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Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (8)

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Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (8) Am Kurvenverlauf von Ecuador und Peru lassen sich meiner Meinung nach eindeutige „Normal“werte feststellen: Zu Ecuador von Jan-Mai und Aug-Dez, die nur im Sommer von landesweiten Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten und den Präsident Guillermo Lasso übertroffen wurde; zu Peru von Jan-Nov, die nur im Dezember von dem wichtigsten peruanischen Ereignis 2022, der Absetzung des Präsidenten Pedro Castillo übertroffen wurde. In Haiti war dieses Ereignis die Blockade des Treibstoffterminals durch die G9-Gangs, sowie bürgerkriegsähnliche Zustände, aber es kam auch zu einer Zunahme der Erwähnungen durch die Einführung einer neuen Quelle über die Karibik. Die Einführung des CaribbeanNW als Quelle ist in dem Graph zur Karibik deutlich zu erkennen. In Kolumbien könnte man meinen, dass es ebenfalls besonders ein Ereignis gab, im Mai die Präsidentschaftswahlen, das die „Normal“werte übertrumpft, aber das stimmt nur auf den ersten Blick: Im Januar gab es bspw kein singuläres Ereignis und trotzdem gab es so viel Berichterstattung, wie im Monat der Präsidentschaftswahlen, und seit der Amtseinführung im August gibt es auch kontinuierlich wachsende Berichterstattung über die neue Politik des 1. linken Präsident Kolumbiens Gustavo Petro besonders bezüglich Verhandlungen mit Rebellengruppen. Eingetragen ist im März zudem die überwältigende Nachrichtenflut zum Ukraine-Krieg, die zu einer relativen Abnahme über die politischen Prozesse und Ereignisse Amerikas führte.

Weitere erwähnenswerte Ereignisse, die in der Statistik nicht sichtbar sind, aber Erwähnung fanden, sind die steigenden Lebenshaltungskosten auf dem gesamten Kontinent, sowie der Tod der britischen Königin Elisabeth II., die auch das monarchische Staatsoberhaupt zahlreicher karibischer Länder war und deren Tod eine Debatte über diesen verfassungsrechtlichen Zustand entbrennen ließ. Weitere wichtige Nachrichten von dem Kontinent waren der Sieg des linken Kandidaten Luiz Inácio Lula da Silva bei den Präsidentschaftswahlen in Brasilien, das Scheitern des Verfassungsreferendums in Chile, die Ausrufung des Notstandes in El Salvador gegen kriminelle Banden und die politischen und wirtschaftlichen Krisen Argentiniens. Insgesamt findet in Amerika viel Berichterstattung über das politische Handeln der Präsidentinnen und Präsidenten statt. Für das Jahr 2022 hatte ich mir vorgenommen, eine kontinuierliche Berichterstattung über Paraguay zu leisten, das 2021 arg vernachlässigt worden war – das ist mir geglückt!

12 Quellen

Spanien / USA / Fidschi

Kolumbien

Ejército de Liberación Nacional-Miliz erklärt nach erfolgreichen Gesprächen mit Regierung Gustavo Petro Waffenstillstand zu Weihnachten; allgemeiner Waffenstillstand war nicht erzielt worden.

7 Quellen

Kolumbien / Chile / Bolivien

Kolumbien

Regierung Gustavo Petro startet Militäroffensive gegen in Grenzgebieten operierende Milizen; Petro setzt seit Amtsantritt vor 100 Tagen auf Dialog mit Ejército de Liberación Nacional-Miliz, doch zwei dissidente Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Milizen erkennen Gespräche nicht an; 6 kolumbianische Streitkräfte bei Kämpfen mit FARC-Dissidenten gestorben.

Kolumbien

Bei Gesprächen einigen sich Regierung Gustavo Petro und Ejército de Liberación Nacional auf Rückkehr einer vertriebenen indigenen Gemeinde in ihre Reservate.

10 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Kolumbien / Venezuela

Kolumbien / Venezuela

Friedensgespräche zwischen kolumbianischer Regierung Gustavo Petro und Ejército de Liberación Nacional-Guerilla beginnen in Venezuela, nachdem sie 2019 von Ex-Präsident Duque beendet worden waren; Neben bereits bestehenden Vermittlerländern Venezuela, KUBA und NORWEGEN laden Regierung und ELN BRASILIEN, CHILE und MEXIKO ein, als Vermittler und Garanten zu agieren; auch DEUTSCHLAND, Schweden, Schweiz und SPANIEN sollen Gespräche begleiten, während Rolle der USA noch ausgelotet werden muss; ELN besteht seit 1964 und agierte, anders als die Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia, in Städten entlang der Grundsätze der Kubanischen Revolution und der Befreiungstheologie; ELN finanziert sich wohl teilweise durch Zölle im illegalen Drogenhandel, ist aber stark zersplittert, was Verhandlungen in Vergangenheit erschwert hat.

