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334 Nachrichten

19 Quellen

Haiti / Indien / Pakistan

Demokratische Republik Kongo / Afrika

Afrikanische Union stimmt trotz Protest aus RUANDA finanzieller und logistischer Unterstützung der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Militärmission im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu (von AMutmabo).

16 Quellen

Nepal / Sudan / Zentralafrikanische Republik

Afrika

Zufriedenheit mit Demokratie in 28 von Meinungsforschungsinstitut Afrobarometer untersuchten Ländern mit 38% Anteil trotz Korruption, Armut und populärer Putschs (von SKodiaga) durchschnittlich nur rund 9% niedriger, als in 27 von Eurobarometer untersuchten EU-Staaten; in 10 EU-Ländern ist Demokratie-Zufriedenheit niedriger, als afrikanischer 38%-Durchschnittswert, darunter in FRANKREICH, POLEN und GRIECHENLAND; Vor Wahlen in GHANA im Dezember 2024 wünscht sich absolute Mehrheit der Befragten Wahlen als beste Form, um Staatsleute zu wählen, obwohl Vertrauen in Wahlinstitutionen so niedrig ist, wie seit 23 Jahren nicht (von DKAsante-Darko).

16 Quellen

Schweden / Nigeria / Somalia

Afrika / Ostafrika

Bisherige Ostafrikanische Gemeinschaft-Mitgliedstaaten einigen sich auf KENIAnischen Oppositionsführer Raila Odinga als gemeinsamen Kandidaten für Afrikanische Union-Kommissionspräsidium; Odinga soll seit Kandidatur Kritik an Regierung William Ruto deutlich abgemildert haben.

20 Quellen

Iran / Äthiopien / Brasilien

Afrika / USA

Laut USA wäscht IS Gelder in SOMALIAs Banken und verteilt es via Banken in SÜDAFRIKA an lokale Gruppen; laut USA gehören ASWJ in MOSAMBIKs Cabo Delgado und Allied Democratic Forces im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu IS.

0 Quellen

Februar 2024

Meldung

Februar 2024 Im Februar fanden weltweit Wahlen statt, bei denen rund 350 Millionen Menschen aufgerufen waren, ihre Stimme abzugeben. Von einfachen Kommunalwahlen in Costa Rica, über Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan, bis hin zu den Parlaments- und Regionalwahlen in Pakistan, deckten die Wahlen ein großes Spektrum politischer Systeme und Regierungsebenen ab.

In Lateinamerika fanden beispielsweise in El Salvador Wahlen in einem von außen als zunehmend autoritär wahrgenommenen System statt, bei dem Präsident Nayib Bukele in seinem Amt bestätigt wurde. Seine Partei gewann auch die Mehrheit im Parlament. In Argentinien bekommt Milei seine umfassenden Dekrete nicht vom Kongress bestätigt. Javier Milei hält in den Parlamenten keine Mehrheit! Und in Brasilien fand schließlich das Gruppe der Zwanzig-Außenministertreffen statt, bei dem auch die geplante Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission in Haiti besprochen wurde.

In Europa schaffte es eine historische Regierungsbildung in Nordirland unter Beteiligung der pro-irischen Sinn Féin in die Topmeldungen - nach 2 Jahren Blockade ein Wunder. Weiter östlich begingen Russland und die Ukraine den zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine mit differierenden Bilanzen darüber, wie viele Menschen seitdem gestorben waren, und in einem damit verbundenen Konflikt meldete sich Ende des Monats die Separatistenrepublik Transnistrien zu Wort und bat Russland um Unterstützung. Frankreich blieb in diesem Februar einer Jahrhunderte alten Tradition treu und schaffte es, durch Negativschlagzeilen über seinen Umgang mit den Bewohnern+ der weit entfernten Inselgruppe Mayotte vor der südostafrikanische Küste von sich reden zu machen.

