Seite wird geladen …
NACHRICHTENvon Gestern und Heute

Recherche

Volltext
Zeitraum
Länder / Territorien
Themen1 gewählt
Quellen
Treffer

105 Nachrichten

20 Quellen

Thailand / Myanmar / Westasien

Haiti

Gangs blockieren erneut wichtiges Varreux-Erdölterminal im Hafen; USA entsenden wohl mit umstrittener Militärhilfe beladenes Militärflugzeug nach Haiti, um sowohl Nationalpolizei, als auch anstehende Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission zu bewaffnen; Laut KENIAnischer Regierung hat kenianische First Lady William Ruto mit ihrem interkontinentalem Gebetskreis Anfang April ein Zoom-Meeting mit G9-Ganganführer Barbecue abgehalten, um "alle Seiten des Konflikts" zu betrachten, während Priestergemeinschaft Haitis gegen Verhandlungen mit Gangs ist.

19 Quellen

Myanmar / Thailand / Tonga

Haiti

G9 erobert und kontrolliert zentrales Krankenhaus von Port-au-Prince; Zudem Angriffe auf Universität und Nationalbibliothek (mit AFP); Organisation Amerikanischer Staaten einigt sich bei Treffen, geplante Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission in Haiti nur finanziell zu unterstützen; Auch Trinidad will sich weiter nicht personell an MMSS beteiligen (von MMorgan); US-Kongress Gesetz zu Bekämpfung illegaler Waffenlieferungen in Karibik eingelegt (von SMcLeod).

18 Quellen

Somalia / Togo / Israel

Haiti

Amerika-Staatenbund Organisation Amerikanischer Staaten will Mitgliedstaaten bei Treffen nächste Woche dringend zu "sofortiger Entsendung" von Truppen im Rahmen der Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission nach Haiti auf; G9-Bandenanführer Barbecue zeigt Gesprächsbereitschaft und fordert konkreten Friedensplan für Haiti; Zuletzt Zahl der Toten durch Bandengewalt erneut stark gestiegen.

20 Quellen

Welt / Ecuador / Belize

Haiti

Behörden verlängern nächtliche Ausgangssperren weiter und Polizei beschwört, nun härter gegen kriminelle Banden vorzugehen, nachdem sie seit Beginn des Ausnahmezustands vor 1 Monat nur 17 Gangmitglieder töten, sowie 17 Feuerwaffen und ein Auto beschlagnahmen konnten (von JBlaise); Seit kurzer Zeit relative Ruhe in Port-au-Prince, nachdem G9-G-Pèp-Gangallianz nur Angriffe auf medizinische Einrichtungen ausübt; Durch El Niño verstärkte Winterdürre führt zu umfangreichen Ernteausfällen und Viehsterben.

26 Quellen

Haiti / Venezuela / Israel

Haiti

PD-Partei des Oppositionsführers Jean-Charles Moïse ernennt überraschend Delegierten für Übergangs-Präsidialrat und beendet somit nach internationalem Druck seine Blockade (von JBlaise), womit sich JCMoïse' Allianz mit Rebellenanführer Guy Philippe auflöst (von DZephyr); Durch weiteren Wechsel sind nun 4 der 7 Ratsmitglieder+ aktuelle oder ehemalige Mitglieder+ der bis 2004 regierenden FL-Partei des Ex-Präsidenten Aristide; G9-Gang droht allen Ratsmitgliedern+ persönlich; Ex-Präsidenten Martelly und Moïse nahestehender und Ende Februar aus Gefängnis entflohener Bandenanführer von Polizei getötet; Berichte über Rebellion innerhalb der Polizei gegen mit Gangs verbündeten Vorgesetzte.

19 Quellen

Welt / Kroatien / Moldau

Haiti

Noch amtierendem Premierminister Henry unvollständige Liste der 6 Abgeordneten für den Übergangs-Präsidialrat vorgelegt, wobei Karibische Gemeinschaft vorschlägt, dass von Jean-Charles Moïse nicht besetzter Sitz von zivilgesellschaftlichen und religiösen Beobachtern besetzt werden soll; Sicherheitskräfte wehren G9-G-Pèp-Angriff auf Zentralbank ab; Gangmitglieder entführen Ex-Sprechers der Ex-Präsidenten Martelly und Jovenel Moïse Juran (von DZephyr); Einkommen von Straßenkindern durch Betteln oder kleine Arbeiten in letzten Monaten wegen zunehmender Gewalt deutlich gesunken, liegt aber weiterhin tendenziell über dem Mindestlohn von 5$ am Tag (von OChery).

