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60 Nachrichten

13 Quellen

Pazifik / Indien / Europa

Pazifik

UN-Generalsekretär António Guterres fordert Weltmächte zu Rückzug aus Pazifik auf, da pazifische Inselstaaten bereits mit Klimawandel als größter Herausforderung konfrontiert sind; Anstehender Pacific Islands Forum-Südpazifik-Gipfel steht daher sowohl unter Zeichen der neuen Bezeichnung "Ozean des Friedens", als auch wird er Klimawandel zur Top-Agenda machen, was CHINAs Präsident Xi unterstützt.

12 Quellen

Sudan / Iran / Usbekistan

Neukaledonien

Pazifischer Staatenbund Pacific Islands Forum verschiebt Überwachungsbesuch in Neukaledonien nach den tödlichen Ausschreitungen, angeblich wegen formalen Hürden, die französisch-neukaledonische Verwaltung stellt (von NMaclellan); Laut neukaledonischem Unabhängigkeitspolitiker wurde Reise jedoch verschoben, da FRANKREICH keine Überwachung durch PIF dulde und Zweck der Reise ändern wolle; Französische Pazifik-Botschafterin bestätigt indes: "Neukaledonien ist Frankreich".

12 Quellen

Benin / Welt / Russland

Nicaragua

Parlament verabschiedet Gesetzesänderung für seit Jahrzehnten geplanten Kanalbau zwischen Atlantik und Pazifik, womit bisheriger Investor aus HONG KONG von Projekt ausgeschlossen ist, wobei dieser ohnehin nicht erforderliche Finanzmittel auftreiben konnte (von RKurz).

19 Quellen

Togo / Westafrika / Niger

China

CHINA wirft "westlichen" Staaten vor, mit AUKUS-Militärbündnis zwischen USA, UK und AUSTRALIEN nukleare Aufrüstung im Pazifik zu provozieren, was laut Südpazifikabkommen eigentlich verboten sei; Zuletzt kritisierte sogar eng mit USA assoziiertes COFA-Land MIKRONESIEN AUKUS-Bündnis (von RClark).

23 Quellen

USA / Südpazifik / Haiti

USA / Südpazifik

Rebublicans beenden Blockade der 7,1Mrd$-Finanzierung für 3 südpazifische COFA-Staaten Palau, MIKRONESIEN und MARSCHALLINSELN für die nächsten 20 Jahre; die 3 COFA-Staaten sind finanziell von USA abhängig und treten im Gegenzug landeseigene Verteidigungspolitik an USA ab, die dort strategische Basen gegen CHINAs Einfluss im Pazifik haben (von DSevastopulo); Zuletzt hatten nicht nur COFA-Staaten Verzögerung der Finanzierung kritisiert, sondern auch JAPAN und AUSTRALIEN (von LReklai); Zuletzt hatte China Polizeikooperation mit einigen südpazifischen Staaten gestärkt (von SDinnen und DZhang); Weder China, noch USA haben Interesse an Krieg miteinander.

16 Quellen

Russland / USA / Israel

Vereinigte Arabische Emirate / Südamerika

Vereinigte Arabische Emirate, BRASILIEN, PARAGUAY, ARGENTINIEN und CHILE einigen sich auf gemeinsames Infrastrukturprojekt zur Verbindung des brasilianischen Atlantiks mit dem chilenischen Pazifik via Fernstraße (von ASieben).

4 Quellen

Ukraine / Russland / Italien

Meldung

Begleittext zu den Nachrichten vom 26. Oktober 1943.

