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Nordafrika

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Nachrichten zu Nordafrika

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Anfang der 2020er in Westafrika

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Anfang der 2020er in Westafrika Anders als in Nordafrika fanden in Westafrika im letzten Dritteljahrzehnt politische Veränderungen statt, die sich weitestgehend auf die Region eingrenzen lassen, besonders auf die Sahel-Zone: 1. Auseinandersetzungen zwischen Vieh- und Ackerwirten+, 2. Islamistische Gewalt, 3. (versuchte) Militärputschs und 4. die Abkehr von "westlichen" Militärverbündeten. Auf der wirtschaftlichen Ebene waren die westafrikanischen Länder mit diejenigen, die am meisten unter Treibstoff- und Lebensmittelteuerung zu leiden hatten und haben. Des weiteren gab es z.B. in Senegal mit der Casamance und in Nigeria mit der IPOB bedeutende Separatistenbewegungen.

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Anfang der 2020er in Nordafrika

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Anfang der 2020er in Nordafrika Vor gut einem Monat ging das erste Drittel des Jahrzehnts zu ende. Seitdem habe ich in diesem Kanal einige wichtige oder aufschlussreiche Nachrichten aus Lateinamerika und der Karibik veröffentlicht. Setzen wir diesen Rückblick in Nordafrika fort, wo sich nicht solche relativ abgrenzenden politischen Trends abzeichneten, wie der politische Linksruck in Südamerika. Aber auch in Nordafrika fand eine gemeinsame politische Entwicklung statt, die jedoch in vielen Weltregionen zu beobachten waren: die Corona-Pandemie und Teuerungen nach Beginn des Ukraine-Kriegs. Darüber hinaus gab es Verbindungen zwischen einzelnen Ländern Nordafrikas: eine zunehmend autokratische Politik in Ägypten und Tunesien, sowie der Konflikt zwischen Algerien und Marokko um die Westsahara, während Libyen vor allem als ein Land in Erscheinung trat, das vom Krieg gezeichnet ist.

In den nächsten Tagen werde ich also die Nachrichten Nordafrikas aus den letzten 3,33 Jahren veröffentlichen.

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13.04.2023 — Migration / Europa / Sudan

Westasien / Nordafrika

VAEmiratischer Präsident Zayed trifft zu Gesprächen mit Präsident Abd al-Fatah as-Sisi in Ägypten ein, um über diplomatischen Kontakt zu sprechen; Beide Länder unterstützen im LIBYEN-Krieg ost-libyschen General Khalifa Haftar, aber zum Beispiel im SUDAN konkurrierende RSF-Miliz und Militär; Regierungen von BAHRAIN und KATAR kündigen 2 Jahre nach Ende der Katar-Blockade Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen an; Laut Wall Street Journal sprechen sich MAROKKO, KATAR, KUWAIT, JEMEN und möglicherweise sogar Ägypten gegen mutmaßlichen Vorstoß SAUDI ARABIENs aus, SYRIEN wieder in die Arabische Liga aufzunehmen.

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19.03.2023 — Serbien / Kosovo / Mexiko

Uganda / Nordafrika

Ugandischer Präsident Yoweri Museveni kündigt an, künftig mehr Milchprodukte in nordafrikanische Länder, wie ALGERIEN, zu exportieren, nachdem ostafrikanische Nachbarländer Handelshemmnisse durch Nichttarifäre Handelshemmnisse aufbaut.

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17.03.2023 — Frankreich / Deutschland / Russland

Nordafrika / Westafrika

Ärzte Ohne Grenzen wirft ALGERIEN vor, seit Jahresbeginn 4700 Migranten+ nach Nord-NIGER abgeschoben zu haben und ruft Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft auf, sich um sie zu kümmern; SENEGAL und BURKINA FASO schließen sich Reihe westafrikanischer Länder an, die eigene Staatsbürger wegen dortigen rassistischer Gewalt aus TUNESIEN und nun auch LIBYEN evakuieren; Laut UNICEF sind in Sahel-Zone 10 Millionen Kinder durch Unsicherheit bedroht.

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27.01.2023 — Haiti / Fidschi / Demokratische Republik Kongo

Kenia / Marokko

Neuer kenianischer Präsident William Ruto will Botschaft in Marokko eröffnen, um Verbindungen nach Nordafrika zu stärken; Ruto deutete als eine der ersten öffentlichen Amtshandlungen 2022 an, Verbindungen zu Westsahara (DARS) zu kappen.

