Seite wird geladen …
NACHRICHTENvon Gestern und Heute

Recherche

Volltext
Zeitraum
Länder / Territorien
Themen1 gewählt
Quellen
Treffer

55 Nachrichten

15 Quellen

Äthiopien / Venezuela / Guyana

Argentinien

Neue Sicherheitsministerin Patricia Bullrich kündigt Bekämpfung, geheimdienstliche Überwachung und teilweise Kriminalisierung von Protesten an, wie besonders von Straßenblockaden; in nördlicher Lithium-Provinz Jujuy wurde Protestbewegung bereits seit Juni mit ähnlichen Mitteln unterdrückt (von MCaminos); Polizeibrutalität könnte dadurch zunehmen (von IHauser); Treibstoffpreise steigen um 37%.

14 Quellen

Großbritannien / Nordkorea / Indonesien

Panama

Zahl der Festnahmen bei seit 3 Wochen anhaltenden anti-First Quantum Minerals-Kupfer-Bergbau-Protesten steigt auf über 1000; neben Straßenblockaden auch Ausschreitungen in 19 Regierungsgebäuden und 5 Polizeistationen.

13 Quellen

Bangladesch / Myanmar / Neuseeland

Bangladesch

250 der 3500 Textilfabriken wegen teils gewaltsamen Protesten gegen niedrigen Mindestlohn und steigende Lebenshaltungskosten stillgelegt, davon rund 50 von protestierenden Arbeitern+ geplündert; Straßenblockaden in Dhaka gewaltsam aufgelöst; zeitgleich Oppositionsproteste gegen Regierung Hasina; Bangladesch ist neben SRI LANKA und PAKISTAN weiteres südasiatisches Land, in dem steigende Lebenshaltungskosten seit Beginn des UKRAINE-Krieges zu breiten Protesten geführt hat.

17 Quellen

Thailand / Kambodscha / Niger

Syrien

Straßenblockaden bei Antiregierungsprotesten wegen Wertverfall der Landeswährung Dinar und explodierenden Lebenshaltungskosten im Süden des Landes; Regierung Baschar al-Assad hatte wegen Finanzierungsproblemen zuvor Subventionsprogramme für Produkte des täglichen Lebens gekürzt (mit AP); In von Drusen bewohntem Süden des Landes hatten bereits 2011 die landesweiten Proteste begonnen.

20 Quellen

Niger / Tunesien / Thailand

Äthiopien

Mehrere Verletzte bei Kämpfen zwischen Militär und Amhara-Milizen, die in Tigray-Krieg noch auf selber Seite gegen Tigray People’s Liberation Front gekämpft hatten; Regionalregierung von Amhara verurteilt Straßenblockaden durch besagte Milizen (von als); Human Rights Watch kritisiert seit Jahren anhaltende Inhaftierung von politischen Oromo-Anführern, die seit 3 Jahren ohne juristische Grundlagen anhält; Delegationen aus Tigray und Regierung Ahmed treffen sich zu Gesprächen über mutmaßliche Rechtsverletzungen seit ihrem Friedensschluss (von ATesfaye).

7 Quellen

Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 2

Meldung

Anfang der 2020er in der Demokratischen Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 2.

02.07.2022: - Präsident Félix Tshisekedi ruft zu Nationaler Mobilmachung im Kampf gegen Mouvement du 23-Mars-Miliz auf.

07.07.2022: - Demokratische Republik Kongo und Ruanda einigen sich bei Treffen in Angola auf Deeskalation der bilateralen Beziehungen; Demokratische Republik Kongo hatte ruandischen Flugverkehr verboten und Grenzen zu Ruanda einige Zeit geschlossen, da Ruanda angeblich M23-Miliz unterstützt, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo gegen Demokratische Republik Kongo-Armee kämpft; unklar, ob Einigung sich auch auf direkte Kampfhandlungen der M23 bezieht, die von Demokratische Republik Kongo nicht mehr als "terroristisch" bezeichnet wird; Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo gehen scheinbar aber weiter.

