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101 Nachrichten

17 Quellen

Litauen / Nigeria / Sudan

Papua-Neuguinea

Während Regierung James Marape wegen internen Differenzen in Auflösung begriffen zu sein scheint (von GKenneth), steigt Zahl der befürchteten Todesopfer durch Erdrutsch im Enga-Hochland von Papua-Neuguinea laut UN auf 670 (von JHenley) und insgesamt werden 2000 Menschen vermisst; 4000 Menschen benötigen demnach humanitäre Nothilfe (von MFaa).

18 Quellen

Westasien / Welt / Türkei

Papua-Neuguinea

Opposition stellt Misstrauensantrag gegen Premierminister James Marape vor dessen geplanter Verfassungsänderung, die Misstrauensanträge und Gerichte reformieren würde, sowie Papua-Neuguinea zu christlichem Staat erklären würde.

23 Quellen

Kuwait / Westasien / Mali

Papua-Neuguinea

Präsident von Bougainville Toroama ruft Regierung James Marape dringend auf, das Ergebnis des verfassungsgemäßen Unabhängigkeitsreferendums von 2019 zu ratifizieren, damit Bougainville ein von Papua-Neuguinea unabhängiger Staat werden kann (von GKenneth).

19 Quellen

Salomoneninseln / Südpazifik / Militär

Südpazifik / Militär

Papua-Neuguinea-Premierminister James Marape kündigt Plan des Militärs von AUSTRALIEN an, personelle Lücke von 10.000 Streitkräften in australischem Militär mit Rekruten aus PAPUA-NEUGUINEA zu schließen; Australien ex-Besatzungsmacht und -Treuhänder PNGs; US-Außengebiet Guam und eng mit USA assoziierter COFA-Staat Palau schließen Sicherheitsabkommen; Fidschi will Kampf gegen Drogen entmilitarisieren, und Prävention und Rehabilitation fördern (von JCaldwell und DWatson).

21 Quellen

China / Armenien / Irak

China

Direkte chinesische Auslandsinvestitionen stiegen 2023 im asiatisch-pazifischen Raum gegenüber Vorjahr um 37% auf 20Mrd$, in Lateinamerika sogar um 169% auf 3,3Mrd$; Investitionen gehen abnehmend in Immobilien und Bergbau und zunehmend in Industrie, Transport und Logistik; Rückgang der Investitionen in PHILIPPINEN, MONGOLEI und Papua-Neuguinea (von UKerkow); Seit 2022 deutliche Abnahme chinesischer Militär-Droheinsätze gegen Bewirtschaftung und Ausbeutung der von China beanspruchten Gebiete im Südchinesischen Meer durch andere Anrainerstaaten, wie VIETNAM und INDONESIEN (von GPoling); Weltgrößter Solarzellen-Hersteller Longi entlässt 1/3 seiner Angestellten angesichts hoher Produktionskosten durch hohe Energiekosten (von ALawson).

18 Quellen

Niger / Ostafrika / Haiti

In Kürze

23 Tote bei Sturzfluten in Papua-Neuguinea (von KJoe).

17 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Afrika / Westasien

Papua-Neuguinea

Wohl mehr als 26 Tote bei erneuten sogenannten interkommunalen Kämpfen in Hochland; Opposition fordert Aufrüstung und Verstärkung der Sicherheitskräfte in der Region (mit APA); Ursprünglich Berichte über 64 Tote; Einfuhr illegaler Handfeuerwaffen nach Papua-Neuguinea verstärkt seit einigen Jahren regelmäßig Gewalteskalation (von JDasey und MFaa); Ausgangssperren nach ähnlicher Eskalation 2023 wirkungslos (von GPlesse).

14 Quellen

Pakistan / Senegal / Ukraine

Papua-Neuguinea

Premierminister James Marape betont in AUSTRALIEN bei 1. Auslandsreise seit Aufständen mit 16 Toten im Januar weiter bestehende enge Zusammenarbeit mit dortiger Regierung Anthony Albanese; Papua-Neuguinea hatte im Januar Gespräche mit CHINA über Sicherheitsabkommen begonnen (von DHurst und RKuku); Grundkonflikt in Papua-Neuguinea umfasst u.a. gesellschaftliche Verteilung von Einnahmen aus Wirtschaftswachstum, der sich nicht in besseren Lebensbedingungen niederschlägt (von AMako).

