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In Kürze
Myanmar will 5000 Rohingya-Flüchtlinge aus Malaysia "zurücknehmen".
Myanmar will 5000 Rohingya-Flüchtlinge aus Malaysia "zurücknehmen".
Behörden nehmen über 100 Rohingya-Flüchtlinge fest, die vor UNHCR-Büro in Kuala Lumpur in Hoffnung auf Asyl campiert hatten (mit Reuters).
Laut UN sind 2 Rohingya-Flüchtlingsboote vor der Küste von Myanmar mit insgesamt über 500 Insassen+ gekentert, die vermutlich gestorben sind (mit Reuters).
Weiter hunderte Vermisste nach Rohingya-Flüchtlingsschiffsbruch, bei denen mindestens 21 Menschen starben; 2 weitere Flüchtlingsboote werden vermisst (mit Reuters).
UN wirft Militärregierung vor, Rohingya-Siedlungen zu zerstören, um Militärposten dort zu errichten und Rohingya an Rückkehr aus Bangladesch zu behindern.
Bis zu 400 Tote bei 2 Rohingya-Flüchtlingsbootsunglücken.
Militärregierung Min Aung Hlaing gewährt 180.000 der 800.000 Rohingya, die Rückkehr aus Bangladesch beantragt haben, wieder in Myanmar zu wohnen; Rohingya waren 2017 aus Myanmar vertrieben worden.
Militärregierung Min Aung Hlaing bereitet sich laut eigenen Angaben auf Abhalten von Wahlen im Dezember vor und fordert Rebellenmilizen auf, davor in Nationalen Dialog zu treten, um Wahlen im ganzen Land stattfinden lassen zu können; US-Regierung Trump finanziert mit 73Mio$ Welternährungsprogramm-Initiative zur Versorgung der aus Myanmar vertriebenen Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch.
Welternährungsprogramm halbiert Hilfe für Rohingya in Bangladesch.
Behörden weisen zunehmend Rohingya-Flüchtlingsboote mit hunderten Insassen ab, nachdem sich in malaysischen Küstenregionen xenophobe Haltung durchgesetzt zu haben scheint, die Rohingya sollten nicht von Malaysias Krankenhaus- und Schulsystem profitieren; 2024 wurden in Malaysia 200.000 Asylanträge gestellt, die meisten von Menschen aus MYANMAR (von MGoh und CYang).
Chefankläger des Weltstrafgerichts Khan beantragt Haftbefehl gegen den seit 2021 regierenden Militärpräsidenten Myanmars Min Aung Hlaing, der für Verfolgung und Vertreibung der Rohingya-Minderheit 2019 verantwortlich sein soll (von SHansen).
Arakan Army spricht sich für Rückführung der nach Bangladesch geflohenen Rohingya aus; Mitte August hatte Rohingya-Gruppe Arakan-Miliz vorgeworfen, über 200 flüchtende Rohingya getötet zu haben (von RBhattacharyya); Militärregierung Min Aung Hlaing soll bei Luftangriff auf nördlichen Bundesstaat Shan 11 Zivilisten+ getötet haben.
Neuer Premierminister Muhammad Yunus kündigt an, erst demokratische Wahlen durchzuführen, wenn die von der "Diktatur der Ex-Premierministerin Sheikh Hasina zerstörten" Institutionen reformiert wurden; Bauamt entfernt alle Eisenkäfige für Angeklagte aus Gerichtssälen (von EHBappi und CCHalder); Leiter aller Polizeistationen in Hauptstadt Dhaka versetzt; Yunus weist neue Zentralbankleitung an, Inflation abzusenken; Nach Absetzung Hasinas hatten 626 bisherige Regierungsunterstützer Zuflucht in Armeekasernen gesucht, von denen 619 inzwischen Kasernen wieder verlassen haben; Als weitere politische Ziele formuliert Yunus den Schutz für die 1 Millionen Rohingya-Flüchtlinge im Land und den Schutz der Textilindustrie.
Rohingya-Organisation wirft Arakan Army vor, letzte Woche 200 zivile Rohingya auf ihrer Flucht über Grenzfluss nach Bangladesch mit Drohnen und Artillerie verfolgt und getötet, sowie 500 verletzt zu haben; Arakan-Miliz wirft Militärregierung Min Aung Hlaing vor, Taten begangen zu haben (von RRatcliffe).
Vermutlich von Militärregierung Min Aung Hlaing beauftragte kriminelle Gruppen rekrutieren Rohingya in Flüchtlingslagern von Bangladesch für Kampf gegen Arakan Army im Norden Myanmars; Militär selber war es, das 2017 Rohingya vertrieben hatte (von DSPerez).
Rohingya-Diaspora-NGOs kritisieren Militärregierung Min Aung Hlaing für zwangsweise Einberufung von Rohingya in Armee zum Kampf gegen Arakan Army.
Mehr als 100 Rohingya-Geflüchtete fliehen aus temporärem Aufnahmelager Bidor nach Aufstand in Lager; Malaysia erkennt Flüchtlingsstatus generell nicht an, gewährt kein Asyl und lässt seit 2019 keine UN-Prüfungen ihrer Aufnahmelager zu; Während 1 Rohingya bei Flucht bei Verkehrsunfall starb, wurden bisher erst 6 Entflohene wieder festgesetzt und alle Hinterbliebenen wurden aus Bidor in andere "Internierungslager" verlegt.
Maßgeblich an letztjähriger Gewalt in nordöstlichem Bundesstaat Manipur beteiligte Meitei-Miliz beordert alle Parlamentsabgeordneten der Meitei-Ethnie in historisches Militärlager in Regionalhauptstadt Imphal ein und fordert von ihnen Bekämpfung der Kuki-Milizen, Vertreibung von Rohingya-Geflüchteten, Militarisierung der Grenze zu MYANMAR und Neudefinierung der indischen Staatsbürgerschaft, die zahlreiche während Unabhängigkeit nach Manipur umgesiedelte Menschen ausschließen würde (von ASaikia), wobei bei Treffen Regionalparlamentspräsident wohl brutal von Meitei-Miliz angegriffen wurde.