08.07.2022: - M23-Miliz erklärt Deeskalationsbemühungen zwischen Demokratische Republik Kongo und Ruanda für "irrelevant" und setzt Kampf gegen Demokratische Republik Kongo-Militär fort; direkte Verhandlungen zwischen Demokratische Republik Kongo und M23 waren im Frühsommer gescheitert.

26.07.2022: - 5 Tote und 50 Verletzte bei Protesten in östlicher Großstadt Goma gegen Präsenz der UN-Militärmission Monusco; Straßenblockaden in Beni.

28.07.2022: - Burundische Menschenrechtsorganisation wirft burundischer Armee vor, heimlich hunderte Streitkräfte nach Ost-Demokratische Republik Kongo entsendet zu haben, um dortige Miliz RED-Tabara zu bekämpfen; Burundi soll auch Teil der Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärintervention gegen M23 und Allied Democratic Forces werden; Im Juni angekündigte "unverzügliche" Entsendung einer gemeinsamen EAC-Militärmission wohl auch wegen turbulenten Wahlen in Kenia verzögert, das bisher Initiative übernommen hatte, EAC-Länder für Mission abzustimmen.

04.08.2022: - UN bestätigt drkongolesischen Vorwurf, dass ruandische Truppen mindestens seit November in Demokratische Republik Kongo M23-Miliz unterstützen und Demokratische Republik Kongo-Truppen angegriffen haben.

15.08.2022: - Gemeinsame EAC-Militärmission im Osten der Demokratischen Republik Kongo beginnt mit Entsendung von Kontingent burundischer Streitkräfte, das nun unter Anweisung des Demokratische Republik Kongo-Militärs gegen Milizen, wie ADF und M23 vorgehen soll.

24.09.2022: - Demokratische Republik Kongo und Uganda weiten Militäreinsatz gegen islamistische ADF im Osten der Demokratischen Republik Kongo geographisch aus; Bevölkerung in den betroffenen Gebieten sollen eigene Bürgerwehren gegen ADF bilden.

30.10.2022: - Demokratische Republik Kongo weist ruandischen Botschafter aus, nachdem M23-Miliz im Osten des Landes erhebliche Geländegewinne verzeichnet, angeblich dank maßgeblicher ruandischer Unterstützung; Neben Grenzstadt Bunagana erobert M23 nun Bezirksstadt Rutshuru mit dem Ziel, in wichtige Metropole Goma einzumarschieren, wie sie es 2012 schon einmal tat; Kenianischer Präsident William Ruto lädt alle Kriegsparteien nächste Woche zu EAC-Friedensgesprächen ein, wobei Demokratische Republik Kongo sich weigert, mit M23 zu verhandeln; M23 war jahrelang inaktiv, kämpft aber seit 2021 wieder gegen ugandische und Demokratische Republik Kongo-Armee; politisches Ziel der M23 ist, in Demokratische Republik Kongo-Armee integriert zu werden und hochrangige Posten zu besetzen.

02.11.2022: - UN-Truppen zieht sich aus Basis nahe der Millionenstadt Goma zurück, auf die M23-Miliz derzeit vorrückt; Zuvor zivile Proteste in Goma gegen Untätigkeit der UN-Truppen und da sie angeblich M23 helfen würden; Kenianische Armee entsendet 900 Streitkräfte nach Goma Ost-Demokratische Republik Kongo; gemeinsame EAC-Militärintervention in Demokratische Republik Kongo nimmt somit mit ugandischen, burundischen und südsudanesischen Truppen Form an.

06.11.2022: - Außenminister der Demokratische Republik Kongo und von Ruanda treffen sich zu Deeskalations-Gesprächen; Kongolesische Armee verkündet Generalmobilmachung der "Jugend" gegen M23-Miliz und stellt in Aussicht, dass Truppenstärke von 135.000 auf 500.000 anwachsen könnte.

06.11.2022: - Außenminister der Demokratische Republik Kongo und von Ruanda treffen sich zu Deeskalations-Gesprächen; Kongolesische Armee verkündet Generalmobilmachung der "Jugend" gegen M23-Miliz und stellt in Aussicht, dass Truppenstärke von 135.000 auf 500.000 anwachsen könnte.

