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334 Nachrichten

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USA / Welt / China

Meldung

Top 25 der Welt Auch in diesem Jahr 2023 habe ich, wie 2022, gezählt, wie oft die einzelnen Länder der Welt in den Nachrichten dieses Kanals vorkamen. Auf meinen Strichlisten haben ich 7182 Ländererwähnungen gezählt, verglichen mit 9407 2022. Diese geringere Zahl liegt u.a. an den ca. 50 Tagen Elternzeit, die ich mir genommen habe.

In der heutigen Grafik sehen wir die 25 am häufigsten erwähnten Länder, angeführt von den USA, China, Russland und Indien. Während 2022 der Ukraine-Krieg einige europäische Länder in hohe Stufen befördert hatte, ist die Verteilung der Nachrichtenanzahl 2023 deutlich gleichmäßiger.

2023 nahm die Berichterstattung über Afrika, Asien und Amerika im selben Maße zu, wie die Berichterstattung über Europa abnahm. Das liegt an besonderen Ereignissen und Entwicklungen, wie der Kriegsausbruch im Sudan, die Annäherung zwischen Saudi Arabien und dem Iran oder die Wahlen in Argentinien. Zu Indien, Pakistan und Haiti nutzte ich neue Quellen.

14 Quellen

Sudan / Frankreich / Niger

Afrika / Welt

UN-Sicherheitsrat beschließt, Finanzierung der Afrikanische Union-Militärmissionen zur Friedenssicherung jederzeit "ausreichend" zu finanzieren (mit AP).

12 Quellen

Neuseeland / Indonesien / Vietnam

Tschad

Zahl der in den Tschad Vertriebenen verdoppelte sich im letzten Halbjahr auf eine Million, was größtes Wachstum in Afrika darstellt; Welternährungsprogramm muss ab 2024 Unterstützung wegen Finanzierungsproblemen einstellen (mit AP).

14 Quellen

Madagaskar / Israel / Palästina

Madagaskar

Amtierender Präsident Andry Rajoelina gewinnt laut Hochrechnungen Präsidentschaftswahlen deutlich mit um die 60% (von DominiqueR); Wahlen fanden laut Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Beobachtermission "friedlich und frei von Unregelmäßigkeiten" statt (von GFRanaivoson), wobei Großteil der Opposition Wahl boykottiert hat, was zu Wahlbeteiligung von 43% führt.

Deutschland / Afrika

Regierung Scholz kündigt an, 4Mrd€ in Entwicklung "Grüner Energieträger" in Afrika zu investieren (mit AP).

16 Quellen

Liberia / Senegal / Afrika

Afrika / Russland

Russland beginnt Ausfuhr der im Juli versprochenen kostenlosen Getreidelieferungen an 6 afrikanische Länder mit Schiffsladungen an BURKINA FASO und SOMALIA, was Getreideexportabkommen mit UKRAINE und TÜRKEI ersetzen soll (von SReidy).

Demokratische Republik Kongo

Wahlkampf beginnt offiziell 1 Monat vor Kommunal- und Regionalwahlen, sowie Präsidentschaftswahlen, bei denen Amtsinhaber Félix Tshisekedi und Oppositionsführer Martin Fayulu neben 24 weiteren Kandidaten+ wohl aussichtsreichste sind; Tshisekedi steht wegen Krieg im Osten des Landes unter Druck, wo Mouvement du 23-Mars-Miliz weiter im Umland der Großstadt Goma aktiv ist (mit AFP); Zeitgleich unterzeichnet Tshisekedi Vertrag zur gemeinsamen Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Militärintervention im Osten des Landes, wo Ostafrikanische Gemeinschaft-Intervention eher erfolglos blieb (von PIlunga).

14 Quellen

Großbritannien / Nordkorea / Indonesien

Rumänien

Präsident Iohannis bricht als 1. hochrangiger rumänischer Politiker+ seit Ende des Kalten Krieges vor über 30 Jahren zu Auslandsreise nach Afrika auf, wo er in KENIA, TANSANIA, SENEGAL und KAPVERDE Gespräche über Sicherheit, Wirtschaft und Agrarsektor führen wird (von CMihai).

