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Westasien / Zentralafrika / Demokratische Republik Kongo

Demokratische Republik Kongo

Bewohner+ der östlichen Provinz Ituri beklagen, dass sie trotz 2021 ausgerufenen Kriegszustandes von Militär nicht gegen Angriffe der Coopérative pour le développement du Congo, oder der islamistischen Allied Democratic Forces-Miliz geschützt werden, die am Wochenende 25 Zivilisten+ getötet haben, geschützt werden, da Aufmerksamkeit auf benachbarter Region Kivu und der Mouvement du 23-Mars-Rebellion liege, gegen die auch Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Militärmission keine bedeutenden Erfolge erzielen kann (von PFabricius).

19 Quellen

Welt / Kroatien / Moldau

In Kürze

Islamistische Allied Democratic Forces-Milizionäre sollen Grenze von Demokratische Republik Kongo nach Uganda überschritten haben.

20 Quellen

Iran / Äthiopien / Brasilien

Afrika / USA

Laut USA wäscht IS Gelder in SOMALIAs Banken und verteilt es via Banken in SÜDAFRIKA an lokale Gruppen; laut USA gehören ASWJ in MOSAMBIKs Cabo Delgado und Allied Democratic Forces im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu IS.

17 Quellen

Somalia / Türkei / Libyen

In Kürze

24 Tote durch 2 islamistische Allied Democratic Forces-Angriffe im Osten der Demokratischen Republik Kongo (mit AP).

13 Quellen

Welt / Westasien / Pakistan

Demokratische Republik Kongo

Premierminister Lukonde tritt ohne Angabe von Gründen zurück und löst somit Regierung auf (mit Reuters); UN-Sicherheitsrat verhängt Sanktionen gegen 6 Rebellenanführer im Osten des Landes, u.a. von Mouvement du 23-Mars und Allied Democratic Forces (mit Reuters).

16 Quellen

Albanien / Senegal / Somalia

In Kürze

Uganda tötete im September 200 Allied Democratic Forces-Milizionäre (mit AFP).

13 Quellen

Bangladesch / Myanmar / Neuseeland

Uganda

Ein Anführer der islamistischen Allied Democratic Forces-Miliz festgenommen, der im Juni Schulmassaker verübt und im Oktober 2 ausländische Touristen+ getötet haben soll.

17 Quellen

Israel / Palästina / Polen

Demokratische Republik Kongo

Vor Präsidentschaftswahlen im Dezember Wahlkampfauftakt für Friedensnobelpreisträger Mukwege zusammen mit Ex-Regierungssprecher des Ex-Präsidenten Kabila Mumengi (von DJohnson); Verteidigungsminister Bemba warnt vor direkten Zusammenstößen zwischen drkongolesischer und RUANDAs Armee nach Berichten über hunderte Tote bei Kämpfen zwischen Mouvement du 23-Mars-Miliz und pro-kongolesischen Wazalendo-Milizen (von DJohnson); 20 Zivilisten+ bei islamistischem Allied Democratic Forces-Angriff getötet (mit AFP).

14 Quellen

Deutschland / Zypern / Libanon

Südliches Afrika

Südlich afrikanische Staatengemeinschaft Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika beschließt, weiteren Militäreinsatz im Osten der Demokratische Republik Kongo an der Seite der Ostafrikanische Gemeinschaft-Truppen zu beginnen, sowie Einsatz in MOSAMBIKs Cabo Delgado um 12 Monate auszuweiten; SADC etabliert sich somit weiterhin als Staatenbund mit militärischer Macht (von AVieira); Militärkoalition aus Demokratische Republik Kongo und UGANDA gibt bekannt, seit November 2021 548 islamistische Allied Democratic Forces-Milizionäre getötet zu haben (von mo).

3 Quellen

Anfang der 2020er in Burundi

Meldung

Anfang der 2020er in Burundi.

25.01.2020: - Parteichef Ndayishimiye der regierenden CNDD-FDD tritt bei Präsidentschaftswahlen anstelle von Präsident Nkurunziza an.

24.04.2020: - Oppositionspartei CNL wirft Polizei und Jugendorganisation der Regierungspartei CNDD-FDD Einschüchterung vor Parlamentswahlen und Präsidentschaftswahlen nächsten Monat vor; bereits 10 CNL-Kandidaten getötet und 200 inhaftiert.