13.11.2022: - Kenianische EAC-Truppen sollen Pufferzone zwischen Demokratische Republik Kongo-Armee und M23-Miliz errichten.

19.11.2022: - Neben den meisten ostafrikanischen EAC-Mitgliedsländern unterstützt nun auch MALAWI Demokratische Republik Kongo mit Truppen im Kampf gegen M23.

8 Quellen

Anfang der 2020er in Tunesien 1

Meldung

Anfang der 2020er in Tunesien 1.

18.02.2020: - Präsident Kais Saied droht, Parlament aufzulösen und Neuwahlen auszurufen, da Regierung im Parlament keine Mehrheit hinter sich hat.

15.07.2020: - Ennahda-Partei entzieht Premierminister Fakhfakh Unterstützung; Fakhfakh nach Interessenkonflikt nach Verteilung staatlicher Gelder unter Korruptionsverdacht; es droht zudem eine Wirtschafts- und Schuldenkrise (AJ).

16.07.2020: - Premierminister Fakhfakh tritt nach Druck des Parlament zurück; neue Regierung muss bis September gebildet sein (bbc).

26.07.2020: - Innenminister Mechichi zu neuem Premierminister ernannt; soll nun Regierung bilden, die absolute Zustimmung in Parlament erfüllen muss (AJ).

26.12.2020: - Tunesien verlängert den seit 2015 bestehenden Ausnahmezustand wegen Terrorismus um weitere sechs Monate (AJ).

18.01.2021: - Armee rückt nach erneuten nächtlichen Protesten mit Straßenblockaden in 4 größere Städte aus, um Regierungsgebäude zu beschützen und Polizei zu unterstützen.

26.01.2021: - Proteste in Tunesien nach dem Tod eines Demonstranten gegen Premierminister Mechichi und Parlamentspräsident Gannouchi.

28.06.2021: - Anfang 2021 70% mehr Fluchtboote gestartet, als Anfang 2020; Regierung erhält 200Mio€ von EU zur Migrationsbekämpfung.

26.07.2021: - Präsident Kais Saied setzt Premierminister Mechichi ab und suspendiert Parlament für 30 Tage mit Unterstützung der Armee; zuvor Konflikt mit muslimisch-konservativer Ennahda-Partei; Saied will nun als Präsident und Premierminister Gerichts-Verfahren gegen andere Politiker starten; Ennahda wirft Saied Putsch vor (dS).

05.08.2021: - Größte Oppositionspartei Ennahda nach Machtübernahme des Präsidenten Saied bereit für demokratisierende Reformen.

23.09.2021: - Präsident Kais Saied setzt 2 Monate nach Machtübernahme Verfassung außer Kraft und will nun per Dekret regieren.

11.10.2021: - Präsident Kais Saied ernennt per Dekret neue Regierung mit Bouden (29.9) als Premierminister; Korruptionsbekämpfung weiter höchstes Ziel.

15.11.2021: - Wichtigste Gewerkschaft UGTT gegen Wiedereinsetzung des Parlament, da es viel Unheil angerichtet habe und für Neuwahlen.

14.12.2021: - Präsident Kais Saied kündigt für Juli 2022 Verfassungsreformen und für Dezember Parlamentswahlen an.

06.02.2022: - Präsident Kais Saied löst Obersten Justizrat auf, dem er vorwirft "Staat in Staate" errichtet zu haben.

31.03.2022: - Präsident Kais Saied löst Parlament auf, nachdem es trotz Suspendierung gestern tagte; Parlament habe Putschversuch geplant.

31.05.2022: - Größte Gewerkschaft UGTT kündigt Streik gegen Inflation und drohende Privatisierung staatlicher Unternehmen an; zudem Konflikt mit Präsident Saied (22.5).

02.06.2022: - Präsident Kais Saied entlässt 57 Richter+ wegen "Korruption und Unterstützung terroristischer Organisationen".