Vor 80 Jahren herrschte, wie heute, ein Krieg in der UKRAINE, von wo uns Namen, wie Saporischschja oder die Krim in den Tagesnachrichten begegnen. Der aktuelle Ukraine-Krieg und insbesondere die Invasion durch Russland wurde medial seit seinem Beginn wegen seiner geographischen Überlappung mit dem 2. Weltkrieg und der europäischen Ostfront in Verbindung gebracht. Wie die Nachrichten von 1943 zeigen, fand der damalige Krieg jedoch nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Italien und dem Balkan statt, in Myanmar, im heutigen Papua-Neuguinea, auf den Aleuten, in der Luft und in den Köpfen. Mit diesem historischen Welt-Krieg als einer Grundlage unserer heutigen Welt fällt es uns heute vermutlich leichter, vom Ukraine-Krieg recht schnell Schlüsse für das tausende Kilometer entfernte Taiwan und der dortigen Vormachtstellung Chinas zu schließen. Und es stimmt, dass die Möglichkeit eines Weltkriegs nicht ausgeschlossen werden kann! Die Gefahr bestand 1913, 1938 und auch heute.

Die Kriegsberichterstattung war 1943 in deutschen und z.B. us-amerikanischen Medien sehr verschieden. Ich habe mir deutsche Medien, wie die Kölnische Zeitung und auch den Völkischen Beobachter angeschaut, mich aber dagegen entschieden, sie als primäre Quellen zu verwenden und stattdessen andere Medien genutzt. Den Völkischen Beobachter (vöb), die NSDAP-Zeitung, habe ich aber doch in einer Meldung als Quelle genutzt. Es handelt sich um eine Meldung zu Indien, das 1943 noch britische Kolonie war und wo es damals eine verheerende Hungersnot mit bis zu 4 Millionen Toten gab, was zumindest teilweise auf mangelndes Interesse der britischen Kolonialverwaltung zurückzuführen war, die Bevölkerung zu versorgen. Diese Gemengelage nutzte die Nazi-Propaganda, um den gewaltbereiten indischen Unabhängigkeitsbefürworter Bose in seinem Anliegen zu unterstützen, eine unabhängige indische Exil-Regierung im damals japanisch besetzten und zu Malaysia gehörendem Singapur auszurufen. Der Völkische Beobachter nutzte dieses Ereignis, um die eigene Position gegenüber Großbritannien zu stärken und es ist nicht verwunderlich, dass die alliierte und auch die neutrale Presse über Boses Vorhaben in Singapur nicht berichteten. Aber es ist geschehen und da ich darüber berichten wollte, nahm ich die einzige mir zur Verfügung stehende Quelle darüber - den Völkischen Beobachter.

Zur Zeit des Dritten Reiches gab es übrigens in der deutschsprachigen Medienlandschaft nicht nur NS-Medien! Das Deutsche Zeitungsportal hat auch den Shanghai Jewish Chronicle digitalisiert, der von 1939 bis 1948 auf deutscher Sprache in Shanghai veröffentlicht wurde, wo er mit der japanischen Besatzungsmacht kooperierte.

Der Krieg in Asien und dem Pazifik geht in europäischer Sicht häufig als Nebenschauplatz des Zweiten Weltkriegs unter, aber er war es natürlich nicht: Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki 1945 mit insgesamt 100.000 Toten waren nur die Spitze eines Krieges, der z.B. im Oktober 1943 zwischen Neuguinea und den Aleuten stattfand, aber auch auf den Philippinen, China, Myanmar und Indien, Australien, sowie bekanntermaßen Pearl Harbor auf Hawaii. Über die am schwersten durch Luftangriffe betroffene Stadt Europas wird sich übrigens gestritten, aber weltweit geht dieser traurige Rekord mit Sicherheit an Tokio, wo im Februar und März 1945 mehr als 100.000 Menschen starben.

Im Oktober 1943 legten die Zeitungen selbstverständlich ihren Fokus auf die Kriegsberichterstattung. Das war in den Vor- und Folgejahren vermutlich nicht anders. Andere Themen fanden jedoch trotzdem immer wieder Gehör, wie die rassistischen Jim-Crow-Gesetze in der US-Zeitung "The Afro-American". Politische Berichterstattung über Lateinamerika und Afrika fand zumindest am 26. Oktober 1943 fast gar nicht statt. Wen jedoch die Meldung aus Algerien interessiert: Es gibt darüber eine Arte-Doku.

1 Quelle

USA / Deutschland / Marokko

Meldung

(2).

