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334 Nachrichten

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Haiti / Brasilien / Frankreich

China / Afrika

Neuer Außenminister Qin reist zu ersten Auslandsbesuchen für 1 Woche in 5 afrikanische Länder ÄTHIOPIEN, GABUN, Angola, Benin und Ägypten.

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Ein Blick ins Jahr 2022 (11)

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Ein Blick ins Jahr 2022 (11) Die oberen Diagramme zeigen den Anteil, den die Kontinente 2022 (links) und 2021 (rechts) an den gesamten Nachrichten hatten. Im Vergleich fällt auf, dass Europas Anteil deutlich zunahm und der Anteil der anderen Kontinente, bis auf Ozeanien, schrumpfte. Mein Datensatz für die Zahl der Erwähnungen reicht zurück bis ins Jahr 2019, dem ersten kompletten Jahr in meinem Format. Der Graph links unten zeigt, wie sich der prozentuale Anteil der Kontinente in dieser Zeit verändert hat. Afrika nahm am meisten zu und war 2021 sogar der am häufigsten erwähnte Kontinent, während Europa 2022 diesen Platz wieder einnahm. Asien, das 2019 noch die Länder mit den meisten Erwähnungen umfasste, ist dabei der einzige Kontinent, der konstant an Erwähnungen zu verlieren scheint. Am Graph rechts unten zeigt sich, dass die absolute Berichterstattung über Asien jedoch eher zunahm, was für jeden Kontinent gilt. Das liegt daran, dass Erwähnungen von 4916 in 2019 auf 9407 2022 insgesamt zugenommen haben.

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Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (6)

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Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (6) Nicht nur in Ostafrika gab es politische Ereignisse, die über die einzelnen Landesgrenzen hinweg von Bedeutung waren. Im benachbarten Horn von Afrika waren das z.B. der Tigray-Krieg, in den neben inner-äthiopischen Kräften auch eritreische und möglicherweise sogar somalische Streitkräfte involviert waren. Auch zwischen Äthiopien und dem Sudan gab es in der Grenzregion al-Fashqa einen Grenzkonflikt, der vermutlich ohne den Tigray-Krieg nicht so eskaliert wäre – denn Äthiopien wirft dem Sudan vor, die Tigray People’s Liberation Front unterstützt zu haben. Und es gab Nachrichten zur islamistischen al-Shabaab, die sowohl Somalia, als auch Kenia und Äthiopien betraf. Und nicht zuletzt war es die überregionale Dürre im Horn von Afrika, die alle dortigen Länder betrifft. In Westafrika bleiben Mali, Burkina Faso und Guinea wegen der Putsch-Situation für meine Berichterstattung von Interesse. Darüber hinaus breitete sich das Einflussgebiet islamistischer Gewalt in Westafrika aus und trat dabei verstärkt im Norden der Küstenländer Elfenbeinküste, Benin und Togo auf, sowie weiterhin in den Sahel-Staaten. Nigeria bildet da keine Ausnahme. Meine Schwerpunkt-Berichterstattung über Nigeria wurzelt in der Annahme, dass dieser 200-Millionen-Einwohner-Staat nicht nur Einfluss auf die gesamte Region ausübt, sondern auch in seiner breitgefächerten inneren Entwicklung in sich intensive Berichterstattung wert ist. In Mosambik nahmen die Aktivitäten der islamistischen Ahlu Sunna wal Jamaa ab, weshalb meine Berichterstattung über das Land insgesamt abnahm, aber auf hohem Niveau blieb. Im benachbarten Südafrika fanden politische Konflikte rund um die politischen Anführer Zuma und Ramaphosa statt. In Lesotho und Eswatini fanden politische Entwicklungen statt, die sich um die Rolle der Monarchie in den Ländern drehten. Im Norden des Kontinents finden wir in Marokko einen der größten mutmaßlichen Profiteure des Ukraine-Krieges. Das Land übte in Europa, insbesondere in Spanien und Deutschland einen scheinbar so großen Druck aus, dass die marokkanische Position zum Status der Westsahara (DARS) inzwischen weitestgehend anerkannt ist. Die sehr unterschiedlichen politischen Prozesse in Libyen und Tunesien stagnierten in solcher Weise, dass viele politische Konflikte bestanden blieben oder sich sogar verschärften – wir werden sehen, was das Jahr 2023 bringt. Und zuletzt war es nicht nur Ägypten, das unter den Folgen des Ukraine-Kriegs für die globalen Energie- und Lebensmittelpreise zu leiden hatte: Auf den gesamten Kontinent stiegen die Lebenshaltungskosten teils drastisch und in einigen Ländern, die ihren Weizen aus der Ukraine oder Russland beziehen wurden die Nahrungsmittel knapp.

