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108 Nachrichten

8 Quellen

Ägypten / Großbritannien / Sowjetunion (historische Ausgabe vom 05.01.1958)

Karibik

Britische Kolonien Antigua und Barbuda, Barbados, Cayman, Dominica, Grenada, Jamaika, Montserrat, Anguilla, St. Lucia, St. Vincent, Trinidad und die Turks-Inseln schließen sich auf Initiative Großbritanniens zu Westindischer Konföderation zusammen; Alleine wäre es kleinen britischen Kolonien, wie auch in Afrika, Asien und Ozeanien, wohl nicht möglich, souveräne Staaten und Mitglieder der UN zu werden.

2 Quellen

USA / Indien / Essequibo

Meldung

(3).

Im Osten von Panama, auf der anderen Seite der Karibik liegt das heutige Guyana. 1823 hatte ich bereits über den Sklavenaufstand in DEMERARA-ESSEQUIBO berichtet, wie Guyana damals hieß, und ich hatte im Begleittext erzählt, wie umkämpft das Thema der Sklaverei im damaligen britischen Weltreich war. 50 Jahre später war diese herkömmliche Form der Sklaverei in Nord- und Südamerika fast beseitigt. Die ehemaligen Sklaven+ wurden aber nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich von den Betrieben und Lobbys bekämpft, die über Jahrhunderte auf brutalste Weise Humankapital aus ihnen geschlagen hatten. Aus der Sklaverei entlassen, wurden vielerorts Vertretern+ der neuen afro-amerikanischen Gesellschaftsgruppe keine Arbeit gewährt, sodass sie verarmten. An ihre Arbeitsstelle traten in vielen Ländern Migranten+ z.B. aus Europa, aber auch Vertragsarbeiter aus noch weiter entfernten Ländern. Dass die chinesische Bevölkerung in den USA aus dieser ökonomischen Gemengelage heraus zunahm, haben wir bereits in den Nachrichten von 1903 gelesen. In Guyana aber, das noch zum Britischen Weltreich gehörte, startete in den 1830ern eine von den Kolonialbehörden gewollte, kontrollierte Einwanderung von 230.000 Vertragsarbeitern aus Britisch INDIEN, zu deren Zahl in den Nachrichten von 1873 bereits eine Bilanz gezogen wird.

Anders als in den Nachrichten von 1943 sollte die in den Nachrichten angekündigt Hungersnot 1873 übrigens zu fast keinen Todesfällen führen, was als eine der größten Erfolge der britischen Kolonialherrschaft in Indien gilt und dem Vizegouverneur Temple zu verdanken ist. Temple hatte keine Ausgaben gescheut, sodass er so sehr für die Kosten seiner Hungerhilfe kritisiert wurde, dass er bei der nächsten Dürre 1876 deutlich weniger in Hungerhilfe investierte, was den Tod von 5 bis 10 Millionen Menschen zur Folge hatte. Diese Dürren, die in Britisch Indien bis weit ins 20. Jahrhundert anhalten sollten, waren mit ein Grund für die Entstehung der Indischen Unabhängigkeitsbewegung, die ich bereits 1943 thematisiert habe. In der öffentlichen Wahrnehmung der Indischen Unabhängigkeit steht natürlich Mahatma Gandhi im Mittelpunkt, der 1873 gerade einmal 4 Jahre alt war, der aber in einem politischen Klima aufwuchs, das nicht nur durch Hungerkatastrophen geprägt war, sondern auch z.B. durch die in den Nachrichten beschriebene "harsche und tyrannische" britische Fremdherrschaft über den Salzhandel in Indien, was um 1873 in der heute nur schwer vorzustellenden "Großen Hecke von Indien", die das Land in 2 Hälften teilte, ihren absurden Höhepunkt fand. 1930 führte Gandhi dann bekanntlich den Salzmarsch gegen das Salzmonopol der Briten an.

