon keine Ahnung, und noch weniger weiß ich dieses sogenannte Filmen mit einer Perspektive für diesen Kanal in Verbindung zu bringen. Text- und stichpunktbasierte Tagesnachrichten sind das Rückgrat dieses Kanals und sie werden es auch bleiben, aber langfristig wäre es für mich ein Traum, täglich oder wöchentlich eine Nachrichtensendung, mit Bildern und eigenen Karten zu produzieren – eine Art „Mit offenen Karten“ als „Tagesschau“ mit meiner Themensetzung. Diese Ideen, diesen Traum habe ich „EinBlick“ getauft: „EinBlick nach mitteldeutsche Kleinstadt“, „EinBlick in die Welt“, „EinBlick in die letzte Woche“, wie auch immer. „EinBlick“ vermittelt meiner Meinung nach zwei Eingeständnisse, die Journalismus machen muss: 1. Im Nachrichtenformat kann ich, auch wenn ich aktuelles Geschehen kontextualisiere, nur einen kleinen Einblick auf die komplexen Gründe für dieses Geschehen geben, und 2. ist es nur Ein Blick, nämlich meiner, den ich vermitteln kann, auch wenn ich über verschiedene Perspektiven auf ein Thema berichte. Im letzten Jahr habe ich bereits EinBlicke verfasst: Zu Belize und zu Haiti, sowie zu Trinidad und Tobago, wobei ich letztgenannten EinBlick nicht veröffentlicht habe. Auch von ihnen würde ich gerne mehr verfassen. Außerdem besteht noch immer die Idee, neben Telegram und WhatsApp eine eigene Internetseite zu betreiben. Wie nun also soll ich diese Ideen, diese Träume umsetzen? Diese und weitergehende Fragen sind für mich noch unbeantwortet, weswegen meine Perspektive für das neue Jahr unsicher ist, instabil, vielleicht eine Sackgasse. Doch Schluss mit Spekulationen über 2023. Schließlich hat sich in diesem zuendegehenden Jahr 2022 in diesem Kanal einiges getan. Das Layout hat sich beispielsweise geändert: 1. Zu Beginn eines jeden Stichpunkts schreibe ich nun in Großbuchstaben das Land, um das es in der Nachricht geht, selten auch ein grobes Thema. Ihr sollt euch so besser im täglichen Buchstabensalat zurechtfinden. 2. Um euer Verständnis für den Zusammenhang zwischen Nachrichten zu bestimmten Themen auch über Tage und Monate hinweg zu fördern, habe ich zu bestimmten Themen Hashtags # eingeführt, mit der thematische Stichworte markiert werden. Dieser # führt euch zu vergangenen Nachrichten zu dem Thema und löst mein „(7.2)“ ab, das ich früher verwendet habe, um den Zusammenhang zu vergangenen Nachrichten zu erwähnen. 3. Ich habe aufgehört, Podcasts zu machen und versuche stattdessen, längere Nachrichtenstichpunkte zu schreiben, um mehr Kontext bieten zu können. Dafür habe ich mich glücklicherweise von dem selbstauferlegtem Zwang gelöst, die Nachrichten in exakt eine oder exakt zwei Zeilen zu pressen. 4. Wenn ich krank war, oder im Urlaub, hole ich das Nachrichtengeschehen thematisch nach Weltregionen geordnet nach. 5. Der Rest hat sich auch verändert.

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19.12.2022 — Ghana / Südafrika / Malaysia

Welt

UN-Biodiversitätsgipfel einigt sich darauf, bis 2030 30% der für Biodiversität wichtigen Land- und Wasserökosysteme unter Schutz zu stellen, was aktuelle Schutzgebiete mehr als verdoppeln würde; Demokratische Republik Kongo protestiert gegen Einigung, da Entwicklungsländer mehr Unterstützung von entwickelten Ländern empfangen sollten.

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27.11.2022 — Venezuela / Guyana / Syrien

Südsudan

Laut Menschenrechtsorganisation setzen sowohl Regierungsmilizen, also auch Oppositionsmilizen Aushuhgerung von Zivilisten+ als Kriegswaffe ein und lösen somit eine der größten Fluchtkrise der Welt aus.

Japan / Papua-Neuguinea

Premierminister von Papua-Neuguinea James Marape bietet Japan bevorzugten Zugriff auf Papua-Neuguinea-Erdgasfelder an, die Investitionen zu Ausbeutung benötigen; Japan hat als größter Flüssiggasimporteur der Welt Interesse daran, Importmöglichkeiten zu diversifizieren.

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