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Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (5)

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Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (5) In absoluten Zahlen entsteht ein anderes Bild. In diesem Graph können wir ablesen, dass die Berichterstattung über Länder in Afrika, Asien und Amerika trotz der überwältigenden Berichterstattung über den Ukraine-Krieg in absoluten Zahlen in diesem Kanal nicht wesentlich abgenommen hat – das sieht bei anderen Medien sicher anders aus! Nachrichten aus Russland und der Ukraine haben zusammengerechnet im März zwar jeden einzelnen Kontinent in der Zahl der Erwähnungen überboten, aber das hatte kaum Einfluss darauf, dass die Berichterstattung über die anderen Länder abgenommen hat. Natürlich war jedoch ein nicht zu verachtender Teil der Nachrichten aus afrikanischen, asiatischen und amerikanischen Ländern im direkten Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und manche Nachrichten aus Europa, die nur indirekt mit dem Ukraine-Krieg zu tun hatten sind hier nicht enthalten, aber ich glaube trotzdem, dass der Graph den Eindruck aus der „Top 10“ in relativen Zahlen etwas entgegensetzen kann.

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Peru / Slowakei / Armenien

Organisation erdölexportierender Länder

Organisation erdölexportierender Länder-Präsident Lima betont auf US-Afrika-Gipfel Bedeutung der Öl- und Gaswirtschaft für afrikanische Länder und kritisiert, dass "Westen" mit plötzlicher Ablehnung gegenüber fossiler Energieprojekte in Afrika, wie East African Crude Oil Pipeline, sozioökonomische Entwicklung beeinflusst.

11 Quellen

Peru / Chile / Afrika

Afrika / USA

US-Regierung Biden will politische und wirtschaftliche Beziehungen zu afrikanischen Ländern wiederaufbauen, nachdem sie unter Trump vernachlässigt worden waren; USA kündigen bei erstem US-Afrika-Gipfel seit 2014 in Washington an, in Öl, Gas, Telekommunikation, Pharma und Landwirtschaft investieren zu wollen; Afrikanische Union ruft USA auf, Streitkräfte afrikanischer Länder mit Ausrüstung und Ausbildung mehr zu unterstützen.

12 Quellen

Philippinen / USA / Kasachstan

Afrika / USA

NGO-Bericht wirft USA vor, seit 2001 in mindestens 17 Ländern militärisch operiert zu haben, ohne Öffentlichkeit zu informieren; zu 17 Ländern gehören SOMALIA, KAMERUN, NIGER, KENIA, Tschad, TUNESIEN, Ägypten, LIBYEN, MALI, MAURETANIEN, sowie AFGHANISTAN, IRAK, LIBANON, SYRIEN und JEMEN.

10 Quellen

Slowenien / Frankreich / Sudan

In Kürze

0,6% der globalen Investitionen in Erneuerbare Energien in Afrika.

Kontext Stichwortverzeichnis Abkürzungen.

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USA / Russland / Ukraine

Afrika

Laut christlicher EntwicklungsNGO Christian Aid wird Wirtschaftswachstum afrikanischer Länder bis 2100 wegen Folgen der Erderhitzung um 64% abnehmen; Präsident von Suriname Santhoki fordert bei Klimagipfel einfacheren Zugriff auf Klimahilfsfonds.

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Oktober 2022

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Oktober 2022 Die Erwähnung der einzelnen Länder in diesem Monat Oktober 2022 war dem Erwähnungsverhältnis im September 2022 ähnlich. In Afrika können wir jedoch den Trend beobachten, dass mehr und mehr Nachrichten sich auf mehrere "Hotspot-Länder", wie Äthiopien, die Demokratische Republik Kongo oder Nigeria verschiebt und dieser Trend zunimmt. Dadurch gibt es weniger Berichterstattung über die anderen afrikanischen Länder, wie in diesem Monat besonders auffällig Niger und die Zentralafrikanische Republik, die bisher immer mindestens einmal im Monat erwähnt wurden. Die Krise in Haiti ist auf dieser Karte nur als ein kleiner roter Klecks in der Karibik zu sehen und ist in der selben Kategorie wie Russland, Äthiopien oder Deutschland. Die Berichterstattung über Südasien und West-Asien bleib auf hohem Niveau.

