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USA / Türkei / Griechenland

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Hier die Berichterstattung über die Internationalen Beziehungen der Türkei in diesem Kanal. Für die roten Linie ein fiktives Beispiel: USA und FR (rote Linie) einigen sich, Türkei zu sanktionieren. Im Jahr 2021 gab es deutlich weniger Nachrichten zu den internationalen Beziehungen der Türkei. Die diplomatischen Beziehungen zu Griechenland, Armenien und Ägypten besserten sich, die zu Israel nicht. Der Krieg gegen die Kurdische Arbeiterpartei in Irak und Syrien ging weiter. Thema waren außerdem die afghanischen Flüchtlinge an der türkisch-iranischen Grenze. Das Verhältnis zum Iran war deswegen und wegen türkisch-aserbaidschanischer Militärübungen angespannt. Bei der Beziehung zu Deutschland ging es vor allem darum, dass Deutschland ein Interesse daran hatte, dass die Türkei so wenige Flüchtlinge wie möglich durchlässt. Das Verhältnis zu Frankreich und zu Russland entspannte sich. Im Horn von Afrika wurde die türkische Militärpräsenz in Somalia und Dschibuti erwähnt, sowie der Vermittlungsversuch zwischen dem Sudan und Äthiopien.

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Zentralafrikanische Republik / Tigray People’s Liberation Front / Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft

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Militärische Spannungen zwischen Armenien und Aserbaidschan nehmen mit gegenseitigen Schusswechseln zu.

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Brasilien / China / USA

In Kürze

Waffenruhe zwischen Armenien und Aserbaidschan seit Kriegsbeginn in Ukraine immer wieder gebrochen; dort bis 2025 russische Truppen anwesend (10.11.20).

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Armenien / Syrien

Armenien

Armenien bittet Russland um Hilfe, nachdem bei Beschuss durch Aserbaidschan 15 armenische Soldaten getötet werden; zuvor viel gegenseitiger Beschuss.

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Asien / Afghanistan / Armenien

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Die anderen Kontinente.

Asien Afghanistan 2020 (Taliban-Abkommen) Afghanistan 2020 (Neue Regierung) Afghanistan 2020 (Gefangenenaustausch) Afghanistan 2021 (NATO-Abzug) Afghanistan 2021 (Flucht und Wasser) Armenien 2020 (Krieg mit Aserbaidschan) Aserbaidschan 2020 (Krieg mit Armenien) Bangladesch 2023 (Krisenzeit) China 2020 (Einfluss in Ostasien, RCEP) China 2022 (Interesse in Demokratische Republik Kongo) China 2022 (Interesse in Afrika) Gaza 2021 (Eskalation Israel) Kiribati 2023 (Verfassungskrise) Indien 2020 (Protofaschismus, Bharatiya Janata Party) Indien 2023 (Rückblick 2022) Indopazifik 2023 (Halt so) Irak 2020 (Gesundheitssystem) Irak 2020 (Destabilisierung) Iran 2021 (Flucht, Wasser und Drogen) Iran 2021 (Saab) IS 2020 (Faschistischer Islamismus) Israel 2021 (Eskalation Gaza) Israel 2022 (Dan Gertler) Katar 2021 (Ende der Katar-Blockade) Kirgisistan 2020 (Revolutionsputsch) Kirgisistan 2021 (Wasser) Libanon 2020 (Explosion) Libanon 2021 (Staatskrise) Libanon 2021 (Staatszerfall) Myanmar 2020 (Parlamentswahlen) Myanmar 2021 (Militärputsch) Naher Osten 2020 (Überblick) Pakistan 2021 (Flucht) Pakistan 2023 (Rückblick 2022) Sri Lanka 2020 (Parlamentswahlen) Sri Lanka 2023 (Rückblick 2022) Salomoneninseln 2023 (China-Sicherheitsabkommen) Südpazifik 2023 (Rückblick 2022) Tadschikistan 2021 (Flucht und Wasser) Thailand 2020 (Proteste) Türkei 2020 (Hasankeyf) Türkei 2020 (Konflikt mit Griechenland) Türkei 2021 (Saab) Turkmenistan 2021 (Flucht und Wasser) Usbekistan 2021 (Flucht und Wasser) Zentralasien 2023 (Rückblick 2022) Karten Afghanistan 2021 (Kabul vs. Saigon) Vietnam 2021 (Kabul vs. Saigon) Zentralasien+Iran+Pakistan 2021 (Flucht) Zentralasien+Iran+Pakistan 2021 (Wasser).

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Peru / Libanon / Beirut

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In Peru gab es außergewöhnliche Präsidentschaftswahlen, bei denen entgegen vieler Erwartungen in der Stichwahl der konservativ-marxistische Gewerkschaftler Pedro Castillo gegen die rechts-neoliberale Diktatorentocher Fujimori knapp gewann. Das offizielle Endergebnis ließ lange Tage auf sich warten und wurde von Fujimori nicht anerkannt (8.6). Die Wahlbeobachtung sah keine Unregelmäßigkeiten (12.6). Die Anhängerinnen und Anhänger der beiden Kanidaten protestieren so seit Wochen gegeneinander (27.6).

