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Laut Untersuchung der NGO Care wurden bei Medienberichten über wichtigste globale Krisen 2022 besonders Krisen zentral- und südlich-afrikanischer Länder vernachlässigt.
Laut Untersuchung der NGO Care wurden bei Medienberichten über wichtigste globale Krisen 2022 besonders Krisen zentral- und südlich-afrikanischer Länder vernachlässigt.
Die USA bauten dabei seit Bidens Amtsantritt ihren militärischen und diplomatischen Einfluss mit Bündnissen, wie AUKUS oder dem QUAD aus, aber auch China manifestierte weiter seine militärische Macht im Südchinesischen Meer und baute seinen wirtschaftlichen Einfluss durch die Gründung der größten Freihandelszone der Welt, Ostasiatisches Freihandelsabkommen, aus. Jenseits dieser direkten Konkurrenz gehören (ehemalige) Stellvertreterkriege, wie der Korea-Konflikt, oder die Politik der Südostasiatischen Staatengemeinschaft Verband Südostasiatischer Nationen z.B. bezüglich der Militärregierung in Myanmar zu Stellvertreterkonflikten im Indopazifik. Australien, das 2022 ein maßgeblicher politischer Akteur in Südpazifik war, gilt dabei als enger Verbündeter und Vertreter der geopolitischen Interessen der USA. In den pazifischen Inselstaaten fand die größte politische Entwicklung dieser Hinsicht auf den Salomoneninseln statt, die bereits Ende 2021 begann. Damals fanden große Proteste gegen Premierminister Sogavare statt, der sich für wirtschaftliche Distanzierung von Taiwan und Annäherung an China einsetzte, sowie wegen steigender Lebenshaltungskosten. Australien, Papua-Neuguinea und Fidschi entsendeten Sicherheitspersonal zur Eindämmung dieser Proteste, die sich wohl auch explizit gegen die chinesisch-stämmige Bevölkerung der Hauptstadt Honiara wendete. In Reaktion darauf entschied sich die salomonische Regierung, sich sicherheitspolitisch künftig von China abhängig zu machen. China baute auf den Salomoneninseln und anderen pazifischen Inselstaaten in den letzten Jahren seinen Einfluss immer mehr aus. Die USA und Australien versuchten daraufhin zunächst mit diplomatischen Mitteln, die Regierung Sogavare umzustimmen, bis ungefähr im April 2022 die USA und Australien eine Rhetorik des Kalten Krieges im Pazifik begannen, worauf die salomonische Regierung ebenfalls mit Kriegsrhetorik antwortete. Dieses Machtspiel der salomonischen Regierung traf im Verlauf des Jahres ausländische Journalisten+, sowie Anlegeerlaubnisse für ausländische Militärschiffe. Nach dem Treffen der südpazifischen Inselstaatengemeinschaft Pacific Islands Forum im September entspannte sich der Streit mit einem Staatsbesuch Sogavares beim neuen australischen Premierminister Albanese im Oktober. Danach versprach Sogavare, keine ausländischen Militärbasen auf den Salomoneninseln zuzulassen und die Regierung Anthony Albanese schien zuversichtlich genug zu sein, um in seinen Staatshaushalt 2023 Ausgaben für australische Sicherheitspolitik auf den Salomoneninseln aufzunehmen. Seitdem fand keine Berichterstattung über die Salomoneninseln statt. Vermutlich in Reaktion auf den wachsenden chinesischen Einfluss auf die Salomoneninseln und die Vorstellung, die südpazifischen Länder würden sich nun in Einflusssphären begeben, baute Australien sicherheitspolitische, wirtschaftliche und diplomatische Beziehungen zu Japan im Januar, Indien im Mai, Tonga, Samoa und Indonesien im Juni, Osttimor und Papua-Neuguinea im September aus. China unterzeichnete zudem ein Kooperationsabkommen mit Samoa, Osttimor und ebenfalls Osttimor. Doch mit der neuen australischen Regierung gab es auch zaghafte Annäherungen an China, was nicht im Umkehrschluss bedeuten muss, dass diese beiden Länder ihre regionale Rivalität nicht weiter in den Inselstaaten des Südpazifik ausüben werden.
