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146 Nachrichten

8 Quellen

Peru / Venezuela / Indonesien

Venezuela

Gericht erlässt Haftbefehle gegen 3 neue Oppositionsführer+, die erst letzte Woche den Ex-Interimspräsident Juan Guaidó als Oppositionsführer abgelöst hatten; Regierung Nicolás Maduro pflegt, Oppositionspolitiker+ von Antreten bei Wahlen abzuhalten.

8 Quellen

Elfenbeinküste / Mali / Äthiopien

Venezuela

Opposition setzt Juan Guaidó nun offiziell als Interimspräsident ab und setzt stattdessen Kommission zur Verwaltung ausländischer Vermögenswerte ein; Guaidó genoss schon lange keine Anerkennung mehr und Nicolás Maduro Amt als Präsident gilt als weitestgehend unbestritten.

11 Quellen

Venezuela / Fidschi / Indonesien

Venezuela

Mehrheit der Oppositionsparteien und Oppositionsabgeordneten wollen Oppositionsführer Juan Guaidó nicht mehr als Interimspräsident anerkennen; Guaidós Anspruch auf die Präsidentschaft ist bereits seit 2020 bedeutungsarm, da Proteste gegen Präsident Nicolás Maduro beinahe aufgehört haben und internationale Akteure von Unterstützung Guaidós abgerückt sind; Nächste Woche soll Abstimmung über Auflösung der Interimsregierung stattfinden; Opposition will nach Guaidó neue Strategie verfolgen, möglicherweise auch um bei Gesprächen mit Regierung Maduro neue Positionen zu entwickeln; 2024 stehen Wahlen an.

10 Quellen

Venezuela / Guyana / Syrien

Venezuela

USA lockern Erdöl-Sanktionen gegen venezolanische Regierung, nachdem sich Regierung Nicolás Maduro und Opposition bei Gesprächen in Mexiko auf humanitäre Kooperation einigen, sodass US-Erdölkonzern Chevron Geschäft in Venezuela jetzt ausweiten wird; bereits seit Kriegsbeginn in der UKRAINE Annäherung der USA zu venezolanischer Regierung wegen US-Interesses am Öl; Regierung und Opposition bitten US- und europäische Banken nun, 3Mrd$ eingefrorener venezolanischer Staatsschätze freizugeben, um humanitäre Hilfe zu finanzieren.

10 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Kolumbien / Venezuela

Venezuela

Gespräche zwischen Regierung Nicolás Maduro und Opposition in MEXIKO fortgesetzt; zuvor 1 Jahr Pause nach Saab-Konflikt; Opposition und USA kämpfen seit Wiederwahl Maduros 2018 gegen ihn an, was zu einer innenpolitischen Polarisierung und internationalen Isolation Venezuelas geführt hat; bei Gesprächen soll Abkommen über humanitäre Versorgung der Bevölkerung unterzeichnet werden.

12 Quellen

Japan / Grenada / Demokratische Republik Kongo

Venezuela

Parlament stimmt Plan Präsident Nicolás Maduro zur Errichtung von Sonderwirtschaftszonen mit weniger Bürokratie und Steuererleichterungen zu; Maduro will mit diesen Investitionsanreizen ausländische Investitionen anziehen.

13 Quellen

Myanmar / Sri Lanka / Indien

Venezuela

Präsident Nicolás Maduro bestätigt bei Staatsbesuch en jüngste Annäherung an Türkei und Algerien (10.6), beschließt mit Kuwait Stärkung der Organisation erdölexportierender Länder, mit Katar ebenfalls Kooperation im Öl- und Gassektor und mit Algerien, Türkei, Iran und Aserbaidschan direkte Flugverbindungen nach Venezuela.

11 Quellen

Mali / Burkina Faso / Ostafrika

Venezuela

Opposition- und Regierungsdelegationen wollen scheinbar Gespräche über innenpolitische Krise wiederaufnehmen; Gespräche in Norwegen waren im Oktober 2021 von Präsident Nicolás Maduro abgebrochen worden, nachdem venezolanischer Geschäftsmann Alex Saab von Kapverde an USA ausgeliefert worden war; Krise besteht vor allem darin, dass auch Oppositionsführer Juan Guaidó PAmt für sich beansprucht.

