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Anfang der 2020er in Ruanda

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Anfang der 2020er in Ruanda.

26.08.2020: - Militärchefs von Burundi und Ruanda treffen sich an Grenze, um gemeinsames Vorgehen für Stabilität zu Besprechen (bbc).

21.12.2020: - Russland und Ruanda entsenden Truppen in Zentralafrikanische Republik, nachdem Gerüchte über eine anstehenden Putsch zunehmen (AJ).

10.07.2021: - Ruanda entsendet auf Bitten der mosambikanischen Regierung 1000 Soldaten nach Cabo Delgado, um mit Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Truppen gegen Islamisten-Rebellion zu kämpfen.

05.08.2021: - Ruanda entsendet 700 weitere Soldaten nach Zentralafrikanische Republik, um Straße von Hauptstadt Bangui nach Kamerun zu sichern.

08.08.2021: - Mosambikanische und ruandische Truppen erobern von islamistischen Rebellen besetzte Stadt Mocimboa da Praia wieder.

20.12.2021: - 1 Toter bei Protesten im Osten der Demokratischen Republik Kongo gegen angeblichen Einsatz ruandischer Polizeikräfte in MioStadt Goma.

15.03.2022: - Hochrangige Treffen zwischen Uganda und Ruanda, sowie zwischen Ruanda und Burundi sollen zu diplomatischer Integration Ruandas in Ostafrika beitragen.

30.03.2022: - Militär der Demokratische Republik Kongo wirft Ruanda vor, Mouvement du 23-Mars-Rebellengruppe beim gestrigen Abschuss eines UN-Helikopters mit 8 Toten in östlicher Provinz Nordkivu unterstützt zu haben; Ruanda dementiert Vorwurf.

14.04.2022: - UK und Ruanda verkünden Abkommen zum Outsourcen von Asylbewerbern+ von UK nach Ruanda.

02.06.2022: - Weitere 132 mehrheitlich eritreische Asylsuchende von Libyen nach Ruanda gebracht; Zahl der auf diese Weise nach Ruanda gebrachten Geflüchteten steigt auf 8972.

16.06.2022: - Demokratische Republik Kongo suspendiert alle bilaterale Handelsabkommen mit Ruanda, da es M23 unterstütze; seit vielen Tagen heftige Kämpfe zwischen M23 und Demokratische Republik Kongo-Armee; Anti-ruandische Proteste in Demokratische Republik Kongo greifen zunehmend auch Menschen ruandischer Abstammung an; Demokratische Republik Kongo-Polizei hindert Protestierende an Übertritt der Grenze zu Ruanda.

07.07.2022: - Demokratische Republik Kongo und Ruanda einigen sich bei Treffen in Angola auf Deeskalation der bilateralen Beziehungen; unklar, ob Einigung sich auch auf direkte Kampfhandlungen der M23 bezieht.

08.07.2022: - M23-Miliz erklärt Deeskalationsbemühungen zwischen Demokratische Republik Kongo und Ruanda für "irrelevant" und setzt Kampf gegen Demokratische Republik Kongo-Militär fort; direkte Verhandlungen zwischen Demokratische Republik Kongo und M23 waren im Frühsommer gescheitert.

04.08.2022: - UN bestätigt drkongolesischen Vorwurf, dass ruandische Truppen mindestens seit November in Demokratische Republik Kongo M23-Miliz unterstützen und Demokratische Republik Kongo-Truppen angegriffen haben; Ostafrikanische Staatengemeinschaft EAC beschloss daraufhin gemeinsamen Militäreinsatz im Osten der Demokratischen Republik Kongo, wohl ohne Ruanda, der aber bisher noch nicht begonnen hat.

13.09.2022: - Nahrungsmittelpreise in Ruanda steigen um 29%.

30.10.2022: - Demokratische Republik Kongo weist ruandischen Botschafter aus, nachdem wahrscheinlich von Ruanda unterstützte M23-Miliz im Osten des Landes erhebliche Geländegewinne verzeichnet, angeblich dank maßgeblicher ruandischer Unterstützung.

