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Lebenshaltungskosten

182Nachrichten

Nachrichten zu Lebenshaltungskosten

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20.03.2023 — Sudan / Frankreich / Nepal

Kenia

Tränengaseinsatz und mehrere Festnahmen, darunter 4 oppositionelle Parlamentsabgeordnete, bei landesweiten anti-Regierungs-Protesten gegen neuen Präsidenten William Ruto und hohe Lebenshaltungskosten; unterlegener Präsidentschaftskandidat Raila Odinga hatte zu Protesten aufgerufen.

4 Quellen

15.03.2023 — Welt / Schweiz / Myanmar

Sri Lanka

Trotz Verbots Streiks in Schulen, Krankenhäusern, Häfen und im Bahnverkehr gegen steigende Lebenshaltungskosten durch Internationaler Währungsfonds-Sparprogramm, das starken Anstieg der Einkommenssteuer und der Strompreise beinhaltet.

14 Quellen

12.03.2023 — USA / Welt / China

Kenia

Oppositionsführer Raila Odinga führt Massenproteste gegen Präsident William Ruto angesichts steigender Lebenshaltungskosten und einer zunehmenden Inflation.

10 Quellen

09.03.2023 — Georgien / Ägypten / Tunesien

Ägypten

Regierung Madbouly lockert Bedingungen für Erlangung der ägyptischen Staatsbürgerschaft für ausländische Investoren+; Investoren+ müssten nun nur noch für 300.000$ statt 500.000$ staatseigenes Land oder Unternehmen kaufen oder nur 500.000$ statt 750.000$ in ägyptische Bank hinterlegen; Abkommen mit Internationaler Währungsfonds sah bereits Privatisierungswelle vor; Regierung versucht so, rare US-Dollar ins Land zu bringen und auch diese Weise Importe zu finanzieren und Inflation zu bekämpfen; Offizielle Inflationsrate steigt auf 31,9%, wobei tatsächliche Inflation deutlich höher liegt; Lebenshaltungskosten verdoppeln sich mindestens seit UKRAINE-Kriegsbeginn, wobei Wirtschaft schon durch Corona stark geschwächt war und Regierung Treibstoffpreise erhöhen muss, um Internationaler Währungsfonds-Sparmaßnahmen zu erfüllen; 60% der Bevölkerung an und unter der Armutsgrenze.

15 Quellen

01.03.2023 — Nigeria / Sri Lanka / Vietnam

Sri Lanka

40 Gewerkschaften brechen Protestverbot der Regierung Ranil Wickremesinghe und streiken gegen Plan, Steuern zu erhöhen und Staatsausgaben einzuschränken, um 2,9Mrd$-Internationaler Währungsfonds-Kredit zu bekommen; Als eine IWF-Maßnahme verdreifachte Regierung z.B. Stromtarife, oder verschob die Kommunalwahlen; somit wird Wirtschaftskrise verschärft und Lebenshaltungskosten steigen weiter.

13 Quellen

21.02.2023 — Russland / Israel / Pakistan

In Kürze

Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten in Kenia.

10 Quellen

18.02.2023 — Suriname / Peru / Syrien

Suriname

Demonstrierende stürmen Eingangshalle des Parlamentsgebäudes aus Protest gegen von Internationaler Währungsfonds verordnete Sparmaßnahmen und plündern daraufhin einige Läden in Innenstadt der Hauptstadt Paramaribo; Sparmaßnahmen umfassen unter anderem Ende der Treibstoff- und Brennstoffsubventionen, wegen der Koalitionspartei NPS diese Woche bereits die Regierung Santhoki verlassen hatte; Zeitgleich und zuvor führten Gewerkschaften Streiks gegen Sparmaßnahmen an, die ohnehin hohe Lebenshaltungskosten ansteigen lassen werden; 19 Verletzte und 120 Festnahmen bei jüngsten Ausschreitungen, sowie Bericht über Schusswaffenverletzungen; Innenstadt weitestgehend abgesperrt; USA verurteilen Angriff; Suriname verspricht sich erheblichen Wohlstandszugewinn durch Öl- und Gasvorkommen vor der Küste, die jedoch noch nicht ausgebeutet werden.

Südsudan / Kenia

Vereinigung Kenianischer Bankiers warnt, dass südsudanesisches Verbot zur Nutzung des US-Dollars zu erheblichen Einbruch der ausländischen Investitionen führen wird; Verbot wurde zuletzt von Zentralbank eingeführt, um lokale Währung zu stärken und durch starken US-Dollar gestiegene Lebenshaltungskosten zu senken; Dollar war bislang bei Lohnauszahlung, im Kleinhandel und Import-Export extrem wichtig; da Staat Erdöl handelt, muss er zudem Erlös in Petrodollar empfangen; Südsudan ist aber ohnehin für ausländische Investitionen wenig attraktiv, da es wegen Bürgerkrieg und US-Sanktionen keine diversifizierte Wirtschaft hat.