13 Quellen

Nordkorea / Ruanda / Uganda

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EU-Pläne für Importverbot russischer Kohle; Russland will neben Gas auch weitere Güter nur noch in Rubel verkaufen; Venezolanischer Präsident Nicolás Maduro fordert alternatives globales Finanzsystem.

15 Quellen

Indien / USA / Iran

USA

USA wollen trotz Öl-Geschäften mit venezolanischen Präsident Nicolás Maduro (9.3) weiter Oppositionsführer Juan Guaidó als Interimspräsident anerkennen.

14 Quellen

USA / Türkei / Iran

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Der Fall "Alex Saab" Die Auslieferung des venezolanisch-kolumbianischen Geschäftsmanns Alex Saab von Kapverde an die USA fand in den deutschen Medien so gut wie keine Berichterstattung. Dabei ist der Fall von größtem Interesse. Denn er zeigt wieder einmal die Übermacht der USA, selbst internationales Recht zu brechen, und andere Staaten dazu zu verleiten, internationales Recht zu ignorieren. Darüber hinaus hatte die Auslieferung schwerwiegenden Einfluss auf die Innenpolitik Venezuelas und Kapverdes, sowie auf den Zustand der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft und ist somit relevant. Es gibt außerdem Parallelen zu anderen drohenden Auslieferungen.

Wer ist Alex Saab? Alex Saab ist ein enger Vertrauter des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und dessen Vorgängers Chávez. Als solcher bekam er im April 2018 einen diplomatischen Pass, mit dem er beispielsweise in die Türkei und den Iran reiste, um humanitäre Hilfe für Venezuela zu beschaffen (27 [die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Paragraphen des verlinkten ECOWAS-Urteils]). Sowohl die bilateralen Beziehungen zwischen Venezuela und der Türkei, als auch die Beziehungen zwischen dem Iran und Venezuela sind von größter Bedeutung. Aus der Türkei trafen im Juli 2020 15t Hilfslieferungen ein, darunter Beatmungsgeräte und Schutzausstattung. Schon 2018 bekundete der türkische Präsident Erdoğan, dass die Türkei 4,5 Milliarden € in Venezuela investieren würde. Und tatsächlich überstieg der gemeinsame Handel 2018 bereits den gesamten gemeinsamen Handel der fünf Jahre zuvor. Diese Beziehungen sind im Interesse Venezuelas, weil wegen einer US-Finanzierungs-Blockade wenige Geld ins Land kommt, und sie sind im Interesse der Türkei, die seit 2007 entlang der „neuen türkischen Außenpolitik“ geopolitische Interessen gegen die USA in der gesamten Welt verfolgt. Doch nicht nur diese naheliegende humanitäre Hilfe hat Saab organisiert, sondern auch auch Lieferungen von Treibstoff und Erdgas aus dem Iran. Die Venezolanische Regierung ist unter anderem davon abhängig, dass die Benzinpreise im Land auf einem extrem niedrigen Niveau bleiben, da sich die Bevölkerung sonst ihre Mobilität nicht leisten könnte und die Gefahr von umfassenden Protesten steigen würde. Diese Gefahr war insbesondere 2019 und 2020 für die Regierung existenziell, da sie sich in einem schweren Machtkampf mit dem von den USA unterstützten Oppositionsführer Guiadó befand. Darüber hinaus ist Treibstoff selbstverständlich wichtig, um den Transport von humanitärer Hilfe innerhalb Venezuelas zu ermöglichen und für das Gesundheitssystem. Im Sommer 2020 fuhren also mehrere Tankschiffe mit iranischem Öl nach Venezuela, um dort die humanitäre Krise zu entschärfen. Vier dieser Schiffe wurden von den USA gekapert, da ihr Inhalt „terroristischer“ Herkunft sei. Diese Meldung ging damals prominent durch die internationalen Medien. Die iranischen Lebensmittellieferungen sollen auf ihrem Rückweg in den Iran Gold transportiert haben. Dabei wird Saab immer wieder vorgeworfen, sich an den humanitären Lieferungen bereichert zu haben. Bezüglich des Goldes ist Saab beispielsweise der Schwippschwager des italienischen Vertreters eines türkischen Goldunternehmens. Darüber hinaus soll er Korruption, Geldwäsche, Drogen- und Goldhandel organisiert zu haben. Diese Vorwürfe bestätigten sich in den Panama Papers und den FinCEN Files. Wegen der Veruntreuung von Geldern sanktionierten die USA im Juli 2019 Saab und froren 2020 sein Konto in Liechtenstein mit 700 Millionen Dollar ein. Liechtenstein begann zusammen mit der Schweiz Ermittlungen gegen den Venezolaner. Die Schweiz soll dabei laut der schweizer Zeitung Tagesanzeiger die Drehscheibe für illegale Geschäfte der Venezolanischen Regierung gewesen sein. Dieser Vorwurf wurde 2021 von der schweizer Staatsanwaltschaft jedoch als zu vage eingeschätzt, um eine Anklage wegen Geldwäsche zu erheben. Das ist besonders brisant, da es die schweizer UBS-Bank sein soll, mit der Saab Geldwäsche in den USA betrieben haben soll – ein Vorwurf, auf Grund dessen er nun festgenommen wurde.