12 Quellen

Russland / Europa / Ägypten

Haiti

UN wirft G9-G-Pèp-Gangs vor, in Tagen der Hafenblockade 260 Container mit Hilfsgütern geplündert zu haben (mit APA); USA wollen zusätzliche 25Mio$ für humanitäre Hilfe in Haiti bereitstellen; Laut Welternährungsprogramm gleicht humanitäre Situation in Port-au-Prince Kriegsgebiet; Gangs vertreiben Einwohner+ der bessergestellten Stadtviertel und plündern dutzende Wohnhäuser.

18 Quellen

Niger / Ostafrika / Haiti

Haiti

Polizei führt 1 Tag nach Brandschatzung des Hauses von Polizeichef Elbé Offensive gegen Kerngebiet der G9-Anführers Barbecue durch und tötet dabei mehrere Gangmitglieder (von DZephyr); In selben Stadtteilen errichten Anhänger von Jean-Charles Moïse' Pitit Dessalin Straßensperren aus Protest gegen Karibische Gemeinschaft und neuen Übergangs-Präsidialrat; Botschaft von GUATEMALA geplündert; Seit Anfang März wurden 15.000 US-Amerikaner+ mit gecharterten Hubschraubern aus Haiti ausgeflogen; US-Republicans blockieren Finanzmittel für Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission weiter mit Begründung, dass die ihnen vorgelegten Pläne nicht detailliert genug seien; Drittgrößte Reederei der Welt, die französische CMA CGM, kündigt an, Hafen von Port-au-Prince wegen fehlender Sicherheit nicht mehr anzusteuern.

22 Quellen

Irak / Türkei / Palästina

Haiti

6 von 7 geplanten Teilnehmern+ des Übergangs-Präsidialrates ernennen ihre Gesandte für Rat, wobei Privatwirtschaft Präsident der Handelskammer St Cyr entsendet und radikale Pitit-Dessalin-Partei von Jean-Charles Moïse niemanden entsendet (hl); Rat wird nun neuen Premierminister+ ernennen (mit AP); G9-Ganganführer Barbecue schwört, auch diesen Rat zu bekämpfen, da er lediglich aus etablierten Parteien und Interessensgruppen bestehe, die zudem KENIAs Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Intervention unterstützen würden (von KMaurer); Wohnhaus des Polizeipräsidenten Elbé gebrandschatzt (mit APA); 2. Einsatz von US-Marines binnen weniger Tage zum Schutz der US-Botschaft in Port-au-Prince und US-Südkommando wohl auch für zukünftige Einsätze vorbereitet; US-Regierung Biden erwägt wohl Abfertigung von haitianischen Asyl-Suchenden in Guantanamo; DOMREP eröffnet humanitären Korridor nach Haiti (von JClark); Überblick (von DShaw).

7 Quellen

Haiti

Haiti

Haiti-Update und neue Sichtweisen (3).

(Für die taz veröffentlicht Katja Maurer Berichte, Meinungsstücke und Interviews, für den britischen Guardian berichtet ihr Südamerika-Korrespondent aus Brasilien Tom Philipps fast täglich über Haiti, auch die FAZ mobilisierte ihren Korrespondenten in Brasilien für ein Stück über Haiti, für die Süddeutsche Zeitung schrieb ihr Korrespondent Christoph Gurk aus Argentinien und für die Welt durfte sich der in Brasilien und Kolumbien ansässige Lateinamerika-Korrespondent Tobias Käufer einen Artikel über die verlorenen deutschen Steuergelder durch verfehlte Entwicklungshilfe in Haiti erdenken; nicht erheblich weiter entfernt als der SZ-Korrespondent in Argentinien führte die in Hamburg ansässige Spiegel-Redakteurin Fiona Ehlers zumindest ein Interview und im österreichischen Standard wurde der G9-Ganganführer Barbecue durch den Journalisten Kim Son Hoang am 10. März sogar zum sogenannten „Kopf des Tages“!)

3 Quellen

Haiti

Haiti

Haiti-Update und neue Sichtweisen (2).

