22.06.2024 — Niger / Burkina Faso / Mali
Niger
Militärregierung Abdourahamane Tchiani entzieht FRANKREICHS Atomenergiekonzern Orano Betriebslizenz für Uran-Mine, aus denen rund 25% des Urans für europäische AKWs stammt (mit Reuters).
Militärregierung Abdourahamane Tchiani entzieht FRANKREICHS Atomenergiekonzern Orano Betriebslizenz für Uran-Mine, aus denen rund 25% des Urans für europäische AKWs stammt (mit Reuters).
China und Usbekistan wollen bei Uran-Abbau kooperieren.
Uran-Preise steigen auf 15-Jahres-Hoch (von CJamasmie).
Ziviler Premierminister Zeine der Militärregierung Abdourahamane Tchiani beginnt "inklusiven nationalen" Dialog mit Vertretern der Zivilgesellschaft, Ex-Milizionären, traditionellen und religiösen Führern in ALGERIEN, besonders über Dauer des Übergangs zu Demokratie, aber z.B. auch über Umgang mit FRANKREICHs Uran-Atomkonzern Orano.
Militärregierungen von MALI und BURKINA FASO warnen gemeinsam, dass drohende Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft-Militärintervention gegen Militärregierung Abdourahamane Tchiani in NIGER auch Kriegserklärung gegen sie selbst sei und dies ähnlich schwerwiegende Folgen haben könnte, wie NATO-Intervention in LIBYEN 2011, deren Folgen gesamte Sahel-Zone bis heute maßgeblich destabilisieren; Burkinabische Militärregierung Ibrahim Traoré verhandelte kürzlich bei RUSSLAND-Afrika-Gipfel Waffenlieferungen (von HOuedraogo); ALGERIEN warnt vor Eskalation in gesamter Region; Auch GUINEAs Militärregierung Mamady Doumbouya verurteilt Sanktionen gegen Niger; FRANKREICH dementiert Vorwürfe einer geplanten Militärintervention (mit AFP); Französischer Atomenergiekonzern Orano sieht Uran-Versorgung trotz Uran-Exportsperren der neuen nigrischen Militärregierung gesichert, wobei Niger 2022 mit 25% zweitwichtigster Uranlieferant der EU war (von TBourgery-Gonse); EU verurteilt Festnahme der abgesetzten Öl- und Bergbauminister durch Militärregierung Tchiani (mit AFP und Reuters); ITALIENs Regierung Giorgia Meloni ruft zu Verhandlungslösung des Konflikts und Rücktritt Tchianis auf (von mem und ort); Morgen ECOWAS-Delegation, einschließlich des Emirs von Sokoto in NIGERIA, in Niamey erwartet.
Militärregierung Abdourahamane Tchiani trifft sich erstmals mit Vertretern+ der Vorgängerregierung unter Präsident Bazoum; UN kündigt an, Humanitäre Hilfe für Nigrer+ fortzuführen (von rgh und nvo); RUSSLAND (von MLing), USA und FRANKREICH fordern weiterhin Rückkehr zur Verfassungsordnung und USA bieten Präsident Bazoum "unerschütterliche" Unterstützung an; USA wohl in Kontakt mit zahlreichen nigrischen Militärs; EU setzt sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Niger aus (mit APA); Demonstrierende stürmen und setzen Hauptquartier der abgesetzten Regierungspartei PNDS in Brand (von AYBarma); Altes Innenministerium ruft dazu auf, von interkommunaler Gewalt nach Putsch abzusehen; Weiterhin keine Kämpfe, womit Putsch bislang ohne Tote vollzogen wurde; Begründung des Putschs mit "schlechter Regierungsführung" und "sich verschlechternder Sicherheitssituation" für einige Beobachter+ unzureichend, die daher von internen Machtkämpfen zwischen Präsidentengarde, Präsidenten und Militär als Anlass für Machtergreifung ausgehen (von LAVillalon); Auch Vertreter+ der abgesetzten Regierung werfen Militär vor, aus "eigener Bequemlichkeit" geputscht zu haben, um eigenes Versagen in Kampf gegen Terrorismus zu vertuschen (von bam und sba); Im Niger abgebautes Uran bisher nur Frankreich zur Verfügung (von MLing).
Nach Präsident Macron reist nun auch Außenministerin Colonna in Mongolei zu Gesprächen über möglichen Uran-Abbau für französischen Atomkonzern Orano im Wert von 1Mrd$ (mit Reuters).
Französischer Atomenergiekonzern Orano und nigrische Regierung Bazoum führen Gespräche über Gründung einer neuen Uran-Mine in nördlicher Region Arlit; in Arlit Besorgnis über bereits bestehende radioaktive Abfälle, die im Umfeld der letzten Orano-Uranmine liegen.
Ostlibysche Armee des General Khalifa Haftar erklärt 2,3t des seit Dienstag aus Lagerhalle verschwundenen Urans für Wiedergefunden; Internationale Atomenergie-Organisation hatte Verschwinden bemerkt und vermutet nun, dass Miliz aus Tschad Uran damit gescheitert war, es als Waffe einzusetzen und es daher 5km von der Lagerhalle entfernt zurückließ.
160Mio$-Programm zur Sicherung und Beseitigung eines 35m hohen, radioaktiven Berges auf Fläche von 120ha beginnt an Stelle, wo französischer Atomkonzern Areva/Orano bis 2021 Uran-Abbaustelle betrieb; Frankreich befürwortet Förderung von Atomenergie im neuen EU-Plan zur Stabilisierung des Strommarkts.
Uganda will bis 2031 aus eigenem Uran Atomenergie gewinnen.