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30 Nachrichten

11 Quellen

Lateinamerika / USA / Kanada

Frankreich / Afrika

Regierung Macron will künftig Entwicklungshilfe für 7 afrikanische Länder an Bedingung knüpfen, dass diese Länder sich an Migrationsbekämpfung beim französischen Überseegebiet Mayotte beteiligen.

17 Quellen

Ukraine / Afrika / Nigeria

Frankreich / Mayotte

Französischer Senat stimmt 4Mrd€-Hilfspaket für Mayotte zu, mit dem Insel nach Zyklon wiederaufgebaut werden soll; zeitlich verabschiedet Senat Gesetz, das es im Ausland geborener Hälfte der Bevölkerung von Mayotte schwieriger macht, Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten und lokalen Behörden mehr Macht gibt, Siedlungen illegaler Migranten+ zu räumen.

19 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Sudan / Mayotte

Mayotte

Ausgangssperren wegen Zyklon nach über einem Monat aufgehoben, sodass morgen wieder Schulen öffnen können; FRANKREICHs Parlament stimmt für "Notstandsgesetze zum Wiederaufbau von Mayotte".

12 Quellen

Österreich / Nordamerika / Haiti

Mayotte

Insel auch 3 Wochen nach zerstörerischem Zyklon in Ausnahmezustand, da Strom- und Abfallinfrastruktur noch nicht wiederhergestellt ist (von ADuclos); Zudem führen weitere Überschwemmungen zur Unterbrechung der Wasserversorgung im nördlichen Stadtteil der Hauptstadt.

13 Quellen

Südkorea / Rumänien / Ecuador

In Kürze

Flughafen auf Mayotte nach Zyklon wiedereröffnet.

16 Quellen

Mosambik / Kenia / Russland

Frankreich

Premierminister Bayrou verspricht Überseegebiet Mayotte Wiederaufbau binnen 2 Jahre, nachdem Zyklon große Teile der Insel verwüstet und laut Bayrou "dutzende oder hunderte" Menschen tötet.

12 Quellen

Georgien / Schweiz / Ozeanien

Frankreich / Komoren

Innenminister Retailleau kritisiert Komoren für angebliche Förderung von illegaler Migration in französisches Überseedepartement Mayotte und nennt dies "hybride Kriegsführung" gegen Frankreich; Retailleau will als Teil des Wiederaufbaus nach Zyklon Migration härter bekämpfen.

12 Quellen

Libyen / Liberia / Nigeria

Mayotte

Regionalregierung von FRANRKEICHs Überseedepartement Mayotte reagiert nicht nur mit Ausgangssperren auf Zerstörungen des Zyklons, sondern ruft auch auf, nicht in die Hauptstadt Mamoudzou zu reisen; Mamoudzou einziger Ort mit sicherer Wasser-, Strom-, Benzin- und Lebensmittelversorgung (von ADuclos); Zahl der Toten durch Zyklon auf Festland in MOSAMBIK und MALAWI steigt auf 58, wobei es seit Tagen keine neue Zahlen über Tote und Verletzte von Mayotte gibt (von RSavage).

14 Quellen

Syrien / Mayotte / Mosambik

Mayotte

FRANKREICHs Innenminister Retailleau verhängt Ausgangssperren in Mayotte, um Plünderungen zu verhindern; durch Zyklon wurden am Wochenende aber 3/4 aller Gebäude des Übersee-Departements zerstört, sodass Ausgangssperre nicht eingehalten werden kann (von DJohnson); Todeszahlen weiter unklar, da meiste Trümmer noch nicht beseitigt wurden und viele Geborgene bereits bestattet wurden (von ADuclos); 88% des Mobilfunknetzes durch Zyklon zerstört (von ADuclos); Zyklon erreicht auch MOSAMBIK und MALAWI und tötet hier insgesamt 41 Menschen (mit AA).

16 Quellen

Extremwetter / Mauritius / Ruanda

Extremwetter

Hunderte bis tausende Tote bei Zyklon in FRANRKEICHs Überseedepartement Mayotte, wobei besonders Slums der illegalen Einwanderer+ zerstört worden sein sollen (mit Reuters); Zudem Flughafen und Krankenhaus beschädigt; Zuvor bereits MADAGASKAR und KOMOREN von Zyklon betroffen, sowie nun MOSAMBIKs Provinzen Cabo Delgado und Nampula.