24.11.2022: - Demokratische Republik Kongo und Ruanda einigen sich auf Waffenstillstand im Osten der Demokratischen Republik Kongo ab morgen und rufen wahrscheinlich von Ruanda unterstützte M23-Miliz auf, sich aus besetzten Gebieten zurückzuziehen; in Tansania sollten in nächsten Tagen eigentlich Gespräche zwischen Demokratische Republik Kongo-Regierung und Milizen der Ost-Demokratische Republik Kongo stattfinden; daher unklar, ob M23 bereits vor diesen Gesprächen Eingeständnisse machen wird; M23 war bei letzten Gesprächen nicht eingeladen, obwohl sie darauf bestanden hatte, weshalb sie nun auf militärische Druckmittel setzt.

13.12.2022: - Internationaler Währungsfonds gewährt Ruanda mit 319Mio$-Kredit als drittem Land Zugriff auf neuen Klimafonds, mit dem arme Länder bei Bewältigung der Klimawandel-Folgen unterstützt werden sollen.

25.01.2023: - Ruandisches Militär beschießt drkongolesischen Kampfjet, der sich im regulären Landeanflug auf ost-kongolesische Großstadt Goma befand; war laut Ruanda bereits 3. mal, dass Demokratische Republik Kongo ruandischen Luftraum verletzt.

01.02.2023: - Ruanda erhöht Truppenpräsenz in mosambikanischer Region Cabo Delgado um 150% auf 2500, um Graphit- und Rubin-Industriestandorte vor islamistischer ASWJ-Rebellion zu schützen.

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Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 3

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Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 3.

24.11.2022: - Demokratische Republik Kongo und Ruanda einigen sich auf Waffenstillstand im Osten der Demokratischen Republik Kongo ab morgen und rufen mutmaßlich von Ruanda unterstützte Mouvement du 23-Mars-Miliz auf, sich aus besetzten Gebieten zurückzuziehen; Sollte sich M23 nicht an Waffenstillstand halten, kündigt EAC bereits an, ihre gemeinsamen Streitkräfte gegen sie einzusetzen; Auch Rebellenmilizen der FDLR, Allied Democratic Forces und RED-Tabara aufgerufen, Kämpfe einzustellen.

01.12.2022: - Kämpfe zwischen Regierungstruppen und M23 setzten sich fort, nachdem sich M23 zwar an Waffenstillstand hält, sich jedoch nicht aus besetzten Gebieten zurückzieht.

21.12.2022: - UN-Sicherheitsrat lockert Waffenembargo gegen Demokratische Republik Kongo-Regierung weiter, sodass Regierung schneller Waffen kaufen kann.

23.12.2022: - M23-Miliz zieht sich aus militärisch-strategischem Stützpunkt nahe der Großstadt Goma zurück und übergeben sie EAC-Truppen.

06.01.2023: - M23-Rebellen übergeben wichtige besetzte Stadt und Militärbasis Rumangabo an Ostafrikanische Gemeinschaft-Truppen; Laut internem UN-Bericht missachtet M23 Waffenstillstand im Osten der Demokratische Republik Kongo; Lebensmittelpreise steigen in naher Großstadt Goma, die von "Kornkammer" der Region Kivu abgeschnitten ist; die 390.000 seit November Vertriebenen stellen zusätzliche Herausforderung für Ernährungssicherheit dar.

25.01.2023: - Ruandisches Militär beschießt drkongolesischen Kampfjet, der sich im regulären Landeanflug auf ost-kongolesische Großstadt Goma befand; war laut Ruanda bereits 3. mal, dass Demokratische Republik Kongo ruandischen Luftraum verletzt.

27.01.2023: - M23 erobert strategische Stadt an Straße zu Großstadt Goma; Regierung Félix Tshisekedi hatte M23 zuvor vorgeworfen, sich aus ausgewählten Städten zurückzuziehen, nur um andere Gebiete zu erobern.

07.02.2023: - UN-Truppen erschießen 5 Zivilisten+ bei gewaltsamen anti-UN-Protesten in überfülltem Flüchtlingslager nördlich der Großstadt Goma.

07.04.2023: - M23-Rebellion verkündet nach Vermittlungen durch angolanischen Präsidenten Lourenço einseitigen Waffenstillstand.

14.04.2023: - Angestrebte Waffenruhe mit M23-Rebellion im Osten der Demokratischen Republik Kongo scheitert und UN-Aufruf zu Gesprächen bleibt unbeantwortet; Angola kündigt an, ebenfalls Militäreinheit nach Ost-Demokratische Republik Kongo zu entsenden, um künftige Waffenruhen zu überwachen; Seit neuerlichem Beginn der Kämpfe vor einem Monat 300.000 Menschen vertrieben und insgesamt seit März 2022 800.000.

