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181 Nachrichten

23 Quellen

Somalia / Äthiopien / Nigeria

Griechenland

Premierminister Kyriakos Mitsotakis gewinnt Misstrauensvotum gegen ihn wegen Vertuschungsvorwürfen gegen seinen Transportminister nach dutzendfach tödlichem Zugunglück 2023 (von SMichalopoulos); Vertuschung soll z.B. Spurenverwischung an Tatort, sowie Fälschung von Beweisen umfassen (von EStamatoukou).

16 Quellen

Nepal / Sudan / Zentralafrikanische Republik

Afrika

Zufriedenheit mit Demokratie in 28 von Meinungsforschungsinstitut Afrobarometer untersuchten Ländern mit 38% Anteil trotz Korruption, Armut und populärer Putschs (von SKodiaga) durchschnittlich nur rund 9% niedriger, als in 27 von Eurobarometer untersuchten EU-Staaten; in 10 EU-Ländern ist Demokratie-Zufriedenheit niedriger, als afrikanischer 38%-Durchschnittswert, darunter in FRANKREICH, POLEN und GRIECHENLAND; Vor Wahlen in GHANA im Dezember 2024 wünscht sich absolute Mehrheit der Befragten Wahlen als beste Form, um Staatsleute zu wählen, obwohl Vertrauen in Wahlinstitutionen so niedrig ist, wie seit 23 Jahren nicht (von DKAsante-Darko).

16 Quellen

Haiti / Uganda / Ostafrika

Zypern

Nord-zyprische Tatar macht internationale Anerkennung Nord-Zyperns zur Bedingung für Verhandlungen mit UN und Süd-Zypern; 2024 jährt sich pro-GRIECHENLAND-Putsch und darauf folgende Invasion der TÜRKEI zum 50. mal (mit AFP).

19 Quellen

Äthiopien / Afrika / Senegal

Türkei

TÜRKEI und GRIECHENLAND treten gemeinsam von DEUTSCHLAND initiierter ESSI-Initiative für ein gemeinsames Luftverteidigungssystem bei (von EAkin).

18 Quellen

Senegal / Russland / Libyen

In Kürze

Griechenland erlaubt gleichgeschlechtliche Ehen (von EStamatoukou).

12 Quellen

Serbien / Chile / Jemen

Griechenland

Ergebnis der Abstimmung im Parlament über von Premierminister Kyriakos Mitsotakis angestrebten Lockerung der Einwanderungsvorgaben für Arbeitsmigranten ungewiss, nachdem sich seine konservative ND-Regierungspartei an dem Thema spaltet (von SMichalopulos).

14 Quellen

Argentinien / Israel / Palästina

Europa

FRANKREICH, ITALIEN, GRIECHENLAND, Schweden, FINNLAND, ZYPERN und MALTA versuchen angeblich, EU-Richtlinien zum Schutz von Presseleuten vor staatlicher Überwachung zu schwächen (von EStamatoukou).

UK: Regierung Rishi Sunak erhält knappe Zustimmung für Weiterführung des Plans, Asylsuchende nach RUANDA outzusourcen (mit AFP).

16 Quellen

Russland / USA / Israel

Griechenland / Türkei

Premierminister Mitsotakis und Präsident Erdogan treffen sich nach Spannungen zu Gesprächen über 31 mögliche Kooperationsfelder, die jedoch nicht umstrittene maritime Grenzziehung und ZYPERN beinhalten.

14 Quellen

Panama / Kanada / Burkina Faso

Griechenland

11 Parlamentsabgeordnete, dutzende Parteikader und 2/3 der Jugendorganisation der linken Syriza-Partei seit Wahl des Millionärs Kasselakis zum Parteivorsitzenden ausgetreten; Syriza fällt in Umfragen auf 3. Platz hinter sozialdemokratische PASOK und an 1. Stelle konservativer Regierungspartei ND (von JMalamatimas).