06.05.2020: - Polizei wirft Oppositionspartei CNL (24.4) Anstiftung von Gewalt vor und nimmt 64 Unterstützer fest; Generalwahlen in 2 Wochen.

25.05.2020: - Regierungspartei gewinnt bei 1. annähernd demokratisch Präsidentschaftswahlen; Ndayishimiye nun Präsident; Opposition protestiert.

09.06.2020: - Präsident Nkurunziza nach umstrittener Präsidentschaftswahlen (05/20) 55 jährig an Herzinfarkt gestorben.

23.06.2020: - Burundi führt nach 22 Jahren Amt des Premierminister wieder ein, um demokratischer zu werden; Premierminister Bunyoni unter US-Sanktionen.

23.11.2020: - Burundi ordnet UN an, ihr Büro dort zu schließen, da Situation nicht mehr fragil sei; UN sieht das anders.

22.06.2021: - EU hebt Wirtschaftssanktionen gegen Burundi auf, nachdem neuer Präsident Ndayishimiye nun 1 Jahr regiert; Sanktionen wurden 2016 nach Protesten gegen Wiederwahl Nkurunzizas erlassen.

16.09.2021: - Menschenrechtssituation hat sich nach Amtsantritt des Präsidenten Ndayishimiye verschlechtert.

24.10.2021: - Tansania und Burundi unterzeichnen Milliarden-schweres Infrastrukturprogramm, um Rohstoffmarkt der Demokratische Republik Kongo an Seehäfen anzubinden.

19.11.2021: - USA heben Sanktionen gegen Burundi auf.

08.07.2022: - Polizei triebt 300 Obdachlose und Straßenkinder der Hauptstadt Bujumbura zusammen und nimmt sie fest; Polizeiaktionen sollen fortgesetzt werden, bis Bettelei landesweit "ausgelöscht" ist.

15.08.2022: - Gemeinsame Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärmission im Osten der Demokratischen Republik Kongo beginnt mit Entsendung von Kontingent burundischer Streitkräfte, das nun unter Anweisung des Demokratische Republik Kongo-Militärs gegen Milizen, wie Allied Democratic Forces und Mouvement du 23-Mars vorgehen soll.

08.09.2022: - Präsident Ndayishimiye entlässt Premierminister Bunyoni nach Gerüchten, er würde Putsch gegen Präsident planen; Ex-Rebellenführer Ndirakobuca neuer Premierminister; Auch Generalstabschef des Militärs entlassen; politische Situation in Burundi seit 2015 von autoritärer Politik und Entscheidungen hochrangiger Generäle beeinflusst.

26.10.2022: - Burundi eröffnet erstmals seit fast 6 Jahren wieder Grenze zu Ruanda, nachdem neuer kenianischer Präsident Ruto für Reisefreiheit innerhalb der EAC warb; Burundi schloss Grenze aus Protest, da Ruanda mutmaßliche Putschisten gegen damaligen burundischen Präsident Nkurunziza versteckte.

19.02.2023: - Regierung Nkurunziza beginnt Kampagne zur Rückholung der 2015 nach Tansania geflüchteten Burundier+; Kampagne umfasst u.a. finanzielle und materielle Unterstützung für Rückkehrer+.

10 Quellen

Anfang der 2020er in Uganda

Meldung

Anfang der 2020er in Uganda.

13.03.2020: - Ex-General und Präsidentschaftswahlen-Kandidat Tumukunde wegen Verrats festgenommen; soll für Ruanda gearbeitet haben.

14.04.2020: - Welternährungsprogramm muss Nahrungshilfen für 1,4Mio Flüchtlinge in Uganda wegen wegen Finanzierungkrise um 30% kürzen.

15.06.2020: - Oppositioneller Wine plant Demonstrationsbewegung für Absetzung des Präsidenten Yoweri Museveni.

13.09.2020: - Uganda und Tansania unterzeichnen 3,5Mrd$-schweren Vertrag zu gemeinsamen Bau einer Erdölpipeline (bbc).

03.11.2020: - Oppositionskandidat Wine kurz nach Zulassung zu Präsidentschaftswahlen 2021 festgenommen.

