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Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 2

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Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 2.

02.07.2022: - Präsident Félix Tshisekedi ruft zu Nationaler Mobilmachung im Kampf gegen Mouvement du 23-Mars-Miliz auf.

07.07.2022: - Demokratische Republik Kongo und Ruanda einigen sich bei Treffen in Angola auf Deeskalation der bilateralen Beziehungen; Demokratische Republik Kongo hatte ruandischen Flugverkehr verboten und Grenzen zu Ruanda einige Zeit geschlossen, da Ruanda angeblich M23-Miliz unterstützt, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo gegen Demokratische Republik Kongo-Armee kämpft; unklar, ob Einigung sich auch auf direkte Kampfhandlungen der M23 bezieht, die von Demokratische Republik Kongo nicht mehr als "terroristisch" bezeichnet wird; Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo gehen scheinbar aber weiter.

08.07.2022: - M23-Miliz erklärt Deeskalationsbemühungen zwischen Demokratische Republik Kongo und Ruanda für "irrelevant" und setzt Kampf gegen Demokratische Republik Kongo-Militär fort; direkte Verhandlungen zwischen Demokratische Republik Kongo und M23 waren im Frühsommer gescheitert.

26.07.2022: - 5 Tote und 50 Verletzte bei Protesten in östlicher Großstadt Goma gegen Präsenz der UN-Militärmission Monusco; Straßenblockaden in Beni.

28.07.2022: - Burundische Menschenrechtsorganisation wirft burundischer Armee vor, heimlich hunderte Streitkräfte nach Ost-Demokratische Republik Kongo entsendet zu haben, um dortige Miliz RED-Tabara zu bekämpfen; Burundi soll auch Teil der Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärintervention gegen M23 und Allied Democratic Forces werden; Im Juni angekündigte "unverzügliche" Entsendung einer gemeinsamen EAC-Militärmission wohl auch wegen turbulenten Wahlen in Kenia verzögert, das bisher Initiative übernommen hatte, EAC-Länder für Mission abzustimmen.

04.08.2022: - UN bestätigt drkongolesischen Vorwurf, dass ruandische Truppen mindestens seit November in Demokratische Republik Kongo M23-Miliz unterstützen und Demokratische Republik Kongo-Truppen angegriffen haben.

15.08.2022: - Gemeinsame EAC-Militärmission im Osten der Demokratischen Republik Kongo beginnt mit Entsendung von Kontingent burundischer Streitkräfte, das nun unter Anweisung des Demokratische Republik Kongo-Militärs gegen Milizen, wie ADF und M23 vorgehen soll.

24.09.2022: - Demokratische Republik Kongo und Uganda weiten Militäreinsatz gegen islamistische ADF im Osten der Demokratischen Republik Kongo geographisch aus; Bevölkerung in den betroffenen Gebieten sollen eigene Bürgerwehren gegen ADF bilden.

30.10.2022: - Demokratische Republik Kongo weist ruandischen Botschafter aus, nachdem M23-Miliz im Osten des Landes erhebliche Geländegewinne verzeichnet, angeblich dank maßgeblicher ruandischer Unterstützung; Neben Grenzstadt Bunagana erobert M23 nun Bezirksstadt Rutshuru mit dem Ziel, in wichtige Metropole Goma einzumarschieren, wie sie es 2012 schon einmal tat; Kenianischer Präsident William Ruto lädt alle Kriegsparteien nächste Woche zu EAC-Friedensgesprächen ein, wobei Demokratische Republik Kongo sich weigert, mit M23 zu verhandeln; M23 war jahrelang inaktiv, kämpft aber seit 2021 wieder gegen ugandische und Demokratische Republik Kongo-Armee; politisches Ziel der M23 ist, in Demokratische Republik Kongo-Armee integriert zu werden und hochrangige Posten zu besetzen.

02.11.2022: - UN-Truppen zieht sich aus Basis nahe der Millionenstadt Goma zurück, auf die M23-Miliz derzeit vorrückt; Zuvor zivile Proteste in Goma gegen Untätigkeit der UN-Truppen und da sie angeblich M23 helfen würden; Kenianische Armee entsendet 900 Streitkräfte nach Goma Ost-Demokratische Republik Kongo; gemeinsame EAC-Militärintervention in Demokratische Republik Kongo nimmt somit mit ugandischen, burundischen und südsudanesischen Truppen Form an.

06.11.2022: - Außenminister der Demokratische Republik Kongo und von Ruanda treffen sich zu Deeskalations-Gesprächen; Kongolesische Armee verkündet Generalmobilmachung der "Jugend" gegen M23-Miliz und stellt in Aussicht, dass Truppenstärke von 135.000 auf 500.000 anwachsen könnte.

06.11.2022: - Außenminister der Demokratische Republik Kongo und von Ruanda treffen sich zu Deeskalations-Gesprächen; Kongolesische Armee verkündet Generalmobilmachung der "Jugend" gegen M23-Miliz und stellt in Aussicht, dass Truppenstärke von 135.000 auf 500.000 anwachsen könnte.