04.07.2022: - Präsident Kais Saied stellt Verfassungsentwurf vor, der Macht des Präsidenten ausbauen würde; Leiter des Verfassungsausschusses nennt Vorstoß Saieds "gefährlich".

11.07.2022: - Neue von Präsident Kais Saied geplante Verfassung legt u.a. Schwerpunkt auf "Realisierung der Gebote des Islam" und Bildungspolitik entlang "arabisch-islamischer Mentalität", wodurch "Revolutionsprozess neu positioniert" werden solle.

26.07.2022: - Etwa 92% stimmen bei Referendum für Verfassungsreformen; Wahlbeteiligung mit 27,5% zwar niedrig, aber höher als erwartet; Verfassungsreform wird auch bislang vernachlässigte Regionen politisch stärken.

26.09.2022: - Proteste in Hauptstadt Tunis gegen steigende Lebenshaltungskosten und Nahrungsmittelknappheit.

17.12.2022: - Oppositionsparteien boykottieren heutige Parlamentswahlen aus Protest gegen Präsident Kais Saied; seit Verfassungsreform Saieds im Sommer dürfen nur Einzelkandidaten+ antreten und keine Parteien; Wegen oppositionellen Boykotts und fehlender Bedeutung kaum Wahlkampf und wenig Interesse an Wahlen; hohe Lebenshaltungskosten größtes Problem der Tunesier+.

18.12.2022: - Wahlkommission wertet Parlamentswahlen trotz der nur 8,8% Wahlbeteiligung als Erfolg.

30.01.2023: - 11,3% Wahlbeteiligung bei zweitem Wahlgang der Parlamentswahlen, die von größter Oppositionspartei, der islamisch-konservativen Ennahda boykottiert wurde; Opposition fordert weiter Rücktritt Saieds.

7 Quellen

Anfang der 2020er in Bolivien

Meldung

Anfang der 2020er in Bolivien.

21.01.2020: - Gericht verbietet aus Amt geputschtem ex-Präsident Morales in politischem Urteil Teilnahme an Parlamentswahlen am 3.5.

24.1.2020: - Bolivien verschiebt Wahlen wegen Corona; Regierung unter Präsident Jeanine Áñez seit Sturz Morales' im November 2019 an der Macht.

02.05.2020: - Opposition-geführtes Parlament verabschiedet Gesetz, das Präsidentschaftswahlen in nächsten 90 Tagen vorsieht; Präsident Jeanine Áñez kritisiert dies.

03.06.2020: - Fallzahlen nehmen nach Aufhebung der Maßnahmen rasant zu; innerhalb von 10 Tagen auf 10.000 verdoppelt.

07.07.2020: - Ex-Präsident Morales wegen Terrorismus angeklagt; soll Anhänger nach Rücktritt zu Gewalt angestiftet haben (SP).

24.07.2020: - Parlamentswahlen und Präsidentschaftswahlen verschoben; rechte Interims-Regierung fordert Ausschluss der linken größten Partei MAS des Ex-Präsident Morales; große politische Spannung im Land kann nur durch freie Wahlen beigelegt werden (AJ).

31.07.2020: - Dachverband der Gewerkschaften ruft zu unbefristeten Streik gegen Parlamentswahlen-Verschiebung auf (am21).

11.09.2020: - Human Rights Watch nennt Terrorismus-Verfahren gegen Ex-Präsident Morales "politisch motiviert" (hrw).

12.10.2020: - Ex-Präsident Quiroga und Präsident Jeanine Áñez ziehen Kandidatur für Präsidentschaftswahlen zurück, um Stimmen der Konservativen zu bündeln, sodass linker MAS-Kandidat Luis Arce (13.9) nicht bereits im 1. Wahlgang siegt.

19.10.2020: - Sozialistischer Kandidat Luis Arce gewinnt 1. Runde der Präsidentschaftswahlen mit 52%; nun Stichwahl gegen Sozialdemokrat Mesa.