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22.03.2022 — Westsahara (DARS) / USA / Marokko

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Der Westsahara (DARS)-Konflikt Westsahara, USA und Jerusalem Die USA unterstützen die marokkanische Position bezüglich der Westsahara schon länger, erkennen die marokkanische Hoheit über die Westsahara aber nicht an. Unter Präsident Trump haben sich die us-marokkanischen Beziehungen aus zwei Gründen verbessert. Einerseits stellt Marokko für die USA in Nordafrika und der Sahara-Region einen strategischen Verbündeten dar. Im „War on Terror“, den die USA seit 2001 führen, rücken terroristische Aktivitäten in der Sahara und der südlich liegenden Sahel-Zone immer mehr in den Fokus, ebenso wie die zunehmende Aktivität russischer Söldner in der Region, sowie die üblichen Rohstoffvorkommen. Die US-marokkanische Kooperation ist in erster Linie militärisch. Im Juni 2021 starteten Marokko und die USA gemeinsam die größte je auf dem afrikanischen Kontinent durchgeführte Militärübung. Sie fand teilweise auch in Marokkanisch-Westsahara statt. Das US-Militär dementierte, dass zwischen dieser Militärübung und der Anerkennung der marokkanischen Hoheit über die Westsahara durch die USA ein Zusammenhang bestünde. Und tatsächlich nahmen neben den USA und Marokko nur die Niederlande als einziges Land an der Übung teil, das die marokkanische Hoheit über die Westsahara anerkennt. Die anderen Teilnehmer Italien, Großbritannien, Kanada, Brasilien und Tunesien hatten zu dem Zeitpunkt keine offizielle Position, oder waren für die Souveränität der Westsahara. Großbritannien plante zu diesen Zeitpunkt, in Großbritannien Asylsuchende nach Marokko outzusourcen. Unzweifelhaft im Zusammenhang mit der Anerkennung von Marokkanisch-Westsahara durch die USA war jedoch der Bericht über den anstehenden Verkauf von US-amerikanischen Waffen im Wert von einer Milliarde Dollar an Marokko. Der zweite Grund für die Verbesserung der us-marokkanischen Beziehungen wurde schon angedeutet und hat mit größeren Plänen Trumps zu tun. Völkerrechtlich ebenso umstritten wie die marokkanische Politik der Kolonisierung und Siedlungspolitik in der Westsahara ist die sehr ähnliche Politik Israels in Palästina. Die Verlegung der Botschaft eines Landes nach Jerusalem steht symbolisch für die Anerkennung dieser Politik. Die USA taten 2018 den ersten Schritt, was ein Paradigmenwechsel der US-Nahostpolitik war. Vor Trumps Amtszeit bestand unter den Unterstützern Israels der Konsens, dass eine umfassende Friedenslösung mit Israel und Palästina zu finden sei. Trump wollte den Nahostkonflikt mit Konfrontationen lösen: Er zog sich aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurück und versuchte so viele Staaten wie möglich zu überzeugen, ebenfalls ihre Botschaft nach Jerusalem zu verlegen oder diplomatische Beziehungen zu Israel aufzunehmen. Da dies besonders im arabischen Raum sehr schwierig war, ist es für ihn als ein Erfolg zu werten, dass die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und der Sudan diplomatische Beziehungen zu Israel aufnahmen. Den Konflikt löste das nicht. Auch Marokko nahm Ende 2020 unter der Vermittlung Trumps diplomatische Beziehungen zu Israel auf. Zeitgleich verkündete Trump über Twitter, Marokkos Hoheit über die Westsahara anzuerkennen, insofern der Westsahara gleichzeitig eine Autonomie zuteil würde. Das entspricht der marokkanischen Politik seit 2007. Zwei Tage später kamen die Berichte über den besagten Waffenhandel. Die angekündigte Eröffnung eines US-Konsulats in Marokkanisch-Westsahara war jedoch nicht Teil des Haushaltsplans der USA und wird somit auf unbestimmte Zeit verschoben. Eine Aberkennung der Anerkennung von Marokkanisch-Westsahara durch den neuen Präsidenten Biden hat nicht stattgefunden. Innerhalb der marokkanischen Regierung gab es Kritik an der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel. Doch die islamistische PJD-Partei wurde bei Parlamentswahlen im September 2021 deutlich abgewählt.

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12.03.2022 — Brasilien / China / USA

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Getreideexporte aus Russland und Ukraine werden laut USA um 12% sinken, was etwa 4% der globalen Handelsmenge ausmacht; Davon laut deutschem Institut besonders Nordafrika, sowie Ostafrika, aber auch Türkei (6.3), Bangladesch und Iran betroffen; UN warnt vor Ernährungskrise; In Ostafrika leiden bereits 13Mio Menschen unter Hunger; Ägypten verbietet Getreideexport; Lebensmittelausgaben in Jemen rationiert; Unruhen drohen in genannten Regionen.

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11.03.2022 — USA / Türkei / Iran

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Tunesischer Präsident Saïed erklärt angesichts der weltweiten Getreide-Verteuerung "Krieg" gegen Lebensmittel-Spekulanten+ und erwägt wohl großen Internationaler Währungsfonds-Kredit; Ukraine und Russland Getreide-Hauptlieferanten für Nordafrika und Mittleren Osten; Auch Proteste in Irak gegen steigende Nahrungsmittelpreise; Auch Sorge um steigende Preise in Libanon; Ukraine verbietet Export (6.3) zahlreicher Grundnahrungsmittel.

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