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80 Nachrichten

13 Quellen

Montenegro / Vietnam / Iran

Benin / Togo

Seit islamistischen Angriffen im Norden von Benin und Togo im Frühjahr sind etwa 33.000 Menschen geflohen; Islamisten greifen u.a. gezielt Zivilisten+ an, die sich unter Anleitung des Militärs zu Bürgerwehren zusammenschlossen haben (von JEAbatan).

14 Quellen

Europa / Migration / Sudan

Benin

Neues Verfassungsgericht eingeschworen, deren 7 Richter+ wegen neuen Besetzungsregeln allesamt regierungstreu sind, was Opposition kritisiert; Verfassungsgericht wird nun Wahlen 2025 überwachen, bei denen Präsident Talon laut aktueller Verfassung nicht erneut antreten darf (mit AFP).

17 Quellen

Māʼohi Nui (Französisch-Polynesien) / Indien / Sudan

Benin

Präsident Patrice Talon ordnet Untersuchung von 15 Morden in nördlicher Region an, wo zuletzt islamistische Gewalt zugenommen hatte (mit AFP).

12 Quellen

Sudan / Südsudan / Ruanda

Ruanda / Benin

Ruandischer Präsident Paul Kagame sagt beninischem Präsidenten Talon militärische Unterstützung im Norden des Landes an Grenze zu BURKINA FASO zu, wo islamistische Milizen aktiv sind; Ruandas Militär ist in afrikaweit in viele Konflikte involviert, wie in MOSAMBIK und Zentralafrikanische Republik.

12 Quellen

Welt / Mali / Russland

Welt

Laut UN-Untersuchung nahm Zahl der Beitritte zu extremistischen Gruppen aus religiösen Gründen seit 2017 um 57% ab, während Zahl der Beitritte für Erlangung besserer Lebensumstände um 92% zunahm; 71% der Rekrutierten waren bereits Opfer staatlicher Menschenrechtsvergehen; demnach fanden 48% der weltweiten Gewaltakte durch extremistische Gruppen in Subsahara-Afrika statt mit Schwerpunkten in Sahel-Zone und SOMALIA; Nachdem 2022 auch westafrikanische Küstenländer TOGO, Benin und Elfenbeinküste von gewaltsamen Extremismus betroffen wurden, warnen auch lokale Politiker im Norden GHANAs vor Anschlägen und Angriffen.

10 Quellen

Peru / Tschechien / Deutschland

Benin

Benin und CHINA einigen sich anlässlich des 50. Jahrestags ihrer Kooperation auf teilweisen Schuldenschnitt und Ausbau bilateraler Beziehungen.

14 Quellen

Somalia / Benin / Japan

Benin

Opposition lehnt vorläufiges Endergebnis der Parlamentswahlen ab und beklagt Wahlbetrug zugunsten des Präsidenten Talon; Oppositionspartei Democrats gewinnt 28 Sitze im Parlament, während Talons alliierte Parteien 81 Sitze besetzen werden.

14 Quellen

Haiti / Brasilien / Frankreich

China / Afrika

Neuer Außenminister Qin reist zu ersten Auslandsbesuchen für 1 Woche in 5 afrikanische Länder ÄTHIOPIEN, GABUN, Angola, Benin und Ägypten.

7 Quellen

Brasilien / Benin / Südsudan

Benin

Bei heutigen Parlamentswahlen treten erstmals seit letzten Parlamentswahlen und Präsidentschaftswahlen 2019 wieder Oppositionsparteien an, die zuvor ausgeschlossen worden waren oder die Wahlen boykottiert hatten; Partei des Ex-Präsident Yayi hatte 2019 Proteste gegen Präsident Talon angeführt und hofft nun auf "Repräsentation im Parlament", was eine Bedingung ist, um sich für Präsidentschaftswahlen zu qualifizieren; in nächster Legislaturperiode wird auch Verfassungsgericht neu besetzt.

0 Quellen

Ukraine / Republik Srpska / Serbien

Meldung

Diese Karte zeigt, ob und wie sehr die Länder im Vergleich zum Vorjahr Farbstufen auf- oder abgestiegen sind. Zu sehen sind die Konflikte und politischen Entwicklungen im ehemaligen Ostblock: Der Ukraine-Krieg, Republik Srpska in Bosnien, Spannungen zwischen Serbien und Kosovo, sowie die politische Entwicklung in Kasachstan. Hoch blieb die Berichterstattung über die Spannungen zwischen Armenien und Aserbaidschan. Viele der Abstiege sind der Relation zur umfassenden Berichterstattung über den Ukraine-Krieg geschuldet. Aber nicht nur: Deutlich ab nahm die Berichterstattung über Afghanistan, wo die Taliban-Machtübernahme 2021 war, über Myanmar, wo 2021 der Putsch stattfand und über Benin, wo 2021 Wahlen stattgefunden hatten. Finnlands Abstieg kommt einher mit einer Abstiegswelle in Europa. Während 2021 im Vergleich zu 2020 einen deutlichen Aufstieg afrikanischer Länder darstellte, stiegen 2022 einige dieser Länder wieder ab. Libyen, Ägypten, Jordanien und Syrien stiegen sogar im 2. Jahr in Folge ab, ebenso wie Bolivien.