9 Quellen

Japan / Osmanisches Reich / Kolumbien (historische Ausgabe vom 16.10.1903)

Zentralamerika / Karibik

Nicaragua und GUATEMALA drohen HONDURAS und EL SALVADOR mit Krieg; GROSSBRITANNIEN und FRANKREICH einigen sich auf gemeinsames Vorgehen in HAITI; Großbritannien und USA einigen sich wohl auf Nicaraguakanal-Vertrag (mit Reuters); USA wollen Anbau von Baumwolle auf KUBA fördern; Experimente zur Elektrizitätsgewinnung aus Erdöl auf TRINIDAD.

2 Quellen

Karibik / Haiti / Guyana

Karibik

Karibik-INTERMEZZO.

Nachrichten aus dem Caribbean National Weekly (cnw), sowie zusätzlich Haiti Libre (hl).

8 Quellen

Spanien / Osmanisches Reich / Amerika (historische Ausgabe vom 26.09.1823)

Amerika

US-Regierung Monroe erklärt jeglichen Sklavenhandel zu Akt der "Piraterie" und ruft alle Staaten, mit denen sie diplomatische Beziehungen führt auf, es ihnen gleich zu tun; Botschafter von GROSSBRITANNIEN verlässt USA nach gescheiterten Gesprächen über Umgang der USA mit britischen Karibik-Kolonien, wo Sklaverei weiter besteht.

16 Quellen

Malediven / Europa / Welt

Europa / Welt

Gruppe von 17 Ländern aus Asien, Afrika, Südamerika und der Karibik kritisieren in gemeinsamem Brief an EU Gesetz zum Verbot der Einfuhr von Produkten aus abgeholzten Gebieten, wie Palmöl aus INDONESIEN und MALAYSIA, Soja und Rindfleisch aus ARGENTINIEN und BRASILIEN, Kaffee aus KOLUMBIEN und GUATEMALA, Gummi aus THAILAND, sowie Kakao aus GHANA und der Elfenbeinküste, die allesamt Brief unterzeichnet haben; Gesetz missachtet laut Unterzeichnern+ lokale Begebenheiten, ist für manche Regionen armutsgefährdend und funktioniert mit strafenden statt mit fördernden Mitteln, was WTO-Standards widersprechen könnte; Gesetz gilt seit Juni, tritt aber erst in 16 Monaten vollständig in Kraft.

15 Quellen

Niger / Russland / El Salvador

USA / Guyana

US-Südkommando-Befehlshaberin Richardson trifft zu Gesprächen über mögliche Militärkooperation in Guyana, sowie weiteren Karibische Gemeinschaft-Ländern ein (von AHyde), wobei USA mit Kleinwaffenlieferung selbst zu sich schnell verschlechternder Sicherheitssituation in Karibik beigetragen hat (von IFernandez).

18 Quellen

China / Indien / Ecuador

Turks- und Caicosinseln

Britisches Karibik-Überseegebiet der Turks- und Caicosinseln verhaftet erneut 200 Flüchtende, die auf Flüchtlingsboot einreisen wollten (von AHyde); Mutmaßlich HAITIanische Flüchtende werden nun wohl nach Haiti abgeschoben werden (von VTyson); Sehr ähnliche Situation bereits im März, sowie generell seit 2019 (mit AFP).

17 Quellen

Libyen / Tunesien / Migration

Haiti

Premierminister von Jamaika Holness lehnt Initiative ab, auch in Verhandlungen mit bewaffneten Gangs in Haiti zu treten und ruft zu ihrer Auslöschung auf; Premierminister Ariel Henry lehnt Karibische Gemeinschaft-Bestreben ab, bis 2024 Bewegungsfreiheit in Karibik herzustellen (von MJoseph); Waffenruhe in umkämpftem Vorort Cite Soleil; Stromversorgung wieder fortgesetzt; 85% der Hochschulabsolventen+ emigrieren aus Haiti.