In Afrika stach im Februar vor allem die turbulente Berichterstattung über die ursprünglich für Ende Februar angesetzten Wahlen im Senegal heraus. Präsident Macky Sall hatte sie wegen Beschwerden des Parlaments auf Dezember verschieben wollen, was jedoch vom Obersten Wahlgericht für ungültig erklärt wurde. Doch der Schaden war angerichtet: Internationale Ächtung der Initiative Salls, Proteste für und gegen Sall und für und gegen den inhaftierten Oppositionsführer Ousmane Sonko. Der Senegal war nicht der einzige westafrikanische Staaten mit einer bemerkbaren Kehrtwende: in Guinea setzte die Militärregierung Mamady Doumbouya, wohl angesichts der Proteste, ihre zivile Übergangsregierung ab und setzte eine neue ein, und die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft kehrte scheinbar ihre gesamte Sanktionspolitik gegen die Militärregierungen der Allianz der Sahelstaaten-Sahelstaaten um: Zumindest Niger und Guinea wurden umfassend Sanktionen erlassen, ebenso wie etwas weniger für Mali. Burkina Faso war hingegen wegen einer Großoffensive der islamistischen JNIM eine Top-Meldung wert. Auch viel weiter südlich, im mosambikanischen Cabo Delgado, startete eine andere islamistische Miliz, die ASWJ, erneute Angriffe. Zwischen der Demokratische Republik Kongo und Ruanda schwelte in diesem Monat der Mouvement du 23-Mars-Konflikt weiter, der die Großstadt Goma zunehmend in einen Belagerungszustand versetzt, in Reaktion auf das im Januar angekündigte Hafen-Abkommen zwischen Äthiopien und Somaliland, schlossen Somalia und die Türkei ihrerseits ein Meeres-Sicherheitsabkommen und im Sudan ging der Bürgerkrieg mit neuen Kriegsimpulsen von Seiten der Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan weiter. Zwischen diesen Konfliktherden und dem Nahostkonflikt fand sich Ägypten.

Der Krieg in Gaza weitete sich im Februar noch nicht so umfassend auf das südliche Rafah aus, wie von Vielen befürchtet worden war, war aber wegen militärischer, sowie politischer Entwicklungen weiter im Fokus der meisten internationalen Medien, und auch hier im Kanal. Während Milizen im Irak im Februar ihr militärisches Vorgehen gegen die USA unterbrachen, schoss die Houthi-Miliz im Jemen ungehindert weiter auf Schiffe im Roten Meer. In Aserbaidschan wurde Präsident Ilham Aliyev bei Wahlen im Amt bestätigt, in Pakistan gewannen die bislang regierenden Parteien gegen die Pakistan Tehreek-e-Insaf-Kandidaten knapp oder konnten zumindest Minderheitsregierungen bilden und auch in Indonesien setzt sich scheinbar eine Art politischer Dynastie mit Präsident Prasawobo fort.

17 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Afrika / Westasien

Afrika / Westasien

Präsidenten+ und Premierminister+ sprechen sich bei Treffen der Afrikanischen Union für sofortiges Ende der ISRAELischen Offensive in Gaza aus, darunter SÜDAFRIKA, das Genozid-Klage vor Weltgericht eingereicht hatte, aber auch BRASILIENs Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, der als Afrikanische Union-Sondergast israelische Offensive mit Holocaust vergleicht und Ägypten, das als einziges afrikanisches Nachbarland von Israel und Gaza gedroht hat, das Friedensabkommen aufzukündigen, sollte sich die israelische Offensive auf Grenzregion Rafah ausweiten (mit AP); Ägypten schloss 1979 als historisch erster arabischer Staat Friedensabkommen mit Israel, das u.a. Entmilitarisierung der Grenzregion vorsieht, was mit Einsatz von mehr als 4 Bataillonen nicht erfüllt wäre (von OWinter); Ägypten und Europäische Union EU wollen für Lösung des Gaza-Konflikts zusammenarbeiten (von GMohamed); Hafengewerkschaft in INDIEN kündigt an, Export von Waffen aus Indien nach Israel zu blockieren (von AEssa); SOMALIAs Präsident Hassan Sheikh Mohamud beklagt, von äthiopischen Sicherheitskräften zunächst an Teilnahme des Afrikanische Union-Gipfels gehindert worden zu sein (mit AFP).

19 Quellen

Äthiopien / Afrika / Senegal

Äthiopien / Afrika

Staaten der Afrikanischen Union treten erstmals seit Aufnahme zu Gruppe der Zwanzig und Beitritt von 2 afrikanischen Ländern zu BRICS zu Afrikanische Union-Gipfel zu Gesprächen über Zukunft des Bildungssektors zusammen; Während Gipfel auch Gespräche zwischen Demokratische Republik Kongo und RUANDA über Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo beinhalten wird (von PIlunga), scheint seit bald 1 Jahr währender Krieg im SUDAN nicht auf Agenda zu stehen, was auch daran liegt, das Militärpräsident Burhan ohnehin derzeit nur Vermittlungen aus SAUDI ARABIEN und den USA akzeptiert; Während Länder, wie BRASILIEN höchstrangige Beobachter entsenden, wird suspendiertes Afrikanische Union-Beobachterland ISRAEL 2024 von Gipfel auf Initiative SÜDAFRIKAs ausgeladen (von CDPlessis).

