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56 Nachrichten

19 Quellen

Bangladesch / Haiti / Costa Rica

Haiti

Neuer Premierminister Garry Conille verkündet mit Eintreffen von weiteren internationalen Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Truppen Beginn der Militär- und Polizeioperation gegen Banden und verkündet Sicherheitsnotstand in Hauptstadt- und Nachbarregion; Polizei beschlagnahmt Munitionslager; Bahamas, die an MMSS-Mission militärisch beteiligt sind, wollen nun auch diplomatische Präsenz in Haiti wieder aufnehmen (von SMcLeod).

22 Quellen

Nordmazedonien / Tschad / Fidschi

Westasien

KATAR ruft internationale Gemeinschaft auf, "Genozid" in Rafah zu verhindern; US-Regierung Biden macht Waffenlieferung von Verzicht auf Rafah-Offensive abhängig; US-Senatoren+ drohen Weltstrafgericht wegen möglichen Haftbefehls gegen ISRAELs Premierminister Benjamin Netanjahu; Bahamas erkennen Palästina als Staat an; Israelische Angriffe auf Rafah.

22 Quellen

Äthiopien / Togo / Liberia

Haiti

Erste KENIAnische Truppen der Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission werden laut Bahamas am 26. Mai in Haiti eintreffen, während kenianischer Präsident William Ruto USA besucht.

1 Quelle

Gaza / Bahamas / Jamaika

Meldung

Was versteckt sich hinter all den Hashtag-Stichpunkten?

Es gibt drei Kategorien von Hashtags in diesem Kanal: 1. Die Namen der Autorinnen und Autoren von Artikeln (z.B. SSchlindwein AKhalif), oder der Nachrichten-Agenturen, die diese Nachrichten verbreiten (z.B. AFP Xinhua), 2. Themen-Stichpunkte, die in der Stichpunkt-Liste aufgenommen sind, in der sie kurz erklärt werden; sie reichen von Personen (William Ruto oder Ursula von der Leyen) über Länder (Bahamas oder Jamaika) bis hin zu Agrarprodukten (Zucker Kakao), und 3. Hashtags, die ich mal gesetzt habe, bei denen ich aber versäumt habe, bei allen Erwähnungen Hashtags zu setzen (z.B. Gaza).

Zu den beiden letztgenannten, besonders aber der 2. Kategorie habe ich Videos produziert, in denen ich frei über die Stichpunkte in den Weltregionen rede, also plaudere. Ich hoffe, so einige Klarheiten zu schaffen und Horizonte zu erweitern.

Heute beginne ich mit Nord- und Mittelamerika: https://www.youtube.com/watch?v=TgaixYiYgVM.

sowie Südamerika: https://www.youtube.com/watch?v=eTTVGrF7bf0.

Unterlegt mit Karten und einfachsten Mitteln. Viel Spaß.

4 Quellen

USA / Haiti / Karibik

Meldung

Welche Macht dem Wort im Chaos?

In einer Regionalzeitung meiner Region konnten wir in letzter Zeit ein Interview über die Situation in Haiti lesen, die zwei Sätze Kontext lieferte: "Der Inselstaat Haiti in der Karibik wird von einer Welle der Gewalt überrollt. Rivalisierende Gangs kontrollieren weite Teile der Hauptstadt und haben die Interimsregierung gestürzt." Diese zwei Sätze sind meiner Meinung nach unzureichend. Das wird dadurch besonders klar, dass "die Interimsregierung [Henry]" noch gar nicht zurückgetreten ist.

Aber an diesem Absatz zeigt sich, wie politische Akteure versuchen, die Realität in Haiti durch ihre Worte und Behauptungen zu beeinflussen – also durch „Konstruktivismus“. Jene Worte und Behauptungen von CARICOM-Mitgliedern, US-Diplomaten, haitianischen Politikern und den Medien führen dazu, dass es um Ariel Henry in den letzten Wochen sehr laut war, während er selbst fast gar nicht in Erscheinung trat.

Die Frage darum, welches Amt Ariel Henry eigentlich innehat wurzelt bereits in den Tagen nach dem Mord an Präsident Jovenel Moïse im Juli 2021, als Henry mehrere ernstzunehmende Konkurrenten in dieser Frage hatte. Damals zeigt sich bereits die Macht des Wortes und der Behauptung auf die Realität. Mit der ausgesprochenen Unterstützung der sogenannten CORE-Group aus USA, EU, Organisation Amerikanischer Staaten, UN, sowie Kanada und Brasilien konnte Henry diese Frage nämlich für sich beantworten. Die CORE-Group konstruierten hier eine politische Realität.