7 Quellen

Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 2

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Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 2.

02.07.2022: - Präsident Félix Tshisekedi ruft zu Nationaler Mobilmachung im Kampf gegen Mouvement du 23-Mars-Miliz auf.

07.07.2022: - Demokratische Republik Kongo und Ruanda einigen sich bei Treffen in Angola auf Deeskalation der bilateralen Beziehungen; Demokratische Republik Kongo hatte ruandischen Flugverkehr verboten und Grenzen zu Ruanda einige Zeit geschlossen, da Ruanda angeblich M23-Miliz unterstützt, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo gegen Demokratische Republik Kongo-Armee kämpft; unklar, ob Einigung sich auch auf direkte Kampfhandlungen der M23 bezieht, die von Demokratische Republik Kongo nicht mehr als "terroristisch" bezeichnet wird; Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo gehen scheinbar aber weiter.

08.07.2022: - M23-Miliz erklärt Deeskalationsbemühungen zwischen Demokratische Republik Kongo und Ruanda für "irrelevant" und setzt Kampf gegen Demokratische Republik Kongo-Militär fort; direkte Verhandlungen zwischen Demokratische Republik Kongo und M23 waren im Frühsommer gescheitert.

26.07.2022: - 5 Tote und 50 Verletzte bei Protesten in östlicher Großstadt Goma gegen Präsenz der UN-Militärmission Monusco; Straßenblockaden in Beni.

28.07.2022: - Burundische Menschenrechtsorganisation wirft burundischer Armee vor, heimlich hunderte Streitkräfte nach Ost-Demokratische Republik Kongo entsendet zu haben, um dortige Miliz RED-Tabara zu bekämpfen; Burundi soll auch Teil der Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärintervention gegen M23 und Allied Democratic Forces werden; Im Juni angekündigte "unverzügliche" Entsendung einer gemeinsamen EAC-Militärmission wohl auch wegen turbulenten Wahlen in Kenia verzögert, das bisher Initiative übernommen hatte, EAC-Länder für Mission abzustimmen.

04.08.2022: - UN bestätigt drkongolesischen Vorwurf, dass ruandische Truppen mindestens seit November in Demokratische Republik Kongo M23-Miliz unterstützen und Demokratische Republik Kongo-Truppen angegriffen haben.

15.08.2022: - Gemeinsame EAC-Militärmission im Osten der Demokratischen Republik Kongo beginnt mit Entsendung von Kontingent burundischer Streitkräfte, das nun unter Anweisung des Demokratische Republik Kongo-Militärs gegen Milizen, wie ADF und M23 vorgehen soll.

24.09.2022: - Demokratische Republik Kongo und Uganda weiten Militäreinsatz gegen islamistische ADF im Osten der Demokratischen Republik Kongo geographisch aus; Bevölkerung in den betroffenen Gebieten sollen eigene Bürgerwehren gegen ADF bilden.

30.10.2022: - Demokratische Republik Kongo weist ruandischen Botschafter aus, nachdem M23-Miliz im Osten des Landes erhebliche Geländegewinne verzeichnet, angeblich dank maßgeblicher ruandischer Unterstützung; Neben Grenzstadt Bunagana erobert M23 nun Bezirksstadt Rutshuru mit dem Ziel, in wichtige Metropole Goma einzumarschieren, wie sie es 2012 schon einmal tat; Kenianischer Präsident William Ruto lädt alle Kriegsparteien nächste Woche zu EAC-Friedensgesprächen ein, wobei Demokratische Republik Kongo sich weigert, mit M23 zu verhandeln; M23 war jahrelang inaktiv, kämpft aber seit 2021 wieder gegen ugandische und Demokratische Republik Kongo-Armee; politisches Ziel der M23 ist, in Demokratische Republik Kongo-Armee integriert zu werden und hochrangige Posten zu besetzen.

02.11.2022: - UN-Truppen zieht sich aus Basis nahe der Millionenstadt Goma zurück, auf die M23-Miliz derzeit vorrückt; Zuvor zivile Proteste in Goma gegen Untätigkeit der UN-Truppen und da sie angeblich M23 helfen würden; Kenianische Armee entsendet 900 Streitkräfte nach Goma Ost-Demokratische Republik Kongo; gemeinsame EAC-Militärintervention in Demokratische Republik Kongo nimmt somit mit ugandischen, burundischen und südsudanesischen Truppen Form an.

