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98 Nachrichten

17 Quellen

Südafrika / Westasien / Armenien

Demokratische Republik Kongo

Mouvement du 23-Mars-Miliz startet vor bald anstehenden Gesprächen des Präsidenten Félix Tshisekedi mit RUANDAs Präsident und M23-Alliiertem Paul Kagame Offensive gegen pro-Regierungsmiliz in unmittelbarer Nähe der östlichen Millionenstadt Goma; Seit Jahresbeginn 540 Schulschließungen wegen Gewalt, sowie Zunahme sexueller Gewalt auf über 10.000 Fälle allein im Januar (von SSghir); Laut Studie beklagen 56% der Befragten im Umfeld von Kobalt-Minen im Osten der Demokratischen Republik Kongo Fortpflanzungs-Krankheiten (von RSwash).

20 Quellen

Senegal / Haiti / Mexiko

Demokratische Republik Kongo

Mouvement du 23-Mars-Miliz erobert Stadt und Flüchtlingslager Nyanzale und verstärkt somit Blockade der Fernstraße zwischen Großstädten Goma und Butembo; bei Eroberung angebich bis zu 100.000 Vertriebene aus Nyanzale, sowie 15 Tote (mit Reuters).

16 Quellen

Haiti / Uganda / Ostafrika

Uganda / Ostafrika

Präsident Yoweri Museveni bietet sich bei Treffen mit KENIAs Präsident William Ruto als militärischer und diplomatischer Garant der Friedensgespräche zwischen Demokratische Republik Kongo und bewaffneten Milizen aus Ost-Demokratische Republik Kongo in Nairobi an; von Ostafrikanische Gemeinschaft veranstaltete Nairobi-Gespräche in letzten Monaten von vielen Teilnehmern+ blockiert worden, während Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika politischen und militärischen Einfluss im Osten der Demokratischen Republik Kongo geltend macht (von AMutambo); SADC-Militärchefs halten angesichts der Mouvement du 23-Mars-Vorstöße Sondersitzung in teils belagerter Großstadt Goma ab; 2 Streitkräfte der UN-Militärmission Monusco aus SÜDAFRIKA getötet (von EvDiemen).

0 Quellen

Februar 2024

Meldung

Februar 2024 Im Februar fanden weltweit Wahlen statt, bei denen rund 350 Millionen Menschen aufgerufen waren, ihre Stimme abzugeben. Von einfachen Kommunalwahlen in Costa Rica, über Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan, bis hin zu den Parlaments- und Regionalwahlen in Pakistan, deckten die Wahlen ein großes Spektrum politischer Systeme und Regierungsebenen ab.

In Lateinamerika fanden beispielsweise in El Salvador Wahlen in einem von außen als zunehmend autoritär wahrgenommenen System statt, bei dem Präsident Nayib Bukele in seinem Amt bestätigt wurde. Seine Partei gewann auch die Mehrheit im Parlament. In Argentinien bekommt Milei seine umfassenden Dekrete nicht vom Kongress bestätigt. Javier Milei hält in den Parlamenten keine Mehrheit! Und in Brasilien fand schließlich das Gruppe der Zwanzig-Außenministertreffen statt, bei dem auch die geplante Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission in Haiti besprochen wurde.

In Europa schaffte es eine historische Regierungsbildung in Nordirland unter Beteiligung der pro-irischen Sinn Féin in die Topmeldungen - nach 2 Jahren Blockade ein Wunder. Weiter östlich begingen Russland und die Ukraine den zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine mit differierenden Bilanzen darüber, wie viele Menschen seitdem gestorben waren, und in einem damit verbundenen Konflikt meldete sich Ende des Monats die Separatistenrepublik Transnistrien zu Wort und bat Russland um Unterstützung. Frankreich blieb in diesem Februar einer Jahrhunderte alten Tradition treu und schaffte es, durch Negativschlagzeilen über seinen Umgang mit den Bewohnern+ der weit entfernten Inselgruppe Mayotte vor der südostafrikanische Küste von sich reden zu machen.

