Westasien / Sudan / Mali
Botswana
Präsident Boko verhängt Gesundheitsnotstand, da es in Krankenhäusern landesweit an lebenswichtigen Medikamenten mangelt; mit Notstand hat Regierung nun 18Mio$ investiert, um selber Medikamente zu kaufen.
Präsident Boko verhängt Gesundheitsnotstand, da es in Krankenhäusern landesweit an lebenswichtigen Medikamenten mangelt; mit Notstand hat Regierung nun 18Mio$ investiert, um selber Medikamente zu kaufen.
Botswana und Luxemburg unterzeichnen Finanzdienstleistungsabkommen.
Mosambik und Botswana wollen Kooperation stärken.
Oppositionsführer von TANSANIA, MOSAMBIK und KENIA Tundu Lissu, Venâncio Mondlane und Siguna kurz nach Ankunft in Angola von Polizei festgenommen und Einreise verweigert, ebenso wie Ex-Präsidenten von KOLUMBIEN und BOTSWANA Pastrana und Khama, die allesamt zu Jahrestreffen der angolanischen UNITA-Oppositionspartei eingeladen waren (von AVieira); Kolumbianer Pastrana ist derzeit Vorsitzender des Internationalen Verbandes christdemokratischer Parteien IDC-CDI, deren Mitglied auch die CDU ist.
Schulschließungen in SÜDSUDAN wegen extremer Hitze (AP 21.2); Schulschließungen in BOTSWANA wegen Überschwemmungen durch extreme Regenfälle (19.2).
Neben BELGIEN ist nun erstmals auch Botswana als Diamanten-Verifikationszentrum anerkannt worden; Verifikation ist erforderlich, um Diamanten an Gruppe der Sieben-Länder zu exportieren.
Linke Oppositionsallianz UDC gewann bei Parlamentswahlen sogar absolute Mehrheit im Parlament, sodass ihr Anführer Boko nun vermutlich Präsident des Landes wird.
Seit 1966 regierende BDP-Partei verliert erstmals Parlamentswahlen deutlich und landet auf nur 4. Platz; Präsident Masisi gesteht Wahlniederlage ein; Schlechtes Wahlergebnis erfolgt nach Zunahme der Arbeitslosigkeit und Verfall des globalen Diamanten-Preises.
Ex-Präsident Khama kehrt nach 3 Jahren im selbstgewählten Exil nach Botswana zurück, um sich vor Gericht Korruptionsvorwürfen zu stellen.
Regierung Masisi plant Gesetz für Parteienfinanzierung, das Mehrparteiensystem stärken und unabhängiger machen soll.
Botswana will kein Migrationsabkommen mit UK.
Regierung Masisi ruft Gruppe der Sieben auf, Bestimmung, dass alle zum Verkauf stehende Diamanten zunächst zur Prüfung nach BELGIEN verschickt werden müssen, abzuschaffen; Bestimmung war ursprünglich als Sanktion gegen RUSSLAND angedacht gewesen, setzt aber auch afrikanische Diamanten-Produzenten unter Druck (von MDube).
21 größte Parteien einigen sich bei gemeinsamen Treffen auf Regeln bezüglich Parteienfinanzierung und Abhalten der Wahlen vor im Oktober anstehenden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen.
Simbabwe und Botswana wollen einander Einreisebestimmungen erleichtern.
Britischer Diamantenkonzern De Beers unterzeichnet neuen Vertrag mit staatlichem Diamantenunternehmen, der schrittweise Erhöhung des Anteils Botswanas an produzierten Diamanten von 30% auf 50% 2033 vorsieht (mit Reuters).
Präsident Félix Tshisekedi trifft zu Gesprächen der südlich-afrikanischen Staatengemeinschaft Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika in BOTSWANA ein, wo Entsenden einer gemeinsamen SADC-Militärmission im Osten der Demokratischen Republik Kongo thematisiert werden soll; SADC interveniert bereits in MOSAMBIKanischem Cabo Delgado (mit AFP); Tshisekedi kritisiert bei SADC-Treffen Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärmission, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo bereits seit 2022 gegen Mouvement du 23-Mars kämpft und dessen Mandat jetzt nur um 3 Monate verlängert wurde (von PLigodi), wobei EAC und SADC auch miteinander kooperieren sollen (von PIlunga).
Frisches Massengrab mit 25 mutmaßlichen Migranten aus ÄTHIOPIEN in MALAWI entdeckt; Todesursache unklar, aber waren wohl auf Weg nach SÜDAFRIKA; Justizminister von BOTSWANA besorgt über Zunahme von Asylbewerbern aus Ländern, in denen sie bereits Asyl hätten, wo ihre Unterbringung aber schlecht sei, wie in SIMBABWE, oder wo sie angefeindet würden, wie in Südafrika; Südafrika verlängert Aufenthaltsstatus von 180.000 simbabwischen Migranten+ bis Juni 2023.
Juli 2022 Im Juli habe ich wieder einmal gezählt, wie oft die Länder in den Nachrichten in diesem Kanal erwähnt wurden. Zum ersten mal seit Januar 2022 stellte Europa, trotz des anhaltenden Ukraine-Kriegs mit 27,9% nicht die meisten Erwähnungen. An seine Stelle, steigt mit 32,5% Gesamtanteil Afrika. In den dortigen Ländern sind zwar keine singulären, großen Ereignisse geschehen, aber die Wahlen, die Krisen in der Demokratische Republik Kongo, Äthiopien und der Sahel-Zone summieren sich anscheinend auf. Botswana wird seit Februar 2022 nicht erwähnt. In Europa verlieren die unmittelbaren Nachbarländer der Ukraine immer mehr an Repräsentation, während nun eher ein Fokus auf den Balkan-Ländern Bosnien, Nordmazedonien und Bulgarien liegt. Neben Sri Lanka gab es in Asien die nennenswerten Auffälligkeit, dass die Berichterstattung über Südastasien weiter abnahm. Die Berichterstattung über Ozeanien nahm zu. Die USA sind erstmals nicht mehr in der höchsten Farbstufe vertreten.