06.11.2022: - Außenminister der Demokratische Republik Kongo und von Ruanda treffen sich zu Deeskalations-Gesprächen; Kongolesische Armee verkündet Generalmobilmachung der "Jugend" gegen M23-Miliz und stellt in Aussicht, dass Truppenstärke von 135.000 auf 500.000 anwachsen könnte.

06.11.2022: - Außenminister der Demokratische Republik Kongo und von Ruanda treffen sich zu Deeskalations-Gesprächen; Kongolesische Armee verkündet Generalmobilmachung der "Jugend" gegen M23-Miliz und stellt in Aussicht, dass Truppenstärke von 135.000 auf 500.000 anwachsen könnte.

13.11.2022: - Kenianische EAC-Truppen sollen Pufferzone zwischen Demokratische Republik Kongo-Armee und M23-Miliz errichten.

19.11.2022: - Neben den meisten ostafrikanischen EAC-Mitgliedsländern unterstützt nun auch MALAWI Demokratische Republik Kongo mit Truppen im Kampf gegen M23.

14 Quellen

Sudan / Burkina Faso / Brasilien

In Kürze

Demokratische Republik Kongo wirft Ruanda vor, Goma angreifen zu wollen (mit AFP).

12 Quellen

Myanmar / China / Indien

Demokratische Republik Kongo

Erneute Kämpfe nahe der Millionenstadt Goma, nachdem Mouvement du 23-Mars-Miliz kongolesischer Armee vorwirft, jene Gebiete zu besetzen, die M23 zuvor an Ostafrikanische Gemeinschaft-Truppen übergeben hatte und die laut Friedensplan auch von EAC gehalten werden sollten; Konflikt im Osten des Landes führte bereits zu Schulunterbrechung von 750.000 Kindern.

14 Quellen

Montenegro / Bulgarien / Finnland

Demokratische Republik Kongo / Südsudan

Erste 45 südsudanesische Streitkräfte der Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärmission treffen in östlicher kongolesischer Metropole Goma ein, um gegen Mouvement du 23-Mars-Rebellion zu kämpfen, die erneut Frist zum Rückzug aus von ihr besetzten Gebieten verstreichen lässt.

10 Quellen

Tunesien / Syrien / Jemen

Demokratische Republik Kongo

Kämpfe zwischen Mouvement du 23-Mars und Regierungstruppen nahe Goma, während erste EU-Hilfsflüge eintreffen; EU kündigte letzte Woche an, Luftbrücke nach Goma herzustellen, das derzeit von 3 Seiten belagert wird.

9 Quellen

Türkei / Pakistan / Afghanistan

Demokratische Republik Kongo

USA stellen 5Mio$-Kopfgeld auf Allied Democratic Forces-Anführer Baluku aus; Gouverneur von östlichem Nord-Kivu erklärt Mouvement du 23-Mars-kontrollierte Zufahrtsstraßen nach Goma für passierbar, was sich nach spätestens 24h als Trugschluss erweist; M23 kontrolliert 3 der 4 Zufahrtsstraßen nach Goma.

13 Quellen

Nigeria / Sri Lanka / Vietnam

Demokratische Republik Kongo

Mouvement du 23-Mars-Rebellen missachten, wie erwartet, Ostafrikanische Gemeinschaft-Plan, der schrittweisen Rückzug der M23 aus von ihnen kontrollierten Gebieten vorsieht; M23 kreist Metropole Goma immer weiter ein, sodass nur noch 1 von 4 Zugangsstraßen befahrbar sind.

11 Quellen

Israel / Italien / Tunesien

Demokratische Republik Kongo / Ostafrika

Studierende+ protestieren in östlicher Großstadt Goma gegen angeblich ineffektiven Ostafrikanische Gemeinschaft-Militäreinsatz in der Region gegen die Mouvement du 23-Mars und weitere Milizen; trotz Demonstrationsverbots belagerten die Demonstrierenden kurzzeitig regionalen Regierungssitz; EAC-Militäreinsatz soll jedoch mit Truppen aus SÜDSUDAN und UGANDA ausgeweitet werden; Coopérative pour le développement du Congo, die sich auf ethnischen Zusammenhalt beruft, tötet 20 Zivilisten+.

