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29 Nachrichten

15 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Westafrika / Niger

Sudan / Nordostafrika

Laut nordostafrikanischem Staatenbündnis Intergovernmental Authority on Development sind beide sudanesische Kriegsherren Mohamed Hamdan Dagalo und Abdel Fattah al-Burhan bereit, sich in nächsten 15 Tagen zu direkten Gesprächen zu treffen; internationale Vermittlung in dem Krieg davon gekennzeichnet, Erfolgschancen zu verkünden, die jedoch kaum eingelöst werden; Militärregierung Burhan weist 15 VAEmiratische Diplomaten aus, nachdem Vereinigte Arabische Emirate 3 sudanesische Diplomaten auswies; Vereinigte Arabische Emirate sollen Rapid Support Forces unterstützen.

17 Quellen

Israel / Palästina / Polen

Nordostafrika

Gespräche zwischen ÄTHIOPIEN, Ägypten und SUDAN über vitale Durchflussmenge am äthiopischen Nil-Staudamm Grand Ethiopian Renaissance Dam enden erneut ohne Ergebnis (von KTabikha).

16 Quellen

Vanuatu / Südostasien / Russland

Nordostafrika

1. trilaterale Gesprächsrunde zwischen ÄTHIOPIEN, Ägypten und SUDAN zur Nil-Durchflussmenge am Grand Ethiopian Renaissance Dam-Staudamm endet ohne Ergebnis, da Minimalkompromiss der beiden erstgenannten Staaten nicht miteinander vereinbar sind; nächstes Treffen noch in diesem Monat geplant (von FOluoch).

10 Quellen

Libyen / Israel / Simbabwe

Nordostafrika

Ägypten, ÄTHIOPIEN und SUDAN setzen Gespräche über Durchflussmenge des Nils nach Vermittlungsversuchen der VAEmirate, nach Ausbruch des Krieges im Sudan und nach BRICS-Beitrittsangebot für Ägypten und Äthiopien, fort; während Ägypten auf bindendes Abkommen zur Durchflussmenge besteht, was für das Land elementar ist, während äthiopische Regierung Ahmed sich zukünftige Projekte, wie dem Grand Ethiopian Renaissance Dam, vorbehalten will (von ALucente); Besuch des sudanesischen Militäranführers und Präsidenten Abdel Fattah al-Burhan bei verbündetem ägyptischen Präsidenten Abd al-Fatah as-Sisi war dessen 1. Auslandsaufenthalt seit Kriegsausbruch (von GMohamed) und begleitet von einer enormen Militäroperation, da rivalisierende RSF-Miliz kein sicheres Geleit gewährt hatte, wobei dessen Anführer Mohamed Hamdan Dagalo nun scheinbar doch Waffenruhe befürwortet.

8 Quellen

Anfang der 2020er im Südsudan

Meldung

Anfang der 2020er im Südsudan.

22.02.2020: - Gegner des Bürgerkriegs Salva Kiir und Riek Machar bilden gemeinsam Regierung und beenden somit seit 9 Jahren währenden Konflikt vorerst.

08.07.2020: - Zentralbankspräsident fordert Umstrukturierung der Wirtschaft auf andere Rohstoffe als Erdöl und Mehrfelderwirtschaft (bbc).

12.08.2020: - 127 Tote bei Kämpfen zwischen Soldaten und Zivilbevölkerung, die entwaffnet werden sollte; Armeelager überfallen (AJ).

15.02.2021: - Laut UN-Bericht ist aktuelle Gewalt durch Milizen gravierender, als während des Bürgerkriegs; liegt unter anderem an schutzlosen Lebensbedingungen von Millionen Binnenvertriebenen des Bürgerkriegs in teils überfüllten Lagern.

09.05.2021: - Präsident Kiir löst Parlament auf, damit, gemäß des Friedensabkommens, auch Opposition nun neue PaAbgeordnete ernennen kann.

