US-Präsident Biden nennt aktuelle Lage im Niger "kritischen Moment" und ruft Militärregierung Abdourahamane Tchiani auf, abgesetzten Präsidenten Bazoum zu befreien (von PBeaoumont); SENEGAL kündigt als erstes Land an, eigene Streitkräfte zu möglicher Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft-Militärintervention bereitzustellen, über die heute bei ECOWAS-Verteidigungsministertreffen beraten wurde; Nigrische Militärdelegation trifft zu Gesprächen in MALI ein, dessen Militärregierung Assimi Goïta Tchiani bei möglicher ECOWAS-Intervention militärisch unterstützen will; Vor möglicher Intervention will ECOWAS jedoch alle weiteren Optionen nutzen, Tchiani zur Machtübergabe an zivile Regierung zu bewegen; Neuer ECOWAS-Vorsitzender Bola Ahmed Tinubu besteht jedoch darauf und muss Glaubwürdigkeit der ECOWAS als Bund zivil regierter Staaten erhalten (von JDieterich); Tchiani möchte Drohungen "standhalten" und kritisiert "illegale" Sanktionen (mit AFP), die besonders Bevölkerung schaden werden (von TPany), wie durch Lebensmittelteuerung, z.B. Verteuerung von Reis um bisher 27%; FRANKREICH stellt jegliche Zusammenarbeit mit Niger ein, was angesichts der Kolonialvergangenheit und auch noch zeitgenössischer französischer Ausbeutung Nigers historische Neuigkeit wäre, bzw. falsch ist, weil z.B. nigrische CFA-Währung auch weiterhin maßgeblich von französischer Zentralbank abhängig ist (von MSonneborn und CLatour); Weiter anti-französische und pro-Militär-Proteste in Nigers Hauptstadt Niamey; Laut BENINs Regierung Talon werden Sanktionen nicht Ende der nigrisch-beninischen Ölpipeline bedeuten.