12 Quellen

Welt / Mali / Russland

Demokratische Republik Kongo / UN

UN-Truppen erschießen 5 Zivilisten+ bei gewaltsamen anti-UN-Protesten in überfülltem Flüchtlingslager nördlich der Großstadt Goma; seit Jahren Proteste gegen UN-Militärmission Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo wegen angeblicher "Passivität", die sich nun auch gegen gemeinsame Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärmission richten; Monusco operiert auch in von Mouvement du 23-Mars kontrollierten Gebieten und EAC-Militärmission geht defensiv gegen M23 vor.

12 Quellen

Somalia / Kamerun / Syrien

Demokratische Republik Kongo / Ostafrika

Erneut Proteste und Streiks in Großstadt Goma gegen seit November 2022 aktiven Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärmission gegen die Mouvement du 23-Mars; Protestierende kritisieren Passivität der Militärmission und fordern ihren Abzug, da sie die Autorität des drkongolesischen Militärs untergrabe.

11 Quellen

Somalia / EU / Südsudan

Demokratische Republik Kongo / Ostafrika

Ostafrikanische Gemeinschaft ruft "alle ausländischen Truppen" auf, sich aus Osten der Demokratische Republik Kongo zurückzuziehen und meinen damit vermutlich von RUANDA unterstützte Mouvement du 23-Mars; M23 entstand 2012 zur angeblichen Verteidigung der Tutsi gegen die drkongolesische Regierung, also im historischen Kontext des Genozids von Ruanda 1994, der wiederum Hintergrund in Kolonialgeschichte BELGIENs und DEUTSCHLANDs hat; 2012 nahm M23 Großstadt Goma ein und verhandelte danach Integration der M23 in drkongolesische Armee und Anerkennung als politische Gruppe, was jedoch von Demokratische Republik Kongo nicht umgesetzt wurde, was 2022 zu Wiederbeginn der Kämpfe führte; EAC-Länder Uganda, Burundi, KENIA und SÜDSUDAN gründeten daraufhin gemeinsame Militärmission zur Bekämpfung der M23; Ruanda ist als EAC-Land nicht beteiligt.

14 Quellen

Haiti / Fidschi / Demokratische Republik Kongo

Demokratische Republik Kongo / Ruanda

Mouvement du 23-Mars-Rebellion erobert strategische Stadt an Straße zu Großstadt Goma; Regierung Félix Tshisekedi hatte M23 zuvor vorgeworfen, sich aus ausgewählten Städten zurückzuziehen, nur um andere Gebiete zu erobern; zuletzt Eskalation zwischen Demokratische Republik Kongo und RUANDA, dem vorgeworfen wird, M23 zu unterstützen; seit Monaten anhaltende Kämpfe nördlich von Goma vertreiben tausende Menschen, die am meisten unter Nahrungsmittelunsicherheit leiden; UN kritisiert jüngste M23-Offensive.

10 Quellen

Deutschland / Ukraine / Demokratische Republik Kongo

Demokratische Republik Kongo / Ruanda

Ruandisches Militär beschießt drkongolesischen Kampfjet, der sich im regulären Landeanflug auf ost-kongolesische Großstadt Goma befand; war laut Ruanda bereits 3. mal, dass Demokratische Republik Kongo ruandischen Luftraum verletzt; Eskalation in diesem Streit ist Teil einer Konkurrenz zwischen Ruanda und Demokratische Republik Kongo, die im Osten der Demokratische Republik Kongo mit dem Mouvement du 23-Mars-Konflikt wohl einen Stellvertreterkrieg führen; KENIAnischer Vermittler Kenyatta ruft daraufhin zu Deeskalation auf.

8 Quellen

Neuseeland / Frankreich / USA

Demokratische Republik Kongo

UN-Soldaten finden Massengrab mit 49 Leichen, die vermutlich bei Angriff der Coopérative pour le développement du Congo vor wenigen Tagen getötet worden waren; Zusammenstöße bei verbotenen Proteste in Goma gegen Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärpräsenz.

6 Quellen

Ägypten / Ghana / Demokratische Republik Kongo

Demokratische Republik Kongo

Polizei verbietet geplante Proteste in östlicher Großstadt Goma gegen Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärintervention, da sie im Kampf gegen Mouvement du 23-Mars-Miliz "passiv und inaktiv" sei; Protestverbot auf Grundlage des Kriegsrechts, das im Mai 2021 ausgerufen worden war; Demokratische Republik Kongo-Präsident Félix Tshisekedi drückt M23 erneut Misstrauen aus.