21.05.2024 — Westasien / Südafrika / Mali
Venezuela
Regierung Nicolás Maduro kündigt an, Kryptowährung-Mining-Zentren von Stromnetz zu trennen, da sie zu wiederholten Stromausfällen in Umgebung der Farmen geführt haben sollen.
Regierung Nicolás Maduro kündigt an, Kryptowährung-Mining-Zentren von Stromnetz zu trennen, da sie zu wiederholten Stromausfällen in Umgebung der Farmen geführt haben sollen.
USA verhängen erneut Sanktionen gegen venezolanisches Erdölgeschäft, die erst im Oktober wegen Versprechen der Regierung Nicolás Maduro gelockert wurden, freie und faire Wahlen abzuhalten (mit AP); KOLUMBIEN und BRASILIEN kritisieren neueste Sanktionen (von JGoodman).
Premierminister Nicolás Maduro wirft USA vor, in mit Guyana umstrittener Region Essequibo geheime CIA- und Südkommando-Stützpunkte errichtet zu haben.
Präsident Nicolás Maduro verwehrt 8 für Schutz der argentinischen Botschaft aus ARGENTINIEN entsendeten Polizisten erwartungsgemäß Einreise; in argentinischer Botschaft befinden sich 6 venezolanische Oppositionelle.
Regierungspartei PSVU nominiert Präsident Nicolás Maduro erwartungsgemäß als Präsidentschaftskandidat für Wahlen im Juli, von der oppositionelle Konsens-Kandidatin ausgeschlossen wurde (mit APA).
Regierung Nicolás Maduro schließt lokales Büro der UN-Menschenrechtsorganisation und ruft dessen Mitarbeiter auf, Land zu verlassen, da sich Büro "kolonialistisch" verhalten habe, als es Besorgnis über Inhaftierung eines Menschenrechtsanwalts äußerte (mit AP).
Regierung Ali plant angesichts des Essequibo-Konflikts technologische Aufrüstung seines Militärs, sowie mehr Investitionen in militärische Zusammenarbeit mit anderen Staaten, während Venezuelas Regierung Nicolás Maduro Armeeposten an Grenze vergrößert und mehr Truppen dorthin verlegt (von LTaylor); US-Energiekonzern ExxonMobil gibt an, dass neue Ölbohrungen deutlich südlich der venezolanischen Gebietsansprüche stattfinden (von KCrowley).
Januar 2024 Das Jahr 2024 startete ereignisreich mit dem Beitritt von 5 neuen Ländern zum Staatenbund BRICS: Iran, Saudi Arabien, die VAEmirate, Ägypten, Äthiopien. In Lateinamerika ging die Vor-Wahlzeit in Venezuela in eine neue Phase über, als das Verfassungsgericht den Antrag der Regierung Nicolás Maduro zuließ, die Oppositionsführerin María Corina Machado zu den Wahlen zuzulassen, in Ecuador brach an einem Dienstag in der größten Stadt Guayaquil mit Gefängnisrevolten, Angriffen in der Öffentlichkeit und der kurzzeitigen Besetzung eines TV-Studios durch Jugendbanden der organisierten Kriminalität scheinbar die Ordnung zusammen, woraufhin der neue Präsident Daniel Noboa die Banden zu Terroristen erklärte und den Krieg ausrief, und in Argentinien arbeitet der neue Präsident Javier Milei an der größten Staatstransformation unserer Geschichte. Haiti blieb wegen seiner desolaten sozialen, politischen und wirtschaftlichen Situation berichtenswert, zu der sich im Januar eine neue „Revolution“ unter Anführung des umstrittenen Guy Philippe gesellte, während in Kenia ein Gericht der Entsendung der 1000 Polizisten für die internationale Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission in Haiti untersagte.
Der Iran stand im Januar besonders im Fokus, etwa wegen eines Anschlags auf die Gedenkfeier für den 2020 getöteten Quds-General Qasem Soleimani, den 2024 anstehenden Wahlen, wegen Drohungen gegen Israel, Aktivitäten iran-naher Milizen in Irak und Syrien, dem kurzzeitigen gegenseitigen Beschuss mit Pakistan (der sich scheinbar in Wohlgefallen auflöste), aber auch dem erneuten Anspruch Aserbaidschans an den durch Armenien verlaufenden und an den Iran grenzenden Zangezur-Korridor. In Pakistan stehen nun endlich Wahlen an, in Bangladesch sind die Wahlen bereits mit einem Sieg der Regierung Sheikh Hasina gegen die boykottierende Opposition zu ende gegangen und in Myanmar gerät die Militärregierung Min Aung Hlaing 3 Jahre nach ihrem Putsch zunehmend unter Druck.
Oberstes Gericht schließt rechts-liberale Oppositionsführerin María Corina Machado, sowie ihren Ersatzkandidaten Capriles von anstehenden Parlamentswahlen aus, da sie an "Korruptionskomplott" des Ex-Oppositionsführers Juan Guaidó beteiligt gewesen sei (mit APA); USA kündigen daraufhin an, ihre lockernde Sanktionspolitik gegen Venezuela zu revidieren; Laut Regierung Nicolás Maduro wurden seit Mai 2023 5 "terroristische Komplotte" gegen ihn abgewehrt, woraufhin es zu Festnahmen und insgesamt 33 Degradierungen oder Entlassungen im Militär gekommen sei (von ACAlava).
Regierung Nicolás Maduro mobilisiert Anhängerschaft gegen angeblich andauernde Putschpläne der "Faschisten", woraufhin Behörden angeblich Menschen festnehmen.