8 Quellen

Ukraine / Albanien / Italien (historische Ausgabe vom 26.10.1943)

Europa

8. Tag der alliierten Außenministerkonferenz in Moskau (mit AP) Deutsche Luftangriffe auf London, britische Luftangriffe auf Rheinland und Ruhrgebiet, sowie UNGARN (mit UP) und Kassel (von CPS); US-Luftangriffe auf südliches ÖSTERREICH und ALBANIEN (mit AP), sowie Montenegro in JUGOSLAWIEN (mit AP), wo Partisanen Hafenstadt Kotor (mit AP) und in Bosnien Stahl-Stadt befreien, weshalb BULGARIEN wohl Truppen zur Unterstützung der Wehrmacht nach Jugoslawien entsendet (mit AP); Wehrmacht nimmt Insel Astypalaia in GRIECHENLAND ein (von ii) und britische Truppen evakuieren Kos (mit AP); USA gehen von baldigem Machtverlust Francos in SPANIEN aus (von FTuffle).

6 Quellen

Deutschland / Griechenland / China (historische Ausgabe vom 22.10.1923)

Griechenland

Teile des Militärs unter General Metaxas führen Putschversuch gegen Regierung Gonatas durch, mit dem Ziel Monarchie wiederherzustellen und Wahlen zu verhindern; Kommunistische Proteste gegen Monarchen, die Staat weiterhin jährlich 4Mio$ kosten (von INS); Putsch derzeit vor allem in Korinth und an Bahnstrecke von Athen nach Norden; Ex-US-Botschafter Morgenthau reist nach Griechenland, um Völkerbund-Kommission zur Ansiedlung der 600.000 durch griechisch-türkischen Krieg 1922 Vertriebenen anzuleiten.

2 Quellen

USA / Europa / Essequibo

Meldung

(2).

Rund 100 Jahre später sollte dann aber nicht eine europäische Nation die Weltmacht der Briten ersetzen, sondern die 1823 noch recht jungen Vereinigten Staaten von Amerika. Die Nachricht über die Kriminalisierung des Sklavenhandels durch die Regierung Monroe mag auf den ersten Blick verwirrend sein, da es doch die USA waren, die erst in den 1860ern die Sklaverei ganz abschafften und Großbritannien deutlich früher (dazu kommen wir gleich). Der Sklavenhandel im Atlantik war Anfang des 19. Jahrhunderts noch unter wichtigem Einfluss Großbritanniens, das zwar 1807 selber Sklavenhandel abgeschafft hatte, nicht aber die Sklaverei an sich und dessen strategischer Verbündeter Portugal weiterhin Sklavenhandel im großen Maß betrieb. Die Nachricht aus dem gewaltsam niedergeschlagenen Sklaven-Aufstand in der britischen Kolonie DEMERARA-ESSEQUIBO, dem heutigen Guyana, spiegelt genau das wieder. Die USA betrieben mit ihrer Kriminalisierung des Sklavenhandels also vermutlich eine anti-britische Politik, die zudem in Zeiten diplomatischer Spannungen mit dem ehemaligen Kolonialherren stattfand. Diese Nachricht ist der Vorläufer der Monroe-Doktrin aus dem Dezember 1823, die auf die Parole "Amerika den Amerikanern" verkürzt werden kann. Sie führte einerseits dazu, dass sich in ganz Amerika von Europa unabhängige Staaten bilden konnten, aber sie bereitete auch die Grundlage dafür, dass die USA einen großen Teil der in Nord- und Südamerika stattfindenden Politik als ihre Innenpolitik wahrnahmen, was im 20. Jahrhundert in den militärischen Invasionen von Panama 1989, der Dominikanischen Republik 1965 und Grenada 1983 gipfelte, sowie in der Unterstützung von Militärputschen in Chile 1973, Guatemala 1954 und Brasilien 1964. Auch heute noch wirkt sich die Moroe-Doktrin beispielsweise militärisch durch das US-Südkommando, sowie wirtschaftlich und politisch durch das Sanktionsregime gegen Kuba, die US-Dollar-Hegemonie und die US-Macht über Internationaler Währungsfonds und Weltbank, sowie natürlich kulturell aus. Bei dem Sklaven-Aufstand in Guyana beging die britische Kolonialverwaltung übrigens den Kardinalfehler, nicht nur afro-amerikanische Sklaven zu töten, sondern auch einen Weißen, den anti-Sklaverei-Missionar John Smith. Seine Hinrichtung im Februar 1824 verstärkte in Großbritannien die öffentliche Meinung, neben dem Sklavenhandel solle auch die Sklaverei abgeschafft werden, was 1833 geschah.