04.08.2021: - Militärischer Zweig der Rebellenpartei SPLM/A-IO entmachtet Vizepräsident Machar wegen "vollkommenen Versagens", in Koalition mit ehemaligem Bürgerkriegsfeind Präsident Kiir Friedensabkommen zu erfüllen; Folgen für Machar unklar.

07.08.2021: - 32 Tote bei Kämpfen zwischen Unterstützern und Gegnern des Vizepräsident Machar, der „misslungenen Putsch“ durch den militärischen Zweig seiner Partei beklagt; Zivile Gruppe versucht, zivilen Aufstand gegen Regierung Kiir anzufachen, die seit 10 Jahren ineffektiv Politik betreibe.

14.09.2021: - Welternährungsprogramm streicht Nahrungsmittelhilfen für Südsudan wegen Finanzierungsproblemen bis 2022.

08.10.2021: - Seit Mai sind 623.000 Menschen von Fluten betroffen; Hungerrisiko durch steigende Lebensmittelpreise.

17.01.2022: - Militärischer Flügel der Oppositionspartei SPLM/A-IO schwört Regierungspartei Präsident Kiirs Treue, was Bruch des Friedensabkommens bedeutet; SPLA-IO hatte 2020 versucht, Vizepräsident Machar von der SPLM zu entmachten.

23.03.2022: - Partei des Vizepräsident Machar SPLM/A-IO zieht sich aus Friedenskommission zurück, die nach Bürgerkrieg gegründet worden war.

29.03.2022: - Regierungstruppen umstellen angeblich Haus des Vizepräsident Machar; UN warnt vor erneutem Kriegsausbruch.

04.04.2022: - Präsident Kiir und Vizepräsident Machar unterzeichnen Abkommen, um jüngste Eskalation zu beenden.

13.04.2022: - Ehemalige Bürgerkriegsparteien begründen gemeinsame Führung der Armee.

14.06.2022: - Welternährungsprogramm muss erneut Teil seiner Mission in Südsudan wegen Finanzierungsproblemen einstellen; neben hohen Lebensmittelpreisen durch Ukraine-Krieg auch geringe Bereitschaft der Geberländer.

13.07.2022: - Präsident Kiir stoppt alle Bauarbeiten zur Kanalisierung von Nil-Zuflüssen, die Teil des öffentlich gewordenen, geheimen Abkommens mit Ägypten waren; Zuvor Kritik der Opposition und von Anwohnern, die Umweltverträglichkeitsstudie fordern; Ägypten erhoffte sich mit Kanalisierung mehr Wasser.

04.08.2022: - Präsident Kiir verlängert Übergangsphase zur Implementierung des Friedensvertrags bis 2025; Troika aus USA, UK und Norwegen wirft Kiir vor, Verlängerung nicht mit allen Parteien abgesprochen zu haben.

31.08.2022: - 22.000 ehemalige Milizionäre+ aus regierungstreuen und oppositionellen Rebellionen schließen sich Militär an, was Schlüsselbedingung des Friedensabkommens von 2018 war.

19.09.2022: - Südsudan kauft 1,2ha Land in Dschibuti zum Bau eines Import-Büros; Dschibuti ist größter Hafen Ostafrikas; Südsudan will sich so von kenianischem Hafen Mombasa unabhängig machen, der wegen Konkurrenzdrucks des tansanischen Hafens von Daressalam teurer wird.

24.10.2022: - Laut UN 2/3 des Südsudan und somit 900.000 Menschen derzeit akut von Überschwemmungen betroffen; derzeit schwere Überschwemmungen von Nigeria in Westafrika bis Sudan in Nordostafrika.

26.10.2022: - Regierungspartei SPLM des Präsidenten Kiir schließt Vizepräsident Machar aus Parteiführung aus, da ihr Vorsitz bei den konkurrierenden Parteien SPLM-IO und Real-SPLM unvereinbar mit SPLM-Vorsitz sei; SPLM erkennt SPLM-Splitterparteien nun auch nicht mehr als legitim an; alle SPLM-Parteien entstammen dem Unabhängigkeitsprozess, der 2011 mit der Unabhängigkeit der Südsudans von SUDAN beendet wurde; Machar erkennt seine Absetzung durch SPLM nicht an.

