20.05.2023 — Welt / Sudan / Kenia
Welt
Gruppe der Sieben-Staaten wollen ihre Volkswirtschaften von CHINA entkoppeln und autonomer gestalten; G7 rufen zudem Staaten des Globalen Südens auf, sich von China und RUSSLAND zu lösen, die laut Ursula von der Leyen nur "Schuldenkrisen" und "Waffen und Söldner" bieten könnten (mit APA und Reuters); China kritisiert G7-Abschlusserklärung, die u.a. Südchinesisches Meer, Menschenrechte und angebliche chinesische Einmischung in Innenpolitik anderer Länder thematisiert; "Westlicher" Machtblock G7 jedoch bezüglich China-Politik gespalten; FRANKREICHs Präsident Macron traf bei Besuch in China im April beispielsweise Aussagen über stärkere Unabhängigkeit von sowohl China, als auch USA und schloss damals enormen 3,1Mrd$-Vertrag mit China zur Lieferung von 16 Containerschiffen in chinesischer Währung des Yuan, was US-Dollar-Hegemonie im Welthandel entgegenwirkt (von ATao); INDIENs Premierminister Modi sagt UKRAINEs Präsident Selenskyi bei Treffen bei G7-Gipfel in JAPAN Unterstützung zu; DEUTSCHLAND und Japan rufen u.a. UN-Sicherheitsrat dazu auf, ständigen Sitz für Schwellenländer zu schaffen, was auch INDIEN und BRASILIEN fordern; Japan lädt in diesem Jahr nicht, wie sonst üblich, SÜDAFRIKA ein, da es Sanktionen gegen Russland nicht unterstütze; stattdessen Präsident der Komoren Azali eingeladen, der derzeit auch Afrikanische Union-Vorsitzender ist.