24.10.2020: - Wahlgericht bestätigt Parlamentswahlen-Ergebnis, nach dem sozialistische MAS mit 55,1% absolute Mehrheit im Parlament hat; Wahlbeteiligung mit 88,4% auf Rekordhoch.

13.03.2021: - Ex-Interimspräsident Jeanine Áñez wegen Putschs im Oktober 2019 festgenommen; spricht von politischer Verfolgung.

23.08.2021: - Ex-Interimspräsident Jeanine Áñez (18.3) überlebt Selbstmordversuch in Haft; ist wegen Vorwurf des Genozids in Haft (AJ).

11.10.2021: - Bolivien verliert wegen Fluss-Niedrigststände des Paraguay und Paraná (17.8) Wasserstraßenzugang zu Atlantik.

29.01.2022: - Extreme Armut sinkt um 2,6% auf 11,1% trotz Corona; Armut sinkt um 2% auf 36,6%, besonders durch Staatshilfe.

11.06.2022: - Ex-Interimspräsident Jeanine Áñez wegen "Putschs" gegen Ex-Präsident Morales 2019 (13.11.19) zu 10 Jahren Haft verurteilt; Áñez bezeichnet Vorwürfe als "politisch" motiviert.

17.07.2022: - Kanadisches Unternehmen eröffnet erste Batterie-Produktionsanlage Boliviens; Bolivien versucht seit 2006 Wertschöpfungskette des Lithium-Abbaus und -Weiterverarbeitung im Land zu behalten.

28.10.2022: - Präsident Luis Arce verhängt Exportstopp von Soja-Produkten, Zucker, Speiseölen und Rindfleisch um inländische Versorgung zu gewährleisten; ist Reaktion auf Straßenblockaden und Generalstreik der Opposition; rechtspopulistischer Kontrahent Arces Camacho führt in reicher Agrar-Provinz Santa Cruz Proteste gegen Verschiebung der Volkszählung auf 2024 an; Camacho fürchtet, dass Ergebnis der Volkszählung zu spät für Präsidentschaftswahlen 2025 veröffentlicht wird, was zu seinem Nachteil sei, da bei Volkszählung vermutlich für ihn vorteilhafte Verteilungsquoten errechnet würden.

14.11.2022: - Straßenschlachten in Provinz Santa Cruz gegen Verschiebung der Volkszählung; bislang 4 Tote; rechte Streikende setzen indigene Bauerngewerkschaft in Brand.

29.12.2022: - Gouverneur der wohlhabenden Provinz Santa Cruz und rechts-konservativer Oppositionsführer Camacho wegen Terrorismusvorwürfen festgenommen, was zu Straßenblockaden in der Provinz führt; Camacho war vermutlich an Putsch gegen Ex-Präsident Morales 2019 beteiligt gewesen und 2020 bei den Präsidentschaftswahlen gescheitert; in Santa Cruz fanden zuletzt gewaltsame Proteste gegen Entscheidung der linken Regierung Arce statt, Volkszählung zu verschieben; auch damalige Interimspräsident Jeanine Áñez wegen Putschvorwürfen in Haft; Camachos Büro spricht von "irregulärer Polizeiaktion"; Anhänger+ Camachos stürmen beide Flughäfen der Stadt Santa Cruz, um seine Überstellung in Hauptstadt La Paz zu verhindern.

8 Quellen

Anfang der 2020er in Peru 1 (Präsidentschaft Vizcarra und co)

Meldung

Anfang der 2020er in Peru 1 (Präsidentschaft Vizcarra und co).

25.01.2020: - Parlamentswahlen, nachdem Präsident Vizcarra Parlament aufgelöst hatte; Hälfte der Wähler unentschieden; gewinnen wird wohl die Rechte.

26.01.2020: - Regierende rechte Partei erlebt massive Verluste bei Parlamentswahlen; Sturz von 36,6% 2016 auf 7% 2020 durch Skandal (1.10.19).

23.05.2020: - Peru verlängert landesweite Ausgangssperren bis Ende Juni, was Stand jetzt bis dann längste Corona-Sperre weltweit sein wird.