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Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (6)

Meldung

Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (6) Nicht nur in Ostafrika gab es politische Ereignisse, die über die einzelnen Landesgrenzen hinweg von Bedeutung waren. Im benachbarten Horn von Afrika waren das z.B. der Tigray-Krieg, in den neben inner-äthiopischen Kräften auch eritreische und möglicherweise sogar somalische Streitkräfte involviert waren. Auch zwischen Äthiopien und dem Sudan gab es in der Grenzregion al-Fashqa einen Grenzkonflikt, der vermutlich ohne den Tigray-Krieg nicht so eskaliert wäre – denn Äthiopien wirft dem Sudan vor, die Tigray People’s Liberation Front unterstützt zu haben. Und es gab Nachrichten zur islamistischen al-Shabaab, die sowohl Somalia, als auch Kenia und Äthiopien betraf. Und nicht zuletzt war es die überregionale Dürre im Horn von Afrika, die alle dortigen Länder betrifft. In Westafrika bleiben Mali, Burkina Faso und Guinea wegen der Putsch-Situation für meine Berichterstattung von Interesse. Darüber hinaus breitete sich das Einflussgebiet islamistischer Gewalt in Westafrika aus und trat dabei verstärkt im Norden der Küstenländer Elfenbeinküste, Benin und Togo auf, sowie weiterhin in den Sahel-Staaten. Nigeria bildet da keine Ausnahme. Meine Schwerpunkt-Berichterstattung über Nigeria wurzelt in der Annahme, dass dieser 200-Millionen-Einwohner-Staat nicht nur Einfluss auf die gesamte Region ausübt, sondern auch in seiner breitgefächerten inneren Entwicklung in sich intensive Berichterstattung wert ist. In Mosambik nahmen die Aktivitäten der islamistischen Ahlu Sunna wal Jamaa ab, weshalb meine Berichterstattung über das Land insgesamt abnahm, aber auf hohem Niveau blieb. Im benachbarten Südafrika fanden politische Konflikte rund um die politischen Anführer Zuma und Ramaphosa statt. In Lesotho und Eswatini fanden politische Entwicklungen statt, die sich um die Rolle der Monarchie in den Ländern drehten. Im Norden des Kontinents finden wir in Marokko einen der größten mutmaßlichen Profiteure des Ukraine-Krieges. Das Land übte in Europa, insbesondere in Spanien und Deutschland einen scheinbar so großen Druck aus, dass die marokkanische Position zum Status der Westsahara (DARS) inzwischen weitestgehend anerkannt ist. Die sehr unterschiedlichen politischen Prozesse in Libyen und Tunesien stagnierten in solcher Weise, dass viele politische Konflikte bestanden blieben oder sich sogar verschärften – wir werden sehen, was das Jahr 2023 bringt. Und zuletzt war es nicht nur Ägypten, das unter den Folgen des Ukraine-Kriegs für die globalen Energie- und Lebensmittelpreise zu leiden hatte: Auf den gesamten Kontinent stiegen die Lebenshaltungskosten teils drastisch und in einigen Ländern, die ihren Weizen aus der Ukraine oder Russland beziehen wurden die Nahrungsmittel knapp.

13 Quellen

Brasilien / Russland / Ukraine

Nigeria

Islamistische Islamic State West Africa Province scheitert mit Angriff auf Gefängnis an der Grenze zu Benin, wo 1700 Dschihadisten gefangen gehalten werden.

10 Quellen

Russland / Ukraine / Mexiko

Benin

Benin und RUANDA führen Gespräche über Militärkooperation im Kampf gegen islamistische Milizen in Nord-Benin; Ruanda mit direkten Einsätzen oder Ausbildungsmissionen bereits in viele Konflikte in afrikanischen Ländern involviert, wie in Mosambik und der Zentralafrikanische Republik.

14 Quellen

Russland / Ukraine / Sri Lanka

Benin / Frankreich

Benin befreit anlässlich des Staatsbesuchs Macrons 30 inhaftierte Oppositionsbefürworter+; Benin ist Mehrparteiendemokratie, die laut Kritikern+ aber unter Präsident Talon autoritärer geworden ist.

10 Quellen

Russland / Naher Osten / Sudan

Benin

Mutmaßlich islamistische Rebellen töten 2 Polizisten in Nord-Benin, wohin seit wenigen Monaten Konflikte aus Burkina Faso und Niger überschwappen; erster tödlicher Überfall dieser Art fand im Dezember statt.

18 Quellen

Ecuador / USA / Europa

Burkina Faso

Militärregierung ruft Bewohner+ der kürzlich ausgerufenen "Pufferzonen" (21.6) gegen islamistische Milizen an Grenzen zu Mali und Benin auf, die Regionen binnen 2 Wochen zu verlassen; unklar, wie viele Menschen betroffen sind und ob sie von Regierung versorgt werden.