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Südsudan / UK / Burkina Faso

Westafrika / Russland

Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft-Vorsitzender Umaro Sissoco Embaló trifft zu Gesprächen über Getreidelieferungen in Russland ein und fordert friedliches Ende des Krieges; 2. Russland-Afrika-Gipfel 2023 geplant.

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Burkina Faso / Äthiopien / Uganda

Südliches Afrika

Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika erklärt heutigen Tag zum Tag gegen die EU- und US-Sanktionen gegen Simbabwe.

17 Quellen

UK / Tschad / Äthiopien

Südliches Afrika / Migration

Frisches Massengrab mit 25 mutmaßlichen Migranten aus ÄTHIOPIEN in MALAWI entdeckt; Todesursache unklar, aber waren wohl auf Weg nach SÜDAFRIKA; Justizminister von BOTSWANA besorgt über Zunahme von Asylbewerbern aus Ländern, in denen sie bereits Asyl hätten, wo ihre Unterbringung aber schlecht sei, wie in SIMBABWE, oder wo sie angefeindet würden, wie in Südafrika; Südafrika verlängert Aufenthaltsstatus von 180.000 simbabwischen Migranten+ bis Juni 2023.

7 Quellen

Irak / Papua-Neuguinea / Mali

Afrika

Internationaler Währungsfonds empfiehlt afrikanischen Ländern, wie NIGERIA und GHANA, ihre Staatsschulden abzubauen und Währungen zu stärken, da so Lebensmittelpreiskrise besser zu bewältigen sei.

14 Quellen

Russland / Äthiopien / Eritrea

Äthiopien / Eritrea

Tigrynische Tigray People’s Liberation Front-Miliz ruft zum "Totalen Krieg" gegen Eritrea auf, nachdem eritreische Streitkräfte nach Tigray vordringen, um Mehrfrontenkrieg der äthiopischen Armee zu unterstützen; ist bereits 2. "Totaler Krieg" binnen 1 Monats, der am dürregeplagten Horn von Afrika ausgerufen wurde; im August verkündete der neue somalische Präsident Hassan Sheikh Mohamud "Totalen Krieg" gegen al-Shabaab.

Nigeria / UN

Nigerianischer Präsident Muhammadu Buhari beklagt in Rede bei UN-Generalversammlung, dass Verwerfungen durch den Ukraine-Krieg Friedensfindung für andere Konflikte in Afrika, dem Nahen Osten und Asien erheblich erschwere.

12 Quellen

Haiti / China / Indien

Simbabwe / USA

USA laden erstmals seit 2014 SIMBABWE zu US-Afrika-Gipfel im Dezember ein; wohl Zeichen der Entspannung nach Tod des Präsidenten Mugabe 2019; immer wieder Kritik an harten US-Sanktionen, die seit 20 Jahren Simbabwe belasten.

16 Quellen

Russland / Ukraine / Armenien

Afrika

Laut afrikanischer Entwicklungsbank Afrikanische Entwicklungsbank verlieren afrikanische Länder insgesamt 15% ihres Wirtschaftswachstums wegen Klimawandel.

16 Quellen

Armenien / Aserbaidschan / Äthiopien

Westsahara (DARS)

Sahrauische Unabhängigkeitsrebellion der POLISARIO warnt Veranstalter der Afrika-Öko-Rennauto-Rallye, dass Teile der Strecke in Westsahara Kriegsgebiet sind.

Afrika / Landwirtschaft

Welternährungsprogramm plant Nahrungsmittelhilfen für 700.000 Menschen in SIMBABWE, nachdem Maisernten wegen Dürre um 50% einbrechen; Umstrittene AGRA-Initiative für Ernährungssicherheit will bis 2027 550Mio$ für Ernährungssicherheit ausgeben; Kritik, da AGRA afrikanische Ernährungssouveränität nicht fördere; Initiative für Weizenversorgungssouveränität in NIGERIA macht erste Schritte.