In Kürze

Gefahr durch IS nimmt in Afrika trotz territorialer Verluste zu (mit AP).

18 Quellen

Palästina / Südkorea / Europa

Südliches Afrika

Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika beruft Sondertreffen zu Gesprächen über sich ausweitende Cholera-Epidemie ein (von NMlambo), wird aber keinen regionalen Ausnahmezustand aufrufen, auf Grundlage dessen in allen Mitgliedstaaten proaktive Maßnahmen eingeführt werden müssten.

0 Quellen

Januar 2024

Meldung

Januar 2024 Das Jahr 2024 startete ereignisreich mit dem Beitritt von 5 neuen Ländern zum Staatenbund BRICS: Iran, Saudi Arabien, die VAEmirate, Ägypten, Äthiopien. In Lateinamerika ging die Vor-Wahlzeit in Venezuela in eine neue Phase über, als das Verfassungsgericht den Antrag der Regierung Nicolás Maduro zuließ, die Oppositionsführerin María Corina Machado zu den Wahlen zuzulassen, in Ecuador brach an einem Dienstag in der größten Stadt Guayaquil mit Gefängnisrevolten, Angriffen in der Öffentlichkeit und der kurzzeitigen Besetzung eines TV-Studios durch Jugendbanden der organisierten Kriminalität scheinbar die Ordnung zusammen, woraufhin der neue Präsident Daniel Noboa die Banden zu Terroristen erklärte und den Krieg ausrief, und in Argentinien arbeitet der neue Präsident Javier Milei an der größten Staatstransformation unserer Geschichte. Haiti blieb wegen seiner desolaten sozialen, politischen und wirtschaftlichen Situation berichtenswert, zu der sich im Januar eine neue „Revolution“ unter Anführung des umstrittenen Guy Philippe gesellte, während in Kenia ein Gericht der Entsendung der 1000 Polizisten für die internationale Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission in Haiti untersagte.

Der Iran stand im Januar besonders im Fokus, etwa wegen eines Anschlags auf die Gedenkfeier für den 2020 getöteten Quds-General Qasem Soleimani, den 2024 anstehenden Wahlen, wegen Drohungen gegen Israel, Aktivitäten iran-naher Milizen in Irak und Syrien, dem kurzzeitigen gegenseitigen Beschuss mit Pakistan (der sich scheinbar in Wohlgefallen auflöste), aber auch dem erneuten Anspruch Aserbaidschans an den durch Armenien verlaufenden und an den Iran grenzenden Zangezur-Korridor. In Pakistan stehen nun endlich Wahlen an, in Bangladesch sind die Wahlen bereits mit einem Sieg der Regierung Sheikh Hasina gegen die boykottierende Opposition zu ende gegangen und in Myanmar gerät die Militärregierung Min Aung Hlaing 3 Jahre nach ihrem Putsch zunehmend unter Druck.

15 Quellen

Sudan / Papua-Neuguinea / Westasien

USA / Afrika

Jüngster Ausschluss von UGANDA, der Zentralafrikanische Republik, NIGER und GABUN von US-afrikanische Freihandelszone-Freihandelsabkommen mit USA wird wohl kaum wirtschaftlichen Einfluss haben, da die 4 Länder nicht zu den Ländern gehören, die viel nach USA exportieren (von Jschotte).

14 Quellen

Aserbaidschan / Armenien / Kosovo

Mosambik

Islamistische ASWJ-Rebellion in nördlicher Provinz Cabo Delgado scheint durch Militäreinsätze RUANDAs und der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika dauerhaft unterdrückt worden zu sein (von KHumphrey).

Deutschland / Afrika

NGOs warnen vor erheblichen negativen Folgen durch Kürzung der deutschen Entwicklungshilfe um 2Mrd€, wie im derzeitigen Haushalt vorgesehen (von ALehmann).