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USA / Lateinamerika / Kuba

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Letzter Kommentar zu Lateinamerika 2020 (4).

Kuba Kuba setzte auch 2020 seine seit Jahrzehnten bestehende Tradition fort, medizinisches Personal in Krisengebiete zu entsenden. Zur Pandemie arbeiteten kubanische Ärztinnen und Ärzte in Norditalien (21.3), Südafrika (26.4), Panama (25.12) und viele anderen Staaten der Welt. Da Kuba auch Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro unterstützte und Venezuela laut US-Definition ein Terroristen-Staat sei, setzten die USA Kuba auf die Liste der terrorunterstützenden Staaten (21.5). Seit 60 Jahren bestehen US-Sanktionen gegen Kuba, die der Versorgung und Entwicklung Kubas maßgeblich im Weg stehen. Dieses Jahr regte sich unter US-Ökonomen dagegen Widerstand, da sie befürchteten, die Sanktionen könnten passiv zu mehr Corona-Todesfällen auf Kuba beitragen (22.3). Ganz konkret verhinderten die USA zum Beispiel humanitäre Hilfe aus China für Kuba (3.4) und geplante humanitäre Flüge aus den USA (2.12). Gegen die Sanktionen bat Kuba sogar die UN um Hilfe (24.9) und verbündete sich auf diplomatischer Ebene mit dem Iran, der ebenfalls unter US-Sanktionen zu leiden hatte (7.11). Auch die deutsche Bundesregierung entzog Kuba in Mitten der Pandemie Gelder aus der Entwicklungshilfe (5.5). Kuba richtete seine lockere Planwirtschaft voll auf die Versorgung während der Pandemie aus: Die Supermärkte verkauften nur noch Lebensmittel und hygienische Produkte, der öffentliche Verkehr wurde eingestellt (13.4) und Ausgangssperren wurden verhängt (2.9). Außerdem förderte die Regierung nach weiteren US-Sanktionen die Lebensmittelproduktion (2.7) und erlaubte dafür den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen (27.7). Als Öffnung des Landes ist zu werten, dass das staatliche Abnahmemonopol für landwirtschaftliche Produkte beendet wurde (12.11). Diese Agrarreform entfaltet sich noch nicht in ihrer vollen Wirkung. Auch medizinisch hatte Kuba die Pandemie relativ gut unter Kontrolle, sodass als im Juli der ganze Kontinent ein Hotspot war, in Kuba gar keine neuen Fälle registriert wurde (22.7). Kuba vollzog auch 2020 eine innere und äußere Öffnung des Landes, die 2018 mit dem Amtsantritt des Präsidenten Díaz-Canel begonnen hatte. Díaz-Canel war nach 40 Jahren Regierung der Castro-Brüder der erste Präsident und steht für eine Neuerung des Landes. So wurden in diesem Jahr staatliche Unternehmen dezentralisiert, um ihnen eine größere Autonomie über ihre Produktionszyklen zu geben (10.10). Neue Gesetze führten Amtszeiteinschränkungen ein und ermöglichten erstmals Amtsenthebungsverfahren gegen Präsidenten, was den Prozess demokratisierte und daher für viele Kubaner legitimer machte (1.11).