Über Bangladesch findet in diesem Kanal insgesamt eher wenig Berichterstattung statt. 2022 gewährte jedoch einen Einblick in das Land, leider wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu politischen Protesten führte. In Bangladesch kamen in diesem Jahr die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise mit den Folgen des Ukraine-Krieges zusammen: Hohe Energiepreise und schrumpfende Nachfrage trafen die wichtige Textilindustrie, eine der Haupteinnahmequellen für US-Dollars, die Bangladesch braucht, um Schulden und Importe zu bezahlen. Im August, kurz nach den großen Protesten in Sri Lanka, brodelte es auch in Bangladesch heftig, als die Regierung die Treibstoffpreise um 52% anhob. Außerdem drohte eine Ernährungskrise, da der größte Weizenimporteur, Indien, seinen Export wegen des Ukraine-Krieges stoppte. Es kam jedoch noch nicht zu derart großen Protesten und die Regierung beantragte einen neuen Internationaler Währungsfonds-Kredit. Im September und Oktober waren die Rohingya, die 2017 von Myanmar nach Bangladesch vertrieben worden waren, ein wichtiges Thema in Bangladesch: Einerseits, weil ihre Flüchtlingslager von Seiten Myanmars beschossen wurden, aber auch, weil die Regierung Sheikh Hasina sich zunehmend dagegen wehrt, dass die Rohingya dauerhaft Schutz in Bangladesch bekommen. Das liegt wohl nicht nur an populistischem Gehabe gegen eine Minderheit, sondern auch daran, dass der Staat insgesamt ein Finanzierungsproblem hat und Unterstützung benötigt. Im Dezember fanden schließlich die großen Proteste des Jahres 2022 statt, die von Oppositionsparteien angeführt wurden, aber zumindest innerhalb der letzten 2 Wochen ebbten sie abrupt ab.
Neben den genannten Ländern erlebten auch die südasiatischen Länder Nepal und Bhutan ähnliche Staatsfinanzierungskrisen: Nepal, dessen Wirtschaft maßgeblich von der Finanzierung durch Wanderarbeiter+ in arabischen Ländern abhängt, rief im April diese Wanderarbeiter+ auf, die Beiträge für ihre Familien in ausländischen Währungen zu überweisen, da der nepalesischen Zentralbank diese ausländische Währungen fehlte, um Schulden zurückzuzahlen, oder ausländische Importe zu bezahlen; und Bhutans Auslandsreserven schrumpften von 1,3 Milliarden Dollar auf 820 Millionen, woraufhin die Regierung den Import einiger Produkte einschränkte.
Indien überholte 2022 Großbritannien als fünft-wirtschaftsstärkstes Land der Welt, doch die Armut in dem Land, und auch der Hunger nimmt immer mehr zu. An der Regierung war weiterhin der hindu-nationalistische Premierminister Narendra Modi, der der Hindutva-Ideologie folgt und entlang dieser Hassrede, Gewalt und Diskriminierung gegen die größte muslimische Minderheit der Welt ausübt. In den muslimische geprägten Nachbarländern Indiens gab es dagegen Proteste. Die Folgen dieser Ideologie, sowie die Entwicklung der Parteienlandschaft bei Regionalwahlen, führten zu einer gleichbleibend hohen Berichterstattung über Indien. Übertroffen wurde sie jedoch im Juni von der Berichterstattung über die Proteste gegen die Agnipath-Militärreform, durch die zahlreichen Berufssoldaten und Berufssoldaten-Familien die Lebensgrundlage entzogen würde. Im Dezember kam es zu erneuten Scharmützeln an der umstrittenen Grenze zu China. Außenpolitisch fiel Indien besonders auf, als es seinen Weizenexport im Mai wegen des Ukraine-Kriegs und seinen Reisexport im September wegen einer klimawandel-verstärkten Dürre und des Monsuns stark einschränkte.