19.11.2020: - 16 Tote und dutzende Verletze bei Protesten gegen Festnahme des Präsidentschaftswahlen-Kandidaten Wine.

30.12.2020: - Präsidentschaftswahlen-Kandidat Bobi Wine laut eigenen Angaben erneut festgenommen, da er Corona-Einschränkungen gebrochen haben soll (tG).

14.01.2021: - Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in tendenziell oppositionellen Regionen verzögern sich; Regierung blockiert Zugang zu Internet.

16.01.2021: - Wahlkommission erklärt Präsident Museveni zu Sieger der Präsidentschaftswahlen mit rund 59% der Stimmen; Opposition erkennt Ergebnis nicht an; EU lobt Wahlverlauf als "organisiert und friedlich".

19.01.2021: - Uganda wirft USA Putsch-Verschwörung vor, nachdem US-Diplomat versucht hatte, mit unter Hausarrest stehenden Oppositionsführer Wine zu sprechen.

22.02.2021: - Oppositionsführer Wine zieht Antrag zur Annullierung der Präsidentschaftswahlen zurück, da Richter voreingenommen seien.

30.09.2021: - Uganda zieht sich aus Internationalem Kaffee-Abkommen ICA zurück; Kritik, da 8Mio von Kaffeeanbau abhängig sind.

25.10.2021: - IS bekennt sich zum gestrigen Anschlag in Hauptstadt Kampala mit 1 Toten.

05.11.2021: - Uganda und Demokratische Republik Kongo wollen Allied Democratic Forces-Miliz gemeinsam bekämpfen, was laut Uganda "kein großes Problem" darstellt; ADF wohl für jüngste Anschläge in Uganda verantwortlich.

17.11.2021: - IS bekennt sich zu gestrigen Anschlägen in Uganda mit 4 Toten; Polizei geht von Terrorzelle mit Verbindung zur ADF-Miliz aus; 81 Festnahmen seit Beginn der Anschlagsserie.

30.11.2021: - Uganda und Demokratische Republik Kongo fliegen gemeinsam Luft- und Artillerieangriffe auf ADF-Miliz in Demokratische Republik Kongo.

01.12.2021: - Uganda entsendet Bodentruppen in Demokratische Republik Kongo, um ADF-Miliz zu bekämpfen.

02.06.2022: - Uganda setzt trotz gegenteiliger Ankündigung des Muhoozi Kainerugaba gemeinsamen Militäreinsatz mit Demokratische Republik Kongo gegen islamistische ADF fort.

24.07.2022: - Älteste Oppositionspartei DP tritt Regierungskooperation des Präsidenten Museveni bei und schwächt Opposition somit beträchtlich; DP-Anführer Mao nun Justizminister; DP hatte sich schon zu Parlamentswahlen 2021 gespalten, als einige DP-Abgeordnete zu Oppositionsführer Bobi Wine überliefen.

17.09.2022: - EU-Parlament stimmt für Stopp der Unterstützung des Ölsektors von UGANDA wegen Umweltbedenken und Menschenrechtsverletzungen; EU-Parlament ruft internationale Gemeinschaft auf, "maximalen Druck" gegen ugandisch-tansanisches Pipelineprojekt East African Crude Oil Pipeline auszuüben; Ugandische Parlamentariergruppe verurteilt Entscheidung als "rassistisch, neokolonialistisch und imperialistisch", da sie Uganda Souveränität über eigene Ressourcen entziehe, während EU selbst für größte Klimaschäden verantwortlich sei.

05.10.2022: - Präsident Museveni setzt seinen Sohn General Muhoozi von Amt des Kommandeurs der Landstreitkräfte ab, in dem er zuletzt Militäroperation im Osten der Demokratischen Republik Kongo gegen ADF geleitet hatte, nachdem er getweetet hatte, dass er innerhalb von 2 Wochen kenianische Hauptstadt Nairobi einnehmen könne; Da Muhoozi schon länger als Nachfolger Musevenis als Präsident gehandelt wird, warf ihm Oppositionsführer Wine heute vor, mit diesem Schritt Muhoozis politische Laufbahn außerhalb des Militärs zu starten; Präsident Museveni entschuldigt sich für Tweet seines Sohnes.