0 Quellen

Januar 2024

Meldung

Januar 2024 Die schwarzen Punkte auf den Karten zeigen an, wie oft ein Land als "Top-Meldung" erwähnt wurde. Dabei verteile in volle Punkte, wenn das Land maßgeblich ist (z.B. Gericht in KENIA urteilt) und halbe Punktzahl, wenn das Land für die Nachricht zweitrangig ist (z.B. das kenianische Gericht urteilt über den Einsatz in HAITI). Zwei dieser halben Punkte addiert ergeben einen ganzen Punkt, wie etwa für die USA, die im Januar nie zentrales Thema der Top-Meldung waren, aber sechs mal zweitrangig.

Die markierten Länder sind: USA, Haiti, Venezuela, Ecuador, Argentinien, Frankreich, Russland, Albanien, Syrien, Israel und Palästina, Jemen Irak, Iran, Pakistan, China, Bangladesch, Myanmar, Papua-Neuguinea, Senegal, Liberia, Mali, Burkina Faso, Niger, Sudan, Äthiopien, Dschibuti, Somalia, Uganda und Kenia.

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17 Quellen

Albanien / Georgien / Malediven

Papua-Neuguinea

Außenministerium beginnt nach gewaltsamen Ausschreitungen Anfang Januar Sicherheitsgespräche mit CHINA, das bislang laut Regierung James Marape nur "Wirtschaftspartner" von Papua-Neuguinea sei (mit Reuters).

15 Quellen

Sudan / Papua-Neuguinea / Westasien

Papua-Neuguinea

Premierminister James Marape verkündet nach Ausschreitungen vor 2 Wochen versprochene Kabinettsumbildung, die Verantwortliche für angeblichen Gehaltsauszahlungs-Glitch degradiert und 4 neue Ministerien einführt, sodass Zahl der Ministerien auf 37 steigt und Verantwortung aufgeteilt wird (von RKuku).

22 Quellen

Papua-Neuguinea / Ecuador / Jemen

Papua-Neuguinea

Regierung James Marape ruft Notstand nach gestrigen Plünderungen, Brandstiftungen und friedlicher Parlamentsstürmung aus (von RKuku) und suspendiert Polizeichef, sowie leitende Beamte der Finanzverwaltung, die für Gehaltsauszahlungspanne verantwortlich sein sollen, die Proteste ausgelöst hatte (von MVosatka), bei denen Zahl der Toten auf 22 steigt (von TSwanston, TGunga und BKora); Während Marape "Schurkenpolizei" Verantwortung für Aufstand zuschreibt (von GKenneth und MZarriga), treten immer mehr Regierungsabgeordnete und 1 Gouverneur in Nord-Papua-Neuguinea wegen Kritik an Marape zurück und fordern dessen Rücktritt; Misstrauensvotum im Februar möglich.

11 Quellen

Papua-Neuguinea / Ecuador / Argentinien

Papua-Neuguinea

Ausgedehnte Plünderungen, Brandstiftungen und Zusammenbruch wichtiger Dienstleistungen, wie in Krankenhäusern, Banken, Supermärkten und den ÖPNV in Hauptstadt Port Moresby, nachdem sich Streitkräfte und Polizisten+ vor Parlament versammeln, um gegen angebliche Erhöhung der Einkommenssteuer zu protestieren, was Regierung James Marape jedoch dementiert und geringere Lohnauszahlung mit Softwareproblem begründet (von JElapa); Papua-Neuguinea-Premierminister Marape entsendet Militär, um gegen Gewalttaten vorzugehen (von RKuku), wobei es zu 15 Toten kam (mit APA); 5 Abgeordnete der Regierungsparteien treten zurück und sprechen Marape gemeinsam Misstrauen aus, wobei auch Opposition Marape Versagen vorwirft und kritisiert, dass er nicht ohne Legitimation des Parlaments Militär hätte entsenden dürfen.

18 Quellen

Irak / Türkei / China

In Kürze

Gold-Mine Porgera nimmt Betrieb in Papua-Neuguinea wieder auf (von MVosatka).

