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86 Nachrichten

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Anfang der 2020er in Nordafrika

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Anfang der 2020er in Nordafrika Vor gut einem Monat ging das erste Drittel des Jahrzehnts zu ende. Seitdem habe ich in diesem Kanal einige wichtige oder aufschlussreiche Nachrichten aus Lateinamerika und der Karibik veröffentlicht. Setzen wir diesen Rückblick in Nordafrika fort, wo sich nicht solche relativ abgrenzenden politischen Trends abzeichneten, wie der politische Linksruck in Südamerika. Aber auch in Nordafrika fand eine gemeinsame politische Entwicklung statt, die jedoch in vielen Weltregionen zu beobachten waren: die Corona-Pandemie und Teuerungen nach Beginn des Ukraine-Kriegs. Darüber hinaus gab es Verbindungen zwischen einzelnen Ländern Nordafrikas: eine zunehmend autokratische Politik in Ägypten und Tunesien, sowie der Konflikt zwischen Algerien und Marokko um die Westsahara, während Libyen vor allem als ein Land in Erscheinung trat, das vom Krieg gezeichnet ist.

In den nächsten Tagen werde ich also die Nachrichten Nordafrikas aus den letzten 3,33 Jahren veröffentlichen.

18 Quellen

Sudan / Migration / USA

Migration / Südamerika

Zahl der Migranten an PERUanisch-CHILEnischer Grenze steigt in letzten Tagen, nachdem VENEZUELAs Regierung Nicolás Maduro gestrandete Venezolaner+ nach Venezuela evakuiert und somit Perspektive besteht, aus Chile herauszukommen, wo zuletzt xenophobische Übergriffe zunahmen (von MRoth); Zudem Asyl- und Migrationspolitik in Peru verschärft, wo sich etwa 60% der im Land lebenden Ausländer+ irregulär dort aufhalten.

0 Quellen

Anfang der 2020er in Südamerika

Meldung

Anfang der 2020er in Südamerika Politisch waren die 2020er geprägt von den Wahlsiegen linker Präsidentschaftskandidaten, wo zuvor rechte und konservative Politiker regiert hatten. Nicht alle diese Regierungen waren immer erfolgreich: In Peru blockiert der rechts-dominierte Kongress linke Politik, in Chile entschied sich die Mehrheit der Bevölkerung gegen eine progressive neue Verfassung und in Argentinien gab es heftige interne Streits über die Anerkennung des größten IWF-Kredits der Geschichte. in Brasilien und in Suriname setzte sich der pan-amerikanische Trend fort, Regierungsgebäude zu stürmen und in Venezuela ist der Oppositionsführer und Gegenpräsident Guaidó inzwischen abgeschrieben.

13 Quellen

Nigeria / Sri Lanka / Vietnam

In Kürze

Dürren in Mittelmeerraum, Ostafrika und Südamerika.

7 Quellen

Ukraine / China / Nordostafrika

Chile / Südamerika

Chilenische Regierung Gabriel Boric will Streitkräfte an Grenze zu PERU und BOLIVIEN entsenden, um illegalen Grenzübertritten von Migranten+ entgegenzuwirken; lokale Behörden kritisieren Schritt als wirkungslos.

8 Quellen

Kamerun / Kanada / Libyen

Brasilien / Südamerika

Neuer Präsident Luiz Inácio Lula da Silva trifft zu Antrittsbesuch in ARGENTINIEN und URUGUAY ein, u.a. für Wiedereintritt in südamerikanische und karibische Staatengemeinschaft Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten, aus der Amtsvorgänger Bolsonaro ausgetreten war; Argentinien und Brasilien wollen zudem Einführung der neuen gemeinsamen Sur-Währung prüfen, um Handelsbeziehungen zu stärken, und sich unabhängiger von US-Dollar zu machen.