11 Quellen

Thailand / Guatemala / El Salvador

Nordostafrika

Ägypten veranstaltet SUDAN-Gipfel und schlägt 3-monatige Waffenruhe vor, was auch ÄTHIOPIEN beim Intergovernmental Authority on Development-Gipfel gefordert hatte; Äthiopiens Premierminister Ahmed ruft Ägyptens Präsident Abd al-Fatah as-Sisi daher auf, sich IGAD-Statement anzuschließen; bei Sudan-Gipfel in Ägypten auch Gespräche (mit Reuters) mit Ergebnis, dass Ägypten und Äthiopien Grand Ethiopian Renaissance Dam-Dammstreit lösen wollen (mit Reuters); 87 Massalit-Angehörige in Massengrab in sudanesischer Region Darfur gefunden; RSF des Milizenanführers Mohamed Hamdan Dagalo soll die 87 Menschen getötet haben (mit Reuters).

0 Quellen

Nordostafrika / Sudan / Südsudan

Meldung

Wir sind bereits mitten im Rückblick auf das erste Drittel-Jahrzehnt in Nordostafrika, einer der Regionen, die am häufigsten in den Nachrichten in diesem Kanal vorkommt. Die Gründe dafür liegen offen, wenn man die Nachrichten aus dieser Region betrachtet: Der Friedensprozess im Sudan und im Südsudan, der Tigray-Krieg in Äthiopien, politische und militärische Entwicklungen in Somalia.

14 Quellen

Eritrea / Nordostafrika / Sudan

Eritrea / Nordostafrika

Eritrea nimmt nach 16jähriger Abstinenz und allgemeiner internationaler Isolation Sitz in nordostafrikanischer Staatengemeinschaft Intergovernmental Authority on Development wieder wahr; 2018 hatte bereits ÄTHIOPIEN Frieden mit Eritrea geschlossen und in 2020ern bildete Eritrea Streitkräfte aus SOMALIA aus.

Sudan / Nordostafrika

DSCHIBUTI zieht sich aus Intergovernmental Authority on Development-Troika zurück, die zwischen Kriegsparteien Mohamed Hamdan Dagalo und Abdel Fattah al-Burhan vermitteln wollen, womit in nächsten 10 Tagen weiterhin Präsidenten und Premierminister des SÜDSUDAN und KENIAs, sowie nun ÄTHIOPIENs und SOMALIAs Gespräche mit Hemeti und Burhan führen wollen (von AMutambo); IGAD will nun "inklusiven nationalen Dialog" im Sudan initiieren; Militärregierung Burhan schließt daraufhin Möglichkeit eines direkten Treffens mit Hemeti aus (mit AFP).

4 Quellen

Sudan / Frankreich / Nepal

Nordostafrika

Laut von UN veröffentlichtem Bericht sind 2022 nach 6. Jahr verminderter Regenzeit 43.000 Menschen in ÄTHIOPIEN, SOMALIA und KENIA an Dürre gestorben, davon 20.000 Kinder.

7 Quellen

Ukraine / China / Nordostafrika

Nordostafrika

Staatenbund Intergovernmental Authority on Development geht von erneuter trockener Regensaison für SOMALIA, ÄTHIOPIEN und KENIA aus und errechnet, dass diese Länder 5% ihres BIPs nutzen müssten, um Kosten der Dürre zu begleichen; bereits 11 Millionen Tiere gestorben.

16 Quellen

UK / Rumänien / Myanmar

Südsudan

Laut UN 2/3 des Südsudans und somit 900.000 Menschen derzeit akut von Überschwemmungen betroffen; derzeit schwere Überschwemmungen von Nigeria in Westafrika bis Sudan in Nordostafrika.