Warum sind die staatlichen Institutionen derart geschwächt? 2004-2021 2004 begannen Teile jener, von Elitenangehörigen finanzierten, paramilitärischen Truppen einen Putschversuch gegen Aristide, der schließlich von us-amerikanischen und kanadischen Soldaten aus seinem Amtssitz herausgeführt, in ein Flugzeug gesetzt und in die Zentralafrikanische Republik geflogen wurde. Bei diesem Putsch war der heute omnipräsente Guy Philippe aktiv beteiligt. Aristide war somit abgesetzt und die UN-Militärmission MINUTSAH unter Leitung von Lulas Brasilien (Luiz Inácio Lula da Silva) wurde bis 2017 entsendet. Als trotz des Erdbeben 2010 Wahlen stattfanden, gewann schließlich Michel Martelly, obwohl dieser ursprünglich gar nicht in die Stichwahl gekommen war, sondern lediglich auf Druck der US-Botschaft im Land mit einer Wahlbeteiligung von knapp über 20% gewann, wie WikiLeaks wenig später veröffentlichte. Laut Jemima Pierre fand unter Martelly der massive Demokratie- und Institutionenabbau statt, der dazu führt, dass heute in Haiti weder auf kommunaler, noch auf regionaler, noch auf Landesebene demokratisch gewählte Politiker+ regieren, da ihre Amtszeiten seit den letzten Wahlen schlicht abgelaufen sind und keine neuen Wahlen durchgeführt wurden. Auch auf diese Weise scheint eine ausländische Intervention legitimiert zu werden. Pierre argumentiert, dass der 2017 gewählte Präsident Jovenel Moïse lediglich ein Platzhalter für Martelly gewesen sei und dessen Machtstrukturen, die auf Bandengewalt und internationaler Unterstützung beruhten, übernahm. Laut latina press ist der G9-Ganganführer Barbecue „der bewaffnete Flügel“ von Moïse gewesen. Nach Moïse’ Ermordung, die ich, wie bereits erwähnt, als Anlass nahm, mich nach 2021 immer wieder mit Haiti zu beschäftigen, zeigte sich diese institutionelle Schwäche besonders, als nicht nur plötzlich zwei Premierminister Claude Joseph und Ariel Henry miteinander um die Nachfolge Moïse’ konkurrierten, sondern auch der unter Martelly und Moïse entmachtete Senatspräsident Joseph Lambert. Henry setzte sich bekanntlich durch. Den Gegenentwurf zu dieser Staatszerstörung stellen seit mehreren Jahren die anti-interventionistische Montana-Gruppe, sowie Aristides Fanmi-Lavalas-Partei dar, die zuletzt zusammen mit Gewerkschaften, Kirche und Privatwirtschaft einen neuen Anlauf vor der Karibische Gemeinschaft gestartet haben, um ein alternatives Regierungsmodell mit dem Ziel der Demokratie zu errichten. Dieser Aufruf wurde inzwischen unter Ausschluss der Gewerkschaften und Berücksichtigung zweier weiterer Parteien, sowie der Degradierung der Kirche zu lediglichen „Beobachtern“ des neuen Übergangs-Präsidialrates von der CARICOM angenommen und vom guyanischen Präsidenten Irfaan Ali verkündet.

Für eine weitere chronologische Lektüre: Jemima Pierres Überblick über die Ereignisse von 2003-2020 HIER, sowie meine eigene Sammlung der Haiti-Nachrichten von 2020-2023 AB HIER.

Ich vertrete das Argument, dass Haiti kein sogenannter failed state ist, sondern vielmehr ein demolished state, von dem nicht zugelassen werden darf, dass diejenigen, die die Verantwortung für seine Zerstörung tragen, weiter ihre Macht ausüben können. Dazu zählen die haitianischen Eliten, die ihre paramilitärischen Truppen unterhalten, dazu zählen auch diese paramilitärischen (Gang-)Truppen, auch wenn sie sich „revolutionär“ geben, dazu zählen auch die USA, Kanada, das bisher nicht erwähnte Frankreich und in diesem Sinne auch die Caricom, Kenia, Benin, Brasilien, Spanien und Deutschland – eben jene Staaten, die jetzt schon wieder mit Waffengewalt intervenieren wollen oder diese finanzieren.

3 Quellen

Haiti

Haiti

Haiti-Update und neue Sichtweisen (1).

Seit der Ermordung des damaligen Präsidenten Jovenel Moïse in seinem Haus am 07. Juli 2021 ist kein Monat vergangen, in dem ich nicht über die Entwicklungen in Haiti berichtet hätte. Seien es die Varreux-Hafenblockaden durch die G9-Gangallianz Ende 2021, die Bandengewaltspirale und den zunehmenden Zusammenbruch der staatlichen Versorgung 2022, die selbstjustiziäre Bwa Kale-Kale-Bewegung 2023, die lange ersuchte und noch immer nicht umgesetzte internationale Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Intervention und schließlich die aktuellen Ereignisse seit Ende Februar 2024 – meine gesamte Berichterstattung über diese Themen hatte gemein, dass ich sie stark auf den Mord an Moïse im Juli 2021 bezogen habe. Es ist nicht falsch, diesen Bezug herzustellen, aber es braucht mehr. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situationen scheinen sich wieder mehr Journalistinnen und Journalisten mit der Politik in Haiti auseinanderzusetzen und nicht bloß Agenturmeldungen zu übernehmen. Einen kleinen Überblick habe ich im Anschluss an diesen Text unter der Zuhilfenahme der empfehlenswerten Suchmaschine monitor.ueberblick.news gemacht.