9 Quellen

Kenia / Gabun / USA

Frankreich

Linkes Bündnis bereitet Misstrauensvotum gegen rechte Regierung Michel Barnier vor, das jedoch vermutlich scheitern wird, da sie von rechter und konservativer gestützt wird; Gefängnisdirektor des überbelegtesten Gefängnisses Frankreichs in ostafrikanischem Überseegebiet Mayotte tritt aus Protest gegen Haftbedingungen zurück.

14 Quellen

USA / Bolivien / Dominikanische Republik

Frankreich

Neuer Innenminister Retailleau kündigt an, unverzüglich mehr Menschen aus Überseedepartement Mayotte in die Demokratische Republik Kongo abzuschieben und ähnliche Abkommen mit RUANDA und Burundi schließen zu wollen.

18 Quellen

Westasien / Äthiopien / Kiribati

Frankreich / Neukaledonien

Neuer französischer Premierminister Michel Barnier verschiebt für Dezember 2024 angesetzte Regionalwahlen in Neukaledonien um 1 Jahr; 2025 möchte sich seine Regierung intensiv mit Überseegebieten auseinandersetzen, also z.B. auch Mayotte und Martinique (mit AP).

11 Quellen

Jordanien / Jemen / Israel

Aserbaidschan / Welt

Aserbaidschanische Organisation veranstaltet internationale Konferenz "zur Frage der illegalen Besetzung der komorischen Insel Mayotte durch Frankreich", auf der sofortiger Rückzug FRANKREICHs und Rückgabe der Insel an Komoren gefordert wird (von SHOumouri); Selbe aserbaidschanische Gruppe hatte Aufstand in Neukaledonien gegen Frankreich unterstützt.

19 Quellen

Frankreich / Übersee / Haiti

Frankreich / Übersee

Armee und Polizei beginnen in ostafrikanischem Überseedepartement Mayotte zweite große Razzia- und Abschiebeoperation "Wuambushu" gegen illegale Migranten, mehrheitlich aus benachbarten Komoren; Operation soll 11 Wochen andauern; Regierung Macron erlässt nächtliche Ausgangssperre für Jugendliche in karibischem Überseegebiet Guadeloupe, nachdem sich Anteil der Minderjährigen an Straftaten zuletzt auf 38% verdreifacht hat.

0 Quellen

Februar 2024

Meldung

Februar 2024 Im Februar fanden weltweit Wahlen statt, bei denen rund 350 Millionen Menschen aufgerufen waren, ihre Stimme abzugeben. Von einfachen Kommunalwahlen in Costa Rica, über Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan, bis hin zu den Parlaments- und Regionalwahlen in Pakistan, deckten die Wahlen ein großes Spektrum politischer Systeme und Regierungsebenen ab.

In Lateinamerika fanden beispielsweise in El Salvador Wahlen in einem von außen als zunehmend autoritär wahrgenommenen System statt, bei dem Präsident Nayib Bukele in seinem Amt bestätigt wurde. Seine Partei gewann auch die Mehrheit im Parlament. In Argentinien bekommt Milei seine umfassenden Dekrete nicht vom Kongress bestätigt. Javier Milei hält in den Parlamenten keine Mehrheit! Und in Brasilien fand schließlich das Gruppe der Zwanzig-Außenministertreffen statt, bei dem auch die geplante Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission in Haiti besprochen wurde.

In Europa schaffte es eine historische Regierungsbildung in Nordirland unter Beteiligung der pro-irischen Sinn Féin in die Topmeldungen - nach 2 Jahren Blockade ein Wunder. Weiter östlich begingen Russland und die Ukraine den zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine mit differierenden Bilanzen darüber, wie viele Menschen seitdem gestorben waren, und in einem damit verbundenen Konflikt meldete sich Ende des Monats die Separatistenrepublik Transnistrien zu Wort und bat Russland um Unterstützung. Frankreich blieb in diesem Februar einer Jahrhunderte alten Tradition treu und schaffte es, durch Negativschlagzeilen über seinen Umgang mit den Bewohnern+ der weit entfernten Inselgruppe Mayotte vor der südostafrikanische Küste von sich reden zu machen.