An die Stelle der Sklaven als wichtigste Arbeitskraft traten in Nord- und Südamerika Vertragsarbeiter+ und Migranten+ die nicht minder ausgebeutet wurden. Auch in EUROPA war 1823 eine gesellschaftliche Transformation im Gange, an deren Ende der industrialisierte Kapitalismus stand. Die Nachricht über die Armutszahlen in Europa entnahm ich einer englischsprachigen Zeitung, die von sogenannten "Paupern" spricht, also wörtlich übersetzt "Armen". Dieser Begriff war zentral in den Anfängen der Industrialisierung, als die "Pauperisierung", also Verarmung der ländlichen Bevölkerung voranschritt. Karl Marx bezeichnet diesen Zeitabschnitt als "ursprüngliche Akkumulation" und 1823 wurde darüber - zumindest in Zahlen - berichtet.

Zuletzt ein HINWEIS: Die Aktualität der in den Nachrichten vom 26. September 1823 variiert ganz deutlich. In der Karlsruher Zeitung kann man lesen, welche Blumen gerade aktuell im Schlossgarten blühen und in vielen Zeitungen spiegelt sich das aktuelle gesellschaftliche Leben wieder mit Heiraten und Todesfällen, sowie in der Wiener Zeitung mit einem Wohnungsmarkt. Je weiter der Schauplatz entfernt ist, desto länger braucht die Nachricht, um zur Redaktion zu gelangen. Europäische Medien berichten relativ aktuell über die Kriege in Spanien und Griechenland und die Zeitung aus Barbados weiß relativ aktuelle Nachrichten aus Guyana zu berichten. Aber die Nachricht aus Peru ist tatsächlich eine Nachricht aus dem April 1823 und die seltene Nachricht aus China ist, so im Artikel geschrieben, auf dem Stand von Januar 1823. Wer weiß schon, durch wie viele Hände sie gegangen sein mag!

2 Quellen

Spanien / Griechenland / Peru

Meldung

Begleittext zu den Nachrichten vom 26. September 1823 (1).

Das Jahr 1823 ist kein Epochenjahr, wie das Jahr der Französischen Revolution 1789 oder 1815, dem Jahr des Wiener Kongresses - die meisten unter uns dürften recht wenig oder gar nichts mit diesem Jahr in Verbindung bringen. Ein Blick in die Nachrichten von vor 200 Jahren kann uns jedoch ein Bild geben, was in dem Zeitraum geschah und wie doch alles in das größere Geschichtsbild passt, das wir in der Schule oder sonst wo vermittelt bekommen.

Die Welt von damals stand noch sehr unter dem Einfluss vergangener Revolutionen und den napoleonischen Kriegen. In SPANIEN wurde gerade die Revolutionsregierung von einer französischen Invasion niedergeschlagen, die das Ziel hatte, jegliche progressive Ideen, die Napoleon als zweifelhafter Botschafter der Französischen Revolution in die Welt gebracht hatte, auszulöschen. Frankreich wurde dabei unterstützt von den absoluten Monarchien der "Heiligen Allianz" Russlands, Österreichs und Preußens, und es wurde toleriert von Großbritannien. Großbritannien bremste die französischen Ambitionen eher aus, da es befürchtete, die Heilige Allianz könne ihren Einfluss auf Nord- und Südamerika ausweiten, von dem wir gleich noch hören werden. Auch weitere Königreiche, wie in den Nachrichten vor 200 Jahren von Dänemark und Sizilien zu lesen, unterstützen die französische Invasion. Heute würde man diesen Krieg als "Topmeldung" bezeichnen. Auf der anderen Seite des Mittelmeers entstand damals in einem lang anhaltendem Unabhängigkeitskrieg die Republik GRIECHENLAND, die sich aus dem Osmanischen Reich herauslöste. Auch sie stand im Einfluss der Idee einer "Republik", die in den Jahrzehnten zuvor von Frankreich aus exportiert worden war.