6 Quellen

Syrien / Türkei / Brasilien

Kolumbien

18 Tote bei Kämpfen um Kontrolle von Drogenhandelsrouten im Südwesten; ist tödlichster Vorfall seit Amtsantritt des neuen Präsident Gustavo Petro, der "totalen Frieden" mit zahlreichen Milizen, angefangen mit der Ejército de Liberación Nacional, schließen will.

15 Quellen

Polen / Ukraine / Iran

Kolumbien

Parlament bestätigt Steuerreformen des Präsidenten Gustavo Petro, die stärkere Besteuerung von Dividenden, Reichen und fossilen Energiekonzernen vorsieht, sowie die Einführung einer Vermögenssteuer.

11 Quellen

Äthiopien / Bolivien / Pakistan

In Kürze

Kolumbianischer Präsident Gustavo Petro besucht Venezuela.

17 Quellen

UK / Tschad / Äthiopien

Kolumbien

Parlament verabschiedet 85,5Mrd$-Rekordhaushalt des neuen Präsident Gustavo Petro mit deutlicher Stärkung von Bildung, Gesundheit und Friedensförderung.

14 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Lesotho / Schulden

Kolumbien

Regierung Gustavo Petro und Föderation der Viehbesitzer+ Fedegán einigen sich auf Agrarreform, bei der Regierung 3Mio hektar Land von Fedegán kauft und an Kleinbauern+ mit keinem oder wenig Land zur Verfügung stellt; Fedegán hatte sich lange gegen Agrarreform gestellt, die Teil des Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Friedensabkommens ist; Kritik, da Fedegán straflos bleibe und sogar mit Steuergeldern ausgezahlt würde.

13 Quellen

Lesotho / Äthiopien / Afrikanische Union

Finanzwelt / Südamerika

Neuer Präsident von KOLUMBIEN Gustavo Petro schlägt Steuer auf spekulative Kapitalabflüsse vor und kritisiert jüngste Zinserhöhung der Zentralbank, was 5 ehemalige Finanzministerin kritisieren, da er so Markt verunsichern würde; Petro führt 1. linke Regierung der Geschichte Kolumbiens; Zentralbank von ARGENTINIEN geht nach Umfrage von 100% Inflation bis Jahresende aus.

12 Quellen

Russland / Ukraine / Burkina Faso

Kolumbien

Laut neuem Premierminister Gustavo Petro stimmen 10 bewaffnete Gruppen, darunter Golfo-Bande und Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Dissidenten+, Waffenstillstand zu; auch in Gesprächen mit Ejército de Liberación Nacional-Miliz soll Waffenstillstand erreicht werden.

14 Quellen

Russland / Äthiopien / Eritrea

Kolumbien

Präsident Gustavo Petro kritisiert bei UN-Generalversammlung bewaffneten Kampf gegen Drogen, sowie globale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörungen; Kolumbien war unter vorangegangenen Regierung mit am brutalsten gegen Drogenhandel vorgegangen; Petro verspricht seit Amtsantritt, "Totalen Frieden" erreichen zu wollen.

16 Quellen

Russland / Ukraine / Armenien

Kolumbien / Venezuela

Venezuela soll Garant bei Friedensverhandlungen zwischen Venezuela und Ejército de Liberación Nacional-Miliz werden; ELN fordert u.a. Präsident Gustavo Petro auf, Agrarwirtschaft zu reformieren und Drogenhandel zu bekämpfen.

10 Quellen

Äthiopien / Eritrea / Sri Lanka

Kolumbien

8 Polizisten bei Bombenanschlag in Region getötet, in der Ex-Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Rebellen+ aktiv sind; möglicherweise Dämpfer für neuen, linken Premierminister Gustavo Petro, der Dialog mit Milizen und Rebellionen führt.

9 Quellen

Gesundheit / Äthiopien / Kolumbien

GESUNDHEIT: Laut WHO seit Jahresbeginn 1Mio Tote durch Corona-Pandemie; in 10 Ländern liegt Impfquote noch unter 10%, am niedrigsten in Burundi, Haiti, Jemen, Papua-Neuguinea und Kamerun (Africanews). ÄTHIOPIEN: Regierungstruppen fliegen Luftangriffe auf Tigray People’s Liberation Front-Hauptstadt Mekelle und…

8 Quellen

Thailand / Syrien / Angola

THAILAND: Verfassungsgericht suspendiert Premierminister Prayuth Chan-o-cha, um Rechtmäßigkeit seiner möglicherweise zu vielen Amtsjahre zu prüfen; Prayuth ist seit Militärputsch 2014 im Amt und überstand seither mehrere Misstrauensvoten im Parlament (Channel NewsAsia); Unklar, ob Amtszeit ab Putsch 2014 begann,…

9 Quellen

Pakistan / Argentinien / Russland

PAKISTAN: Polizei reicht Anklage gegen Ex-Premierminister Imran Khan wegen "Terrorismus" ein; Anhänger+ Khans versammeln sich vor dessen Wohnsitz, um ihn vor drohender Verhaftung zu schützen; Khan versucht seit seiner Amtsenthebung, gegen neue Regierung vorzugehen und griff im Zuge…