Extremwetter

Wasserreservoirs von URUGUAYs Hauptstadt Montevideo nach Regen wieder ausreichend gefüllt (von ool); Dürre könnte jedoch anhalten (von MTocar); Behörden warnen vor Trinkwassermangel in PERUanischem Cusco (von nbb und jgn); 22 Tote bei Regenfällen in SÜDKOREA (mit Reuters); Extreme Hitze auf Nordhalbkugel mit Hitzewarnungen in ITALIEN; EU stellt 43Mio€-Katastrophen-Hilfsfonds für Lateinamerika und Karibik bereit.

16 Quellen

Bosnien und Herzegowina / Russland / Welt

Karibik

Nahrungsmittelsicherheit nimmt seit August 2022 trotz gestiegener Lebenshaltungskosten laut Karibische Gemeinschaft und Welternährungsprogramm um 10% zu; 48% der Bevölkerung erlebt jedoch weiterhin Nahrungsmittelunsicherheit aus finanziellen Gründen.

6 Quellen

Kanada / Hispaniola / Chile

Karibik / Europa

EU-Vertreter rufen bei Besuch in karibischen Ländern karibische Staaten auf, sich europäischer Infrastruktur-Initiative anzuschließen, um Befall von Sargassum-Algen besser zu bekämpfen (16.6 ).

14 Quellen

Europa / Migration / Sudan

USA / Karibik

USA kündigen 100Mio$-Investitionen in Karibik an, um Klimawandelanpassung, Bekämpfung von Kriminalität und Umgang mit HAITI-Krise zu finanzieren.

0 Quellen

Anfang der 2020er in Nordafrika

Meldung

Anfang der 2020er in Nordafrika Vor gut einem Monat ging das erste Drittel des Jahrzehnts zu ende. Seitdem habe ich in diesem Kanal einige wichtige oder aufschlussreiche Nachrichten aus Lateinamerika und der Karibik veröffentlicht. Setzen wir diesen Rückblick in Nordafrika fort, wo sich nicht solche relativ abgrenzenden politischen Trends abzeichneten, wie der politische Linksruck in Südamerika. Aber auch in Nordafrika fand eine gemeinsame politische Entwicklung statt, die jedoch in vielen Weltregionen zu beobachten waren: die Corona-Pandemie und Teuerungen nach Beginn des Ukraine-Kriegs. Darüber hinaus gab es Verbindungen zwischen einzelnen Ländern Nordafrikas: eine zunehmend autokratische Politik in Ägypten und Tunesien, sowie der Konflikt zwischen Algerien und Marokko um die Westsahara, während Libyen vor allem als ein Land in Erscheinung trat, das vom Krieg gezeichnet ist.

In den nächsten Tagen werde ich also die Nachrichten Nordafrikas aus den letzten 3,33 Jahren veröffentlichen.

0 Quellen

Anfang der 2020er in Venezuela 1

Meldung

Anfang der 2020er in Venezuela 1.

06.01.2020: - Wiederwahl Guaidos zum Parlamentspräsident von Polizei verhindert; 2 Parlament haben nun 2 Vorsitzende.

07.01.2020: - Guaido betritt nach chaotischen Szenen PaGebäude mit 100 Oppositionsmitgliedern, um sein Amt als Parlamentspräsident wahrzunehmen.

23.02.2020: - Spanische Regierungsparteien und Norwegen verweigern selbsternanntem venezolanischen Präsident Guaido Anerkennung.

26.03.2020: - USA klagen Präsident Nicolás Maduro wegen Drogen-Terrorismus an, da er jährlich 200-250t Kokain in USA exportiere.

02.04.2020: - USA entsenden Kriegsschiffe in Karibik vor Küste Venezuelas, um "Drogenhandel zu stoppen".

22.04.2020: - USA geben Gegenpräsident Juan Guaidó gesperrte Staatsgelder (29.1.19) der Zentralbank, die Präsident Nicolás Maduro unterstützt.

