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215 Nachrichten
Ecuador
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Zahlreiche Demonstrationen in Polen gegen illegale Pushbacks an Grenze zu Belarus (13.10).
Singapur / Guinea / Polen
Polen
Polen will dauerhafte "Barriere" an Grenze zu Belarus errichten, um Flüchtende besser bekämpfen zu können.
Russland
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Polnisches Verfassungsgericht stellt polnisches Verfassungsrecht über EU-Recht; Anspruch der EU, sich in polnische Rechtsstaatlichkeit einzumischen für Polen somit nichtig.
Sudan / Dänemark / Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika
Dänemark
Dänemark liefert Litauen Klingendraht zur Befestigung der Grenze nach Belarus zur Flüchtlingsbekämpfung; Polizei in DE nahm im September 1305 Flüchtende in Gewahrsam, die vermutlich über Belarus und Polen kamen.
Polen / Mali / USA
Polen
Polen verlängert Ausnahmezustand an Grenze zu Belarus um 60 Tage; humanitäre Krise droht für Flüchtende.
Algerien / Libanon / Spanien
In Kürze
TVN24 behält Sendelizenz für Polen (11.8).
Ukraine / Japan / China
Meldung
4 Flüchtende in polnisch-belarussischer Grenzregion gestorben; Polen wendete Pushbacks (23.8) an und Belarus schloss Grenze.
Libyen / Lastkraftwagen / Bitcoin
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EU-Kommission beantragt Bußgelder gegen Polen, da Polen Disziplinarkammer für Richter+ noch (8.8) nicht abgeschafft hat.
El Salvador / São Tomé / Polen
Meldung
Laut polnischem Grenzschutz werden gut zwei dutzend in Polen gestrandete Geflüchtete von Belarus versorgt; Verschärfung des litauischen Migrationsrecht führen laut 103 NGOs zu Abschiebung von Geflüchteten ohne Berücksichtigung von Asylgesuchen.
Polen
Polen
Polen lässt Journalisten+ nicht mehr in Grenzgebiet zu Belarus, wo der Ausnahmezustand ausgerufen wurde; in Gebiet dürfen keine Versammlungen stattfinden und keiner, der dort nicht lebt oder arbeitet, darf dort hin.
Sri Lanka / Polen / Pakistan
Polen
Polen kündigt Ausnahmezustand an Grenze zu Belarus an, nachdem immer mehr Migranten+ in Grenzgebiet ankommen (23.8).
Polen / Ägypten / Zypern
Polen
Polen will Grenzzaun zu Belarus errichten und mehr Grenzsoldaten, um Flüchtende zu bekämpfen; entsandte bereits 900 Soldaten (18.8) (dS).
China / Polen / Japan
Polen
Polen beruft Botschafter aus Israel zurück, nachdem Israel polnisches Gesetz zur Rückgabe von nach 1945 konfiszierten Eigentum kritisiert.
Monatsrückblick Mai 2021 (05/21) Teil 2
Meldung
Monatsrückblick Mai 2021 (05/21) Teil 2.
Der Rechtsruck in Europa nimmt weiter Form an. In der spanischen Hauptstadt Madrid wird die konservative PP eine Koalition mit der offen faschistischen Vox-Partei eingehen. Isabel Díaz Ayuso gewann unter anderem mit dem Versprechen, die Corona-Maßnahmen zu lockern (5.5). Die bereits amtierende PP-Regionalpräsidentin Ayuso hat schon den Anfang des Endes der sozialistischen Minderheitsregierung in Spanien verkündet. Die nächste turnusmäßige Parlamentswahl ist zwar erst im Herbst 2023, aber es ist möglich, dass die aktuelle Regierung unter Premierminister Sánchez bereits früher zurücktritt. Ob Ayuso, das Gesicht der PP-Vox-Koalition dann auch als Premierministerin kandidiert, ist wahrscheinlich. Die Vox ist derzeit die drittgrößte Partei Spaniens und Isabel Ayuso gilt mit ihren 42 Jahren bei vielen als die „spanische Marine Le Pen“.