Persönlicher Jahresrückblick 2022 In diesem Jahr fällt es mir außergewöhnlich schwer, einen persönlichen Jahresrückblick zu schreiben. Das kann daran liegen, dass ich in den Jahresrückblicken der letzten Jahre immer auch eine Perspektive für die Entwicklung dieses Kanals im nächsten Jahr einbauen konnte. Dieses mal ist diese Perspektive für mich noch unsicher, instabil, vielleicht eine Sackgasse: Ich habe vorsichtig angefangen, zu filmen und kleine Reportagen zu schneiden. Bislang ist nur eine Kurzreportage über den Umzug eines Sofas daraus geworden, aber ich habe noch mehr ungeschnittenes Material. Ich würde gerne journalistische Reportagen drehen, in erster Linie über das politische und soziale Geschehen in der mitteldeutschen Kleinstadt, in der ich lebe. Ich habe davon keine Ahnung, und noch weniger weiß ich dieses sogenannte Filmen mit einer Perspektive für diesen Kanal in Verbindung zu bringen. Text- und stichpunktbasierte Tagesnachrichten sind das Rückgrat dieses Kanals und sie werden es auch bleiben, aber langfristig wäre es für mich ein Traum, täglich oder wöchentlich eine Nachrichtensendung, mit Bildern und eigenen Karten zu produzieren – eine Art „Mit offenen Karten“ als „Tagesschau“ mit meiner Themensetzung. Diese Ideen, diesen Traum habe ich „EinBlick“ getauft: „EinBlick nach mitteldeutsche Kleinstadt“, „EinBlick in die Welt“, „EinBlick in die letzte Woche“, wie auch immer. „EinBlick“ vermittelt meiner Meinung nach zwei Eingeständnisse, die Journalismus machen muss: 1. Im Nachrichtenformat kann ich, auch wenn ich aktuelles Geschehen kontextualisiere, nur einen kleinen Einblick auf die komplexen Gründe für dieses Geschehen geben, und 2. ist es nur Ein Blick, nämlich meiner, den ich vermitteln kann, auch wenn ich über verschiedene Perspektiven auf ein Thema berichte. Im letzten Jahr habe ich bereits EinBlicke verfasst: Zu Belize und zu Haiti, sowie zu Trinidad und Tobago, wobei ich letztgenannten EinBlick nicht veröffentlicht habe. Auch von ihnen würde ich gerne mehr verfassen. Außerdem besteht noch immer die Idee, neben Telegram und WhatsApp eine eigene Internetseite zu betreiben. Wie nun also soll ich diese Ideen, diese Träume umsetzen? Diese und weitergehende Fragen sind für mich noch unbeantwortet, weswegen meine Perspektive für das neue Jahr unsicher ist, instabil, vielleicht eine Sackgasse. Doch Schluss mit Spekulationen über 2023. Schließlich hat sich in diesem zuendegehenden Jahr 2022 in diesem Kanal einiges getan. Das Layout hat sich beispielsweise geändert: 1. Zu Beginn eines jeden Stichpunkts schreibe ich nun in Großbuchstaben das Land, um das es in der Nachricht geht, selten auch ein grobes Thema. Ihr sollt euch so besser im täglichen Buchstabensalat zurechtfinden. 2. Um euer Verständnis für den Zusammenhang zwischen Nachrichten zu bestimmten Themen auch über Tage und Monate hinweg zu fördern, habe ich zu bestimmten Themen Hashtags # eingeführt, mit der thematische Stichworte markiert werden. Dieser # führt euch zu vergangenen Nachrichten zu dem Thema und löst mein „(7.2)“ ab, das ich früher verwendet habe, um den Zusammenhang zu vergangenen Nachrichten zu erwähnen. 3. Ich habe aufgehört, Podcasts zu machen und versuche stattdessen, längere Nachrichtenstichpunkte zu schreiben, um mehr Kontext bieten zu können. Dafür habe ich mich glücklicherweise von dem selbstauferlegtem Zwang gelöst, die Nachrichten in exakt eine oder exakt zwei Zeilen zu pressen. 4. Wenn ich krank war, oder im Urlaub, hole ich das Nachrichtengeschehen thematisch nach Weltregionen geordnet nach. 5. Der Rest hat sich auch verändert.
UN-Biodiversitätsgipfel einigt sich darauf, bis 2030 30% der für Biodiversität wichtigen Land- und Wasserökosysteme unter Schutz zu stellen, was aktuelle Schutzgebiete mehr als verdoppeln würde; Demokratische Republik Kongo protestiert gegen Einigung, da Entwicklungsländer mehr Unterstützung von entwickelten Ländern empfangen sollten.