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USA / Venezuela / Kolumbien

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Die großen Flüchtlingsströme aus Venezuela heraus, die das Jahr 2019 geprägt hatten, haben aufgehört und es waren bis Februar bereits eine Millionen Venezolaner aus dem Ausland zurückgekehrt (18.2). Diese Zahl ist während der Pandemie noch gewachsen, da venezolanische Flüchtlinge in Venezuela eine bessere Versorgung erwarten konnten, als im Nachbarland Kolumbien (6.4). Trotzdem nahm der Hunger auch in Venezuela zu (12.4). Als im Frühjahr die Erdölpreise einbrachen, traf das vor allem Venezuela, dessen Exporteinnahmen zu 90% aus dem Erdölverkauf stammen (14.3,18.3). Dadurch, durch den eingeschränkten Zugriff der Zentralbank auf ihr Vermögen und Sanktionen fehlte noch mehr Geld für Corona-Hilfen. Doch trotz der verhärteten Fronten im Machtkampf, schafften es Nicolás Maduro und Juan Guaidó, in der Corona-Politik zu kooperieren, wodurch kein so großes Corona-Desaster, wie in den Nachbarländern Kolumbien und Brasilien passierte (3.6). Es starben bisher nur rund 1000 Menschen. Im Zuge der Corona-Epidemie forderten US-Ökonomen die US-Regierung auf, ihre Sanktionen gegen Venezuela fallen zu lassen, um die venezolanische Bevölkerung mit Hilfsgütern versorgen zu können (22.3). Der Forderung kamen die USA auch auf Nachdruck (24.9) nicht nach. Wie in vielen lateinamerikanischen Ländern, gab es auch in Venezuela Gefängnisausschreitungen. Bei einer Revolte für mehr Essen und Kontakt zur Familie starben 46 Häftlinge (2.5). Vor den umstrittenen Parlamentswahlen Ende des Jahres wurden von rechten Milizen Anschläge auf 50.000 Wahlautomaten verübt (12.3). Für die neue Legislaturperiode wurde das Parlament vergrößert, damit auch mehr kleine Parteien dort Platz finden (6.7). Guaidós Partei wurde vom Obersten Gerichtshof von Außen komplett umgebaut, was jedoch keine Auswirkung auf die tatsächliche parteiinterne Struktur hatte. Dabei wurde Guaidó als Parteivorsitzender abgesetzt und durch einen Verbündeten Maduros ersetzt (8.7). Viele Oppositionskandidaten konnten nicht antreten, da sie die Wahl boykottierten (4.8,27.8). Guaidós Versuche, dafür die Armee auf seine Seite zu holen, scheiterten (8.9). Bei der Parlamentswahl gewann Maduros Parteiallianz GPP schließlich mit 68% (7.12), was z.B. die EU nicht anerkannte (8.12). So wie das Land das Jahr 2020 in der Schwebe begonnen hatte, schloss es es auch ab.

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USA / Lateinamerika / Venezuela

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Kommentar zu Lateinamerika 2020 (2).