In diesem kleinen Update will ich also weitere, größere Bögen spannen, die in den täglichen Nachrichten wenig Platz finden, aber essenziell sein können, um die Situation zu verstehen.

Woher stammen die Gangs? 1959-1999 Anfang Februar veröffentlichte die missionarische Nachrichtenagentur der katholischen Kirche Agenzia Fides eine wenig beachtete Analyse über die historische Herkunft der organisierten und bewaffneten Kriminalität in Haiti. Diese Analyse versetzt uns zurück in das Jahr 1959, als der damalige Präsident Francois „Papa Doc“ Duvalier eine paramilitärische Truppe zu seinem eigenen Schutz gründete. Sie sollte einerseits Teile des Militärs vor geplanten Putschs abschrecken, und andererseits zivile oppositionelle Bewegungen zerschlagen. Diese Milizen erhielten den Namen des „Tonton Makout“, einer mythologischen Figur, die Menschen in ihrem Sack verschwinden lässt, vergleichbar mit dem deutschen Butzelmann. Agenzia Fides betont zudem, dass es sich bei den Anführern dieser Milizen um Voodoo-Priester gehandelt haben soll, die bereits zuvor eine Autorität in der Bevölkerung innehatten. Bis 1986 sollen sie bis zu 60.000 Menschen verschwunden lassen haben. 1990 wurde Bertrand Aristide mit seiner historisch einmaligen Massenbewegungs-Partei Fanmi Lavalas in das Amt des Präsidenten gewählt, 1991 jedoch aus dem Amt geputscht. In der daraufhin bis 1994 andauernden Phase politischer Instabilität formierten sich die Ex-Tonton-Makouts neu und nahmen ihre heutige Erscheinung an: Als militärischer Arm der organisierten Kriminalität, sowie einiger Angehöriger aus den Eliten. Als Aristide 1994 nach erfolgreicher Wiederwahl das Militär auflöste, schlossen sich auch ehemalige Armeeangehörige den Banden an und 1999 entstand auch eine pro-Aristide-Miliz, womit Gewalt zum legitimen politischen Mittel des demokratischen Haiti geworden war. Vor dem Hintergrund der anti-Aristide-Einstellung der meisten Gangs und einer damit verbündeten Ablehnung des von Aristide regierten Staatsapparats knüpft ein aktuelles Interview mit Jemima Pierre bei Democracy Now! an, das folgende Frage beantwortet:

21 Quellen

Kolumbien / Haiti / Sudan

Haiti

KENIAnische Regierung William Ruto kündigt an, Entsendung ihrer Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission nach Haiti zu verzögern, solange es dort keine Regierung gibt (von AMutambo); Ex-Rebellenführer Guy Philippe lehnt gestern von Karibische Gemeinschaft verkündeten Übergangs-Präsidialrat ohne seine Beteiligung erwartungsgemäß ab; Welternährungsprogramm fordert zusätzlich zu Truppen "robuste humanitäre Hilfsaktion; Polizei erobert kurzzeitig von G9-G-Pèp-Gangallianz kontrollierten Hafen von Port-au-Prince zurück; Richter Voltaire entlässt 6 Kolumbianer+, die wegen Mitschuld an Ermordung des Ex-Präsidenten Jovenel Moïse inhaftiert waren, bei großem Gefängnisausbruch vor 1 Woche jedoch in ihren Zellen blieben, aus Haft (von WMerancourt).

18 Quellen

Portugal / Libyen / Sudan

Haiti

Breites Bündnis aus FL-Oppositionspartei, Montana-Bündnis, Gewerkschaften, Privatwirtschaft und Kirche fordert vor Karibische Gemeinschaft-Gipfel Einsetzung einer Übergangsregierung mit ihrer Beteiligung, um Wahlen zu planen, Institutionen zu stärken und Verhandlungen über Ausprägungen der geplanten Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission im Land zu führen; Nationale Wasserbehörde ruft zu humanitärem Korridor für Wasserversorgung auf, nachdem Wasserleitungen wegen Kämpfen nicht gewartet werden können; Entgegen vorangegangener Berichte Innenministerium recht unbeschädigt; viele Tote bei Kämpfen um Präsidentenpalast und Polizeihauptquartier, die G9-G-Pèp-Gangallianz nicht erobern konnte; EL SALVADORs Präsident Nayib Bukele bietet Haiti an, mit Unterstützung des UN-Sicherheitsrats und internationaler Finanzierung sein Modell der Verbrechensbekämpfung in Haiti anzuwenden (von DZephyr); USA senden US-Marines zur Evakuierung seines Botschaftspersonals, das in politischem Zentrum der Stadt von Gangs belagert wird (von JBlaise).

