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20 Nachrichten

11 Quellen

Iran / Westasien / Mali

Nepal

Ex-Innenminister und Ex-Vizepremierminister wegen Staatsbürgerschafts-Scam für schuldig befunden; Scam ermöglichte Nepalesen+, eine Fluchtgeschichte aus Bhutan zu erfinden und so legal z.B. nach USA, AUSTRALIEN oder Europa auszuwandern (mit AFP).

11 Quellen

Israel / Armenien / Aserbaidschan

Tourismus

Neuer Premierminister von Bhutan Tobgay will Touristenzahlen auf jährlich 300.000 verdreifachen und startet dafür Infrastrukturprojekte (von SSaiyasombut und SABaker); THAILAND führt doch keine Tourismussteuer ein.

20 Quellen

Thailand / Myanmar / Westasien

In Kürze

Bhutan will regionalen Tourismus fördern (von BAnupam).

26 Quellen

Haiti / Venezuela / Israel

Indien

Ministerpräsident von Delhi Kejriwal von AAD soll noch 6 Tage in Haft bleiben (von HEllis-Petersen), von wo er Regierungsgeschäfte jedoch weiterführen wird (von BJain); AAD regiert auch in Bundesstaat Punjab, wo zuletzt ebenfalls Ermittlungen wegen ähnlichen Korruptionsvorwürfen begonnen (von KVasdev); 95% der Ermittlungen der zentralen Behörde ED richtete sich seit Bharatiya Janata Party-Machtantritt 2014 gegen Opposition (von NMayroth); 2 Konzerne haben 59% der Spenden für "Graswurzel"-Regionalregierungspartei von Westbengalen AITC ausgemacht (von SBhattacharya); Regierung Narendra Modi verdoppelt Wirtschaftshilfen für Bhutan für nächste 5 Jahre (von SHaidar).

23 Quellen

Indien / Westasien / Somalia

Indien

Ministerpräsident der Hauptstadtregion Delhi Kejriwal wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen; Kejriwal auch Vorsitzender der Oppositionspartei AAD, die wiederum Teil der Oppositionsallianz INDIA ist; Opposition beklagt wegen historisch einmaliger Festnahme eines amtierenden Ministerpräsidenten Verschwörung der Bharatiya Janata Party gegen Opposition vor Wahlen in einem Monat (von HEllis-Petersen); Regierung Narendra Modi plant vor Wahlen, eigenen Demokratie-Index errechnen zu lassen, nachdem Indien in herkömmlichen Indizes in letzten Jahren abrutschte (von ADutta); Einkommen der reichsten 1% 2023 im Verhältnis zu ärmeren 99% erstmals so groß, wie seit Höhepunkt britischer Kolonialzeit der 1930er nicht mehr und Vermögenskonzentration bei reichstem 1% so hoch wie nie, was Staatsbank anders sieht; Neuer Premierminister BHUTANs Tobgay zu Antrittsbesuch in Indien (von RGupta).

16 Quellen

Ecuador / Bhutan / Bosnien und Herzegowina

Bhutan

Bis 2018 regierender Ex-Premierminister Tobgay gewinnt 2. Runde der Parlamentswahlen mit deutlicher Mehrheit von 2/3 der Sitze, wohingegen restliches 1/3 von bisheriger Regierungspartei BTP besetzt wird; bei 1. Runde der Wahlen waren mit 5 so viele Parteien wie nie zuvor angetreten.

15 Quellen

Bangladesch / Niger / Spanien

Bhutan

Bei morgiger 2. Runde der Parlamentswahlen besonders ökonomische Themen, wie hohe Jugendarbeitslosigkeit von 29% und Abwanderung im Fokus; während Regierungen bisher zwar spezialisierten Tourismus und Crypto-Mining förderten, widmete sie sich besonders dem Infrastrukturausbau durch Straßen, Brücken, Staudämmen und einer angestrebten Bahnverbindung nach Bangladesch (von KWangdi und KDem).

15 Quellen

Bhutan / Indien / Demokratische Republik Kongo

Bhutan

Bis 2018 regierende PDP gewinnt 1. Runde der Parlamentswahlen deutlich mit 42,5%, wobei weitere Parteien zwar regionale Hochburgen haben, aber insgesamt in 39 der 47 Wahlbezirke überwiegend PDP gewählt wurde (von TPalden); Vermutlich neuer Premierminister Togbay pflegte während seiner letzten Amtszeit und danach gute Verbindungen zu INDIEN (von DRChaudhury).

15 Quellen

Bhutan / Nepal / Pakistan

Bhutan

Bei morgigen Parlamentswahlen treten mit 5 Parteien so viele Parteien an, wie nie zuvor; bei 4. Parlamentswahlen der bhutanischen Geschichte ist besonders Wirtschaft Thema, die durch während Corona gestiegene Auslandsverschuldung, wenig Auslandsinvestitionen und Einschränkung des Tourismus geprägt ist, wobei die Parteien kaum ideologisch unterscheidbare Positionen einnehmen, Wahlkampf aber trotzdem polarisiert ist (von DMitra), u.a. durch Stimmenkauf und Streit darum, welche Partei von König präferiert wird.

22 Quellen

Nigeria / Sudan / Ägypten

Nepal

30 Menschen, darunter hochrangige Politiker+ wegen der illegalen Vergabe des "Flüchtlings-Status" an Nepalesen, die angeblich aus Bhutan geflohen waren und mit ihrem Status einfacher in die USA ausreisen konnten (von SSPoudel).

