22.03.2023 — Äthiopien / Tschad / Libanon
Nordamerika
Bahamas, ANTIGUA, Trinidad und ST VINCENT schließen sich Klage MEXIKOs gegen US-Waffenhersteller an, die für von ihren Waffen erzeugtes Leid haften sollen.
Bahamas, ANTIGUA, Trinidad und ST VINCENT schließen sich Klage MEXIKOs gegen US-Waffenhersteller an, die für von ihren Waffen erzeugtes Leid haften sollen.
In letzten 8 Tagen mindestens 60 Tote bei Bandenkämpfen zwischen G9 und G-Pèp und Brandstiftungen in Hauptstadt Port-au-Prince; UN-Menschenrechtskommissar Türk bezeichnet Situation in Haiti als "albtraumhaft"; kriminelle Banden würden demnach sexuelle Gewalt anwenden, morden und entführen; Türk empfiehlt "Beschleunigen der freien und transparenten Wahlen, die Umsetzung des Waffenembargos, Sanktionen gegen Banden-Finanziers und Unterstützung der haitianischen Polizei"; Bahamas will erneut 100 kürzlich eingetroffene haitianische Geflüchtete nach Haiti abschieben.
Oberstes Gericht erlaubt Räumung und Zerstörung von illegal errichteten Armenvierteln, in denen vor allem Migranten+ aus HAITI und KUBA leben; Regierung deportierte 2022 3500 haitianische Geflüchtete.
UN ruft Regierung Ariel Henry auf, Mord an 7 Polizisten durch mutmaßliche Ti-Ti Makak-Gang aufzuklären; gestern hatten Polizisten aus Protest für härteres Durchgreifen gegen Gangs Privathaus Henrys gestürmt; Henry ruft Polizei auf, sich mit protestierenden Polizisten zu treffen; Polizeichef kündigt neue Polizeimission Tornade-1 an, um härter gegen Gangs durchzugreifen, kritisiert aber protestierende Polizisten, dass sie Forderung nach härterem Durchgreifen gewaltsam formulieren; Bahamas ziehen diplomatisches Personal aus Haiti ab.
Bahamanischer Premierminister Davis fordert haitanisch-geführte Initiative mit Unterstützung der Karibische Gemeinschaft, nachdem internationale Initiativen in Haiti in letzten 500 Jahren zu schlechten Zuständen geführt haben; Davis befürchtet Destabilisierung der gesamten Karibik durch Krisen in Haiti.
US-Küstenwache hält binnen einer Woche 900 Migranten+ karibischer Länder auf und schiebt sie in Herkunftsländer ab, davon 820 nach KUBA und 80 nach HAITI; US-Küstenwache operiert auch in Gewässern vor Bahamas.
Kanadischer Premierminister Trudeau kündigt nach Treffen mit US-Außenminister Blinken und Karibische Gemeinschaft-Vertretern+ an, vor möglicher Militärintervention in Haiti bedacht vorzugehen und entsendet Delegation nach Haiti; USA wollen im November im UN-Sicherheitsrat erneut über Resolution zu Militärintervention abstimmen lassen; Bahamas erklären sich bereit, sich internationaler Militärintervention anzuschließen; Laut UN hat sich Zahl der durch Bandengewalt in Hauptstadt Port-au-Prince Vertriebenen seit Mai auf 96.000 verdreifacht; Gangs, wie die G9, kontrollierten rund 60% der Hauptstadt und führen dort u.a. Bandenkriege untereinander.
Premierminister Burt als Vorsitzender der sozialdemokratischen PLP-Regierungspartei wiedergewählt; Premierminister der Bahamas Davis ruft PLP bei deren Parteitag auf, Weg in die Unabhängigkeit zu gehen; Bermuda ist derzeit noch britisches Überseegebiet, also nicht souverän.
Bahamas entsenden 20 Polizisten+ auf Turks- und Caicosinseln.
Bahamanischer Premierminister Davis deutet Referendum über Abschaffung der Monarchie und Ausrufung der Republik an; Elizabeth II. war längste Monarchin der Bahamas; Unabhängigkeitsbewegung in SCHOTTLAND wird vermutlich mit Tod der britischen Königin zunehmen.