13.11.2022: - Kenianische EAC-Truppen sollen Pufferzone zwischen Demokratische Republik Kongo-Armee und M23-Miliz errichten.

19.11.2022: - Neben den meisten ostafrikanischen EAC-Mitgliedsländern unterstützt nun auch MALAWI Demokratische Republik Kongo mit Truppen im Kampf gegen M23.

7 Quellen

Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 1

Meldung

Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 1.

28.02.2020: - Demokratische Republik Kongo kündigt an, Friedensabkommen mit wichtiger Miliz FRPI zu unterzeichnen, die seit 1999 1000e getötet hat.

17.05.2020: - >20 Tote bei Überfall auf Dorf im Osten des Landes; Zunehmende Angriffe der Coopérative pour le développement du Congo schlugen seit März 200.000 Menschen in Flucht.

12.06.2020: - Sehr einflussreiche politische Figur Vital Kamerhe wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder zu 20 Jahren Haft verurteilt.

28.06.2020: - Justizminister kurzzeitig festgenommen, nachdem er Justizreform vorschlägt, die ihm mehr Einfluss auf Strafverfolgung geben würde; zudem Machtkampf zwischen Präsident Félix Tshisekedi und Verbündeten des Ex-Präsident Kabila (AJ).

22.07.2020: Justizminister Tunda nach Koalitionsstreit mit Präsident Thisekedi über unrechtmäßige Justizreform zurückgetreten (AJ).

22.09.2020: - Regierungskoalitionspartner treffen sich nach zahlreichen Streits zu Reformierung der Regierung.

20.10.2020: - Islamistische Allied Democratic Forces-Miliz befreiet 1300 Gefangene aus Gefängnis.

07.12.2020: - Präsident Tshisekedi kündigt an, Koalition mit mächtigem Ex-Präsident Kabila aufzulösen; zuvor heftige Machtkämpfe; Behörden erlassen Reiseverbot für Kabila.

11.12.2020: - Parlament setzt Kabila-nahen Parlamentspräsident Mabunda ab; Präsident Tshisekedi versichert sich Rückhalt des Militärs.

21.01.2021: - Ex-Wahlkommissionsvorstand Goy wegen Wahlfälschung zugunsten des Ex-Präsident Kabila angeklagt und in U-Haft.

28.01.2021: - Premierminister Ilunga von Parlament abgesetzt; ist Freund des Ex-Präsident Kabila.

11.03.2021: - USA stufen ADF als IS-Ableger und als Terrorgruppe ein US-Firmen dürfen nun keine Geschäfte mehr mit diesen Gruppen machen.

18.03.2021: - Oppositionsführer Martin Fayulu geht von Verschwörung des Präsidenten Tshisekedi mit Ex-Präsident Kabila aus, den Tshisekedi scheinbar gerade bekämpft; Tshisekedi gewann letzte Wahlen mit Hilfe Kabilas; Fayulu hat bei letzten Wahlen nach einigen Berichten 60% der Stimmen bekommen und erhebt den Anspruch, die Wahl somit gewonnen zu haben (tar).

12.04.2021: - Streiks und Proteste im Osten des Landes gegen UN-Militärmission und Unsicherheit; Polizei räumt Proteste gewaltsam; Proteste eskalieren zu Straßenkämpfen und Plünderungen.

01.05.2021: - Regierung ruft im Osten des Landes Belagerungszustand aus und verhängt Kriegsrecht.

01.06.2021: - 65 Tote bei Massaker im Osten des Landes, wohl von ADF; Demokratische Republik Kongo bekommt Gewalt trotz Kriegsrechts nicht in Griff; auch Soldaten üben Gewalt aus; Uganda bietet Demokratische Republik Kongo Militärschutz der gemeinsamen Infrastruktur zum Transport von Ressourcen an.

16.08.2021: - Demokratische Republik Kongo erlaubt Einsatz von US-Counterterrorism-Truppen, um Armee im Osten des Landes gegen ADF-Miliz zu helfen.

05.11.2021: - Uganda und Demokratische Republik Kongo wollen ADF-Miliz gemeinsam bekämpfen, was laut Uganda "kein großes Problem" darstellt; ADF wohl für jüngste Anschläge in Uganda verantwortlich.

08.11.2021: - Mouvement du 23-Mars-Rebellengruppe besetzt 2 Dörfer an Grenze zwischen Demokratische Republik Kongo, Uganda und Ruanda; M23 beklagt fehlende Umsetzung des Friedensabkommens mit Demokratische Republik Kongo.

30.11.2021: - Uganda und Demokratische Republik Kongo führen gemeinsame Luft- und Artillerieangriffe auf ADF-Miliz in Demokratische Republik Kongo durch.