05.05.2020: - 10 Söldner, darunter US-Veteranen an venezolanischer Küste gelandet, um 300 Deserteure für Putsch auszubilden; Festgenommen.

21.05.2020: - Venezolanisches Militär wird iranische Erdöltanker nach Venezuela eskortieren, um diesen gegen US-Drohung zu schützen.

03.06.2020: - Erzfeinde Nicolás Maduro und Juan Guaidó wollen im Kampf gegen Corona-Pandemie unter Federführung der PAHO kooperieren.

03.07.2020: - Bank of England entzieht Venezuela Goldreserven von 1Mrd$ und übergibt sie abtrünnigem Gegen-Präsident Juan Guaidó (am21).

08.07.2020: - Oberster Gerichtshof tauscht Führung der Oppositionspartei Guaidós aus (SZ).

30.09.2020: - Proteste gegen aktuelle Stromausfälle und andauernden Benzin-Mangel (bbc).

27.11.2020: - Gericht verurteilt 6 ex-Mitarbeiter der US-Raffinerie Citgo wegen Geldwäsche und Verschwörung zu Haft (AJ).

07.12.2020: - Präsident Maduros Parteiallianz GPP gewinnt Parlamentswahlen mit 68% bei extrem niedriger Wahlbeteiligung von 31% aufgrund Boykottaufrufs der Opposition; Parlament war bisher von Opposition und Ex-Parlamentspräsident Juan Guaidó dominiert, den "Westen" als legitimen Präsident Venezuelas anerkennen (taz).

08.12.2020: - EU will Wahlergebnis in Venezuela nicht anerkennen, da Oppositionsführer disqualifiziert waren und Wahlbeteiligung zu niedrig war (dS).

30.01.2021: - Deutsche Regierung und EU erkennen Juan Guaidó nicht mehr als Interims-Präsident Venezuelas an, sondern als "wichtigen Akteur" (am21).

01.02.2021: - 200.000 Venezolaner+ protestieren für Freilassung des venezolanischen Diplomaten und Geschäftsmanns Saab aus kapverdischer Haft; Kapverde hält Alex Saab wegen Vorwurf der Geldwäsche unter Hausarrest und will ihn an die USA ausliefern (gw).

25.03.2021: - Luftschläge der Armee gegen kolumbianische Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Miliz; einige Farc-Dissidenten sind in der kolumbianisch-venezolanischen Grenzregion aktiv und destabilisieren dort Region (am21).

15.05.2021: - Militär besetzt regierungskritische Zeitung, um 13,4Mio$ Entschädigungsansprüche durchzusetzen (dS).

14.08.2021: - Regierung und Opposition einigen sich auf Gespräche, um Ende der Sanktionen gegen das Land zu ermöglichen (taz).

01.09.2021: - Opposition um Juan Guaidó will nach Gesprächen mit Regierung (14.8) Boykott beenden und an Regionalwahlen teilnehmen (dS).

22.11.2021: - Bei Regionalwahlen gewinnt Regierungspartei 20 der 23 Gouvernatsposten erwartungsgemäß gegen gespaltene Opposition (bl).

10.01.2022: - Rechte Opposition gewinnt bei Nachwahlen in Bundesstaat Barinas, wo seit 20 Jahren Linke regiert hatten (bl).

06.03.2022: - Hochrangige US-Beamte+ zu Gesprächen in Venezuela; USA wegen venezolanisch-russischer Kooperation besorgt; Venezuelas Ölreserven könnten als Ersatz für russisches Öl dienen; Venezuela stimmte bei UN nicht gegen Verurteilung des russischen Angriffs auf Ukraine (tG).

18.03.2022: - USA wollen trotz Öl-Geschäften mit Präsident Nicolás Maduro (9.3) weiter Oppositionsführer Juan Guaidó als Interimspräsident anerkennen (lp).

