RSF-Miliz des Vizepräsidenten Mohamed Hamdan Dagalo mobilisiert landesweit ohne Einverständnis der Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan nach vermutlich scheiternden Gesprächen über Einsetzung einer zivilen Übergangsregierung, besonders in Grenzstadt zu Ägypten Merowe; in letzten Wochen hatte bereits Militär Hauptstadt Khartoum militarisiert; Burhan warnt vor "Sicherheitskollaps", sollte RSF weiter mobilisieren, die, nach eigenen Angaben, mit Mobilisierung "Menschenhandel und illegale Migration" bekämpfen will; Zentrale Themen bei Gesprächen war Integration der RSF in Militär, was Hemeti hinauszögern will, sowie allgemeine Machtbeschränkung für das Militär; Hemeti und Delegation des SÜDSUDAN einigen sich zeitgleich auf Umgang mit umstrittener Grenzregion Abyei, deren Status seit Unabhängigkeit des Südsudan 2011 ungeklärt ist; Zudem 14 Tote bei interkommunalen Kämpfen in Region Darfur, wo Militärregierung vorgeworfen wird, Machtvakuum hinterlassen zu haben.