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In Kürze
Türkei kritisiert US-Marinepräsenz vor Zypern.
Türkei kritisiert US-Marinepräsenz vor Zypern.
Konservativer Nikos Christodoulides gewinnt Präsidentschaftswahlen gegen linken Gegenkandidaten im griechischen Süden der Insel; Christodoulides lehnt Status Quo der Teilung Zyperns in griechischen Süden und türkischen Norden ab, will Migration und Schattenwirtschaft bekämpfen, die 30% der zyprischen Wirtschaft ausmachen.
Bei Präsidentschaftswahlen im Süden der Insel sind Korruption, Inflation, illegale Migration und stockender Friedensprozess mit Norden der Insel unter Einfluss der TÜRKEI Themen.
EU-Parlament untersucht Pegasus-Skandal, bei dem zahlreiche europäische Regierungen Pegasus-Spähsoftware für Individualüberwachung eingesetzt haben; SPANIEN beispielsweise gegen katalanischen Separatistenanführer Carles Puigdemont, auch in POLEN, UNGARN, ZYPERN und GRIECHENLAND.
Bei Präsidentschaftswahlen im Februar werden 14 Kandidaten+ gegeneinander antreten, wobei bei Umfragen Ex-Außenminister Nikos Christodoulides vor amtierendem Präsident Anastasiades liegt.
ITALIEN und West-LIBYEN verlängern Migrationsbekämpfungsabkommen, mit dem Italien seit 2017 libysche Küstenwache unterstützt; Folge des Abkommens sind teilweise schwere Menschenrechtsverletzungen; TÜRKEI und West-Libyen unterzeichnen Sicherheitsabkommen; türkisch-westlibysche Militärkooperation führte 2019/20 zu zahlreichen Siegen West-Libyens über Ost-Libyen unter General Khalifa Haftar; Anfang Oktober Abkommen über türkische Öl- und Gasförderung in umstrittenen libyschen Gewässern, die auch GRIECHENLAND und Ägypten für sich beanspruchen; Griechenland signalisiert Türkei Deeskalation, z.B. um maritime Grenzkonflikte; Regierung von türkischem Nord-ZYPERN stellt Präsenz von UN-Militärmission infrage; Zypern-Konflikt mit Aufhebung des US-Waffenembargos verschärft; Laut ISRAEL hat LIBANON mit Unterzeichnung des maritimen Grenzabkommens Existenzrecht Israels anerkennt, was libanesische Regierung dementiert.
Türkei kritisiert Ende des US-Waffenembargos nach Zypern.
Ukrainisch kontrollierte Häfen nehmen Arbeit für Getreideausfuhr auf; Türkei will Getreidehandel in Schwarzem Meer überwachen; Uganda versichert Russland bei Besuch Sergei Lawrow Rückhalt in Ukraine-Krieg; Lawrow will Uganda Weizen und Öl verkaufen; Kosovo will bei Ende 2022 EU-Beitritt beantragen; Russland "terrorisiert" laut Selenskyi Europa mit Gaspreisen; Vermehrte Nachfrage führt zu Entdeckung von mehr Gasfeldern vor Zypern.
Israel und Zypern halten gemeinsame Militärübung ab; sind durch Gasstreit mit Türkei (3.10) in letzter Zeit zusammengerückt.
Süd-zyprischer Präsident Anastasiades fordert Angesichts des Eskalation in der Ukraine Lösung für Probleme des geteilten Zyperns; beispielsweise Streit um Erdgaspipeline (3.10) von Israel über Zypern nach Griechenland, die Türkei nicht will, auf die Anastasiades Angesichts der Eskalation in der Ukraine jedoch besteht; das ist ein Dilemma.