Griechenland kämpfte somit in der selben Zeit wie viele lateinamerikanische Länder für seine Unabhängigkeit. Spanien, der Kolonialherr der meisten Gebiete in Nord- und Südamerika, war durch die Invasion durch Napoleon seit 1807 stark geschwächt und konnte seine Kolonien nicht mehr halten. In Südamerika kämpfte im Süden General San Martín für die Unabhängigkeit Argentiniens, Chiles und schließlich PERUs und im Norden befreite General Bolívar die Region von VENEZUELA bis Ecuador von den spanischen Truppen. Die Nachricht aus Peru ist besonders interessant, da hier San Martín und Bolívar miteinander kooperierten, obwohl sie sonst eher unterschiedliche Ideen für die Zukunft des Kontinents hatten - San Martín war Monarchie-Befürworter und Bolívar rief Republiken aus. Der schwierige Charakter der französischen Revolution zeigte sich in den Nachrichten an diesem Freitag jedoch besonders in MEXIKO, wo vom abgesetzten Kaiser die Rede war, der nach der Unabhängigkeit von Spanien für etwa 1 Jahr nach dem Vorbild des Kaisers Napoleon regierte. Die Region war also instabil und die britischen Sorgen, die "Heilige Allianz" könne daraus Kapital schlagen, sind durchaus nachvollziehbar.

8 Quellen

Spanien / Osmanisches Reich / Amerika (historische Ausgabe vom 26.09.1823)

Osmanisches Reich

Heftige Kämpfe zwischen griechischen Separatisten und osmanischen Truppen auf umkämpfter Insel Euböa, wo Großteil der Bevölkerung in Berge flieht; Separatisten lehnen Friedensangebote ab und bestehen auf Ausrufung ihrer eigenen Republik; Britischer Dandy-Lord Byron startet von sardinischem Genua mit erheblicher Munitionsladung für 1500 Kämpfer und englischen und griechisch-italienischen Separatismus-Unterstützern Richtung Griechenland.

9 Quellen

Sudan / Südsudan / Äthiopien

Extremwetter

Zahl der Fluttoten in Libyen steigt auf 11.300; GRIECHENLANDs Premierminister Kyriakos Mitsotakis beschreibt Land wegen Fluten und Waldbränden in letzten 2 Wochen als "in Friedenszeiten im Krieg (mit APA); JAPAN verspricht JEMEN 3Mio$ Hilfe für die Finanzierung des Wiederaufbaus von Straßen, die durch Fluten und Konflikte beschädigt wurden.

13 Quellen

Indien / Welt / Niederlande

Indien / Welt

CHINA ruft EU bei Gruppe der Zwanzig-Gipfel in Indien zu "Einigkeit und Kooperation" auf, nachdem EU China in letzten 4 Jahren als Partner, Wettbewerbsgegner und "systemischen Rivalen" bezeichnet hat (mit Reuters); EU, SAUDI ARABIEN und INDIEN stellen bei Gipfel neuen Transport-Korridor von Piräus in GRIECHENLAND über ISRAEL und durch Arabische Wüste bis nach Mumbai in Indien vor, das Chinas Projekt der Neuen Seidenstraße entgegentreten soll (mit Reuters); Indien übergibt G20-Vorsitz an BRASILIEN, dessen Präsident Luiz Inácio Lula da Silva Putin zu nächstem Gipfel einlädt und ankündigt, sich Internationalen Strafbefehl gegen ihn zu widersetzen.

11 Quellen

Indien / Welt / Malediven

Extremwetter

BELGIEN registriert erstmals Hitzewelle im September (mit AFP); Überflutungen in GRIECHENLAND und TÜRKEI (von TLewerenz).