In Afrika stach im Februar vor allem die turbulente Berichterstattung über die ursprünglich für Ende Februar angesetzten Wahlen im Senegal heraus. Präsident Macky Sall hatte sie wegen Beschwerden des Parlaments auf Dezember verschieben wollen, was jedoch vom Obersten Wahlgericht für ungültig erklärt wurde. Doch der Schaden war angerichtet: Internationale Ächtung der Initiative Salls, Proteste für und gegen Sall und für und gegen den inhaftierten Oppositionsführer Ousmane Sonko. Der Senegal war nicht der einzige westafrikanische Staaten mit einer bemerkbaren Kehrtwende: in Guinea setzte die Militärregierung Mamady Doumbouya, wohl angesichts der Proteste, ihre zivile Übergangsregierung ab und setzte eine neue ein, und die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft kehrte scheinbar ihre gesamte Sanktionspolitik gegen die Militärregierungen der Allianz der Sahelstaaten-Sahelstaaten um: Zumindest Niger und Guinea wurden umfassend Sanktionen erlassen, ebenso wie etwas weniger für Mali. Burkina Faso war hingegen wegen einer Großoffensive der islamistischen JNIM eine Top-Meldung wert. Auch viel weiter südlich, im mosambikanischen Cabo Delgado, startete eine andere islamistische Miliz, die ASWJ, erneute Angriffe. Zwischen der Demokratische Republik Kongo und Ruanda schwelte in diesem Monat der Mouvement du 23-Mars-Konflikt weiter, der die Großstadt Goma zunehmend in einen Belagerungszustand versetzt, in Reaktion auf das im Januar angekündigte Hafen-Abkommen zwischen Äthiopien und Somaliland, schlossen Somalia und die Türkei ihrerseits ein Meeres-Sicherheitsabkommen und im Sudan ging der Bürgerkrieg mit neuen Kriegsimpulsen von Seiten der Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan weiter. Zwischen diesen Konfliktherden und dem Nahostkonflikt fand sich Ägypten.

Der Krieg in Gaza weitete sich im Februar noch nicht so umfassend auf das südliche Rafah aus, wie von Vielen befürchtet worden war, war aber wegen militärischer, sowie politischer Entwicklungen weiter im Fokus der meisten internationalen Medien, und auch hier im Kanal. Während Milizen im Irak im Februar ihr militärisches Vorgehen gegen die USA unterbrachen, schoss die Houthi-Miliz im Jemen ungehindert weiter auf Schiffe im Roten Meer. In Aserbaidschan wurde Präsident Ilham Aliyev bei Wahlen im Amt bestätigt, in Pakistan gewannen die bislang regierenden Parteien gegen die Pakistan Tehreek-e-Insaf-Kandidaten knapp oder konnten zumindest Minderheitsregierungen bilden und auch in Indonesien setzt sich scheinbar eine Art politischer Dynastie mit Präsident Prasawobo fort.

18 Quellen

Niger / Guinea / Mosambik

Demokratische Republik Kongo

Proteste in von Mouvement du 23-Mars belagerter Millionenstadt Goma gegen RUANDA weitet sich thematisch zu anti-"west"lichen Protesten aus, während nun auch mindestens ein mutmaßlicher M23-Angriff auf zivile Wohngegend in Außenbezirken Gomas mit 1 Toten bekannt ist; Ruandas Regierung Paul Kagame wirft drkongolesischer Regierung und internationaler Gemeinschaft vor, Friedensprozesse in Angola und KENIA abgebrochen zu haben, äußert Besorgnis über multinationalen Krieg (von PIlunga) und lehnt Forderung der USA ab, seine Truppen und schwere Militärausrüstung aus Territorium der Demokratische Republik Kongo abzuziehen.

17 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Afrika / Westasien

Demokratische Republik Kongo

Erstmals mutmaßlicher Mouvement du 23-Mars-Drohnenangriff auf Flughafen der Millionenstadt Goma, auf dem u.a. UN-Blauhelmmission stationiert ist und der vital für die eingekesselte Stadt ist (von SSchlindwein); Armee wirft Armee RUANDAs vor, Angriff durchgeführt zu haben; Zudem bis zu 15 Tote bei Coopérative pour le développement du Congo-Angriffen im nördlicheren Ituri.

10 Quellen

Armenien / Aserbaidschan / Indien

Demokratische Republik Kongo

Mouvement du 23-Mars-Miliz tötet bei Bombardierung von Vertriebenenlager nahe der Millionenstadt Goma 3 Zivilisten+, während Kampf um Gomas Nachbarstadt Sake wohl weitergeht (mit AP); Laut Premierminister Bemba unterstützt UN-Mission MONUSCO trotz laufenden Abzugs weiter Krieg gegen M23, in den nun auch SÜDAFRIKA im Rahmen der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Intervention 2900 Streitkräfte entsendet (mit Reuters).

16 Quellen

Aserbaidschan / Senegal / Pakistan

Ostafrika / USA

US-Außenministerium ruft nach Treffen mit KENIAs Präsident Ruto zu Dialog zwischen DRKongolesischer Regierung Félix Tshisekedi und bewaffneten Gruppen im Osten des Landes, wo Mouvement du 23-Mars-Miliz erneut an Umzingelung und Belagerung der Millionenstadt Goma arbeitet, wobei M23 vermutlich strategisch wichtige Stadt Sake an der nördlichsten Bucht des Kivusees erobert.