18.10.2022: - Mali und Uganda unterzeichnen Militär-Kooperationsabkommen, nach dem ugandisches Militär französische Ausbildungsmissionen teilweise ersetzen soll.

08.11.2022: - 1. japanisch-ugandischer Satellit im Weltall.

22.12.2022: - Internationaler Währungsfonds gewährt Uganda 240Mio$-Kredit wegen Schuldenrückzahlungsschwierigkeiten; Regierung setzt dafür Reformen um, die IWF vorgibt.

6 Quellen

Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 3

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Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 3.

24.11.2022: - Demokratische Republik Kongo und Ruanda einigen sich auf Waffenstillstand im Osten der Demokratischen Republik Kongo ab morgen und rufen mutmaßlich von Ruanda unterstützte Mouvement du 23-Mars-Miliz auf, sich aus besetzten Gebieten zurückzuziehen; Sollte sich M23 nicht an Waffenstillstand halten, kündigt EAC bereits an, ihre gemeinsamen Streitkräfte gegen sie einzusetzen; Auch Rebellenmilizen der FDLR, Allied Democratic Forces und RED-Tabara aufgerufen, Kämpfe einzustellen.

01.12.2022: - Kämpfe zwischen Regierungstruppen und M23 setzten sich fort, nachdem sich M23 zwar an Waffenstillstand hält, sich jedoch nicht aus besetzten Gebieten zurückzieht.

21.12.2022: - UN-Sicherheitsrat lockert Waffenembargo gegen Demokratische Republik Kongo-Regierung weiter, sodass Regierung schneller Waffen kaufen kann.

23.12.2022: - M23-Miliz zieht sich aus militärisch-strategischem Stützpunkt nahe der Großstadt Goma zurück und übergeben sie EAC-Truppen.

06.01.2023: - M23-Rebellen übergeben wichtige besetzte Stadt und Militärbasis Rumangabo an Ostafrikanische Gemeinschaft-Truppen; Laut internem UN-Bericht missachtet M23 Waffenstillstand im Osten der Demokratische Republik Kongo; Lebensmittelpreise steigen in naher Großstadt Goma, die von "Kornkammer" der Region Kivu abgeschnitten ist; die 390.000 seit November Vertriebenen stellen zusätzliche Herausforderung für Ernährungssicherheit dar.

25.01.2023: - Ruandisches Militär beschießt drkongolesischen Kampfjet, der sich im regulären Landeanflug auf ost-kongolesische Großstadt Goma befand; war laut Ruanda bereits 3. mal, dass Demokratische Republik Kongo ruandischen Luftraum verletzt.

27.01.2023: - M23 erobert strategische Stadt an Straße zu Großstadt Goma; Regierung Félix Tshisekedi hatte M23 zuvor vorgeworfen, sich aus ausgewählten Städten zurückzuziehen, nur um andere Gebiete zu erobern.

07.02.2023: - UN-Truppen erschießen 5 Zivilisten+ bei gewaltsamen anti-UN-Protesten in überfülltem Flüchtlingslager nördlich der Großstadt Goma.

07.04.2023: - M23-Rebellion verkündet nach Vermittlungen durch angolanischen Präsidenten Lourenço einseitigen Waffenstillstand.

14.04.2023: - Angestrebte Waffenruhe mit M23-Rebellion im Osten der Demokratischen Republik Kongo scheitert und UN-Aufruf zu Gesprächen bleibt unbeantwortet; Angola kündigt an, ebenfalls Militäreinheit nach Ost-Demokratische Republik Kongo zu entsenden, um künftige Waffenruhen zu überwachen; Seit neuerlichem Beginn der Kämpfe vor einem Monat 300.000 Menschen vertrieben und insgesamt seit März 2022 800.000.

7 Quellen

Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 2

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Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 2.

02.07.2022: - Präsident Félix Tshisekedi ruft zu Nationaler Mobilmachung im Kampf gegen Mouvement du 23-Mars-Miliz auf.