Nach vielen Turbulenzen und Änderungen endete Henrys, von ihm selbst festgelegte Amtszeit am 07. Februar 2024. Doch das Konstrukt seiner Position im Amt war so stark, dass er einfach behauptete, weiter im Amt zu sein und weiterhin an dem wohl größten Projekt seiner Amtszeit arbeitete: der Befriedung des Landes. Für diese Aufgabe reiste er Ende des Monats erstmals seit seinem Amtsantritt ins Ausland. Zunächst sollte ihn seine Reise zum CARICOM-Gipfel nach Guyana bringen, dann zu einer Vertragsunterzeichnung nach Kenia, die notwendig geworden war, nachdem das oberste kenianisches Gericht festgestellt hatte, dass die bestehenden Vertrage nicht für die kenianische Rolle in der geplanten bewaffneten MMSS-Mission für Haiti ausreichten.

Während sich Ariel Henry auf dem Weg zu seiner zweiten Station in Ostafrika befand, wurde er erstmals leise, während es um ihn immer lauter wurde. Den Anfang tat am 28. Februar der Premierminister von Antigua und Barbuda Gaston Browne, der in einem Interview während des CARICOM-Gipfels philosophierte, Henry könne sich wohl kaum an der Macht halten wollen und könnte möglicherweise ein „power-sharing“ anstreben. Da es sich lediglich um eine Einzelmeinung hielt, hielt es Henry wohl nicht für notwendig, auf diesen versteckten Appell zu antworten. Dieser Trend setzte sich am 29. Februar fort, als der Premierminister der Bahamas Philipp Davis behauptete, auf dem CARICOM-Gipfel sei man mit Henry zu der Einigung gekommen, spätestens bis Ende August 2025 Wahlen abzuhalten. Henry verlor auch dazu kein Wort.

Das Mysterium um seine wortkarge Weltreise und die Worte und Behauptungen eher zweitrangiger CARICOM-Politiker, wie Browne und Davis konstruierten indes eine Schlagzeile, die am 01. März in den haitianischen Medien Henry folgende Worte in den Mund legte: „The Premierminister agrees to share power before the elections“. Der leise Henry zog immer mehr Lautstärke an, wie die Behauptung des Oppositionsführers Jean-Charles Moïse von der Pitit-Dessalines-Partei, die Festlegung von Wahlen sei eine „Kriegserklärung“. Zeitgleich fand der größte Gefängnisausbruch der jüngeren Geschichte Haitis statt und die konkurrierenden Gangallianzen G9 und GPEP taten sich zu gemeinsamen Angriffen auf den Staat zusammen.

Henry hatte in dieser kritischen Phase des Zusammenbruchs geschwiegen und war nicht in Haiti. So blieb es zunächst.

17 Quellen

Myanmar / Somalia / Äthiopien

Bahamas

Parlament stimmt neuem Gesetz zu, das Strafen für organisierte Kriminalität radikal auf 25 Jahre Haft erhöht, wobei Zeigen von Bandensymbolen auf Kleidung oder Haus ausreichend für Verurteilung sein soll; neues Gesetz erlaubt zudem Festnahmen ohne Haftbefehl; Im Januar hatten USA Reisewarnung für Bahamas veröffentlicht.

19 Quellen

Haiti / Indien / Pakistan

In Kürze

Bahamas wollen sich nicht an Karibische Gemeinschaft-Freizügigkeit beteiligen.