Neben diesen relativ "leisen" politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, sehen wir in den Nachrichten vom 16. Oktober 1903 aber natürlich Entwicklungen mit einem gänzlich anderen Kaliber: 1. Imperialistischer Wettbewerb zwischen europäischen Mächten als Vorläufer des 1. Weltkrieges, 2. Der Erwerb von Macht durch außereuropäische Staaten, wie Japan, die USA und lateinamerikanische Länder, und 3. Die Distanzierung der USA von Russland. Wenn man will, kann man den Ersten Weltkrieg, den Zweiten Weltkrieg und sogar den Kalten Krieg aus den Nachrichten dieses Tages ableiten.

JAPAN war in diesen Tagen die Top-Meldung allemal wert, als es mit seinen Truppen im damals noch unabhängigen Korea landete und ein zum Eisenbahnbau gepachtetes Land annektierte, während Russland das Mandschurei-Ultimatum verstreichen ließ und ebenfalls weitere Truppen heranzog. Es ist erschreckend, mit welcher Klarheit die Journalisten im Oktober 1903 schrieben, dass es einen Krieg geben würde, der dann trotzdem ausbrach, auch wenn alle Welt wusste, dass er ausbrechen würde. Der Russisch-Japanische Krieg begann schließlich im Februar 1904 und endete im Sommer 1905 erstmals mit dem Sieg eines asiatischen Landes gegen eine europäische Macht in einem modernen Krieg. In Folge dessen setzte sich 1905 die Expansion des Japanischen Reiches mit der Annexion Koreas fort, die in den 1930ern mit der Invasion Chinas in den Zweiten Weltkrieg eskalierte und in den 1940ern in der Invasion Südostasiens gipfelte, bis im August 1945 zwei Atombomben die expansionistische Politik Japans beendeten.

15 Quellen

Niger / Pakistan / Libanon

Indonesien

INDONESIEN bereitet sich auf Dürre, Trinkwassermangel und Missernte durch El-El Niño-Effekt vor; während West-Pazifik deutlich mehr Regenfälle erwartet, wird im Ost-Pazifik Dürre erwartet (von NRayda); Hilfslieferungen an Region West-Papua entsendet.

13 Quellen

Welt / Indopazifik / Europa

Welt / Indopazifik

USA, UK und AUSTRALIEN beschließen im Rahmen des AUKUS-Abkommens Aufrüstung mit atomaren U-Booten, erstmals auch Australien zur Verfügung gestellt würden; Aufrüstung für Schutz der pazifischen Handelsrouten, von Fischgründen und maritimen Bodenschätzen, vermutlich vor CHINA; UK könnte Atom-U-Boot-Flotte bis Ende der 2030er auf 19 verdoppeln und Australien würde U-Boote in 2040ern erhalten; CHINA wirft AUKUS Wettrüsten im Pazifik vor und kündigt an, Armee zu "einer großen Mauer aus Stahl" auszubauen; USA und SÜDKOREA starten große Militärübung, während NORDKOREA weitere Waffen testet; Auch USA und PHILIPPINEN planen bislang größte gemeinsame Militärübung; USA planen Erhöhung der Militärausgaben.

16 Quellen

Iran / Welt / Katar

MIKRONESIEN

Mikronesischer Präsident Panuelo wirft 2 Monate vor Amtsende China "politische Kriegsführung" im Pazifik vor, mit dem China erreichen wolle, dass pazifische Inselstaaten in möglichem Krieg um Taiwan neutral bleiben; AUSTRALIEN und USA bemühen sich derzeit um Intensivierung der Beziehungen zu Pacific Islands Forum-Staaten, in denen China in letzten Jahren einige politische Erfolge verzeichnen konnte, wie in Salomoneninseln und Kiribati (, ).

14 Quellen

Somalia / Benin / Japan

Japan

JAPAN und UK unterzeichnen Verteidigungsabkommen, das Entsendung britischer Soldaten nach Japan erlaubt und gemeinsame Militärübungen vorsieht; UK-Regierung Sunak will so "Einsatz im Indo-Pazifik" zementieren, wo UK u.a. bereits mit AUKUS-Abkommen vertreten ist; Auch USA und Japan wollen Sicherheitszusammenarbeit vertiefen.