06.06.2020: - Krankenhäuser haben nicht mehr genug Sauerstoff zur Beatmung von Patienten; 180.000 Infizierte, 5000 Tote.

11.07.2020: - Parlament setzt auf Druck Präsident Vizcarras Anti-Korruptionsreform durch, wodurch nun jeder Machthaber untersucht werden kann (am21).

12.09.2020: - Parlament stimmt für Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Vizcarra wegen "moralischen Unvermögens" und Korruption; 2019 bereits Versuch des Verfassungsputschs durch Parlament (AJ).

19.09.2020: - Präsident Vizcarra übersteht Amtsenthebungsverfahren (12.9), obwohl Opposition in Parlament in Mehrheit ist.

04.11.2020: - Erneut Amtsenthebungsverfahren gegen peruanischen Präsident Vizcarra wegen "moralischen Unvermögens".

10.11.2020: - Parlament setzt Präsident Vizcarra (4.11) wegen ungeklärten und umstrittenen Korruptionsvorwürfen ab; Parlamentspräsident Marino bis 07/21 Übergangspräsident; Demonstrierende sprechen von "Verfassungsputsch".

13.11.2020: - Proteste, nachdem Absetzung des populären Präsident Land in politische Krise stürzt; Polizei setzt Gewalt ein.

16.11.2020: - Interims-Präsident Merino tritt nach 5 Tagen zurück; unklar, ob Parlament sich auf neuen Interims-Präsident einigen kann.

17.11.2020: - Zentristischer Sagasti zu neuem Interims-Präsident Perus bestimmt; Soll Wahlen vorbereiten.

05.12.2020: - Bergleute und Landarbeiter:innen blockieren Autobahnen aus Protest gegen neuen Interimspräsident Sagasti.

07.12.2020: - Parlament nimmt Gesetz zurück, das Agrarbetrieben erlaubt hätte, Landarbeiter:innen weniger als Mindestlohn zu zahlen.

02.01.2021: - Landarbeiterarbeiter+ beenden Anfang Dezember begonnen Straßenblockaden gegen neues Landwirtschaftsgesetz (AJ).

31.01.2021: - Großteil von Peru in Lockdown.

15.02.2021: - Außenminister und der Gesundheitsminister treten wegen vorzeitiger Impfung zurück; auch Ex-Präsident Vizcarra hatte sich vor seiner Absetzung impfen lassen; Inzwischen geschätzt 40% der Peruaner+ infiziert gewesen, davon 1,2Mio offiziell; 43.000 Tote.

13.03.2021: - Bei Präsidentschaftswahlen gewinnt marxistisch-leninistischer Politik-Neuling Pedro Castillo; in Stichwahl wird wohl Rechter gewinnen; hat radikale Forderungen, wie eine neue Verfassung und die Abschaffung des korrupten Verfassungsgerichts; Wahl wird als Zeichen gegen politisches Establishment gewertet, das sich durch Korruption und Amtsmissbrauch auszeichnet.

15.05.2021: - Armut steigt auf 30,1%.

25.05.2021: - Maoistische Sendero Luminoso tötet vor Präsidentschaftswahlen in Peru wohl 16 Menschen und ruft zur Wahl gegen rechte Kandidatin Fujimori auf.

08.06.2021: - Präsidentschaftswahlen-Kandidatin Fujimori beklagt großflächigen Wahlbetrug, nachdem Castillo in neusten Hochrechnung knapp vorne liegt.

12.06.2021: - Wahlbeobachtung sieht keine Unregelmäßigkeiten, die unterlegene Kandidatin Fujimori beklagt hatte; Pedro Castillo hat Wahl mit 50,1% gewonnen.

19 Quellen

Äthiopien / Sudan / Burkina Faso

In Kürze

Straßenblockaden in Israel gegen geplante Justizreform (mit AP).

11 Quellen

Sudan / USA / Frankreich

Kenia

Oppositionsführer Raila Odinga setzt Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten und Regierung William Ruto mit Straßenblockaden und vereinzelten Streiks fort.