17 Quellen

Sudan / Türkei / Israel

Afrika

SOMALIA, Demokratische Republik Kongo, RUANDA, TANSANIA, SENEGAL, Gambia und KOMOREN sollen jeweils 1Mrd$ von Internationaler Währungsfonds erhalten (von AAnyanzwa); Somalischer Haushalt wird im kommenden Jahr erstmals in seiner Geschichte 1Mrd$ überschreiten (von AMutambo und AKhalif).

19 Quellen

Portugal / Europa / Migration

Sudan

RSF-Miliz erobert 3. Regionalstadt Darfurs Geneina vollständig, womit Milizenführer Mohamed Hamdan Dagalo fast ganz Darfur kontrolliert, sowie weiter große Teile der Hauptstadt Khartoum (von MAmin); UN-Horn-von-Afrika-Sondergesandte Tetteh warnt, dass sich Krieg somit weiter Richtung mit SÜDSUDAN umstrittener Region Abyei ausweitet (mit AP); Südsudans Präsident Salva Kiir trifft sich mit ÄGYPTENs Präsident Abd al-Fatah as-Sisi.

12 Quellen

Nordkorea / Pakistan / Afghanistan

USA / Afrika

USA schließen NIGER und GABUN NACH Putsch, sowie Zentralafrikanische Republik und UGANDA aus Freihandelsabkommen US-afrikanische Freihandelszone aus.

4 Quellen

Ukraine / Russland / Italien

Meldung

Begleittext zu den Nachrichten vom 26. Oktober 1943.

Vor 80 Jahren herrschte, wie heute, ein Krieg in der UKRAINE, von wo uns Namen, wie Saporischschja oder die Krim in den Tagesnachrichten begegnen. Der aktuelle Ukraine-Krieg und insbesondere die Invasion durch Russland wurde medial seit seinem Beginn wegen seiner geographischen Überlappung mit dem 2. Weltkrieg und der europäischen Ostfront in Verbindung gebracht. Wie die Nachrichten von 1943 zeigen, fand der damalige Krieg jedoch nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Italien und dem Balkan statt, in Myanmar, im heutigen Papua-Neuguinea, auf den Aleuten, in der Luft und in den Köpfen. Mit diesem historischen Welt-Krieg als einer Grundlage unserer heutigen Welt fällt es uns heute vermutlich leichter, vom Ukraine-Krieg recht schnell Schlüsse für das tausende Kilometer entfernte Taiwan und der dortigen Vormachtstellung Chinas zu schließen. Und es stimmt, dass die Möglichkeit eines Weltkriegs nicht ausgeschlossen werden kann! Die Gefahr bestand 1913, 1938 und auch heute.

Die Kriegsberichterstattung war 1943 in deutschen und z.B. us-amerikanischen Medien sehr verschieden. Ich habe mir deutsche Medien, wie die Kölnische Zeitung und auch den Völkischen Beobachter angeschaut, mich aber dagegen entschieden, sie als primäre Quellen zu verwenden und stattdessen andere Medien genutzt. Den Völkischen Beobachter (vöb), die NSDAP-Zeitung, habe ich aber doch in einer Meldung als Quelle genutzt. Es handelt sich um eine Meldung zu Indien, das 1943 noch britische Kolonie war und wo es damals eine verheerende Hungersnot mit bis zu 4 Millionen Toten gab, was zumindest teilweise auf mangelndes Interesse der britischen Kolonialverwaltung zurückzuführen war, die Bevölkerung zu versorgen. Diese Gemengelage nutzte die Nazi-Propaganda, um den gewaltbereiten indischen Unabhängigkeitsbefürworter Bose in seinem Anliegen zu unterstützen, eine unabhängige indische Exil-Regierung im damals japanisch besetzten und zu Malaysia gehörendem Singapur auszurufen. Der Völkische Beobachter nutzte dieses Ereignis, um die eigene Position gegenüber Großbritannien zu stärken und es ist nicht verwunderlich, dass die alliierte und auch die neutrale Presse über Boses Vorhaben in Singapur nicht berichteten. Aber es ist geschehen und da ich darüber berichten wollte, nahm ich die einzige mir zur Verfügung stehende Quelle darüber - den Völkischen Beobachter.

Zur Zeit des Dritten Reiches gab es übrigens in der deutschsprachigen Medienlandschaft nicht nur NS-Medien! Das Deutsche Zeitungsportal hat auch den Shanghai Jewish Chronicle digitalisiert, der von 1939 bis 1948 auf deutscher Sprache in Shanghai veröffentlicht wurde, wo er mit der japanischen Besatzungsmacht kooperierte.