05.04.2022: - Präsident Nicolás Maduro fordert alternatives globales Finanzsystem (am21).

21.06.2022: - Opposition- und Regierungsdelegationen wollen Gespräche über innenpolitische Krise wiederaufnehmen; Gespräche in Norwegen waren im Oktober 2021 von Präsident Maduro abgebrochen worden, nachdem venezolanischer Geschäftsmann Alex Saab von Kapverde an USA ausgeliefert worden war (bl).

08.07.2022: - Parlament stimmt Plan Präsident Maduros zur Errichtung von Sonderwirtschaftszonen mit weniger Bürokratie und Steuererleichterungen zu; Maduro will mit diesen Investitionsanreizen ausländische Investitionen anziehen (am21).

20 Quellen

Pakistan / Haiti / Sudan

Hitze / Dürre

SPANIEN verzeichnet trockensten Frühling seit fast 100 Jahren; 26% weniger Regen, besonders an Mittelmeerküste in Katalonien und Valencia; Hitzesaison in Karibik in diesem Jahr besonders stark.

0 Quellen

Anfang der 2020er in Zentralamerika und der Karibik

Meldung

Anfang der 2020er in Zentralamerika und der Karibik Auf dieser Karte sind einige Länder eingezeichnet, in denen Anfang der 2020er besonders wichtige Ereignisse geschehen sind oder wichtige Entwicklungen stattgefunden haben. Die Einfärbung ist für rein ästhetischen Gründe. Die mit Abstand meiste Berichterstattung fand Anfang der 2020er über Haiti statt, wo 2020 eine Staats- und Regierungskrise dominierte, die sich mit der Ermordung des Präsidenten 2021 fortsetzte und in Berichterstattung über bürgerkriegsähnliche Bandenkämpfe z.B. 2022 überging. Ein weiterer Fokus lag auf das kleine El Salvador, wo der autoritär regierende, aber populäre Präsident Bukele, eine kontroverse anti-Gang-Politik mit Notstandsverordnungen betrieb. Auch in den anderen karibischen Inselstaaten und in Zentralamerika war die Gewalt krimineller Banden oft eine Nachricht wert. Gleichzeitig gab es viele Meldungen zum überregionalen Thema "Migration". Wahlgewinner+ waren überwiegend links.

10 Quellen

Anfang der 2020er in Guatemala

Meldung

Anfang der 2020er in Guatemala.

12.05.2020: - Pandemie in Guatemala führt zu Arbeitslosigkeit und Hunger; nur 1,3 Mio von 17Mio haben gesicherte Anstellung.

25.07.2020: - Guatemaltekische Regierung ruft Ausnahmezustand im Nordosten aus, um soziale und Umweltproteste zu unterbinden; Demonstrationen verboten und Hausdurchsuchungen durch Militär erlaubt, was Friedensabkommen von 1996 bricht (am21).

22.11.2020: - Protestierende in Guatemala stürmen PaGebäude und setzen es teils in Brand; Proteste gegen Präsident Giammattei (16.7), da Haushalt für 2021 Geld für private Bauunternehmen bereit hält, statt gegen Arbeitslosigkeit, Hunger (12.5) und Korruption.

09.04.2021: - Unterernährung in Guatemala verdoppelt sich fast während Corona.

22.10.2021: - Guatemaltekische Armee-Veteranen versuchen gewaltsam, PaGebäude zu stürmen, da sie seit 25 Jahren auf Lohn warten.

31.07.2022: - GUATEMALA/MEXIKO: Anschlag auf konservativen guatemaltekischen Präsident Giammattei misslungen; guatemaltekische und mexikanische Attentäter flohen daraufhin über Grenze nach Mexiko und wurden dort festgenommen.

08.12.2022: - GUATEMALA: Ex-Präsident Molina wegen "Bildung einer kriminellen Vereinigung" zu 16 Jahren Haft verurteilt; Vereinigung "La Línea" ist Netzwerk zur Steuerhinterziehung für Importeure.