Laut Menschenrechtsorganisation setzen sowohl Regierungsmilizen, also auch Oppositionsmilizen Aushuhgerung von Zivilisten+ als Kriegswaffe ein und lösen somit eine der größten Fluchtkrise der Welt aus.
Premierminister von Papua-Neuguinea James Marape bietet Japan bevorzugten Zugriff auf Papua-Neuguinea-Erdgasfelder an, die Investitionen zu Ausbeutung benötigen; Japan hat als größter Flüssiggasimporteur der Welt Interesse daran, Importmöglichkeiten zu diversifizieren.
Premierminister Skerrit kündigt Auflösung des Parlament und Neuwahlen für Dezember an; bei letzten Wahlen bekam seine linke DLP 18 der 21 Sitze im Parlament; Neuwahlen sollen Dominica, laut Skerrit, auf post-Corona-Welt vorbereiten und DLP-Partei erneuern; im Oktober war konservativer Oppositionsführer Linton von Parteivorsitz der UWP nach zahlreichen Wahlniederlagen zurückgetreten; Linton hatte 2019 Wahlergebnis nicht anerkannt und auch Organisation Amerikanischer Staaten schien sich in Wahlprozess einzumischen; Dominica bewegt sich seit Amtsantritt Skerrits von USA weg, hin zu VENEZUELA und CHINA; Anführer der konservativen DFP kritisiert Neuwahlen, da sie von Treibstofflieferungsproblemen und Extremwetter ablenke.
Russland und INDIEN erwägen wohl gemeinsame Produktion von Rüstungsgütern; Präsident von INDONESIEN Widodo geht nicht von Putins Teilnahme am Gruppe der Zwanzig-Gipfel nächste Woche aus, nachdem er schon Ostasiengipfel in KAMBODSCHA absagt.
UN erhöhen Kredit an Ghana um 25%, damit Ghana trotz seiner Wirtschaftskrise Institutionen stärken kann; Ghanaische Cedi-Währung zur Zeit schwächste Währung der Welt gegenüber US-Dollar.
Was ist eigentlich dieser Kanal? Die Arbeit, die ich in diesem Kanal täglich veröffentliche könnte man als "Presseschau" bezeichnen. Ich berichte sowohl über weltbewegende Themen, über die auch in der Tagesschau berichtet wird, als auch über kleine politische Verschiebungen in fernen Ländern, über die sonst in der deutschsprachigen Medienlandschaft gar nichts zu lesen wäre.
Ich wähle die Nachrichten dabei nach drei Indikatoren aus: Ist die Meldung relevant für die Welt? und Ist die Meldung relevant für das betroffene Land / die betroffene Region? Da Relevanz bei vielen Themen nicht einfach zu erkennen ist, verfalle ich auch mal der medientypischen Negativberichterstattung über ein zweifellos relevantes Thema: Gewalt. Insofern es meine Quellen hergeben, versuche ich keinen Unterschied zwischen einer Nachricht aus Deutschland und einer aus z.B. Malaysia und Haiti zu machen. Das bringt einige Probleme mit sich. Über die politischen Implikationen in Deutschland wissen wir gut bescheid, aber eine Nachricht aus Malaysia und Haiti ist für uns vielleicht die erste aktuelle Meldung, die wir je aus dem Land gehört haben. Das führt zu dem Problem, dass ihr meine Berichterstattung nicht so einfach kritisieren könnt, aber auch zum dritten Indikator.