Der Krieg in Asien und dem Pazifik geht in europäischer Sicht häufig als Nebenschauplatz des Zweiten Weltkriegs unter, aber er war es natürlich nicht: Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki 1945 mit insgesamt 100.000 Toten waren nur die Spitze eines Krieges, der z.B. im Oktober 1943 zwischen Neuguinea und den Aleuten stattfand, aber auch auf den Philippinen, China, Myanmar und Indien, Australien, sowie bekanntermaßen Pearl Harbor auf Hawaii. Über die am schwersten durch Luftangriffe betroffene Stadt Europas wird sich übrigens gestritten, aber weltweit geht dieser traurige Rekord mit Sicherheit an Tokio, wo im Februar und März 1945 mehr als 100.000 Menschen starben.

Im Oktober 1943 legten die Zeitungen selbstverständlich ihren Fokus auf die Kriegsberichterstattung. Das war in den Vor- und Folgejahren vermutlich nicht anders. Andere Themen fanden jedoch trotzdem immer wieder Gehör, wie die rassistischen Jim-Crow-Gesetze in der US-Zeitung "The Afro-American". Politische Berichterstattung über Lateinamerika und Afrika fand zumindest am 26. Oktober 1943 fast gar nicht statt. Wen jedoch die Meldung aus Algerien interessiert: Es gibt darüber eine Arte-Doku.

1 Quelle

USA / Deutschland / Marokko

Meldung

(2).

Neben diesen relativ "leisen" politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, sehen wir in den Nachrichten vom 16. Oktober 1903 aber natürlich Entwicklungen mit einem gänzlich anderen Kaliber: 1. Imperialistischer Wettbewerb zwischen europäischen Mächten als Vorläufer des 1. Weltkrieges, 2. Der Erwerb von Macht durch außereuropäische Staaten, wie Japan, die USA und lateinamerikanische Länder, und 3. Die Distanzierung der USA von Russland. Wenn man will, kann man den Ersten Weltkrieg, den Zweiten Weltkrieg und sogar den Kalten Krieg aus den Nachrichten dieses Tages ableiten.

JAPAN war in diesen Tagen die Top-Meldung allemal wert, als es mit seinen Truppen im damals noch unabhängigen Korea landete und ein zum Eisenbahnbau gepachtetes Land annektierte, während Russland das Mandschurei-Ultimatum verstreichen ließ und ebenfalls weitere Truppen heranzog. Es ist erschreckend, mit welcher Klarheit die Journalisten im Oktober 1903 schrieben, dass es einen Krieg geben würde, der dann trotzdem ausbrach, auch wenn alle Welt wusste, dass er ausbrechen würde. Der Russisch-Japanische Krieg begann schließlich im Februar 1904 und endete im Sommer 1905 erstmals mit dem Sieg eines asiatischen Landes gegen eine europäische Macht in einem modernen Krieg. In Folge dessen setzte sich 1905 die Expansion des Japanischen Reiches mit der Annexion Koreas fort, die in den 1930ern mit der Invasion Chinas in den Zweiten Weltkrieg eskalierte und in den 1940ern in der Invasion Südostasiens gipfelte, bis im August 1945 zwei Atombomben die expansionistische Politik Japans beendeten.

2 Quellen

Mexiko / Brasilien / Nigeria

Meldung

Blinde Flecken in diesem Kanal.

Die Wanderausstellung "Vergessene Welten und blinde Flecken" ( und ) von Ladislaus Ludescher präsentiert u.a. Ergebnisse auf der Grundlage der Zählung der Erwähnungen der einzelnen Länder in der Tagesschau und anderen Leitmedien, die mit der Bevölkerungszahl der jeweiligen Länder verrechnet werden. Dabei wird deutlich, wie unterrepräsentiert die Bevölkerungszahl des Globalen Südens in den Medien ist. Die Ausstellung und ein entsprechendes Zoom-Meeting der VHS Chemnitz mit Ludescher wurde Anfang September in der Diskussionsgruppe empfohlen und es wurde außerdem das Lob ausgesprochen, dass in diesem Nachrichtenkanal das Vergessen und Blindsein nicht passieren könne. Das hat mich inspiriert, meinen Datensatz der Landeserwähnungen in diesem Kanal von Januar 2019 bis März 2023 auf die selbe Weise wie Ludescher mit der Landes-Einwohnerzahl zu verrechnen, um dieses Lob zu überprüfen.