In Afrika stach im Februar vor allem die turbulente Berichterstattung über die ursprünglich für Ende Februar angesetzten Wahlen im Senegal heraus. Präsident Macky Sall hatte sie wegen Beschwerden des Parlaments auf Dezember verschieben wollen, was jedoch vom Obersten Wahlgericht für ungültig erklärt wurde. Doch der Schaden war angerichtet: Internationale Ächtung der Initiative Salls, Proteste für und gegen Sall und für und gegen den inhaftierten Oppositionsführer Ousmane Sonko. Der Senegal war nicht der einzige westafrikanische Staaten mit einer bemerkbaren Kehrtwende: in Guinea setzte die Militärregierung Mamady Doumbouya, wohl angesichts der Proteste, ihre zivile Übergangsregierung ab und setzte eine neue ein, und die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft kehrte scheinbar ihre gesamte Sanktionspolitik gegen die Militärregierungen der Allianz der Sahelstaaten-Sahelstaaten um: Zumindest Niger und Guinea wurden umfassend Sanktionen erlassen, ebenso wie etwas weniger für Mali. Burkina Faso war hingegen wegen einer Großoffensive der islamistischen JNIM eine Top-Meldung wert. Auch viel weiter südlich, im mosambikanischen Cabo Delgado, startete eine andere islamistische Miliz, die ASWJ, erneute Angriffe. Zwischen der Demokratische Republik Kongo und Ruanda schwelte in diesem Monat der Mouvement du 23-Mars-Konflikt weiter, der die Großstadt Goma zunehmend in einen Belagerungszustand versetzt, in Reaktion auf das im Januar angekündigte Hafen-Abkommen zwischen Äthiopien und Somaliland, schlossen Somalia und die Türkei ihrerseits ein Meeres-Sicherheitsabkommen und im Sudan ging der Bürgerkrieg mit neuen Kriegsimpulsen von Seiten der Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan weiter. Zwischen diesen Konfliktherden und dem Nahostkonflikt fand sich Ägypten.

Der Krieg in Gaza weitete sich im Februar noch nicht so umfassend auf das südliche Rafah aus, wie von Vielen befürchtet worden war, war aber wegen militärischer, sowie politischer Entwicklungen weiter im Fokus der meisten internationalen Medien, und auch hier im Kanal. Während Milizen im Irak im Februar ihr militärisches Vorgehen gegen die USA unterbrachen, schoss die Houthi-Miliz im Jemen ungehindert weiter auf Schiffe im Roten Meer. In Aserbaidschan wurde Präsident Ilham Aliyev bei Wahlen im Amt bestätigt, in Pakistan gewannen die bislang regierenden Parteien gegen die Pakistan Tehreek-e-Insaf-Kandidaten knapp oder konnten zumindest Minderheitsregierungen bilden und auch in Indonesien setzt sich scheinbar eine Art politischer Dynastie mit Präsident Prasawobo fort.

0 Quellen

Februar 2024

Meldung

Februar 2024 Die schwarzen Punkte auf den Karten zeigen an, wie oft ein Land als "Top-Meldung" erwähnt wurde. Dabei verteile in volle Punkte, wenn das Land maßgeblich ist (z.B. Kriegszustand in Demokratische Republik Kongo) und halbe Punktzahl, wenn das Land für die Nachricht zweitrangig ist (z.B. in Kriegszustand in Demokratische Republik Kongo ist RUANDA involviert). Zwei dieser halben Punkte addiert ergeben einen ganzen Punkt, wie etwa für die Ägypten, das im Februar nie zentrales Thema der Top-Meldung waren, aber drei mal zweitrangig.

Die markierten Länder sind: USA, El Salvador, Brasilien und Argentinien; Großbritannien, Frankreich, Moldawien, Ukraine und Russland; Senegal, Guinea, Burkina Faso, Niger, Demokratische Republik Kongo, Ruanda, Mayotte, Somalia, Äthiopien und Ägypten; Israel und Palästina, Türkei, Irak, Oman, Aserbaidschan, Pakistan und Indonesien.

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13 Quellen

Welt / Westasien / Pakistan

Frankreich / Mayotte

Französisches Überseeministerium gibt in anhaltender Migrationsbekämpfung bekannt, illegal errichtetes Lager von Geflüchteten aus SOMALIA, SUDAN oder Demokratische Republik Kongo in Stadion zu räumen (von LFourmy); Ministerium plant zudem zweite Räumungs- und Abschiebeaktion Wuambushu II nach dem Vorbild der umstrittenen Kampagne im April und Mai 2023.