23 Quellen

USA / Südpazifik / Haiti

Haiti

Schusswechsel rund um Präsidentenpalast und Innenministerium teilweise niedergebrannt; Regionales Polizeihauptquartier angegriffen; Auch öffentliche Parks nun unter Kontrolle der G9-G-Pèp-Gangs (von WMerancourt); Weitere Krankenhäuser und Polizeistationen geplündert und zerstört.

20 Quellen

Senegal / Haiti / Mexiko

Haiti

USA rufen in Puerto Rico gestrandeten Premierminister Ariel Henry auf, Übergang zu einer neuen Regierung zu "beschleunigen", was von einigen Verbündeten Henrys unterstützt wird; Währenddessen wird Armee an zentrale Orte, wie dem Flughafen und Polizeiwachen entsendet, um sie vor G9-G-Pèp-Banden zu schützen; Zahlreiche Plünderungen von Geschäften und Institutionen; Guy Philippe-Jean-Charles Moïse Oppositionskoalition einigt sich wohl auf Richter Duret als möglichen Staatspräsidenten nach ihrer Machtübernahme (tht von OChery); Jamaika verschärft Grenzkontrollen (von JFrench); KENIAnischer Oppositionspolitiker will erneut Einspruch gegen geplante Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission in Haiti einlegen.

16 Quellen

Haiti / Bermuda / Peru

Haiti

Bahamas errichten nach massenhaften Gefängnisausbrüchen in Haiti militärische Seeblockade an südlicher Meeresgrenze zu Haiti, "um jegliche Migration zu blockieren"; DOMREP schließt Luftraum für Flüge von und nach Haiti; USA bestehen darauf, trotz sich rapide verschlechternder Situation in Haiti, nicht selber in Haiti zu intervenieren und verweisen auf Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission (von TPhilipps), die laut KENIAs Präsident William Ruto innerhalb von 72h starten kann, wenn ihre Finanzierung sichergestellt ist, die von US-Republicans im Kongress jedoch blockiert wird; G9-Ganganführer Barbecue droht nach Ausrufung der Revolution mit Bürgerkrieg und warnt vor "Genozid", sollte derzeit in Puerto Rico gestrandeter Premierminister Ariel Henry nicht zurücktreten; Seit Januar die "Revolution gegen Gangs" anführender Guy Philippe verbündet sich mit politischem Kontrahenten und Oppositionspolitiker Jean-Charles Moïse, um gemeinsam Regierung Henry zu stürzen und Vorsitz eines neuen Präsidialrats zu übernehmen; Philippe vereinnahmt aktuelle Gang-Offensive für sich, wobei tatsächliche Verbindungen unklar sind (von JBlaise); G9-G-Pèp-Gangallianz greift derzeit Polizeiakademie und mit Verstärkung von befreiten Inhaftierten erneut internationalen Flughafen an; Anwohner+ errichten weiter Straßenblockaden (von WPiercin und JFRegala); Bis letzten Sonntag mindestens 40 Tote.

16 Quellen

Haiti / Uganda / Ostafrika

Haiti

Regierung Ariel Henry erklärt für 3 Tage in gesamter Hauptstadtregion Notstand mit nächtlichen Ausgangssperren (von DZephyr), nachdem vermutlich neue Gangkoalition G9-G-Pèp beide größte Gefängnisse des Landes stürmt und rund 3600 Inhaftierte befreit, darunter zahlreiche Ganganführer; einige prominente Inhaftierte fliehen jedoch nicht, wie die 18 wegen des Mordes an Ex-Präsident Jovenel Moïse verdächtigten KOLUMBIaner (tht von JBlaise) oder Ex-Parlamentspräsident Chancy; Berichte darüber, dass Gefängnisangestellte Zelltüren offen gelassen haben sollen und geplanter Angriff Polizeichef Elbé bekannt war, der dies jedoch zuließ (von WMerancourt und RLouis-Jeune); Kommunikationsministerium angegriffen und gestürmt.