Venezuela Am 15. Januar 2019 hatte die venezolanische Nationalversammlung die Regierung des Präsidenten Nicolás Maduro abgesetzt und Juan Guaidó als Interimspräsident eingesetzt. Die UN wirft Maduro Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor (16.9). Ein Jahr später, am 15. Januar 2020, war noch immer Maduro de facto Präsident und Juan Guaidó verfügte über keine Staatsgewalt (15.1). Guaidó war zunächst noch der Präsident der Nationalversammlung, konnte aber nicht zu seiner Wiederwahl das Gebäude betreten, da es von Polizisten umstellt war (6.1). Die Nationalversammlung spaltete sich daher in zwei Parlamente: Das eine erkannte ohne Wahl Guaidó als seinen Präsidenten an, das andere wählte einen anderen Parlamentspräsidenten (7.1). Somit gab es zwei Parlamente und zwei Parlamentspräsidenten, wobei sich Guaidós Fraktion nicht durchsetzen konnte. Daraufhin wurden bei seinen Unterstützern Waffen gefunden und ein Putschversuch vermutet (28.3). Während EU (30.6), UK (16.5) und USA Guaidó unterstützten, gingen immer mehr regionale Mächte dazu über, Maduros Rücken zu stärken (18.1). Selbst spanische Regierungsparteien und Norwegen entzogen Guaidó die Unterstützung (23.2) und Maduro tat einen diplomatischen Schritt in Richtung der EU (4.7) und Joe Biden (9.11). Daneben unterstützten insbesondere Russland (8.2) und der Iran Maduros Regierung. Der russische Erdölkonzern Rosneft unterstützte Maduro finanziell, weshalb die USA Sanktionen gegen den Konzern erhoben (19.2). Iranische Tankschiffe, die Benzin nach Venezuela bringen sollten wurden von den USA bedroht und daher von der venezolanischen Marine begleitet (21.5). Diese Benzin- und Erdgaslieferungen hielten das gesamte Jahr über an (1.6,2.7,14.8,5.10). Vier davon wurden von den USA gekapert (16.8). Die venezolanische Bevölkerung steht unter anderem hinter Maduro, weil der den extrem niedrigen Sprit-Preis garantieren kann (3.6). Damit das so bleibt, importierte der Staat eben Benzin. Auch aus der Türkei trafen humanitäre Hilfslieferungen ein (19.7). Die USA warfen Maduro vor, jährlich 250 Tonnen Kokain in die USA zu schmuggeln (26.3) und setzten deshalb ein Kopfgeld von 15 Millionen Dollar auf ihn (27.3) und weitere Politiker und Juristen aus (22.7). Niemand in Venezuela und der Welt konnte die USA daher ernst nehmen, als sie anboten, zwischen Maduro und Guaidó vermitteln zu wollen und es wirkte wie ein Aprilscherz (1.4). Dieser Eindruck bestätigte sich am folgenden Tag, an dem die USA Kriegsschiffe vor die karibische Küste Venezuelas entsandte, um „den Drogenhandel aufzuhalten“ (2.4). Ein US-Zerstörer drang sogar in venezolanische Hoheitsgewässer vor (18.7). Die USA übergaben Guaidó die Verfügung über die venezolanischen Staatsgelder der Zentralbank, die zu Teilen in den USA gelagert waren (22.4). Auch die britische Bank of England verweigerte der venezolanischen Zentralbank den Zugriff auf ihr eigenes Goldvermögen (27.5), woraufhin Maduro Berufung einlegte (29.7) Die britische Bank übergab die eine Milliarde Dollar an Guaidó (3.7), der es trotz des internationalen Rückhalts und seines großen Vermögens noch nicht geschafft hat, die Macht zu übernehmen. Doch ein britisches Berufungsgericht urteilte zu Gunsten Maduros und machte die Beschlagnahmung des venezolanischen Goldes durch die britische Zentralbank rückgängig (5.10). Im Mai geschah ein sehr merkwürdiger Putschversuch, der im Keim erstickt wurde: 10 Söldner, darunter US-Veteranen landeten mit einem Gummiboot an der venezolanischen Küste, um angeblich 300 Deserteure auszubilden, um einen Putsch gegen Maduro anzustiften. Das Vorhaben scheiterte am Strand (5.5). Nach dem Verhör der Söldner traten einige Unterstützer Guaidós von ihren Ämtern zurück (14.5). Zwei Söldner wurden zu 20 Jahren Haft verurteilt (8.8). Das venezolanische Militär und die Volksarmee hielten in Reaktion auf US-brasilianische Aggressionen Übungen zur Verteidigung der Grenzen ab (16.2).

12 Quellen

Spanien

Meldung

Präsident Nicolás Maduro Parteiallianz GPP gewinnt Parlamentswahlen in Venezuela mit 68% bei extrem niedriger Wahlbeteiligung von 31% aufgrund Boykottaufrufs der Opposition; Parlament war bisher von Opposition und Ex-Parlamentspräsident Juan Guaidó dominiert, den "Westen" als legitimen Präsident Venezuelas anerkennen.