16 Quellen

Haiti / Bermuda / Peru

Haiti

Bahamas errichten nach massenhaften Gefängnisausbrüchen in Haiti militärische Seeblockade an südlicher Meeresgrenze zu Haiti, "um jegliche Migration zu blockieren"; DOMREP schließt Luftraum für Flüge von und nach Haiti; USA bestehen darauf, trotz sich rapide verschlechternder Situation in Haiti, nicht selber in Haiti zu intervenieren und verweisen auf Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission (von TPhilipps), die laut KENIAs Präsident William Ruto innerhalb von 72h starten kann, wenn ihre Finanzierung sichergestellt ist, die von US-Republicans im Kongress jedoch blockiert wird; G9-Ganganführer Barbecue droht nach Ausrufung der Revolution mit Bürgerkrieg und warnt vor "Genozid", sollte derzeit in Puerto Rico gestrandeter Premierminister Ariel Henry nicht zurücktreten; Seit Januar die "Revolution gegen Gangs" anführender Guy Philippe verbündet sich mit politischem Kontrahenten und Oppositionspolitiker Jean-Charles Moïse, um gemeinsam Regierung Henry zu stürzen und Vorsitz eines neuen Präsidialrats zu übernehmen; Philippe vereinnahmt aktuelle Gang-Offensive für sich, wobei tatsächliche Verbindungen unklar sind (von JBlaise); G9-G-Pèp-Gangallianz greift derzeit Polizeiakademie und mit Verstärkung von befreiten Inhaftierten erneut internationalen Flughafen an; Anwohner+ errichten weiter Straßenblockaden (von WPiercin und JFRegala); Bis letzten Sonntag mindestens 40 Tote.

18 Quellen

Westasien / Welt / Argentinien

Haiti

Laut Antigua und Barbuda hat sich Regierung Ariel Henry bei Karibische Gemeinschaft-Gipfel auch auf Machtteilung mit Opposition vor angekündigten Wahlen geeinigt, was radikale PD-Opposition als "Kriegserklärung" interpretiert und Revolution ausruft; Ein Tag zuvor hatte G9-Ganganführer Barbecue ebenfalls Revolution ausgerufen, im Zuge dessen er zusammen mit bislang rivalisierender GPEP-Gangkoalition mehrere koordinierte Angriffe in Port-au-Prince durchführte und dabei beide internationale Flughäfen, staatliche Universität und zwei Polizeistationen teilweise schwer beschädigt, aber nicht Ziel erreicht, während Premierminister Henrys Auslandsaufenthalt Regierungsmitglieder zu entführen und seine Rückkehr zu verhindern (mit AP); Straßenbarrikaden als Schutz vor Gangoffensive errichtet (von JClark); Henry unterzeichnet in KENIA "gegenseitiges" Polizeientsendungsabkommen, das juristischen Streit um Rechtmäßigkeit der geplanten von Kenia angeführten Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Sicherheitsmission klären soll; Nach Kenia, Bahamas und Benin kündigen nun auch Bangladesch, Barbados und Tschad an, MMSS-Truppen bereitzustellen.

19 Quellen

Guinea / Haiti / Argentinien

Haiti

USA verkünden, dass Benin 2000 Truppen für internationale Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission in Haiti unter Leitung Haitis beisteuern wird, das seinerseits 1000 Polizeikräfte entsenden will, aber durch Gerichtsurteil gebremst wurde; Benin ist somit 1. frankophones MMSS-Land; Mission wird mit 200Mio$ von USA und 80Mio$ von KANADA finanziert (von JHansler) und personell bisher hauptsächlich von Kenia und karibischen Staaten, wie Bahamas getragen, deren Regierung Davies sich bei jüngstem Karibische Gemeinschaft-Gipfel in Guyana gegen haitianische Regierung Ariel Henry ausspricht (von LClark); Auch europäische Staaten, wie FRANKREICH und DEUTSCHLAND werden technischen und finanziellen Beistand zu MMSS-Mission leisten; Mission soll gegen kriminelle Banden vorgehen, die Großteil der Hauptstadt kontrollieren und für 1100 Tote, Verletzte und Entführte allein im Januar verantwortlich gemacht werden.

16 Quellen

Indonesien / Pakistan / Türkei

Bahamas

Premierminister Davis ruft Medien dazu auf, Berichterstattung über Kriminalität nicht mehr in Vordergrund zu stellen, da dies Tourismus schade; Bahamas gehört zu Ländern mit höchster Mordrate, vor allem durch Bandengewalt (von MMorgan).

15 Quellen

Pakistan / Malaysia / Thailand

Haiti

KENIAs Präsident William Ruto kündigt an, trotz gegenteiligen Urteils, as soon as nächste Woche die kenianischen Sicherheitskräfte für internationale Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission nach Haiti zu entsenden (mit Reuters); CHINA bekräftigt bei Treffen Unterstützung für Kenias Mission, wohingegen Bahamas sich wegen juristischer Unsicherheit von MMSS-Mission distanziert; Diese Woche stattfindender Generalstreik gegen Regierung Henry trotz Schulschließungen kleiner als erwartet (von MMorgan) und richtet sich mit Lastkraftwagen-Blockaden in Kap-Haitien besonders gegen Guy Philippe-Proteste, die jedoch auch wenig Anklang finden; Regierung Henry verbietet mit Philippe alliierter Umweltministerium-Miliz BSAP Tragen von Waffen und Präsenz in Öffentlichkeit, die sie in letzten Tagen genutzt hatten, um von Philippe ausgerufene "Revolution" zu verkörpern; Haftbefehl gegen Ehefrau des 2021 ermordeten Präsidenten Jovenel Moïse erlassen, die zu Tatzeit an Tatort war und ebenfalls verletzt wurde, sich aber in USA aufhält und keine Aussage vor haitianischen Gerichten macht (AP), wohingegen sie andererseits von Korruptionsvorwürfen befreit wird und ihr Bankkonto wieder für sie zugänglich ist.

