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196 Nachrichten

17 Quellen

Sudan / Demokratische Republik Kongo / Ostafrika

Sudan

RSF-Miliz des Vizepräsidenten Mohamed Hamdan Dagalo und Militär des Präsidenten Abdel Fattah al-Burhan einigen sich nach Scheitern der 24-stündigen Waffenruhe gestern auf erneuten Versuch heute (, AP), was jedoch ebenfalls mutmaßlich scheitert (, Reuters); Tausende Menschen fliehen nach schweren Kämpfen in der Nacht aus Hauptstadt Khartoum, wo 1/3 der landesweiten Opfer gezählt wurden; Militär wiedererobert Militärbasis in und große Teile der Regionalstadt Nyala in Darfur (, JBurke ZMSalih); UN zählt über 300 tote und 2600 verletzte Zivilisten+ und unbekannte Anzahl militärischer Opfer (, DJohnson); Nur noch Hälfte der Krankenhäuser in Khartoum in Betrieb (, MASneineh), oder inzwischen sogar nur noch 5 von 59 Krankenhäusern (, BBC); Rund 329 Streitkräfte fliehen vor RSF-Milizionären in benachbarten Tschad (, AFP); KENIAs Präsident William Ruto warnt vor Destabilisierung der "fragilen Nachbarländer" Sudans durch die Kämpfe, wie die Zentralafrikanische Republik, LIBYEN, Tschad oder Ägypten (, AP); Sudanesischer Militärrat wirft "2 Nachbarländern" vor, die RSF zu unterstützen und meint damit möglicherweise Zentralafrikanische Republik und Tschad; Ost-libyscher General Khalifa Haftar sendet Munition an RSF, während Haftars Verbündete in Ägypten Burhan unterstützen (, BFaucon SSaid JMalsin).

8 Quellen

Sudan

Sudan

Sowohl RSF-Miliz des Vizepräsidenten Mohamed Hamdan Dagalo, als auch Militär des Präsidenten Abdel Fattah al-Burhan lehnen Waffenruhe ab; Militärregierungsrat erklärt RSF zu Rebellion und ordnet seine Auflösung an; Armee wiedererlangt Kontrolle über wichtigen Militärflughafen Merowe und spricht von Rückeroberung der staatlichen Rundfunkanstalten; Auch Kämpfe in allen Regionalstädten der Region Darfur; 97 Tote gemeldet; Strom- und Wasserversorgungsausfälle in Khartoum; Welternährungsprogramm unterbricht Arbeit im Sudan wegen mangelnder Sicherheit; Bereits Knappheit von medizinischem Versorgungsmaterial für Verletzte in einigen Krankenhäusern; Präsidenten von KENIA, SÜDSUDAN und DSCHIBUTI planen Besuch für Vermittlungsgespräche.

1 Quelle

Sudan

Sudan

Kämpfe zwischen RSF-Miliz des Vizepräsidenten Mohamed Hamdan Dagalo und Militär des Präsidenten Abdel Fattah al-Burhan brechen landesweit aus; RSF erobert strategisch wichtigen Militärflughafen Merowe und greift Privathaus Burhans in Khartoum an, zudem Kämpfe in Darfur und Weißer Nil; Vermittlungsversuche durch Intergovernmental Authority on Development, Afrikanische Union und UN; mindestens 3 Tote.

15 Quellen

Migration / Europa / Sudan

Sudan

RSF-Miliz des Vizepräsidenten Mohamed Hamdan Dagalo mobilisiert landesweit ohne Einverständnis der Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan nach vermutlich scheiternden Gesprächen über Einsetzung einer zivilen Übergangsregierung, besonders in Grenzstadt zu Ägypten Merowe; in letzten Wochen hatte bereits Militär Hauptstadt Khartoum militarisiert; Burhan warnt vor "Sicherheitskollaps", sollte RSF weiter mobilisieren, die, nach eigenen Angaben, mit Mobilisierung "Menschenhandel und illegale Migration" bekämpfen will; Zentrale Themen bei Gesprächen war Integration der RSF in Militär, was Hemeti hinauszögern will, sowie allgemeine Machtbeschränkung für das Militär; Hemeti und Delegation des SÜDSUDAN einigen sich zeitgleich auf Umgang mit umstrittener Grenzregion Abyei, deren Status seit Unabhängigkeit des Südsudan 2011 ungeklärt ist; Zudem 14 Tote bei interkommunalen Kämpfen in Region Darfur, wo Militärregierung vorgeworfen wird, Machtvakuum hinterlassen zu haben.