14 Quellen

Montenegro / Bulgarien / Finnland

Sudan

Sprecher der muslimbruderschaftliche PCP-Partei warnt vor möglichem Putsch, nachdem Dialog zwischen Forces of Freedom and Change, Militär und RSF-Miliz ins Stocken gerät und Bedscha im Osten des Landes Straßenbarrikaden errichten, um Zugang zu wichtigen Hafen Port Sudan zu blockieren; auch Straßenblockaden in Khartoum erwartet.

10 Quellen

Peru / Tschechien / Deutschland

Peru

Regierung Dina Boluarte erklärt für 30 Tage Ausnahmezustand in Hauptstadt Lima, sowie in südlichen Regionen Cusco und Puno, wo anti-Regierung und anti-Kongress Proteste in letzten Tagen besonders heftig waren; Ausnahmezustand erlaubt Armee Intervention und Entzug von Grundrechten, um öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten; derzeit rund 100 landesweite Straßenblockaden dürften auf diese Weise aufgelöst werden; Ausnahmezustand gilt ebenfalls auf fünf Autobahnen, sowie weitere, kleine Provinzen und Distrikte in anderen Regionen.

12 Quellen

Russland / Ukraine / Elfenbeinküste

Kosovo / Serbien

Straßenblockaden im Süd-Kosovo, nachdem kosovarischer Soldat bei Drive-by-Shooting in mehrheitlich serbischer Stadt im Süden des Kosovo 2 junge Serben verletzt; zuletzt Entspannung im serbisch-kosovarischen Konflikt.

14 Quellen

Russland / Ukraine / Kolumbien

Peru

Proteste gegen Präsident Dina Boluarte und Kongress, sowie für Neuwahlen nach Weihnachtspause mit Straßenblockaden fortgesetzt; Geheimdienstchef zurückgetreten, da Boluarte sich geweigert hatte, Proteste als "terroristischen Aufstand" zu bezeichnen.

17 Quellen

Kolumbien / USA / Haiti

In Kürze

Weiter Straßenblockaden in bolivianischem Santa Cruz.

10 Quellen

Bolivien / Kosovo / Serbien

Bolivien

Gouverneur der wohlhabenden Provinz Santa Cruz und rechts-konservativer Oppositionsführer Camacho wegen Terrorismusvorwürfen festgenommen, was zu Straßenblockaden in der Provinz führt; Camacho war vermutlich an Putsch gegen Ex-Präsident Morales 2019 beteiligt gewesen und 2020 bei den Präsidentschaftswahlen gescheitert; in Santa Cruz fanden zuletzt gewaltsame Proteste gegen Entscheidung der linken Regierung Luis Arce statt, Volkszählung zu verschieben; auch damalige Interimspräsident Jeanine Áñez wegen Putschvorwürfen in Haft; Camachos Büro spricht von "irregulärer Polizeiaktion"; Anhänger+ Camachos stürmen beide Flughäfen der Stadt Santa Cruz, um seine Überstellung in Hauptstadt La Paz zu verhindern.

Kosovo / Serbien

Serbischer Präsident Aleksandar Vučić lässt Straßenblockaden im Norden des Kosovo wieder abbauen, nachdem in Kosovo umstrittener Ex-Polizist serbischer Herkunft von Haft in Hausarrest verlegt wird; somit von beiden Seiten Deeskalation.

11 Quellen

Kosovo / Serbien / Spanien

Kosovo / Serbien

Kosovo schließt alle Grenzübergänge zu Serbien, nachdem serbischer Präsident Aleksandar Vučić Armee in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, teilweise an Grenze zu Kosovo verlegt und serbische Minderheit in Nord-Kosovo Straßenblockaden errichtet; Straßenblockaden fanden aus Protest gegen Festnahme eines serbischstämmigen Ex-Polizisten statt, dem vorgeworfen wird, Angriff auf Wahlhelfer angeführt zu haben und der heute freigelassen wurde; USA rufen zu Deeskalation auf; Kosovarischer Innenminister wirft RUSSLAND vor, Serbien zu beeinflussen das Kosovo destabilisieren wolle.