0 Quellen

USA / China / Welt

Meldung

Die USA bauten dabei seit Bidens Amtsantritt ihren militärischen und diplomatischen Einfluss mit Bündnissen, wie AUKUS oder dem QUAD aus, aber auch China manifestierte weiter seine militärische Macht im Südchinesischen Meer und baute seinen wirtschaftlichen Einfluss durch die Gründung der größten Freihandelszone der Welt, Ostasiatisches Freihandelsabkommen, aus. Jenseits dieser direkten Konkurrenz gehören (ehemalige) Stellvertreterkriege, wie der Korea-Konflikt, oder die Politik der Südostasiatischen Staatengemeinschaft Verband Südostasiatischer Nationen z.B. bezüglich der Militärregierung in Myanmar zu Stellvertreterkonflikten im Indopazifik. Australien, das 2022 ein maßgeblicher politischer Akteur in Südpazifik war, gilt dabei als enger Verbündeter und Vertreter der geopolitischen Interessen der USA. In den pazifischen Inselstaaten fand die größte politische Entwicklung dieser Hinsicht auf den Salomoneninseln statt, die bereits Ende 2021 begann. Damals fanden große Proteste gegen Premierminister Sogavare statt, der sich für wirtschaftliche Distanzierung von Taiwan und Annäherung an China einsetzte, sowie wegen steigender Lebenshaltungskosten. Australien, Papua-Neuguinea und Fidschi entsendeten Sicherheitspersonal zur Eindämmung dieser Proteste, die sich wohl auch explizit gegen die chinesisch-stämmige Bevölkerung der Hauptstadt Honiara wendete. In Reaktion darauf entschied sich die salomonische Regierung, sich sicherheitspolitisch künftig von China abhängig zu machen. China baute auf den Salomoneninseln und anderen pazifischen Inselstaaten in den letzten Jahren seinen Einfluss immer mehr aus. Die USA und Australien versuchten daraufhin zunächst mit diplomatischen Mitteln, die Regierung Sogavare umzustimmen, bis ungefähr im April 2022 die USA und Australien eine Rhetorik des Kalten Krieges im Pazifik begannen, worauf die salomonische Regierung ebenfalls mit Kriegsrhetorik antwortete. Dieses Machtspiel der salomonischen Regierung traf im Verlauf des Jahres ausländische Journalisten+, sowie Anlegeerlaubnisse für ausländische Militärschiffe. Nach dem Treffen der südpazifischen Inselstaatengemeinschaft Pacific Islands Forum im September entspannte sich der Streit mit einem Staatsbesuch Sogavares beim neuen australischen Premierminister Albanese im Oktober. Danach versprach Sogavare, keine ausländischen Militärbasen auf den Salomoneninseln zuzulassen und die Regierung Anthony Albanese schien zuversichtlich genug zu sein, um in seinen Staatshaushalt 2023 Ausgaben für australische Sicherheitspolitik auf den Salomoneninseln aufzunehmen. Seitdem fand keine Berichterstattung über die Salomoneninseln statt. Vermutlich in Reaktion auf den wachsenden chinesischen Einfluss auf die Salomoneninseln und die Vorstellung, die südpazifischen Länder würden sich nun in Einflusssphären begeben, baute Australien sicherheitspolitische, wirtschaftliche und diplomatische Beziehungen zu Japan im Januar, Indien im Mai, Tonga, Samoa und Indonesien im Juni, Osttimor und Papua-Neuguinea im September aus. China unterzeichnete zudem ein Kooperationsabkommen mit Samoa, Osttimor und ebenfalls Osttimor. Doch mit der neuen australischen Regierung gab es auch zaghafte Annäherungen an China, was nicht im Umkehrschluss bedeuten muss, dass diese beiden Länder ihre regionale Rivalität nicht weiter in den Inselstaaten des Südpazifik ausüben werden.

