05.05.2023 — Māʼohi Nui (Französisch-Polynesien) / Indien / Sudan
Deutschland / Afrika
Scholz spricht sich bei Besuch in Afrikanische Union-Zentrale in ÄTHIOPIEN für Sitz der Afrikanische Union G20 aus (mit AFP); Interview mit Scholz (von AMutambo).
Scholz spricht sich bei Besuch in Afrikanische Union-Zentrale in ÄTHIOPIEN für Sitz der Afrikanische Union G20 aus (mit AFP); Interview mit Scholz (von AMutambo).
April 2023 In diesem Monat standen die militärischen Auseinandersetzungen im Sudan im Zentrum der Berichterstattung in diesem Kanal. Dementsprechend stand der Sudan im April nach den USA, China und Russland an der 4. Stelle der Länder mit den meisten Erwähnungen. Das hatte auch einen Einfluss auf die Nachrichten über seine Nachbarländer, wie Ägypten oder dem Tschad. In Afrika gab es darüber hinaus, wie üblich, viel Berichterstattung über Nigeria, die Demokratische Republik Kongo und Äthiopien. In Amerika erreichen uns aus vielen Ländern, von Chile bis zu den USA Nachrichten über Migration, die Situation in Haiti bleibt politisch verfahren und humanitär katastrophal und in Kolumbien und Brasilien setzen die neuen linken Präsidenten ihre Politik fort. Auch Westasien mit seinen Regionalmächten Saudi Arabien und Iran und den Schauplätzen Jemen und Syrien waren in diesem Monat von Bedeutung und in Pakistan entfaltet sich eine politische Krise, die in diesem Monat bei den Regionalwahlen in Punjab einen weiteren Höhepunkt finden könnte.
Revolutionsgarden beschlagnahmen Öltanker in Golf von Oman, der auf Weg von KUWAIT in die USA war (von JSzuba), angeblich weil es nach Kollision mit iranischem Boot "Fahrerflucht" begangen haben soll; Zuvor hatten USA allerdings Öltanker vor südlichem Afrika gestoppt, das in Südchinesischem Meer sanktioniertes iranisches Erdöl transportiert haben soll (von JSzuba).
UN-Generalsekretär António Guterres ruft bei Besuch zu Internationaler Hilfe für Somalia auf, das derzeit politische, wirtschaftliche, Sicherheits- und Klima-Krise erlebt; nur 15% des UN-Hilfsprogramms gegen die Dürre in Horn von Afrika finanziert.
März 2023 In diesem Monat ist eine bemerkenswerte Zunahme der Berichterstattung über westasiatische Länder und nordafrikanische Länder zu verzeichnen. Das liegt nicht nur an bemerkenswerten diplomatischen Erfolgen bezüglich Iran, Saudi Arabien und Syrien, sondern auch daran, dass ich drei neue Quellen über Nachrichten aus dem arabischen Raum benutze. Das sind MiddleEastEye aus Großbritannien, Arab News aus Saudi Arabien und al Monitor aus den USA. Bei Berichterstattung über Länder Westasiens wird immer wieder der Vorwurf laut, dass sie für die eine oder andere Gruppe Partei ergreifen - übt euch also bei jeder Lektüre in Medienkompetenz, auch zu Nachrichten in diesem Kanal. In Afrika lag der Fokus auf die Länder im Horn von Afrika und die Demokratische Republik Kongo, in Europa auf die Proteste in Frankreich und in Asien weiterhin auf die potenziellen Konflikte im Indopazifik.
Staatenorganisation Intergovernmental Authority on Development ruft zu 2,68Mrd$ internationaler Unterstützung für ÄTHIOPIEN, SOMALIA und KENIA für die nächsten 4 Monate auf, damit zentrale Versorgungslinien trotz Dürre erhalten werden.
Am meisten von Terrorismus betroffene Länder waren 2022 AFGHANISTAN, BURKINA FASO, SOMALIA, MALI and SYRIEN.
Putin stellt afrikanischen Ländern kostenlose Getreidelieferugen in Aussicht, auch wenn das UN-Getreideexportabkommen mit der UKRAINE und der TÜRKEI in 60 Tagen nicht verlängert werden sollte; afrikanische Länder im Ukraine-Krieg bislang neutral oder pro-russisch, weshalb Putin nun Kontakt zu afrikanischen Ländern zu Priorität erklärt.
Laut marokkanischem Botschafter in KENIA hat Marokko kein Interesse mehr daran, andere afrikanische Länder dazu zu bewegen, Beziehungen zu Westsahara (DARS) zu beenden.
Südafrikanischer Präsident Ramaphosa und UGANDAs Präsident Yoweri Museveni beklagen Abzug südafrikanischer Unternehmen aus Uganda, vermutlich wegen protektionistischer Wirtschaftspolitik, und rufen Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika- und Ostafrikanische Gemeinschaft-Staaten auf, TFTA-Freihandelsabkommen zu ratifizieren, das beide Regionalorganisationen miteinander verbinden würde; TANSANIA baut Verhältnis zu Südafrika aus, indem es z.B. Streitkräfte für SADC-Mission in MOSAMBIKs Cabo Delgado, sowie Polizeipersonal entsendet; Afrikanische Union lobt SADC-Mission in Cabo Delgado, da sie Ausbreitung des ASWJ-Konflikts auf andere Provinzen eingedämmt habe.
US-Außenminister Blinken führt bei Besuch in ÄTHIOPIEN Gespräche mit Kriegsparteien Tigray People’s Liberation Front und Regierung Ahmed und Gespräch mit Afrikanische Union-Kommissionspräsident Mahamat über Ernährungssicherheit, Klima und Energiepolitik; USA hatten wegen Tigray-Krieg Äthiopien sanktioniert; Blinken stellt bei Besuch in Äthiopien 331Mio$ neuer Humanitärer Hilfe in Aussicht, um von Krieg, Dürre und Ernährungsunsicherheit Vertriebenen zu helfen; Blinken besucht auch als erster US-Außenminister NIGER, dessen Militärregierung Mahamat Idriss Déby Itno wichtiger verbleibender Sicherheitspartner des "Westens" in Sahelzone ist; Vizepräsidentin Harris steht Besuch in GHANA und TANSANIA betreffend der Rolle von Frauen im Technologiesektor bevor.