17 Quellen

Sudan / Demokratische Republik Kongo / Ostafrika

Bhutan / Indien

König Bhutans und indischer Premierminister Narendra Modi betonen bei Treffen freundschaftliche Beziehungen, nachdem Bhutans Premierminister im März mögliche Einigung mit CHINA bei einigen Grenzstreitigkeiten angekündigt hatte, was mit Indien mutmaßlich nicht abgesprochen war (, LCharouz).

0 Quellen

Bangladesch / Ukraine / Sri Lanka

Meldung

Über Bangladesch findet in diesem Kanal insgesamt eher wenig Berichterstattung statt. 2022 gewährte jedoch einen Einblick in das Land, leider wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu politischen Protesten führte. In Bangladesch kamen in diesem Jahr die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise mit den Folgen des Ukraine-Krieges zusammen: Hohe Energiepreise und schrumpfende Nachfrage trafen die wichtige Textilindustrie, eine der Haupteinnahmequellen für US-Dollars, die Bangladesch braucht, um Schulden und Importe zu bezahlen. Im August, kurz nach den großen Protesten in Sri Lanka, brodelte es auch in Bangladesch heftig, als die Regierung die Treibstoffpreise um 52% anhob. Außerdem drohte eine Ernährungskrise, da der größte Weizenimporteur, Indien, seinen Export wegen des Ukraine-Krieges stoppte. Es kam jedoch noch nicht zu derart großen Protesten und die Regierung beantragte einen neuen Internationaler Währungsfonds-Kredit. Im September und Oktober waren die Rohingya, die 2017 von Myanmar nach Bangladesch vertrieben worden waren, ein wichtiges Thema in Bangladesch: Einerseits, weil ihre Flüchtlingslager von Seiten Myanmars beschossen wurden, aber auch, weil die Regierung Sheikh Hasina sich zunehmend dagegen wehrt, dass die Rohingya dauerhaft Schutz in Bangladesch bekommen. Das liegt wohl nicht nur an populistischem Gehabe gegen eine Minderheit, sondern auch daran, dass der Staat insgesamt ein Finanzierungsproblem hat und Unterstützung benötigt. Im Dezember fanden schließlich die großen Proteste des Jahres 2022 statt, die von Oppositionsparteien angeführt wurden, aber zumindest innerhalb der letzten 2 Wochen ebbten sie abrupt ab.

Neben den genannten Ländern erlebten auch die südasiatischen Länder Nepal und Bhutan ähnliche Staatsfinanzierungskrisen: Nepal, dessen Wirtschaft maßgeblich von der Finanzierung durch Wanderarbeiter+ in arabischen Ländern abhängt, rief im April diese Wanderarbeiter+ auf, die Beiträge für ihre Familien in ausländischen Währungen zu überweisen, da der nepalesischen Zentralbank diese ausländische Währungen fehlte, um Schulden zurückzuzahlen, oder ausländische Importe zu bezahlen; und Bhutans Auslandsreserven schrumpften von 1,3 Milliarden Dollar auf 820 Millionen, woraufhin die Regierung den Import einiger Produkte einschränkte.

Indien überholte 2022 Großbritannien als fünft-wirtschaftsstärkstes Land der Welt, doch die Armut in dem Land, und auch der Hunger nimmt immer mehr zu. An der Regierung war weiterhin der hindu-nationalistische Premierminister Narendra Modi, der der Hindutva-Ideologie folgt und entlang dieser Hassrede, Gewalt und Diskriminierung gegen die größte muslimische Minderheit der Welt ausübt. In den muslimische geprägten Nachbarländern Indiens gab es dagegen Proteste. Die Folgen dieser Ideologie, sowie die Entwicklung der Parteienlandschaft bei Regionalwahlen, führten zu einer gleichbleibend hohen Berichterstattung über Indien. Übertroffen wurde sie jedoch im Juni von der Berichterstattung über die Proteste gegen die Agnipath-Militärreform, durch die zahlreichen Berufssoldaten und Berufssoldaten-Familien die Lebensgrundlage entzogen würde. Im Dezember kam es zu erneuten Scharmützeln an der umstrittenen Grenze zu China. Außenpolitisch fiel Indien besonders auf, als es seinen Weizenexport im Mai wegen des Ukraine-Kriegs und seinen Reisexport im September wegen einer klimawandel-verstärkten Dürre und des Monsuns stark einschränkte.

16 Quellen

Russland / Ukraine / Baltikum

Welt

V20-Ländergruppe der 20 armen und erderhitzungs-betroffenen Länder des Globalen Südens erwägen gemeinsamen Schuldenrückzahlungsboykott und fordern stattdessen Investition von 685Mrd$ in sogenannte debt-for-nature-swaps, durch die Klima und Umwelt geschützt werden sollen; V20 bestehen aus Afghanistan, Bangladesch, Barbados, Bhutan, Costa Rica, Äthiopien, Ghana, Kenia, Kiribati, Madagaskar, Malediven, Nepal, Osttimor, Philippinen, Ruanda, St. Lucia, Tansania, Tuvalu, Vanuatu und Vietnam; für zahlreiche dieser Länder, wie Bangladesch und Kenia wurde Schuldenrückzahlung in letzten Jahren beinahe unmöglich.

13 Quellen

China / El Salvador / Spanien

Meldung

EU will mehr Rohstoffautonomie; Kanada könnte Europa ab 2025 mit Gas versorgen; Bayern will eher Energieimporte über Mittelmeer, als über Nordsee; Türkei verhandelt mit Russland über Getreideexportkorridor aus Ukraine; Bhutan droht wegen Teuerung Lebensmittelknappheit in ländlichen Gebieten.