16 Quellen

Myanmar / Israel / Jemen

Gesundheit

Laut WHO werden auch 2024 vermutlich Cholera-Fälle, insbesondere im südlichen Afrika und HAITI zunehmen, weil Cholera-Impfungen knapp geworden sind; SAMBIAs Präsident Hakainde Hichilema ruft Menschen auf, wieder zurück aufs Land zu ziehen (von WStrzyzyznska) und begrenzt Zeit für Gottesdienst auf 2 Stunden; Mindestens 3 Tote bei Protesten in Nord-MOSAMBIKs Cabo Delgado bei gewaltsamen Protesten gegen Regierung Filipe Nyusi, da sie angeblich selber Cholera verbreite; Kap Verde löscht Malaria aus (von WStrzyzyznska).

Afrika

Dachverband der Bischöfe Afrikas bezeichnet jüngste Lockerung der Segnungs-Richtlinien für Homosexuelle als "unangebracht".

16 Quellen

Frankreich / Ecuador / Somalia

Haiti

Gericht erlässt Haftbefehl gegen bis 2016 regierenden Ex-Premierminister Martelly und dessen Interims-Nachfolger Privert wegen Korruption und Mittäterschaft bei Drogenhandel; Oppositionelle Montana-Gruppe ruft zu "disruptivem" Übergang von Regierung Ariel Henry zu neuer Regierung auf; Laut Zentralbank haben 2023 250 Bank-Führungskräfte Land verlassen, wohingegen meisten Haitianern+ geregelte Ausreise nicht möglich ist, da ihnen nur 19 Länder, mehrheitlich in Afrika und Asien Visums-freie Einreise gewähren, von denen zudem nur 4 in Karibik sind; Reiseunfreiheit führt zu illegaler Migration, die hunderttausende Haitianer in Mittel- und Südamerika in lebensgefährliche oder prekäre Situationen bringt.

2 Quellen

Ägypten / Syrien / Jemen

Meldung

Begleittext zu den Nachrichten vom 05. Januar 1958 (kurz) Ein Blick in die Zeitungen von vor 66 Jahren zeigt, wie volatil die Grenzen auf der Weltkarte sein können: Die Sowjetunion gibt es seit 1991 nicht mehr, die Tschechoslowakei seit 1992 nicht mehr; das westasiatische Militärbündnis löste sich 1979 auf; der Staatenbund zwischen Ägypten und Syrien gründete sich am 01. Februar 1958 als Vereinigte Arabische Republik, wurde im März durch einen losen Zusammenschluss von Nord-Jemen ergänzt, löste sich aber 1961 auf; die Westindische Konföderation britischer Kolonien bestand bis 1961 und danach bewies sich für manche seiner Mitgliedsstaaten, dass auch kleine Inseln durchaus souveräne Staaten und Mitglieder der UN sein können, wie etwa Barbados, deren Präsidentin Mottley sogar (nicht offizielle) Anwärterin für das Amt der UN-Generalsekretärin ist; Indonesien behielt seine abtrünnigen Provinzen und wurde 1962 durch West-Papua ergänzt, das sich damals aus der Herrschaft der Niederlande löste; und die Föderation Malaya stellte 1958 den Festland-Teil des heutigen Malaysias einschließlich Singapurs dar und ging 1963 mit den Gebieten auf Borneo in Malaysia auf. Vielleicht wird man in 66 Jahren in ähnlicher Weise auf die politische Weltkarte von 2024 blicken und sich wundern, was z.B. Südsudan, BRICS und Bosnien gewesen sein mag.

Die afro-asiatische Konferenz in Kairo 1957/58 war die zweite Konferenz dieser Art nach der bahnbrechenden Konferenz im indonesischen Bandung 1955 und auf sie folgten 1960 und 1963 noch zwei weitere in Guinea und Tansania. Sie begleiteten den ausgedehnten Entkolonialisierungsprozess in Afrika und Asien, waren aber, wie in den Meldungen anklingt, nicht unumstritten. Die Konferenz in Kairo wurde weniger von Regierungsvertretern, sondern von Vertretern+ der Zivilgesellschaft besucht, die für manche Regierungen, wie die indische Regierung Nehru ein zu enges Verhältnis zur Sowjetunion pflegten, während sich eigentlich gerade die Bewegung der Blockfreien Staaten gründete.

Der Nicht-Angriffspakt MacMillans kam nicht zustande, der venezolanische Präsident Jimenez floh am 23. Januar vor einem weiteren Militärputsch, Ausgaben von Sartres Zeitung wurde fünf mal im Kontext des Algerienkrieges beschlagnahmt, die MNLA-Rebellion in Malaya verblasste noch im Jahr 1958 und Waffenhandel zwischen Israel und der BRDeutschland begann 1960.