Das Ergebnis zeigt zwar, dass der Globale Süden insgesamt besser und teilweise überdurchschnittlich gut repräsentiert ist, jedoch blinde Flecken vorherrschen. Neben der großen unterrepräsentierten Region in Süd- und Ostasien fallen mir keine größeren Regionen auf, die chronisch unterrepräsentiert zu sein scheinen, allerdings zeigt sich ein Muster, dass besonders viel bevölkerte Staaten, wie Mexiko, Brasilien, Nigeria und Ägypten unterrepräsentiert sind, während wenig bevölkerte (Insel-)Staaten wie Vanuatu, die Malediven, Malta und karibische Inselstaaten extrem überrepräsentiert sind.

Wenn wir die Staaten in die Weltregionen Nordamerika, Südamerika, Europa, MENA (Middle East and North Africa), Afrika, Asien und Ozeanien unterteilen, verrechnen sich solche Überrepräsentations-Ausschläge kleiner Länder und es ergibt sich folgendes Bild: Die Bevölkerungzahl fast jeder dieser Weltteile ist in den Nachrichten überrepräsentiert, bis auf Asien! Am exaktesten bilden die Nachrichtenzahlen die Bevölkerungszahlen in Südamerika ab, wo die Nachrichtenzahl 11% über der Bevölkerungszahl liegt, gefolgt von Nordamerika mit 32%, Afrika mit 39%, MENA mit 99% dann Europa mit erstaunlichen 215% und schließlich Ozeanien mit 253%. Die Bevölkerungszahl Asiens ist mit -212% unterrepräsentiert. Das ist eine rein quantitative Beurteilung von Repräsentation von Bevölkerung anhand von Nachrichten über das Land. Eine qualitative Beurteilung würde schnell feststellen, dass z.B. die Erwähnung eines Landes im Kontext internationaler Diplomatie, wie einem Freihandelsabkommen zwischen zwei Ländern nicht unbedingt einen Ausschlag über die Repräsentation ihrer Bevölkerung gibt; deswegen spreche ich von unterrepräsentierten "Bevölkerungszahlen".

Kamerun ist das einzige Land in dieser Rechnung, das den Wert 0 erhält, weil hier das das Verhältnis der Bevölkerungszahl zu den Nachrichtenerwähnungen gleich ist.

0 Quellen

Europa / Afrika / Nordamerika

Meldung

Blinde Flecken in diesem Kanal.

Repräsentation (Bevölkerungszahl / Nachrichtenzahl) je Weltregion:

Ozeanien zu 253% überrepräsentiert Europa zu 215% überrepräsentiert MENA zu 99% überrepräsentiert Afrika zu 39% überrepräsentiert Nordamerika zu 32% überrepräsentiert Südamerika zu 11% überrepräsentiert.

Asien zu 212% unterrepräsentiert.

Zahlen von Januar 2019 bis März 2023.

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USA / Welt / Afrika

Meldung

Die Nachrichten vor 200 Jahren.

Das "Gestern" in den Nachrichten von Gestern und Heute bietet eine fantastische Grundlage, um sich mit politischen Nachrichten aus der Vergangenheit zu befassen, wie etwa als Zusammenstellung der Nachrichten des ersten Drittels des aktuellen Jahrzehnts.

Für diese Arbeit nutze ich Internet-Quellen, zumeist von auf das Internet ausgelegte Nachrichten-Websites aus aller Welt. Wenn wir aber betrachten wollen, was heute vor 200 Jahren passiert ist, werden wir keine für das Internet kuratierte Medien vorfinden. Stattdessen gibt es eine breite Vielfalt von Angeboten digitalisierter Zeitungen und Zeitschriften aus dieser Zeit im Internet zu lesen. Diese Angebote habe ich genutzt und einen Nachrichtenüberblick zum 26. September 1823 erstellt, einem Freitag. Ich werde ihn morgen veröffentlichen.

Ich habe dabei auf deutsche und österreichische Regionalzeitungen zurückgegriffen, sowie auf spanischsprachige Zeitungen und Zeitungen aus den USA und weiteren englischsprachigen Zeitungen. Somit fiel Berichterstattung über Afrika und andere Teile der Welt ganz weg.