0 Quellen

Kiribati

Kiribati

Kiribati ist ein weiterer Fall über den australischen Einfluss auf pazifische Inselstaaten, über den es 2022 einige Berichterstattung gab. Dort setzte die Regierung Maamau beide Vorsitzenden des Obersten Gerichts ab, sowie den Richter, der über deren Absetzung urteilen sollte, sowie einige Monate später das Berufungsgericht, das die Absetzung als „verfassungswidrig“ eingeschätzt hatte. Die ersten drei Richter wurden wegen „Fehlverhaltens“ abgesetzt, doch es ist zweifelhaft, ob dies der einzige Grund war: Einer der Obersten Richter ist gleichzeitig der Ehemann der Oppositionsführerin Kiribatis. Und die drei Richter waren allesamt Australier oder Neuseeländer, ein Zustand, den Präsident Maamau im August als „neokolonial“ kritisierte. Somit ist diese Verfassungskrise in Kiribati durchaus in die australisch-chinesische Konkurrenz im Pazifik und somit in die us-chinesische Konkurrenz im Indopazifik einzuordnen. Mit diesem Einblick in den Indopazifik, über den in unserem Jahrhundert wohl noch viel zu hören sein wird, endet dieser Jahresrückblick 2022. Vielen Dank fürs Lesen!

0 Quellen

USA / Pazifik / Australien

Meldung

Ein letzter Blick ins Jahr 2022 (15) Meine Berichterstattung über die Länder Ozeaniens, also die Inselstaaten des südlichen Pazifik sowie Australien, war in diesem Jahr besonders von Geopolitik geprägt und ist in die us-chinesische Konkurrenz im sogenannten Indopazifik einzuordnen. Der Indopazifik umfasst Ostasien, Südostasien, Südasien und Ozeanien, also die Regionen, die an die Nordküste des Indischen Ozeans oder die Westküste des Pazifischen Ozeans grenzen – manche zählen auch noch Ostafrika und Westasien dazu. Der zusammengefasste Indopazifik ist ein relativ neuer, politisch geprägter Begriff, der der Schauplatz für geopolitische Konkurrenzen zwischen den Weltmächten China und den USA, sowie Regionalmächten wie Indien, Japan und Australien ist. Nicht umsonst wird dieser politische Raum nach den beiden Ozeanen benannt, denn er beinhaltet die Konkurrenz um Marinebasen, wie in Chagos oder dem Südchinesischen Meer, um Seehandelswege, um Inseln und Inselstaaten, sowie um maritime Öl- und Gasvorkommen.

0 Quellen

Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (1)

Meldung

Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (1) In diesem Jahr habe ich mal wieder gezählt, wie oft welche Länder in den Nachrichten in diesem Kanal erwähnt wurden. Ganz Links sind die Kontinent-Vergleiche von 2019-21 eingetragen, ganz Rechts der zusammengefasste Kontinent-Vergleich 2022. Über das Jahr hinweg gab es große Schwankungen, wie oft ich Nachrichten aus den einzelnen Kontinenten gebracht habe. Neben Schwankungen durch aktive Schwerpunktsetzung, wie die Einführung neuer Quellen, z.B. aus der Karibik, gibt es schwerwiegende politische Ereignisse, die ein besonderes Maß an Berichterstattung verlangen. 2022 waren dies bspw. seit Februar der Ukraine-Krieg, im August Eskalationspotenzial im Indo-Pazifik, sowie die politische und Überschwemmungskrise in Pakistan und vom Sommer bis zum Jahresende die Konflikte und Friedensprozesse im Tigray-Krieg in Äthiopien und dem M23-Konflikt im Osten der Demokratische Republik Kongo. Im Laufe der nächsten Tage werde ich manche dieser politischen Ereignisse genauer betrachten. Zeit für Statistik.

7 Quellen

Südostasien / Ukraine / Demokratische Republik Kongo

Südostasien

Asien-Pazifik-Gipfel APEC in THAILAND führt zu Fortschritten bei Umsetzung einer Asien-Pazifik-Freihandelszone; APEC übernimmt Gruppe der Zwanzig-Statement zur Verurteilung des russischen Kriegs in der Ukraine, da es von "meisten" APEC-Ländern unterstützt werde.