07.07.2022: - Demokratische Republik Kongo und Ruanda einigen sich bei Treffen in Angola auf Deeskalation der bilateralen Beziehungen; Demokratische Republik Kongo hatte ruandischen Flugverkehr verboten und Grenzen zu Ruanda einige Zeit geschlossen, da Ruanda angeblich M23-Miliz unterstützt, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo gegen Demokratische Republik Kongo-Armee kämpft; unklar, ob Einigung sich auch auf direkte Kampfhandlungen der M23 bezieht, die von Demokratische Republik Kongo nicht mehr als "terroristisch" bezeichnet wird; Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo gehen scheinbar aber weiter.

08.07.2022: - M23-Miliz erklärt Deeskalationsbemühungen zwischen Demokratische Republik Kongo und Ruanda für "irrelevant" und setzt Kampf gegen Demokratische Republik Kongo-Militär fort; direkte Verhandlungen zwischen Demokratische Republik Kongo und M23 waren im Frühsommer gescheitert.

26.07.2022: - 5 Tote und 50 Verletzte bei Protesten in östlicher Großstadt Goma gegen Präsenz der UN-Militärmission Monusco; Straßenblockaden in Beni.

28.07.2022: - Burundische Menschenrechtsorganisation wirft burundischer Armee vor, heimlich hunderte Streitkräfte nach Ost-Demokratische Republik Kongo entsendet zu haben, um dortige Miliz RED-Tabara zu bekämpfen; Burundi soll auch Teil der Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärintervention gegen M23 und Allied Democratic Forces werden; Im Juni angekündigte "unverzügliche" Entsendung einer gemeinsamen EAC-Militärmission wohl auch wegen turbulenten Wahlen in Kenia verzögert, das bisher Initiative übernommen hatte, EAC-Länder für Mission abzustimmen.

04.08.2022: - UN bestätigt drkongolesischen Vorwurf, dass ruandische Truppen mindestens seit November in Demokratische Republik Kongo M23-Miliz unterstützen und Demokratische Republik Kongo-Truppen angegriffen haben.

15.08.2022: - Gemeinsame EAC-Militärmission im Osten der Demokratischen Republik Kongo beginnt mit Entsendung von Kontingent burundischer Streitkräfte, das nun unter Anweisung des Demokratische Republik Kongo-Militärs gegen Milizen, wie ADF und M23 vorgehen soll.

24.09.2022: - Demokratische Republik Kongo und Uganda weiten Militäreinsatz gegen islamistische ADF im Osten der Demokratischen Republik Kongo geographisch aus; Bevölkerung in den betroffenen Gebieten sollen eigene Bürgerwehren gegen ADF bilden.

30.10.2022: - Demokratische Republik Kongo weist ruandischen Botschafter aus, nachdem M23-Miliz im Osten des Landes erhebliche Geländegewinne verzeichnet, angeblich dank maßgeblicher ruandischer Unterstützung; Neben Grenzstadt Bunagana erobert M23 nun Bezirksstadt Rutshuru mit dem Ziel, in wichtige Metropole Goma einzumarschieren, wie sie es 2012 schon einmal tat; Kenianischer Präsident William Ruto lädt alle Kriegsparteien nächste Woche zu EAC-Friedensgesprächen ein, wobei Demokratische Republik Kongo sich weigert, mit M23 zu verhandeln; M23 war jahrelang inaktiv, kämpft aber seit 2021 wieder gegen ugandische und Demokratische Republik Kongo-Armee; politisches Ziel der M23 ist, in Demokratische Republik Kongo-Armee integriert zu werden und hochrangige Posten zu besetzen.

02.11.2022: - UN-Truppen zieht sich aus Basis nahe der Millionenstadt Goma zurück, auf die M23-Miliz derzeit vorrückt; Zuvor zivile Proteste in Goma gegen Untätigkeit der UN-Truppen und da sie angeblich M23 helfen würden; Kenianische Armee entsendet 900 Streitkräfte nach Goma Ost-Demokratische Republik Kongo; gemeinsame EAC-Militärintervention in Demokratische Republik Kongo nimmt somit mit ugandischen, burundischen und südsudanesischen Truppen Form an.

06.11.2022: - Außenminister der Demokratische Republik Kongo und von Ruanda treffen sich zu Deeskalations-Gesprächen; Kongolesische Armee verkündet Generalmobilmachung der "Jugend" gegen M23-Miliz und stellt in Aussicht, dass Truppenstärke von 135.000 auf 500.000 anwachsen könnte.