Die journalistische Berichterstattung hat sich in ihrer Knappheit, Konzentration auf einzelne Akteure Europas und häufig boulevard-ähnlichen Erzählungen kaum verändert. Ich musste meine tägliche Suche nach interessanten Meldungen somit kaum dem Jahr 1823 anpassen. Die Quellen sind, wie immer, verlinkt.

Die Nachrichten von 1823 brauchen jedoch eine Reflexion und eine Einordnung, damit sie uns heute verständlich und vielleicht sogar von Nutzen sein kann. Ich habe daher einen relativ langen Begleittext verfasst.

Neben 1823 werde ich in den nächsten Wochen auch noch Nachrichten von 1993, 1903, 1973, 1923, 1943 und 1873 veröffentlichen. Das war eine große Arbeit, die ich in den letzten Monaten geleistet habe, weil absehbar war, dass ich an den entsprechenden Daten keine Zeit für die Nachrichten von 2023 haben würde: Ich bin jetzt nämlich Papa und wechsle Windeln.

Viel Spaß mit den Nachrichten von "Gestern" und bis "Morgen"!

16 Quellen

Malediven / Europa / Welt

Europa / Welt

Gruppe von 17 Ländern aus Asien, Afrika, Südamerika und der Karibik kritisieren in gemeinsamem Brief an EU Gesetz zum Verbot der Einfuhr von Produkten aus abgeholzten Gebieten, wie Palmöl aus INDONESIEN und MALAYSIA, Soja und Rindfleisch aus ARGENTINIEN und BRASILIEN, Kaffee aus KOLUMBIEN und GUATEMALA, Gummi aus THAILAND, sowie Kakao aus GHANA und der Elfenbeinküste, die allesamt Brief unterzeichnet haben; Gesetz missachtet laut Unterzeichnern+ lokale Begebenheiten, ist für manche Regionen armutsgefährdend und funktioniert mit strafenden statt mit fördernden Mitteln, was WTO-Standards widersprechen könnte; Gesetz gilt seit Juni, tritt aber erst in 16 Monaten vollständig in Kraft.

Afrika

SAUDI ARABIEN und USA in Gesprächen über Sicherung von kritischen Rohstoffen in Afrika, wobei saudische Unternehmen wohl Anteile an Minen in Demokratische Republik Kongo, GUINEA und NAMIBIA kaufen und Mineralien an US-Unternehmen verkaufen sollen (mit Reuters).

Afrika

Internationaler Währungsfonds warnt, dass Konfrontation zwischen CHINA und "Westen" Wachstum am meisten in afrikanischen Ländern bedrohe (von WPomrehn).

11 Quellen

Indien / Welt / Malediven

Kenia / Afrika

Umweltaktivisti nennen 1. Afrikanischen Klimagipfel in Nairobi "toxisch", nachdem dort Handel mit 450Mio$-Emmissionsgutschriften wohl wichtigstes Thema war, wobei sich VAEmirate als treibende Kraft dieser Diskussion erweisen (von KHearst); UGANDA nahm an Gipfel wegen Anwesenheit des US-Klimabeauftragten Kerry nicht teil, SÜDAFRIKA sagte Teilnahme wegen Drucks aus Europa ab, weniger Kohlekraft zur Energiegewinnung zu nutzen und NIGERIA verzichtete auf Teilnahme, da es nicht von größten Emittenten der Welt aus globalem "Norden" beratschlagt werden wolle (von LLidigu).

13 Quellen

Mexiko / Brasilien / Gabun

Kenia

Staatschefs rufen bei 1. Afrikanischem Klimagipfel zu Schuldenschnitt auf, um Finanzierung der Klimakrise zu ermöglichen (von CKimeu), sowie zu jährlich 100Mrd$ Investitionen durch reiche Länder (von na) und Reform geldgebender Institutionen, die privatwirtschaftliche Investitionen in Grüne Industrie in Afrika tätigen sollen.

15 Quellen

Singapur / Russland / Sudan

Brasilien

Parlament beschließt neuen Staatsausgaben-Mechanismus, der starre Ausgabengrenzen durch flexiblere Ausgabengrenzen ersetzt (von SHollensteiner); Präsident Luiz Inácio Lula da Silva plädiert bei Treffen der portugiesischsprachigen CPLP-Länder in SAO TOMÉ für engere Anbindung an Afrika (von drl).