17 Quellen

USA / Jemen / Demokratische Republik Kongo

Sudan

Präsident und Militärführer Abdel Fattah al-Burhan ruft 2 Tage vor geplanter Einführung der Zivilregierung politische Gruppen zum Rücktritt auf, wenn sie sich intern nicht einigen können; Burhans Aufruf folgt, nachdem ex-FFC-DB-Milizen verkünden, 47% des Machtanteils an Zivilregierung haben zu wollen, was Forces of Freedom and Change ablehnt, da DB aus FFC und Abkommen ausgetreten ist; angeblich sollen Afrikanische Union, Intergovernmental Authority on Development und UN DB Machtanteil zugestanden haben; DB-Anführer Ibrahim ruft zu Dialog auf; Vizepräsident und RSF-Milizenführer Mohamed Hamdan Dagalo reist indes nach Darfur und führt Verhandlungen mit SÜDSUDAN über politischen Status der Grenzregion Abyei; UN-Menschenrechtskommissar Türk ruft alle Verhandlungsparteien auf, Differenzen beiseite zu legen und Abkommen zur Gründung der Zivilregierung zu unterzeichnen.

18 Quellen

Finnland / Europa / Sudan

Sudan

Militärdelegation verlässt Gespräche mit zivilen Forces of Freedom and Change-Gruppen und RSF-Miliz über Verzögerung der Eingliederung der RSF in die regulären Truppen um 10 Jahre, was zum Vorteil des RSF-Anführers und Vizepräsidenten Mohamed Hamdan Dagalo wäre; Konkurrenz zwischen Hemeti und Präsident/Militärführer Abdel Fattah al-Burhan nimmt trotz Verhandlungen zu, zu denen sich Burhans Militär jedoch weiterhin bekennt; Auch USA bestätigen Unterstützung für Übergang zu ziviler Regierung, der bereits am 11. April erfolgen soll; Anführer der oppositionellen DB-Gruppe um Justizminister Ibrahim und Darfur-Gouverneur Minni Arko Minnawi, die jeweils eine Miliz kontrollieren, droht mit "Instabilität", sollten sie nicht in das Abkommen mit FFC, Burhan und Hemeti einbezogen werden; Ibrahim wirft insbesondere FFC vor, Entscheidungsprozess "monopolisieren" zu wollen und fordert, auch DB-Milizen in Armee zu integrieren.

11 Quellen

Jemen / Indien / China

Sudan

Oppositioneller Demokratischer Block DB bestehend aus Finanzminister Ibrahim und Gouverneur von Darfur Minni Arko Minnawi, sowie weiteren kleinen Gruppen lehnen Rahmenprogramm von Abdel Fattah al-Burhan, Mohamed Hamdan Dagalo und Forces of Freedom and Change zur Einführung einer zivilen Übergangsregierung ab, da sie nicht an Verhandlungen beteiligt gewesen seien.

11 Quellen

Afrika / Iran / Pakistan

Sudan / Südsudan

Präsidenten Abdel Fattah al-Burhan und Salva Kiir einigen sich auf neuen Nährboden für Umsetzung des umfassenden Friedensabkommens von 2020, das sich vor allem auf Regionen Darfur und Kordofan beziehen; Gouverneur von Darfur kritisiert mangelnde Umsetzung des Friedensabkommens.

11 Quellen

Kosovo / Serbien / Spanien

Sudan

Politische Gruppen werfen MilitärVP Mohamed Hamdan Dagalo vor, in Region Darfur seine eigene Gruppe bei Friedensverhandlungen Anfang des Jahres bevorzugt und seine eigenen Todesschwadronen vor Strafe geschützt zu haben; weiterer Vorwurf ist, dass bis zu 300 Kritiker+ der Friedensverhandlungen in letzten Monaten ohne Angaben von Gründen festgenommen wurden.