Anfang der 2020er in Honduras.

21.09.2020: Honduras will Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen.

03.06.2021: - Extreme Armut in Lateinamerika erreicht mit 12,5% höchsten Stand seit 20 Jahren; In Honduras mit 26,1% besonders hoch.

08.11.2021: - Honduranischer Präsidentschaftswahlen-Kandidat Orellana wegen Unterschlagung von Drogengeldern verhaftet; Orellana war im Militär u.a. für "Krieg gegen Drogen" zuständig.

28.11.2021: - Bei Präsidentschaftswahlen in Honduras tritt linke Xiomara Castro (20.10) gegen rechten Asfura der Regierungspartei an; Gegen Präsident Hernandez (8.3) wird wegen Drogenhandels und Korruption durch Drogenkartelle ermittelt; Wahlbetrug und Gewalt erwartet.

20.11.2021: - Linke Kandidatin Xiomara Castro gewinnt Präsidentschaftswahlen in Honduras mit voraussichtlich 53%; Auch rechte PNH erklärt sich zur Siegerin.

05.04.2022: - Honduranische Präsident Xiomara Castro hebt Gesetz auf, das Presse und Öffentlichkeit Zugriff auf bestimmte Informationen verbot.

22.04.2022: - Bis Januar regierender honduranischer Ex-Präsident Juan Orlando Hernández (15.2) nach USA ausgeliefert, wo er wegen Drogenhandels angeklagt ist.

07.08.2022: - HONDURAS/USA: US-Botschafterin in Honduras Dogu wirft honduranischem Außenminister Reina "Einmischung in innere Angelegenheiten" vor, da Reina ZEDE-Privatstädte kritisierte, nachdem US-VBotschafter Perrin diese Privatstädte besucht hatte; honduranisches Parlament hat unter neuer, linker Regierung für Aufhebung der ZEDE-Gesetze gestimmt, da sie Souveränität und Staatsgebiet Honduras verletzen.

25.11.2022: - HONDURAS: Neue Präsident Xiomara Castro erklärt "nationalen Sicherheitsnotstand" und Krieg gegen kriminelle Banden, die besonders in Hauptstadtregion aktiv sind und Schutzgeld erpressen.

06.12.2022: - HONDURAS: Behörden wollen Verfassungsrechte teilweise außer Kraft setzen und Tausende Sicherheitskräfte in 162 Stadtviertel entsenden, um dort kriminelle Banden zu bekämpfen.

14.03.2023: - HONDURAS: Regierung Xiomara Castro kündigt an, diplomatischen Beziehungen zu CHINA aufnehmen zu wollen und Beziehungen zu Taiwan im Gegenzug zu beenden; Taiwan würde somit weitere internationale Anerkennung verlieren, was auch in PARAGUAY drohen könnte.

Anfang der 2020er in Belize.

15.11.2020: - Sozialdemokraten gewinnen in Belize (11.11), bei Wahlbeteiligung von 80%, 26 der 31 Sitze im Parlament; neuer Premierminister Briceño.

21.09.2022: - BELIZE/GUATEMALA: Belize wirft guatemaltekischer Marine vor, in belizische Gewässer vorgedrungen zu sein; Guatemala beansprucht 1/2 von Belize für sich.

08.02.2023: - BELIZE/HONDURAS: Weltgericht setzt Belize und Honduras Stichtag für Statements bezüglich umstrittener, unbewohnter Inseln in Karibik.

22 Quellen

Chile / Peru / USA

USA / Karibik

US-Regierung Biden kündigt weitere Maßnahmen zur Migrationsbekämpfung an, die zwar legale Einreisen fördern soll, aber Grenzübertritte über MEXIKO nur sehr eingeschränkt vorsieht (mit CMC); UN ruft amerikanische Länder auf, Abschiebung von Haitianern+ nach HAITI auszusetzen.