06.11.2022: - Außenminister der Demokratische Republik Kongo und von Ruanda treffen sich zu Deeskalations-Gesprächen; Kongolesische Armee verkündet Generalmobilmachung der "Jugend" gegen M23-Miliz und stellt in Aussicht, dass Truppenstärke von 135.000 auf 500.000 anwachsen könnte.

13.11.2022: - Kenianische EAC-Truppen sollen Pufferzone zwischen Demokratische Republik Kongo-Armee und M23-Miliz errichten.

19.11.2022: - Neben den meisten ostafrikanischen EAC-Mitgliedsländern unterstützt nun auch MALAWI Demokratische Republik Kongo mit Truppen im Kampf gegen M23.

11 Quellen

Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 1

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Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 1.

28.02.2020: - Demokratische Republik Kongo kündigt an, Friedensabkommen mit wichtiger Miliz FRPI zu unterzeichnen, die seit 1999 1000e getötet hat.

17.05.2020: - >20 Tote bei Überfall auf Dorf im Osten des Landes; Zunehmende Angriffe der Coopérative pour le développement du Congo schlugen seit März 200.000 Menschen in Flucht.

12.06.2020: - Sehr einflussreiche politische Figur Vital Kamerhe wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder zu 20 Jahren Haft verurteilt.

28.06.2020: - Justizminister kurzzeitig festgenommen, nachdem er Justizreform vorschlägt, die ihm mehr Einfluss auf Strafverfolgung geben würde; zudem Machtkampf zwischen Präsident Félix Tshisekedi und Verbündeten des Ex-Präsident Kabila (AJ).

22.07.2020: Justizminister Tunda nach Koalitionsstreit mit Präsident Thisekedi über unrechtmäßige Justizreform zurückgetreten (AJ).

22.09.2020: - Regierungskoalitionspartner treffen sich nach zahlreichen Streits zu Reformierung der Regierung.

20.10.2020: - Islamistische Allied Democratic Forces-Miliz befreiet 1300 Gefangene aus Gefängnis.

07.12.2020: - Präsident Tshisekedi kündigt an, Koalition mit mächtigem Ex-Präsident Kabila aufzulösen; zuvor heftige Machtkämpfe; Behörden erlassen Reiseverbot für Kabila.

11.12.2020: - Parlament setzt Kabila-nahen Parlamentspräsident Mabunda ab; Präsident Tshisekedi versichert sich Rückhalt des Militärs.

21.01.2021: - Ex-Wahlkommissionsvorstand Goy wegen Wahlfälschung zugunsten des Ex-Präsident Kabila angeklagt und in U-Haft.

28.01.2021: - Premierminister Ilunga von Parlament abgesetzt; ist Freund des Ex-Präsident Kabila.

11.03.2021: - USA stufen ADF als IS-Ableger und als Terrorgruppe ein US-Firmen dürfen nun keine Geschäfte mehr mit diesen Gruppen machen.

18.03.2021: - Oppositionsführer Martin Fayulu geht von Verschwörung des Präsidenten Tshisekedi mit Ex-Präsident Kabila aus, den Tshisekedi scheinbar gerade bekämpft; Tshisekedi gewann letzte Wahlen mit Hilfe Kabilas; Fayulu hat bei letzten Wahlen nach einigen Berichten 60% der Stimmen bekommen und erhebt den Anspruch, die Wahl somit gewonnen zu haben (tar).

12.04.2021: - Streiks und Proteste im Osten des Landes gegen UN-Militärmission und Unsicherheit; Polizei räumt Proteste gewaltsam; Proteste eskalieren zu Straßenkämpfen und Plünderungen.

01.05.2021: - Regierung ruft im Osten des Landes Belagerungszustand aus und verhängt Kriegsrecht.

01.06.2021: - 65 Tote bei Massaker im Osten des Landes, wohl von ADF; Demokratische Republik Kongo bekommt Gewalt trotz Kriegsrechts nicht in Griff; auch Soldaten üben Gewalt aus; Uganda bietet Demokratische Republik Kongo Militärschutz der gemeinsamen Infrastruktur zum Transport von Ressourcen an.

16.08.2021: - Demokratische Republik Kongo erlaubt Einsatz von US-Counterterrorism-Truppen, um Armee im Osten des Landes gegen ADF-Miliz zu helfen.