15 Quellen

23.01.2023 — Kamerun / Kanada / Libyen

KAMERUN/KANADA: Kanadische Außenminister kündigt Vermittlungsgespräche zwischen einigen Kriegsparteien im kamerunischen Ambazonien-Konflikt an, bei dem seit 2017 6000 Menschen starben; seit 2017 kämpfen ambazonische Separatisten für Unabhängigkeit oder mehr Autonomie der englischsprachigen Regionen im Westen…

8 Quellen

09.01.2023 — Haiti / Brasilien / Frankreich

HAITI: Senatspräsident Lambert bei Anschlag mit Schusswaffengebrauch schwer verletzt (Blickpunkt Lateinamerika); Unklar, ob schwere Verletzungen tödlich sein werden; gestern Nacht lief Amtszeit der 10 verbleibenden Senatsmitglieder aus, die derzeit die einzigen demokratisch legitimierten Staatsvertreter+…

14 Quellen

05.01.2023 — USA / China / Welt

Meldung

Die USA bauten dabei seit Bidens Amtsantritt ihren militärischen und diplomatischen Einfluss mit Bündnissen, wie AUKUS oder dem QUAD aus, aber auch China manifestierte weiter seine militärische Macht im Südchinesischen Meer und baute seinen wirtschaftlichen Einfluss durch die Gründung der größten Freihandelszone der Welt, Ostasiatisches Freihandelsabkommen, aus. Jenseits dieser direkten Konkurrenz gehören (ehemalige) Stellvertreterkriege, wie der Korea-Konflikt, oder die Politik der Südostasiatischen Staatengemeinschaft Verband Südostasiatischer Nationen z.B. bezüglich der Militärregierung in Myanmar zu Stellvertreterkonflikten im Indopazifik. Australien, das 2022 ein maßgeblicher politischer Akteur in Südpazifik war, gilt dabei als enger Verbündeter und Vertreter der geopolitischen Interessen der USA. In den pazifischen Inselstaaten fand die größte politische Entwicklung dieser Hinsicht auf den Salomoneninseln statt, die bereits Ende 2021 begann. Damals fanden große Proteste gegen Premierminister Sogavare statt, der sich für wirtschaftliche Distanzierung von Taiwan und Annäherung an China einsetzte, sowie wegen steigender Lebenshaltungskosten. Australien, Papua-Neuguinea und Fidschi entsendeten Sicherheitspersonal zur Eindämmung dieser Proteste, die sich wohl auch explizit gegen die chinesisch-stämmige Bevölkerung der Hauptstadt Honiara wendete. In Reaktion darauf entschied sich die salomonische Regierung, sich sicherheitspolitisch künftig von China abhängig zu machen. China baute auf den Salomoneninseln und anderen pazifischen Inselstaaten in den letzten Jahren seinen Einfluss immer mehr aus. Die USA und Australien versuchten daraufhin zunächst mit diplomatischen Mitteln, die Regierung Sogavare umzustimmen, bis ungefähr im April 2022 die USA und Australien eine Rhetorik des Kalten Krieges im Pazifik begannen, worauf die salomonische Regierung ebenfalls mit Kriegsrhetorik antwortete. Dieses Machtspiel der salomonischen Regierung traf im Verlauf des Jahres ausländische Journalisten+, sowie Anlegeerlaubnisse für ausländische Militärschiffe. Nach dem Treffen der südpazifischen Inselstaatengemeinschaft Pacific Islands Forum im September entspannte sich der Streit mit einem Staatsbesuch Sogavares beim neuen australischen Premierminister Albanese im Oktober. Danach versprach Sogavare, keine ausländischen Militärbasen auf den Salomoneninseln zuzulassen und die Regierung Anthony Albanese schien zuversichtlich genug zu sein, um in seinen Staatshaushalt 2023 Ausgaben für australische Sicherheitspolitik auf den Salomoneninseln aufzunehmen. Seitdem fand keine Berichterstattung über die Salomoneninseln statt. Vermutlich in Reaktion auf den wachsenden chinesischen Einfluss auf die Salomoneninseln und die Vorstellung, die südpazifischen Länder würden sich nun in Einflusssphären begeben, baute Australien sicherheitspolitische, wirtschaftliche und diplomatische Beziehungen zu Japan im Januar, Indien im Mai, Tonga, Samoa und Indonesien im Juni, Osttimor und Papua-Neuguinea im September aus. China unterzeichnete zudem ein Kooperationsabkommen mit Samoa, Osttimor und ebenfalls Osttimor. Doch mit der neuen australischen Regierung gab es auch zaghafte Annäherungen an China, was nicht im Umkehrschluss bedeuten muss, dass diese beiden Länder ihre regionale Rivalität nicht weiter in den Inselstaaten des Südpazifik ausüben werden.

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