16 Quellen

Polen / Indien / Niger

Demokratische Republik Kongo

Laut USA haben sich "Kriegsparteien" im Osten des Landes auf dreitägige Waffenruhe geeinigt, im Zuge dessen sich bewaffnete Gruppe von Fernstraße zurückziehen soll, die Millionenstadt Goma mit Westen des Landes verbindet (mit Reuters);

15 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Westafrika / Niger

Demokratische Republik Kongo

Präsident Félix Tshisekedi verspricht 2 Wochen vor Wahlen in Millionenstadt Goma vollständige Befreiung von Mouvement du 23-Mars-Miliz (mit AFP und AP), die sowohl seit Ende des Waffenstillstands, als auch während des aktuellen Abzugs der Ostafrikanische Gemeinschaft-Truppen aus dem Osten der Demokratische Republik Kongo weite Landstriche wiedererobert hat und Goma erneut einkreisen und belagern könnte (von MWambui und PIlunga); UGANDA beginnt Abzug, ebenso wie Burundi (mit AFP); Während große Teile der EAC-Truppen bereits abgezogen wurden, steht Zeitpunkt der Entsendung der südlich-afrikanischen Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Truppen noch gar nicht fest, sodass militärisches Machtvakuum entstehen könnte, zumal derzeit auch UN-Truppen aus Osten der Demokratische Republik Kongo abziehen (von JRusso).

13 Quellen

Somalia / Sudan / Guinea-Bissau

Demokratische Republik Kongo

Präsidentschaftskandidaten begeben sich zu Wahlkampf in umkämpften Osten des Landes, wo Sicherheit als Wahlkampfthema zwar präsent ist, aber bislang nicht als für Wahlausgang entscheidend erachtet wird (mit AFP); Prominenter Kandidat Mukwege will Demokratische Republik Kongo "heilen und wiederherstellen", wohingegen Oppositionskandidat Martin Fayulu in Großstadt Goma die größte Wahlveranstaltung durchführt und amtierender Präsident Félix Tshisekedi auf kleinere Großstadt im benachbarten Ituri ausweicht.

16 Quellen

Liberia / Senegal / Afrika

Demokratische Republik Kongo

Wahlkampf beginnt offiziell 1 Monat vor Kommunal- und Regionalwahlen, sowie Präsidentschaftswahlen, bei denen Amtsinhaber Félix Tshisekedi und Oppositionsführer Martin Fayulu neben 24 weiteren Kandidaten+ wohl aussichtsreichste sind; Tshisekedi steht wegen Krieg im Osten des Landes unter Druck, wo Mouvement du 23-Mars-Miliz weiter im Umland der Großstadt Goma aktiv ist (mit AFP); Zeitgleich unterzeichnet Tshisekedi Vertrag zur gemeinsamen Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Militärintervention im Osten des Landes, wo Ostafrikanische Gemeinschaft-Intervention eher erfolglos blieb (von PIlunga).

12 Quellen

Nordkorea / Pakistan / Afghanistan

Demokratische Republik Kongo

Zahl der Binnenvertrieben steigt auf fast 7 Millionen, davon 5,6 Millionen im Osten den Landes; hohe Teuerungsrate in Goma, da Bauern aus Umland wegen Mouvement du 23-Mars-Kämpfen nicht mehr in Stadt gelangen (von DJohnson).

13 Quellen

Sudan / Israel / Palästina

Demokratische Republik Kongo

Mouvement du 23-Mars-Miliz erreicht im Februar noch von Kämpfen betroffene Stadt Bambo in Militärkampagne, die Richtung Großstadt Goma im Süden gerichtet ist (mit AFP), was Afrikanische Union dazu bewegt bisherige Absage an eine Afrikanische Union-Militärintervention im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu revidieren.

16 Quellen

Kaukasus / Syrien / Mali

Demokratische Republik Kongo

Regierung Félix Tshisekedi weist jegliche Verantwortung für Massaker in Goma durch kürzlich in ISRAEL ausgebildete Militäreinheit von sich und Militärgouverneur der Region meldet sich krank (von SSchlindwein).

11 Quellen

Südostasien / Gabun / Niger

Demokratische Republik Kongo

Straßenblockaden der Hauptverkehrsadern in östlicher Großstadt Goma aufgelöst und 2 hochrangige Militärs wegen Teilnahme an Massaker von 43 Menschen bei gewaltsamer anti-UN-Demonstration festgenommen (mit AFP).

15 Quellen

Gabun / Demokratische Republik Kongo / Armenien

Demokratische Republik Kongo

Streitkräfte töten mindestens 43 zivile Teilnehmer+ einer gewaltsamen Demonstration gegen UN-Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo-Truppen in östlicher Großstadt Goma und nehmen dutzende fest, darunter evangelikalen Prediger (mit AFP); Bereits letztes Jahr dutzende Tote bei Anti-UN-Protesten im Osten der Demokratischen Republik Kongo; UN fordert Aufklärung des Massakers.

16 Quellen

Gabun / Niger / Westafrika

Demokratische Republik Kongo / Ruanda

Erneut gewaltsame Proteste in ost-kongolesischer Großstadt Goma gegen Präsenz von UN-Truppen (von PIlunga); Ruandas Präsident Paul Kagame befördert General, der wegen Vorwürfen, in Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo involviert zu sein, von USA sanktioniert wurde (von PIlunga); Regierung Kagame schließt Partnerschaftsvertrag mit Bayern München, um Tourismus nach Ruanda zu fördern (mit AFP).