In Frankreich spürt die ohnehin rechtspopulistische RN-Partei unter Marine Le Pen prominenten Rückhalt aus dem Militär. Zuerst riefen 20 französische Ex-Generäle und gut 1000 weitere Militärs zum Putsch in Frankreich auf, um mit dem "Islamismus und den Horden des Banlieues" aufzuräumen (27.4). Dann warnten französische Soldaten in einem weiteren Brandbrief vor einem Bürgerkrieg wegen Macrons "Eingeständnissen für Islamismus" (11.5). Die schockierenden Worte bedeuten nicht, dass es in Frankreich in nächster Zeit tatsächlich zum Militärputsch kommen wird, aber sie zeigen eine Tendenz für die Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2022. Präsident Macrons Zustimmungswerte sind seit seinem Amtsantritt immer wieder auf Talfahrt und so ist es kein Wunder, dass Le Pen mit ihm in den Umfragen derzeit gleichauf ist. Für 2022 besteht eine realistische Chance, dass Marine Le Pen die Wahlen gewinnt.
Dass ein Rechtsruck nicht nur bei konservativen und rechtspopulistischen Parteien stattfindet, zeigt sich in Dänemark. Hier regiert seit 2019 die sozialdemokratische Partei unter der Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Sie kooperiert im Parlament mit den Linken, den Links-Grünen und den Sozialisten. Zwar gilt ihre Innen- und Sozialpolitik als progressiv, aber ihre Migrationspolitik ist eine der härtesten Europas. Schon 2018 war Dänemark in den Schlagzeilen, weil es kriminell gewordene Geflüchtete auf eine möglicherweise verseuchte dänische Insel, den sogenannten „Virus-Felsen“ outsourcen wollte (7.12.18). Das Vorhaben wurde zwar von der aktuellen Regierung fallen gelassen, aber der Trend geht weiterhin in diese Richtung. 2019 wurde der Familiennachzug mit der Begründung erschwert, den dänischen Wohlfahrtsstaat vor der Globalisierung zu schützen (25.8.19). Im März schließlich erklärte Dänemark Syrien für ein sicheres Herkunftsland (3.3), woraufhin 189 Syrerinnen und Syrern die Aufenthaltsberechtigung entzogen wurde (14.4). Der Outsourcing-Supergau geschah in diesem Mai, als die UN Dänemark aufrief, kein Outsourcing der Asylverfahren zu betreiben (29.5). Die Idee ist, dass Asylsuchende in Drittstaaten Asylanträge für Dänemark stellen können, zum Beispiel in Ruanda (5.5). Auf diese Weise will sich Dänemark der sogenannten „Migrationsproblematik“ entledigen. In diesen Drittstaaten aber kann oft nicht für die Sicherheit und ausreichende Versorgung der Asylsuchenden garantiert werden! Die dänische Regierung könnte somit den Startschuss setzen für eine ganze Outsourcing-Welle in Europa, die schließlich mit der Errichtung einer wirklichen Festung Europa gekrönt werden könnte. Auch im Inland überlegt sich die Regierung umstrittene Maßnahmen, um mit Migrantinnen und Migranten umzugehen: Ab 2021 sollen religiöse Predigten nur noch in der dänischen Sprache durchgeführt werden, um sie besser zu kontrollieren (8.11). Und Dänemark will außerdem eine Höchst-Quote von 30% „Bewohner mit nicht-westlichem Hintergrund" in Wohngebieten einrichten, um "Parallelgesellschaften" zu verhindern (19.3). Dass der Rechtsruck in Europa keineswegs ausschließlich relativ jung und weiblich ist, zeigt natürlich ein Blick nach Polen, Ungarn, Slowenien, Deutschland, Österreich und die EU-Außengrenzen.
Iran / USA / Polen
Polen
Polen widersetzt sich Urteil des EU-Gerichtshofs, das es zwingt, ein großes Kohlewerk zu schließen; Tschechien hatte wegen Verschmutzung geklagt.
Bolivien / Japan / Libyen
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Polnische Regierung ruft Tschechien auf, polnischen Frauen nicht mehr Abtreibungen anzubieten; fast vollständiges Abtreibungsverbot in Polen.
USA / Syrien / Sri Lanka
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EU-Parlament erklärt EU zum "Freiheitsraum für LGBTIQ-Menschen", wohingegen Polen LGBT-freie Räume (13.6) pflegt.