1 Quelle

Ghana / Bahamas / Westafrika

Meldung

(4).

Zuletzt noch nach GHANA, wo die Aschanti und die britischen Kolonialtruppen einen führten, der auf den britischen Expansionismus und sogar das Ende des Sklavenhandels zurückzuführen ist. Ich musste in den Zeitungen vom 01. November lange suchen, um Informationen darüber zu finden. Einen ersten und lange einzigen Hinweis fand ich in der australischen Zeitung The Age (tA) in Form einer Reuters-Kurzmeldung. Der Informationsdurchbruch geschah aber erst nach langer Suche in der Zeitung The Nassau Guardian (tng) von den Bahamas. Da beide Länder zum Britischen Weltreich und darin eher zur Peripherie gehörten, vermute ich, dass die Nachrichten zur Goldküste in den europäischen Medien bereits früher veröffentlicht worden waren und der Nachrichtenzyklus zu diesem Thema am 01. November bereits abgeschlossen war. 1874 siegten die Briten übrigens in diesem 3. Aschanti-Krieg, eroberten die Hauptstadt Kumasi, zeigten sich von ihr begeistert und brannten sie nieder. Der Wohlstand der Aschanti lag ihrerseits in ihrer eigenen Expansion in Westafrika, sowie dem damit einhergehenden Sklavenhandel. Sklaverei war nicht bloß eine brutale Praxis gegenüber den versklavten Menschen. Denn auf der anderen Seite ging der Sklavenhandel der Europäer mit afrikanischen Mächten, wie den Aschanti, im 18. und frühen 19. Jahrhundert, mit einem Handel, beinahe auf Augenhöhe einher, da die europäischen Sklavenhändler auf die afrikanischen Mächte angewiesen waren. Die Aschanti hatten beispielsweise ihre modernen Waffen durch den Sklavenhandel erworben. Sobald das Verbot des Sklavenhandels jedoch weitestgehend durchgesetzt war, lösten sich die Europäer aus dieser Abhängigkeit und konnten ihre (nicht selbstverständliche) militärische Überlegenheit ausnutzen, um die von ihnen zuvor finanzierten Reiche, wie die der Aschanti, vollständig zu unterwerfen und auszubeuten.

12 Quellen

Nordkorea / Pakistan / Afghanistan

Barbados

Regierung Mottley problematisiert sinkendes Bevölkerungswachstum und Überalterung; während barbarische Bevölkerung seit 1950 um 69.000 auf 269.000 zunahm, verfünffachte sich Bevölkerung in z.B. Belize und Bahamas im selben Zeitraum auf 400.000 (von MMorgan).

17 Quellen

Niger / Montenegro / Syrien

Haiti

Laut Umfrage der NGO AGERCA befürworten 68% der Befragten einer Internationale Militärintervention in Haiti (von jha und ane); Parlament der BAHAMAS wird über möglich Unterstützung der Intervention mit eigenen Truppen debattieren (von MMorgan).

20 Quellen

Niger / Tunesien / Thailand

Haiti

HAITI und KENIA treten in direkte Gespräche über mögliche von kenianischen Truppen angeleitete UN-Militärintervention in Haiti; Bahamas wollen weitere 150 Sicherheitskräfte stellen; Zivilgesellschaftliche Gruppen in Haiti lehnen Militärintervention weiterhin generell ab und kritisieren internationale Unterstützung für Premierminister Ariel Henry, der unrechtmäßig im Amt sei; Außerdem Kritik an Einsatz kenianischer Polizisten, da diese großes Brutalitätsproblem hätten (von DCohen) und Land selber in Krise sei (von MAndujo); USA begrüßen von ihnen verfolgtes Angebot Kenias und evakuiert Staatsbürger+ aus Haiti (von JOHaselhoef).