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Sudan
Seit Jahresbeginn sind rund 400.000 Menschen in Gebiete zurückgekehrt, die von Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan zurückerobert worden waren, besonders in Bundesstaaten Sennar und Dschasira (mit AFP).
Seit Jahresbeginn sind rund 400.000 Menschen in Gebiete zurückgekehrt, die von Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan zurückerobert worden waren, besonders in Bundesstaaten Sennar und Dschasira (mit AFP).
Nächtliche Ausgangssperre in Hauptstadt Juba nach anti-sudanesischen Ausschreitungen verhängt (mit Reuters); Zuvor waren Videos in Umlauf geraten, in denen sudanesisches Militär nach Rückeroberung von Wad Madani in Bundesstaat Dschasira in Racheakten südsudanesische Zivilisten+ foltern und Militär angeblich 29 Südsudanesen getötet hat (von OFrancis).
Militärregierung erobert in aktueller Offensive Hauptstadt des Bundesstaats Dschasira Wad Madani zurück, die rund 13 Monate unter Kontrolle der Rapid Support Forces war; RSF-Anführer Mohamed Hamdan Dagalo gesteht Verluste in Dschasira ein, kündigt aber an den "seit 21 Monaten laufenden Krieg auf 21 Jahre" zu verlängern; Armee führt nach Eroberung einiger Teile der Hauptstadtregion Khartoum wohl außergerichtliche Hinrichtungen durch; Bericht aus belagerter Großstadt Fasher in Darfur.
Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan erobert bei Offensive Teile der Hauptstadtregion Khartoum zurück und beschlagnahmt Waffen- und Lebensmittellager der Rapid Support Forces; Militär führt zudem Offensive in Bundesstaat Dschasira gen Regionalhauptstadt Wad Madani durch, auf dessen Gebiet RSF Angesichts der Offensive rund 40 Dörfer geräumt und ihre Bewohner+ vertrieben haben soll.
Rapid Support Forces setzt Raketenangriffe auf Stadtzentren in Region Kordofan fort und tötet dabei 38 Menschen; zudem Drohnenangriff auf örtliches Krankenhaus; RSF soll zudem bereits 60% allen Viehs in Bundesstaat Dschasira gestohlen haben; Militär tötet 15 Zivilisten+, die auf eigentlich gesperrter Autobahn fuhren.
Großer Teil der bisherigen Bevölkerung des Flüchtlingslagers Zamzam in Darfur mit rund 500.000 Bewohnern+ flieht nach jüngsten Rapid Support Forces-Angriffen auf das Lager; Weiter Eskalation des Krieges in Dschasira.
In letztem Monat rund 350.000 Menschen aus Bundesstaat Dschasira von Kämpfen vertrieben; UK verdoppelt humanitäre Hilfe für Sudanesen+ um 143Mio$ (mit Reuters); Berichte über sexuelle Ausbeutung von Sudanesinnen in Flüchtlingslagern im Tschad ( AP); 150 Suppenküchen in Hauptstadt Khartoum müssen wegen Finanzierungsproblemen erneut schließen; Gouverneur von Süd-Darfur setzt 70 traditionelle Führer wegen angeblicher Verbindungen zu Rapid Support Forces ab.
UN warnt, dass aktuelle Kämpfe zwischen Rapid Support Forces und Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan in Bundesstaat Dschasira schlimmste Kämpfe seit Beginn des Krieges sein könnten (von AKossaify); 73 Tote durch Lebensmittelvergiftung in Dschasira, wobei Ärzte+ RSF vorwerfen, die Lebensmittel vergiftet zu haben; Human Rights Watch veröffentlicht neue Kriegsverbrechen der RSF in Dschasira (von FOluoch); Zentralbank gibt neue Geldscheine aus und lässt die alten Geldscheine sukzessive entwerten, wobei dieser Tausch in Kriegsgebieten und in von RSF-kontrollierten Gebieten nicht möglich sein wird; Land wird somit wohl "getrennte" neue und alte Währungen haben; Wegen Krieg können derzeit rund 15 Millionen Kinder keine Schule besuchen; UK und Sierra Leone wollen vor UN-Sicherheitsrat neue Resolution einlegen, die Waffenruhe in Sudan fordert.
Rapid Support Forces tötet laut Angaben eines Ärztebundes 124 Zivilisten+ bei Angriff auf Dorf in Bundesstaat Dschasira (mit APA); UN warnt vor neuer Welle von Massakern; Ins Ausland vertriebene Sudanesen+ insbesondere in ÄTHIOPIENs Bundesstaat Amhara ungeschützt (von SMichaludis).
Militär tötet bei Angriff auf Regionalhauptstadt von Dschasira 31 Menschen in Moschee (an).
Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan verkündet erstmals Überlaufen eines Rapid Support Forces-Kommandeurs zur Armee im Bundesstaat Dschasira (mit Reuters); Militärfinanzminister Ibrahim fordert Schließung des Grenzübergangs zum Tschad, da RSF über ihn mit Waffen versorgt würde; Militärregierung Burhan verweigert UN-Delegation Reise nach Darfur.
Humanitäre Hilfe erreicht erstmals seit Monaten westlichen Kriegsschauplatz Darfur, nachdem Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan Grenze zu Tschad öffnet und Rapid Support Forces kooperiert; Welternährungsprogramm kann nun binnen kürzester Zeit 131 LKW-Ladungen mit Nahrungsmitteln für 500.000 Menschen verteilen; weiterhin herrscht Hungersnot, die bis September zu 2,5 Millionen Toten führen könnte (von DJohnson); 50 LKWs werden derzeit durch Überflutungen an Weiterfahrt gehindert, sowie weiterhin durch RSF-Miliz in den von ihnen kontrollierten südöstlichen Bundesstaaten Sennar, Dschasira und Gedaref.
Kämpfe um Darfur-Regionalstadt Fasher intensivieren sich (mit Reuters); Militär fordert humanitäre Hilfe für von ihnen kontrollierten Bundesstaaten Süd-Kordofan und Blauer Nil; Armee will Zivilbevölkerung von von Rapid Support Forces kontrolliertem Bundesstaat Dschasira bewaffnen.
Gruppe von 48 politischen und zivilgesellschaftlichen Gruppierungen einigt sich bei Treffen in Ägypten auf Unterstützung für Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan und darauffolgenden Übergang mit ihrer Teilhabe, darunter Forces of Freedom and Change; EU stellt 302Mio€ für Welternährungsprogramm in Sudan zur Verfügung; Armee und RSF vorgeworfen, Lokalpolitiker und Gesundheitspersonal in Bundesstaat Dschasira getötet zu haben, wo Ärzte Ohne Grenzen Arbeit einstellen muss.
Seit Anfang April rund 50.000 Vertriebene durch Rapid Support Forces-Offensive in Nord-Darfur gegen 31 Dörfer und Städte, die beschossen und gebrandschatzt wurden, was laut KANADischem Institut Genozid darstellt (von ORickett); Zudem Bericht über 800 gezielte Tötungen durch RSF in Bundesstaat Dschasira seit seiner Eroberung durch RSF im Dezember 2023; Landesweit weiterhin erhebliche Kriegshandlungen mit zivilen Toten; Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan entlässt Außenminister, sowie Gouverneure von Kassala und Gedaref, was wohl lokale Gründe hat, wie Konflikt zwischen Regionalregierungen und Bedscha und Bawadra, aber auch eine landesweite Komponente darstellt, da alle 3 Entlassenen zum islamistischen Flügel zählen; Bündnis sozialer Zivilgesellschaften zählt seit Kriegsbeginn 990 erzwungene Fälle von "Verschwindenlassen"; US-Gericht urteilt, dass sich Bank BNP Paribas aus FRANKREICH für finanzielle Beihilfe an Völkermorden im damaligen südlichen und zentralen Sudan zwischen 1997 und 2011 verantworten muss (mit Reuters).
5 Jahre nach Beginn der Sitzblockade, die Sturz des Präsidenten Omar al-Baschir zur Folge hatte, organisieren sich damals Beteiligte angesichts des laufenden Krieges im Land lediglich zu Online-Protest; Militärgeheimdienst beginnt neue Welle der Festnahmen von linken Politikern+ und Aktivisti in Bundesstaat Sennar; Ärztekomitee wirft Rapid Support Forces vor, in Dschasira Massaker mit 28 Toten begangen zu haben (mit AFP).
Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan lehnt mögliche Machtaufteilung mit zivilen Gruppen ab und strebt militärische Lösung des Konflikts an, nach dessen Lösung Militär technokratische Übergangsregierung einsetzen wird; Rapid Support Forces setzt zivilen Übergangsrat in besetztem Bundesstaat Dschasira ein, der eigenen Regionalpräsident wählt; KATAR sendet 40t Nothilfe nach Port-Sudan.
Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan kündigt an, während erfolgreicher Offensive gegen Rapid Support Forces auch Dschasira-Hauptstadt Wad Madani zurückzuerobern; Kürzlich gegründeter Jugend-Kongress hält schnelle Kriegsentscheidung für möglichen Weg, Krieg zu beenden, u.a. damit im Laufe eines Zermürbungskrieges nicht noch dritte oder vierte Kriegsparteien entstehen.