14 Quellen

Kosovo / Serbien / Bangladesch

Uruguay / Südamerika

Uruguay stellt Antrag auf Beitritt zum Transpazifischem Freihandelsabkommen CPTPP, obwohl es als MERCOSUR-Mitglied nur in Abstimmung mit Gemeinsamer Markt des Südens über Freihandelsabkommen verhandeln dürfte.

10 Quellen

USA / Haiti / Dominikanische Republik

Meldung

2 Gründe für Migration und Migrationsbekämpfung Mitte August 2021 traf ein Erdbeben der Stärke 7,2 Haiti, bei dem mehr als 2200 Menschen starben. Es verschlimmerte die ohnehin bereits belastende Situation in den haitianischen Slums, die inzwischen zu einem wichtigen Drehpunkt des politischen Geschehens in Haiti geworden sind. Systematische Armut gab es in Haiti schon vor Beginn der neokolonialen Schuldknechtschaft vor über 200 Jahren, aber die Slums, die wir spätestens seit den Bildern des verheerenden Erdbebens 2010 kennen, sind in ihrer heutigen Ausprägung ein eher neues Phänomen. Die Slums entstanden vereinfacht aus zwei Gründen: 1. Das Leben in ländlichen Gebieten ist von Kargheit und Armut geprägt, das noch dazu durch die Konkurrenz von Billiglebensmitteln z.B. aus den USA erschwert wird, und 2. die Hauptstadt Port-au-Prince bietet legale und illegale Arbeitsplätze in der Dienstleistungsindustrie. Beide Trends wurden durch neoliberale Reformen unter Einfluss der USA in den 1990ern verstärkt. Die Migration vom Land in die Stadt fand vor allem in den 2000ern statt, als der Anteil der Stadtbevölkerung an der Gesamtbevölkerung von 36% auf 52% enorm anstieg. 2010, als ein Großteil der neu Hinzugezogenen noch in äußerst provisorischen Behausungen lebte, tötete ein Erdbeben Hunderttausende Menschen. Während die mit Abstand meisten haitianischen Migrantinnen und Migranten also innerhalb Haitis migrieren, sind die wichtigsten internationalen Migrationsziele die USA und das einzige Nachbarland Haitis, die Dominikanische Republik. Beide Länder haben in den letzten Jahren der Migration den Kampf erklärt: Die USA bauten eine Mauer, erschweren Asylanträge und verpflichten zahlreiche zentralamerikanische Länder auf der Migrationsroute, die Migration zu stoppen, und auch die Dominikanische Republik baut derzeit eine Mauer. Das ändert nichts daran, dass Haitianerinnen und Haitianer weiterhin migrieren, allerdings unter weitaus lebensbedrohlicheren Umständen. Im September und Oktober 2021 war besonders die Ankunft tausender haitianischer Flüchtender und Migranten an der us-mexikanischen Grenze im Fokus internationaler Medienberichterstattung. 2021 migrierten 80.000 Haitianerinnen und Haitianer von Südamerika durch Panama, weiter Richtung Mexiko und USA. Dieser Trend scheint in näherer Zukunft nicht abzuebben und je mehr die Migration bekämpft wird, desto mehr ähneln die Umstände der Migration einer Flucht.

13 Quellen

Lesotho / Äthiopien / Afrikanische Union

Finanzwelt / Südamerika

Neuer Präsident von KOLUMBIEN Gustavo Petro schlägt Steuer auf spekulative Kapitalabflüsse vor und kritisiert jüngste Zinserhöhung der Zentralbank, was 5 ehemalige Finanzministerin kritisieren, da er so Markt verunsichern würde; Petro führt 1. linke Regierung der Geschichte Kolumbiens; Zentralbank von ARGENTINIEN geht nach Umfrage von 100% Inflation bis Jahresende aus.

14 Quellen

Osteuropa / UN-Generalversammlung / Haiti

Südamerika

Kolumbien, Peru und Chile wollen zum Jahreswechsel Börsen zusammenführen, um wettbewerbsfähiger zu werden.