Seit der Gründung dieses Nachrichtenformats 2018 frage ich mich: Kann ich persönlich die Meldung kontextualisieren? Um eine Meldung kontextualisieren zu können brauche ich Wissen, das ich oft den Artikeln entnehme, aber in den entscheidenden Fällen auch schon vorher hatte oder noch am Abend recherchiere. Erst so wird eine Meldung über Mango-Anbau in Haiti interessant. Dieses Wissen stammt einerseits aus der Erfahrung, seit Monaten oder Jahren Meldungen zu dem Thema zu lesen, aber auch aus weiterführender Literatur, etc. 2018 hatte ich diese Erfahrung meistens noch nicht - meine allererste Meldung hatte ich falsch verstanden und war somit eine Falschmeldung. Zum Glück hat das damals noch keiner gelesen. Inzwischen ist das zu vielen Themen anders. Inzwischen kann ich viele Meldungen aus vielen Weltregionen für dieses Format gut kontextualisieren. Dabei sind in den letzten Jahren einige Schwerpunkte entstanden, wie z.B. besonders präsent Ost- und Westafrika, wohingegen ich von Meldungen aus Malaysia weiterhin recht wenig verstehe. Dieser Prozess ist die Professionalisierung.
Das wird für meine Zukunft in journalistischen Bereich vermutlich Folgen haben. Denn meiner Meinung nach bekommt ihre Meldung erst ihren Wert, wenn sie kontextualisiert wird und selbst dann liegt es noch an euch, ob ihr diesen Kontext überhaupt für relevant erachtet. Aus meiner journalistischen Perspektive sind manche Meldungen in diesem Kanal also wertlos. Zur Zeit ist das für mich okay.
Aber langfristig werde ich alleine mein breites Presseschau-Angebot nicht halten können. Vielleicht werde ich als Journalist irgendwann in einer Redaktion arbeiten, vielleicht geht das auch als Freier Journalist und in einer lockeren Kombination mit diesem Kanal. Vielleicht wird dieser Kanal weiter wachsen und ich werde mit Menschen kooperieren, die Meldungen aus Malaysia kontextualisieren können. Das wäre ein Traum. Vielleicht wird dieser Kanal auch eines Tages wortlos zuende gehen, weil die Plattform nicht mehr existieren wird, weil ich mich verändert haben werde oder weil ich nicht mehr kann. Danach sieht's aber jetzt gerade überhaupt nicht aus. Ich liebe diese Arbeit.
Wie auch immer... wer schon länger in diesem Kanal ist, der wird mitbekommen haben, dass sich hier regelmäßig Dinge verändern: 2020 hatte ich Monatsrückblicke, 2021 habe ich Podcasts gemacht, 2022 schreibe ich nun längere Stichpunkte. All diese Veränderungen haben zum Ziel, die Meldungen besser zu kontextualisieren. Und was 2023 ansteht? Mir schweben viele Dinge vor.
Ich möchte mich bei euch bedanken für eure regelmäßige oder unregelmäßige Lektüre in diesem Kanal, für die Impulse, Verbesserungen, das Lob und für die Spenden, die mir manche von euch geben. Ohne euch wäre dieser Kanal erst recht sinnlos. Danke! 🌻.
Fragen? @Nahuek oder https://t.me/NdTDiskussion.
Xi zu Zusammenarbeit mit USA bereit, wenn diese beiden Parteien nützt, und so "Welt Stabilität verleihen"; Zuletzt besonders befürchtete Eskalation um TAWIAN, was sich durch jüngsten CCP-Parteitag verschärft hat, dessen Abschlusspapier chinesische Wiedervereinigung in naher Zukunft sieht; USA verhängen Halbleiter-Embargo gegen China, um technische Entwicklung besonders kleiner Chips zu verhindern.
V20-Ländergruppe der 20 armen und erderhitzungs-betroffenen Länder des Globalen Südens erwägen gemeinsamen Schuldenrückzahlungsboykott und fordern stattdessen Investition von 685Mrd$ in sogenannte debt-for-nature-swaps, durch die Klima und Umwelt geschützt werden sollen; V20 bestehen aus Afghanistan, Bangladesch, Barbados, Bhutan, Costa Rica, Äthiopien, Ghana, Kenia, Kiribati, Madagaskar, Malediven, Nepal, Osttimor, Philippinen, Ruanda, St. Lucia, Tansania, Tuvalu, Vanuatu und Vietnam; für zahlreiche dieser Länder, wie Bangladesch und Kenia wurde Schuldenrückzahlung in letzten Jahren beinahe unmöglich.