05.11.2021: - Uganda und Demokratische Republik Kongo wollen ADF-Miliz gemeinsam bekämpfen, was laut Uganda "kein großes Problem" darstellt; ADF wohl für jüngste Anschläge in Uganda verantwortlich.

08.11.2021: - Mouvement du 23-Mars-Rebellengruppe besetzt 2 Dörfer an Grenze zwischen Demokratische Republik Kongo, Uganda und Ruanda; M23 beklagt fehlende Umsetzung des Friedensabkommens mit Demokratische Republik Kongo.

30.11.2021: - Uganda und Demokratische Republik Kongo führen gemeinsame Luft- und Artillerieangriffe auf ADF-Miliz in Demokratische Republik Kongo durch.

01.12.2021: - Uganda entsendet Bodentruppen nach Demokratische Republik Kongo, um ADF-Miliz zu bekämpfen; Demokratische Republik Kongo-Truppen kürzlich von US-Truppen fortgebildet.

13.02.2022: - Regierungstruppen patrouillieren in Hauptstadt Kinshasa, nachdem mutmaßliche Putsch-Verschwörung aufflog; zuvor einige Festnahmen von Kabila-nahen Politikern+.

16.06.2022: - Demokratische Republik Kongo suspendiert alle bilaterale Handelsabkommen mit Ruanda, da es M23 unterstütze; seit vielen Tagen heftige Kämpfe zwischen M23 und Demokratische Republik Kongo-Armee; Anti-ruandische Proteste in Demokratische Republik Kongo greifen zunehmend auch Menschen ruandischer Abstammung an; Demokratische Republik Kongo-Polizei hindert Protestierende an Übertritt der Grenze zu Ruanda.

21.06.2022: - Ostafrikanische Gemeinschaft-Staatschefs einigen sich auf unverzügliche gemeinsame Militärintervention im Osten der Demokratischen Republik Kongo zur "Durchsetzung eines Waffenstillstands".

24.06.2022: - Ex-Kabinettschef Präsident Tshisekedis Kamerhe in zweiter Instanz von allen Korruptions-Vorwürfen freigesprochen; will nun bei den Präsidentschaftswahlen 2023 gegen Tshisekedi antreten.

16 Quellen

Bosnien und Herzegowina / Russland / Welt

Demokratische Republik Kongo / Afrika

4 Regionalorganisationen Ostafrikanische Gemeinschaft, Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika, ECCAS und ICGLR rufen gemeinsam zu Abzug der Milizen Mouvement du 23-Mars, Allied Democratic Forces und Forces Démocratiques de Libération du Rwanda aus der Ost-Demokratische Republik Kongo auf (von AVieira).

14 Quellen

Frankreich / Indien / USA

Ostafrika

Laut UN haben sich in letzten 2 Jahren hochrangige Vertreter des IS in SOMALIA, der ASWJ aus Cabo Delgado in MOSAMBIK und der Allied Democratic Forces auf der Demokratische Republik Kongo mehrfach getroffen, um gemeinsame Strategie besser zu koordinieren, was zu ihrer internationalen Stärkung beigetragen hat; UGANDAs und drkongolesische Regierungen behaupten Gegenteil; UN stellt außerdem Finanzierung der Mouvement du 23-Mars durch RUANDAs Militärs fest, von denen einige letzte Woche von Präsident Paul Kagame entlassen wurden (von SSchlindwein).

9 Quellen

Kenia / Sudan / Uganda

Uganda

Islamistische Allied Democratic Forces-Miliz greift von Demokratische Republik Kongo aus Schule in ugandischem Grenzgebiet an und tötet dabei mindestens 37 Schüler+; laut Armeegeneral wusste Geheimdienst seit 3 Tagen von ADF-Aktivitäten in der Region; ist schwerster Angriff seit al-Shabaab-Bombenanschlägen 2010 (19.6 ) und einer der schwersten ADF-Angriffe ihrer Geschichte; seit 2021 kämpfen auch ugandische Truppen in Demokratische Republik Kongo gegen ADF, wobei davon ausgegangen war, dass sich ADF weiter im Landesinneren aufhält (18.6 SSchlindwein).