10 Quellen

Russland / Ukraine / Mexiko

Südamerika

2/3 der gerodeten Gebiete in brasilianischer, bolivianischer und argentinischer Region Gran Chaco nicht für Landwirtschaft genutzt; Gründe dafür Landspekulation, Befürchtung, dass Rodung in Zukunft verboten wird oder Unternehmenspleiten; Landwirtschaft eigentlich für 90%-99% der weltweiten tropischen Entwaldung verantwortlich.

0 Quellen

August 2022

Meldung

August 2022 Im August stellten mit 30,2% erstmals seit 2021 asiatische Länder wieder die meisten Erwähnungen der Nachrichten in diesem Kanal, gefolgt von Europa und Afrika. Das lag nicht nur am Fokus auf Chinas Pazifik- und Taiwan-Politik, an den politischen Krisen in Pakistan und dem Irak, und Wirtschaftskrisen wie in Bangladesch, sondern auch an meinem Bemühen, mehr Nachrichten aus Südostasien zu bringen. Neuerdings The Diplomat (tD) und weiterhin CNA waren dafür gut. Ein weiterer Faktor war die relative Ruhe auf dem afrikanischen Kontinent. Hier fanden in Kenia und Angola Wahlen statt und in Äthiopien brach der Tigray-Krieg wieder aus. In Europa lag der Fokus weiterhin auf Russland/Ukraine, aber auch ein Streit zwischen Serbien und dem Kosovo führte zu roten Tupfern in Osteuropa. In Südamerika beobachten wir in Brasilien keine Ruhe vor dem Sturm, in Kolumbien formt die neue Regierung eine neue Politik und in Argentinien gingen die Menschen, wie weltweit gegen steigende Lebenshaltungskosten auf die Straße.

10 Quellen

Europa / Somalia / Syrien

Amerika

Seit Jahresbeginn durchquerten >70.000 Migranten+ Darién-Dschungel in Panama, der Nord- mit Südamerika verbindet, was 60% mehr ist als im Vorjahreszeitraum; Migranten+ stammen mehrheitlich aus Venezuela, Kuba und Haiti, und sind auf Weg in USA.

10 Quellen

Italien / Sudan / Irak

Südamerika

Gemeinsamer Markt des Südens-Staaten senken gemeinsam Außenzölle um 10%; Relative Uneinigkeit bezüglich Ausrichtung zu China und Brasilien.

0 Quellen

Juni 2022

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Juni 2022 Diese Karte zeigt, wie oft die einzelnen Länder in diesem Kanal erwähnt wurden. Im Juni war die Berichterstattung in diesem Kanal, wie schon im Mai, regional gleichmäßiger verteilt als im Vorgängermonat. Dass das auch sehr betrübende Gründe haben kann, zeigt die häufige Erwähnung von Ruanda und seinem Nachbarn, der Demokratische Republik Kongo, wo in diesem Monat der M23-Konflikt eskalierte. In Südamerika trugen Wahlen in Kolumbien und politische Krisen in anderen Andenstaaten zu mehr Erwähnungen bei. Indien erlebte einen Monat der Proteste, Sri Lanka bleibt wegen des Wirtschaftszusammenbruchs Thema und die Berichterstattung über Südostasien etabliert sich endlich in diesem Kanal. In Europa nahmen die Nachrichten über den militärischen Teil des Krieges ab.

12 Quellen

Ukraine / Ecuador / Marokko

Südamerika

Bolivien plant Planungen zu Eisenbahnverbindung zwischen brasilianischer Atlantik- und peruanischer Pazifikküste; steht in Konkurrenz zu anderer transozeanischer Verbindung von Brasilien über Argentinien nach Chile.

18 Quellen

Ecuador / USA / Europa

Südamerika

9 Staaten unterzeichnen Brasilia-Deklaration zur Bekämpfung internationaler organisierter Kriminalität; besonders brasilianische Grenzgebiete betroffen.