Russland droht bei UN, UN-Getreideexportabkommen mit Ukraine nicht zu verlängern, sollten Beschränkungen für russischen Lebensmittel- und Düngerhandel nicht aufgehoben werden; Abkommen trägt zur Linderung der globalen Lebensmittelkrise bei; DEUTSCHLAND geht wegen gestiegener Lebenshaltungskosten von Rezession im Winter aus; Deutschland und NIEDERLANDE wollen 2023 auf EU-Ebene gemeinsam Gas kaufen; Deutsche Umwelthilfe wirft Regierung vor, minderwertiges Flüssiggasterminal gekauft zu haben und somit Umweltbedrohung in Kauf zu nehmen; Putin ruft TÜRKEI auf, mehr russisches Erdgas durch Türkei nach Europa zu leiten; ISRAEL will Transitlager für jüdische russische Migranten+ in ASERBAIDSCHAN errichten.
NATO verdoppelt Marinepräsenz in Nord- und Ostsee wegen Explosionen an Nord-Stream-Pipelines; Russland ernennt neuen Kommandeur seiner Streitkräfte in der Ukraine: Laut Sergei Lawrow will Putin bei Gruppe der Zwanzig-Gipfel mit Biden verhandeln; Russische Wirtschaft schrumpft laut Internationaler Währungsfonds weniger als erwartet; ASERBAIDSCHAN eröffnet Gaspipeline nach BULGARIEN.
Biden warnt vor "Armageddon" durch drohenden russischen Atombombeneinsatz, sieht aber keinen Hinweis, dass das eintreten sollte; Wichtige, von Russland gebaute Brücke am Asowschen Meer durch Explosionen stark beschädigt; war bis vor wenigen Monaten einzigen Verbindung von Russland auf die Krim; Aktivisti aus Russland, UKRAINE und BELARUS mit Friedensnobelpreis ausgezeichnet; Moskau berschlagnahmt Büro der neu friedensnobelpreisausgezeichneten Menschenrechtsorganisation Memorial; USA planen, gesamte Tätigkeit in Schwarzmeerraum gebündelt von WIESBADEN aus zu organisieren.
Organisation erdölexportierender Länder+ beschließt Verringerung der täglichen Ölförderung um 1-2Mio barrel am Tag, was größte Kürzung seit Pandemiebeginn ist; Energiepreise, und somit Lebenshaltungskosten, werden somit weltweit weiter steigen, was u.a. Russland als erdölexportierendem Land nützt; Gruppe der Sieben beschloss zuvor Ölpreisgrenze; USA sprechen von "totaler Katastrophe".
September 2022 Im September habe ich mal wieder gezählt, wie oft die einzelnen Länder der Welt in diesem Kanal erwähnt wurden. Diesen Monat stieg Europa erstmals seit Kriegsbeginn in der Ukraine in der Rangliste der Kontinente auf Platz 3. Das liegt u.a. an den vielen Krisen und Konflikten in den ehemaligen Sowjetstaaten und Südasien, sowie die stetige Berichterstattung über Ostafrika, Mali und Nigeria. Ein weiterer Schwerpunkt lag in diesem Monat auf der Karibik, wo in mehreren Ländern das Staatsoberhaupt starb und zu deren Ländern ich nun eine neue Nachrichtenseite nutze.
Suriname und USA im Gespräch, in US-Militärbasis in Kosovo gestrandete Flüchtlinge aus AFGHANISTAN nach Suriname zu bringen.
Zahlreiche Trauerbekundungen nach Tod der britischen Königin Elisabeth II, die auch Commonwealth anführte; Vorsitzende des nationalen Wiedergutmachungskomitees der Bahamas erwartet, dass Tod der englischen Königin "Wiedergutmachung in der Region vorantreiben" wird; fordert Reparationen für Sklaverei; Opposition in Jamaika fordert nun schnellere Abschaffung der Monarchie und Ausrufung der Republik; Premierminister Holness auch für Abschaffung der Monarchie; Grüne Oppositionspartei in AUSTRALIEN fordert Abstimmung über Ausrufung der Republik; Referendum 1999 war gescheitert; Linksradikale Oppositionspartei von SÜDAFRIKA EFF verweigert öffentlich Trauerbekundung, da Elisabeth II. auch während Apartheid Staatsoberhaupt von Südafrika war.