Im Libanon droht laut Weltbank die drittschlimmste Wirtschaftskrise der letzten 150 Jahre weltweit, laut der UN eine „soziale Katastrophe“. 2020 schrumpfte demnach das BIP um über 20% wegen der Finanz- und Schuldenkrise, Korruption, CoViD-19 und der Explosion im Hafen von Beirut. Dass der Wertverlust der Währung und die Zahlungsunfähigkeit des Staates ganz akut zu einer humanitären Krise führen würde, ist schon spätestens seit Dezember 2020 bekannt (30.12). Damals warnte der Premier Diab, dass die staatlichen Subventionsprogramme für die Grundbedürfnisse im Juli wegen fehlender Finanzierung auslaufen würden. Inzwischen haben 40% der Haushalte Schwierigkeiten bei der Nahrungsbeschaffung (1.6), 50% galten im März als arm (22.3). Im Juni stiegen die Brotpreise zum 5. mal im Jahr (22.6), der Armeechef warnte vor einem Zusammenbruch der Institutionen (18.6), der Energieminister kündigte ein baldiges Ende des Benzinsubventionen an (18.6), die Benzinpreise stiegen daraufhin um 35% (29.6), die libanesische Zentralbank kann das Subventionsprogramm für Medikamente nicht aufrecht erhalten (27.5), das Gesundheitssystem steht an der Belastungsgrenze (3.1) und das libanesische Stromnetz liegt brach (1.3,15.5). Dass die libanesische Zentralbank nun Barzahlungen an ihre Bevölkerung verteilt, macht den Eindruck, dass die Reserven aufgebraucht werden (30.6). Internationale Hilfe wird mehr und mehr materiell: Ägypten spendete zum Wiederaufbau nach der Explosion 125t Glas und Marokko spendete der Armee 22t Nahrungsmittel (17.4). Das libanesische Militär gilt als Pulverfass, da es unterfinanziert ist. Doch eine internationale Vorbeugung der humanitären Krise findet nicht wirklich statt. Stattdessen stellten Macron und der Internationaler Währungsfonds im letzten Jahr Forderungen zu neoliberalen Reformen, mit denen die Bevölkerung noch weniger unterstützt werden soll, als es die aktuelle Regierung ohnehin schon tut. Die Angst des „Westens“ besteht darin, auch mit humanitärer Hilfe die Hisbollah zu unterstützen, die viele Bereiche der politischen und gesellschaftlichen Landschaft des Libanons kontrolliert. Die „Hölle“, die Präsident Aoun im September (21.9) befürchtetem, tut sich auf.

Die grundlegend schlechten Beziehungen zwischen Armenien und Aserbaidschan haben sich im Juni etwas gebessert, nachdem Aserbaidschan im Gegenzug zu armenischen Kriegsgefangenen eine Karte von Armenien bekommen hat, in denen armenische Landminen auf aserbaidschanischem Territorium eingezeichnet sind (13.6). Auf diese Weise können unnötige Tode (4.6) durch die völkerrechtswidrigen Landminen vermieden werden.

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Kolumbien / Venezuela / Russland

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Es gab im April einige Grenzkonflikte. An der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela hat es schwere Auseinandersetzungen gegeben. Auf der venezolanischen Seite ging die Armee wohl gegen eine kolumbianische Rebellenmiliz vor und schonte dabei die Zivilbevölkerung nicht, sodass mehrere tausend Menschen fliehen mussten (1.4). An der Grenze zwischen Russland und der Ukraine schien fast der Dritte Weltkrieg zu drohen. Russland hatte mehrere Truppen an die Grenze zur Ukraine verlegt, woraufhin die Ukraine einige Übungen mit der NATO abhielt (2.4). Bei Kämpfen zwischen der ukrainischen Armee und pro-russischen Separatisten starben ukrainische Soldaten (6.4). Sonst war das ein relativ inhaltsloser Konflikt mit leeren Drohungen (15.4) und scharfen Appellen (16.4,21.4). Die Handlungsspielräume aller Akteure ist ohnehin begrenzt, auch im Nawalny-Fall (19.4). Bei Gefechten an der kirgisisch-tadschikischen Grenze gab es hingegen 31 Tote, wobei inzwischen eine Waffenruhe beschlossen wurde. Dass aus dieser Situation also ein großer Krieg, wie letztes Jahr zwischen Aserbaidschan und Armenien entflammt, gilt als unwahrscheinlich. Allerdings haben sich auch Zivilisten beschossen. Der Konflikt um den Grenzverlauf eskalierte Mitte der Woche, als tadschikische Beamte eine Videokamera in der Nähe einer Wasserverteilerstation installieren wollten. Kirgisische Bürger wehrten sich dagegen. Sie warfen zunächst mit Steinen, wie Medien berichteten. Dann verstärkten beide Seiten ihre Grenztruppen, die dann gegenseitig aufeinander schossen (30.4).