8 Quellen

Ägypten / Großbritannien / Sowjetunion (historische Ausgabe vom 05.01.1958)

Karibik

Britische Kolonien Antigua und Barbuda, Barbados, Cayman, Dominica, Grenada, Jamaika, Montserrat, Anguilla, St. Lucia, St. Vincent, Trinidad und die Turks-Inseln schließen sich auf Initiative Großbritanniens zu Westindischer Konföderation zusammen; Alleine wäre es kleinen britischen Kolonien, wie auch in Afrika, Asien und Ozeanien, wohl nicht möglich, souveräne Staaten und Mitglieder der UN zu werden.

0 Quellen

Afrika / Europa / Osteuropa

Meldung

Jahresendstatistik Auf dieser Karte habe ich alle Landes-Erwähnungen in diesem Kanal 2023 dargestellt. Je heller der Farbton, desto weniger oft habe ich das Land erwähnt. Besonders im südlichen Afrika und im nördlichen Europa liegen dabei die Flächenstaaten, über die ich in diesem Kanal am wenigsten berichtet habe, gefolgt von Regionen wie Osteuropa, Nordwestafrika, Zentralasien und Südostasien. In den Top 15 zu Afrika, Asien, Europa und Amerika habe ich bereits die am häufigsten erwähnten Länder dargestellt, die sich in Westeuropa, Ostafrika, Westasien und Ostasien bündeln.

Erstmals vereinte kein Land mehr als 4% der Berichterstattung auf sich, sodass die dunkelste Farbstufe nicht erreicht wurde.

2023 habe ich 7281 Striche auf meine Strichlisten gesetzt, verglichen mit 9407 im Jahr 2022. 2024 werde ich diesen statistischen Rückblick bereits Anfang Dezember machen, um die Weihnachtszeit zu entlasten.

Ich freue mich über Rückmeldung!

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Afrika / Sudan / Libyen

Meldung

Top 15 Afrika Der Sudan war 2023 erstmals das am häufigsten erwähnte afrikanische Land in diesem Kanal, was am komplexen Friexensprozess im 1. Jahresdrittel und dem Krieg seit dem 15. April liegt. Als Kriegsland würde ich auch noch immer Libyen bezeichnen, ebenso wie Somalia, wo die Berichterstattung maßgeblich, aber nicht nur durch den Krieg beeinflusst war: in beiden Ländern gab es auch ein gewisse Erholung staatlicher Institutionen zu berichten.

Niger war in der 2. Jahreshälfte besonders wegen des dortigen Putsches und (nicht ganz so) entschiedenen Antwort der Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft in den Schlagzeilen, ebenso wie Mali und Burkina Faso.

Im benachbarten Nigeria fanden im Frühjahr zwar Wahlen statt, aber durch den Rückgang der Berichterstattung über den "Banditen"-Konflikt im Nordosten des Landes, nahm die Berichterstattung auch insgesamt ab.

Zuletzt sei Tunesien erwähnt, wo Präsident Kais Saied insbesondere im Sommer wegen seiner Diplomatie und anti-Migrations-Rhetorik Aufsehen erregte.

(2022).

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Europa / Ukraine / Afrika

Meldung

Top 15 Europa Der Krieg in der Ukraine blieb auch 2023 ein maßgeblicher Schwerpunkt für meine Europa-Berichterstattung, die jedoch deutlich abgenommen hat. 2023 fiel Europa im Kontinentevergleich auf den 4. Platz hinter Afrika, Asien und Amerika, während unser Kontinent 2022 noch den 1. Platz belegte.

Trotzdem fanden in Europa und Deutschland berichtenswerte Ereignisse und Entwicklungen statt: Verfassungsgerichtsurteile, Wahlergebnisse und Wirtschaftszahlen werden hierzulande zurecht als "historisch" bezeichnet, aber die vergleichsweise niedrigen Nachrichtenzahlen in diesem Kanal sind ein Hinweis darauf, dass die Geschichte vor allem in den anderen Teilen der Welt geschrieben wird. So bestand beispielsweise meine Frankreich-Berichterstattung neben Nachrichten über innenpolitische Zustände vor allem aus dem Verhältnis Frankreichs der Welt und vice versa.

Die Berichterstattung über Serbien blieb nicht nur wegen den dortigen Wahlen hoch, sondern auch wegen den Konflikts mit dem Kosovo.