Auch im März 1968 war das Biafra-Kind noch nicht in West-Deutschland angekommen. Trotzdem wusste ein Informationsblatt einer Oberschüler-Initiative von einer humanitären Krise zu berichten, versehen mit den Daten eines Spendenkontos. Auch dieses Informationsblatt stellt Biafra eindeutig als Opfer post-kolonialer Mächte dar: Die Biafraner hätten fehlerhafter Weise bei der Unabhängigkeit 1960 keinen eigenen Staat erhalten, die Biafraner seien in Folgen „politischer Wirren“ ermordet worden und Biafra unterliege nun einer von Nigeria errichteten See- und Luftblockade, an der auch die BRD teilhabe. West-Deutschland wird hier als Mitschuldiger an der humanitären Krise beschrieben, doch ein Holocaust-Vergleich kommt auch hier nicht zustande. Es wird von einem „Völkermord“ gesprochen. Eine religiöse Dimension wird erwähnt, die Gewalt gegen Igbo aber aus „nichtreligiösen Motiven“ als Teil eines Bürgerkrieges dargestellt. Es findet also eine politische Kontextualisierung des Konflikts statt. Ebenfalls wird hier bereits erwähnt, dass Biafra Waffen auf dem Schwarzmarkt kaufe! Dieses Flugblatt stützt sich auf Aussagen eines gewissen „Dr. Ibiam“ bei einer Pressekonferenz am 03. Februar, sehr wahrscheinlich 1968, an einem nicht benannten Ort. Vermutlich handelt es sich um Akanu Ibiam, der zwar keinen Doktortitel hatte, aber ein Arzt war und sich als ehemaliger Gouverneur der Provinz Ostnigeria und Vorsitzender des Weltkirchenrats seit 1967 in Europa aufhielt – genauer in Genf. Laut Ibiams Biographen David Nwafo war Ibiam zentral für die Etablierung der Luftbrücke von Europa nach Biafra. Ibiam war 1966 bereits in einer sehr prominenten Aktion am ersten Putsch beteiligt gewesen. Damals hatte er zusammen mit dem Präsidenten von Zypern, Makarios III., der gleichzeitig Erzbischof von Zypern war, dem amtierenden nigerianischen Premierminister Michael Okpara vermutlich das Leben gerettet. Ibiam hatte bereits politische Macht, bevor er nach Europa kam und es ist sehr wahrscheinlich, dass auf diesem Flugblatt biafranische Propaganda erstmals als solche dargestellt wird. Im selben Monat März erschien im Hamburger Abendblatt ein Spendenaufruf für Biafra, da Biafra Saatgut benötige. Damals war der Gründer des „Komitee Aktion Biafra-Hilfe“ Tilman Zülch von einer dreiwöchigen Reise aus Biafra zurückgekehrt, die er mit Hilfe des Diakonischen Werkes angetreten hatte. Dort habe er mit dem Medizinstudenten Obi Ifeobu gesprochen. Ifeobu war 1967 nach einem sechsjährigen Studium der Medizin an der Universität Hamburg „abgeschoben“ worden, nachdem er nach einer unangekündigten Protestaktion für Frieden in Vietnam angeblich die Bahnhofspolizisten zum Beispiel, als „SS-Schergen“ bezeichnet hatte. Dieser Vorfall erregte ein so großes Aufsehen, dass DIE ZEIT darüber berichtete. In diesem Artikel wird die hamburger Innenbehörde zitiert, bei der schnellen Abschiebung Ifeobus habe es sich um ein statuiertes Exempel gehalten. Nach seiner Abschiebung leitete Ifeobu in Biafra laut Abendblatt zwei Krankenhäuser und war wohl Kontaktmensch für die Hamburger Biafra-Hilfe. Doch wie im Abendblatt angekündigt, sollte Ifeobu nach West-Deutschland zurückkehren. Bereits im März 1967 hatte die west-deutsche Botschaft in Lagos einen Brief an den hamburger Polizeipräsidenten gesendet, in dem Ifeobus Familie als eine der „prominentesten Familien Nigerias“ beschrieben wurde. Kurz danach gab die Innenbehörde zu, dass die Ausweisung haltlos gewesen sei. Im April 1969 kam Ifeobu, finanziert von dem Komitee Aktion Biafra-Hilfe nach Hamburg zurück, um sein Studium abzuschließen. Dieses Kapitel der west-deutschen Interaktion mit Biafra zeigt, welche konkreten internationalen Verquickungen zwischen der biafranischen Elite und der Biafra-Hilfe in West-Deutschland vorkamen, aber auch, welche Verbindungen Vietnam-Proteste zu Biafra-Aktivismus hatten.
Im Jahr 2020 war über die internationalen Beziehungen der Türkei in den Nachrichten häufig zu lesen. Grund dafür war die Einmischung türkischer Politik in ausländische Konflikte, sowie direkte Konflikte mit seinen Nachbarn. 1. Der Konflikt mit Griechenland über Flüchtlinge und insbesondere die maritime Grenzziehung und Gasfelder. Hier auch Konflikte mit Israel und Zypern. 2. Die Unterstützung der UN-anerkannten Regierung in West-Libyen, während z.B. Ägypten, Russland, Vereinigte Arabische Emirate und FR eher Ost-Libyen unterstützten. 3. Die Invasion der syrischen Provinz Idlib und Kämpfe gegen von Russland unterstützten Truppen. 4. Die Bombardierung der# PKK im Irak. 5. Die Unterstützung Aserbaidschans gegen das von Russland unterstütze Armenien im Krieg um Bergkarabach. Frankreich und Russlands stellten für die Türkei also die größten geopolitischen Gegenspieler dar, wobei die Konkurrenz zu Russland beiden auch Vorteile brachte. Gleichzeitig beteuerte die türkische Regierung immer eine Nähe zur EU.
Laut EU-Land Süd-Zypern reisen 85% der Asylsuchenden über türkei-nahes Nord-Zypern ein; zuletzt Proteste in Flüchtlingslagern (5.1).
Proteste in zypriotischen Geflüchtetenlagern von Polizei mit Warnschüssen aufgelöst; Zypern fordert seit langem Umverteilung innerhalb der EU.
Papst verurteilt "Sklaverei" und "Folter" von Asyl-Bewerbern+ auf Zypern in Internierungslagern.
Türkei protestiert erneut gegen einer Erdgas-Pipeline von Israel über Zypern und Kreta nach Festlandeuropa.
Zypern will 88 Libanesen+, die über Mittelmeer geflohen sind, zurückschicken; derzeit heftige Wirtschaftkrise in Libanon (taz).
4 Tote bei Waldbrand in Zypern.