01.12.2021: - Uganda entsendet Bodentruppen nach Demokratische Republik Kongo, um ADF-Miliz zu bekämpfen; Demokratische Republik Kongo-Truppen kürzlich von US-Truppen fortgebildet.

13.02.2022: - Regierungstruppen patrouillieren in Hauptstadt Kinshasa, nachdem mutmaßliche Putsch-Verschwörung aufflog; zuvor einige Festnahmen von Kabila-nahen Politikern+.

16.06.2022: - Demokratische Republik Kongo suspendiert alle bilaterale Handelsabkommen mit Ruanda, da es M23 unterstütze; seit vielen Tagen heftige Kämpfe zwischen M23 und Demokratische Republik Kongo-Armee; Anti-ruandische Proteste in Demokratische Republik Kongo greifen zunehmend auch Menschen ruandischer Abstammung an; Demokratische Republik Kongo-Polizei hindert Protestierende an Übertritt der Grenze zu Ruanda.

21.06.2022: - Ostafrikanische Gemeinschaft-Staatschefs einigen sich auf unverzügliche gemeinsame Militärintervention im Osten der Demokratischen Republik Kongo zur "Durchsetzung eines Waffenstillstands".

24.06.2022: - Ex-Kabinettschef Präsident Tshisekedis Kamerhe in zweiter Instanz von allen Korruptions-Vorwürfen freigesprochen; will nun bei den Präsidentschaftswahlen 2023 gegen Tshisekedi antreten.

11 Quellen

28.06.2023 — Bosnien und Herzegowina / Russland / Welt

Demokratische Republik Kongo / Afrika

4 Regionalorganisationen Ostafrikanische Gemeinschaft, Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika, ECCAS und ICGLR rufen gemeinsam zu Abzug der Milizen Mouvement du 23-Mars, Allied Democratic Forces und Forces Démocratiques de Libération du Rwanda aus der Ost-Demokratische Republik Kongo auf (von AVieira).

16 Quellen

22.06.2023 — Frankreich / Indien / USA

Ostafrika

Laut UN haben sich in letzten 2 Jahren hochrangige Vertreter des IS in SOMALIA, der ASWJ aus Cabo Delgado in MOSAMBIK und der Allied Democratic Forces auf der Demokratische Republik Kongo mehrfach getroffen, um gemeinsame Strategie besser zu koordinieren, was zu ihrer internationalen Stärkung beigetragen hat; UGANDAs und drkongolesische Regierungen behaupten Gegenteil; UN stellt außerdem Finanzierung der Mouvement du 23-Mars durch RUANDAs Militärs fest, von denen einige letzte Woche von Präsident Paul Kagame entlassen wurden (von SSchlindwein).

14 Quellen

21.06.2023 — Kenia / Sudan / Uganda

Uganda

Islamistische Allied Democratic Forces-Miliz greift von Demokratische Republik Kongo aus Schule in ugandischem Grenzgebiet an und tötet dabei mindestens 37 Schüler+; laut Armeegeneral wusste Geheimdienst seit 3 Tagen von ADF-Aktivitäten in der Region; ist schwerster Angriff seit al-Shabaab-Bombenanschlägen 2010 (19.6 ) und einer der schwersten ADF-Angriffe ihrer Geschichte; seit 2021 kämpfen auch ugandische Truppen in Demokratische Republik Kongo gegen ADF, wobei davon ausgegangen war, dass sich ADF weiter im Landesinneren aufhält (18.6 SSchlindwein).

9 Quellen

09.04.2023 — USA / Jemen / Demokratische Republik Kongo

Demokratische Republik Kongo / Ostafrika

Präsidenten von KENIA und RUANDA William Ruto und Paul Kagame plädieren bei Treffen für politische Konfliktlösung im Osten der Demokratischen Republik Kongo, die in erster Linie Akteure der Region beinhaltet und nicht Internationale Gemeinschaft; Islamistische Allied Democratic Forces tötet 20 Menschen.

17 Quellen

09.03.2023 — Georgien / Ägypten / Tunesien

Demokratische Republik Kongo

Mehr als 40 Tote bei vermuteten islamistischem Allied Democratic Forces-Angriff auf 2 Gemeinden im Osten der Demokratischen Republik Kongo; wäre bislang schwerster Angriff 2023.

15 Quellen

03.03.2023 — Türkei / Pakistan / Afghanistan

Demokratische Republik Kongo

USA stellen 5Mio$-Kopfgeld auf Allied Democratic Forces-Anführer Baluku aus; Gouverneur von östlichem Nord-Kivu erklärt Mouvement du 23-Mars-kontrollierte Zufahrtsstraßen nach Goma für passierbar, was sich nach spätestens 24h als Trugschluss erweist; M23 kontrolliert 3 der 4 Zufahrtsstraßen nach Goma.

9 Quellen

24.01.2023 — Kamerun / Kanada / Kuwait

In Kürze

Allied Democratic Forces tötet erneut 23 im Osten der Demokratischen Republik Kongo.

4 Quellen