10 Quellen

Slowenien / Frankreich / Sudan

Sudan

Landesregierung ruft einmonatigen Ausnahmezustand in westlicher Region Zentral-Darfur aus, nachdem 24 Menschen bei Angriff auf Vermittlungskommission getötet werden; interkommunale Kämpfe fanden 2022 bislang eher in West-Darfur statt.

13 Quellen

Äthiopien / Sudan / Russland

Sudan / Russland

Oppositionsbündnis Forces of Freedom and Change verbündet sich mit sudanesischer Baath-Partei und weiteren Parteien, sowie einigen Rebellengruppen; neues Bündnis fordert säkularen Staat und Rücktritt der Militärs von ihren politischen Ämtern; Russischer Söldnerkonzern Wagner-Gruppe soll Unternehmen des sudanesischen Militärs Geld gezahlt haben, um über Goldminen in Darfur verfügen zu können.

6 Quellen

Sudan / Demokratische Republik Kongo / Ruanda

Sudan

SUDAN und SÜDSUDAN einigen sich darauf, unklare Grenzziehung in umstrittener Region Abyei zu klären; Referendum über Zugehörigkeit des ölreichen Abyei ist seit 2005 umstritten, u.a. da Südsudan dagegen ist, dass halbnomadische, sudanesische Misseriya bei Referendum Wahlrecht haben, da sie nur durch Abyei migrieren würden, nicht aber dort wohnen; Abyei ist, neben Darfur, in letzten Monaten konfliktreichste Region des Sudan gewesen, was auch durch typischen Agrar-Viehwirt-Konflikt erklärt werden kann; klare Grenzziehung könnte Konflikt vorerst entschärfen.

15 Quellen

Europa / Russland / Südsudan

Sudan

Regionalregierung der Provinz Nord-Darfur stimmt teilweise Forderungen der seit 3 Wochen sitzstreikenden Einwohner des großen Flüchtlingslagers für Intern Vertriebene Zamzam zu und will sich nun um mehr Sicherheit und bessere Gesundheitsversorgung bemühen; Im August auch Straßenblockaden gegen Tötungs-, Vergewaltigungs- und Entführungsfälle durch bewaffnete Gruppen im Lager.

9 Quellen

Irak / Jemen / Bangladesch

Sudan

Streik der Krankenhausangestellten in Region Darfur wegen schlechter gesundheitlicher Versorgung; zudem Streik auf Ölfeldern in West-Kordofan, wo Angestellte mehr Investitionen in ländliche Entwicklung fordern.

9 Quellen

Estland / Russland / Nordkorea

Extremwetter

China erklärt landesweiten Dürre-Notstand; seit Wochen Waldbrände und austrocknende Gewässer; 38 Tote bei Waldbränden in Algerien; 20.000 in Flüchtlingslager lebende Familien nach heftigen saisonalen Regenfällen in sudanesischem Darfur obdachlos; Trinkwasserversorgung gefährdet; kleiner Staudamm bei Um Dafuq kollabiert.

12 Quellen

Sri Lanka / Pakistan / Ukraine

In Kürze

7 Tote bei Fluten in sudanesischem Darfur.

14 Quellen

Äthiopien / Sudan / Europa

Sudan

Verschiedene Stammes- und Milizenanführer in Darfur unterzeichnen nach Auseinandersetzungen mit hunderten Toten Friedensabkommen; wichtiger Teil der Abkommen beinhaltet fairen Umgang mit Kriminellen+ entlang rechtsstaatlicher Prinzipien, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit; gemeinsame Streitkräfte sollen nun Vertriebene und Landwirte während Ernte schützen; Zweifel, ob Abkommen durchgesetzt wird; Anwaltsorganisation wirft russischen Wagner-Gruppe, denen auch Angriffe auf Goldminen in Grenzgebiet zu Zentralafrikanische Republik vorgeworfen werden, vor, auch in Darfur aktiv zu sein.

14 Quellen

Welternährungsprogramm / Togo / USA

Meldung

Zahl der Toten bei Kämpfen in Darfur um Land und Wasser steigt auf 125; 50.000 Menschen seit 6.6 vertrieben.