6 Quellen

Aserbaidschan / Australien / Papua-Neuguinea

Australien / Papua-Neuguinea

Australien und Papua Neuguinea unterzeichnen erweitertes Sicherheitsabkommen, das vor allem Ausrüstung der neuguineanischen Polizei durch Australien zur Folge haben wird, aber laut Premierminister James Marape nicht zur Folge hat, dass sich Papua-Neuguinea zwischen CHINA und dem "Westen" entscheide, wobei Abkommen vorsieht, dass sich Papua-Neuguinea bei Wahl von Drittpartnern in Sicherheitsfragen nun mit Australien absprechen muss (von DHurst).

10 Quellen

Mali / Burkina Faso / Demokratische Republik Kongo

Papua-Neuguinea

Präsident der Region Bougainville Toroama während Pacific Islands Forum-Forum nach USA gereist, wo er bei Regierung Biden Unterstützung für Unabhängigkeit von Papua-Neuguinea bis spätestens 2027 sucht (von POBrien).

4 Quellen

Ukraine / Russland / Italien

Meldung

Begleittext zu den Nachrichten vom 26. Oktober 1943.

Vor 80 Jahren herrschte, wie heute, ein Krieg in der UKRAINE, von wo uns Namen, wie Saporischschja oder die Krim in den Tagesnachrichten begegnen. Der aktuelle Ukraine-Krieg und insbesondere die Invasion durch Russland wurde medial seit seinem Beginn wegen seiner geographischen Überlappung mit dem 2. Weltkrieg und der europäischen Ostfront in Verbindung gebracht. Wie die Nachrichten von 1943 zeigen, fand der damalige Krieg jedoch nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Italien und dem Balkan statt, in Myanmar, im heutigen Papua-Neuguinea, auf den Aleuten, in der Luft und in den Köpfen. Mit diesem historischen Welt-Krieg als einer Grundlage unserer heutigen Welt fällt es uns heute vermutlich leichter, vom Ukraine-Krieg recht schnell Schlüsse für das tausende Kilometer entfernte Taiwan und der dortigen Vormachtstellung Chinas zu schließen. Und es stimmt, dass die Möglichkeit eines Weltkriegs nicht ausgeschlossen werden kann! Die Gefahr bestand 1913, 1938 und auch heute.

Die Kriegsberichterstattung war 1943 in deutschen und z.B. us-amerikanischen Medien sehr verschieden. Ich habe mir deutsche Medien, wie die Kölnische Zeitung und auch den Völkischen Beobachter angeschaut, mich aber dagegen entschieden, sie als primäre Quellen zu verwenden und stattdessen andere Medien genutzt. Den Völkischen Beobachter (vöb), die NSDAP-Zeitung, habe ich aber doch in einer Meldung als Quelle genutzt. Es handelt sich um eine Meldung zu Indien, das 1943 noch britische Kolonie war und wo es damals eine verheerende Hungersnot mit bis zu 4 Millionen Toten gab, was zumindest teilweise auf mangelndes Interesse der britischen Kolonialverwaltung zurückzuführen war, die Bevölkerung zu versorgen. Diese Gemengelage nutzte die Nazi-Propaganda, um den gewaltbereiten indischen Unabhängigkeitsbefürworter Bose in seinem Anliegen zu unterstützen, eine unabhängige indische Exil-Regierung im damals japanisch besetzten und zu Malaysia gehörendem Singapur auszurufen. Der Völkische Beobachter nutzte dieses Ereignis, um die eigene Position gegenüber Großbritannien zu stärken und es ist nicht verwunderlich, dass die alliierte und auch die neutrale Presse über Boses Vorhaben in Singapur nicht berichteten. Aber es ist geschehen und da ich darüber berichten wollte, nahm ich die einzige mir zur Verfügung stehende Quelle darüber - den Völkischen Beobachter.

Zur Zeit des Dritten Reiches gab es übrigens in der deutschsprachigen Medienlandschaft nicht nur NS-Medien! Das Deutsche Zeitungsportal hat auch den Shanghai Jewish Chronicle digitalisiert, der von 1939 bis 1948 auf deutscher Sprache in Shanghai veröffentlicht wurde, wo er mit der japanischen Besatzungsmacht kooperierte.

Der Krieg in Asien und dem Pazifik geht in europäischer Sicht häufig als Nebenschauplatz des Zweiten Weltkriegs unter, aber er war es natürlich nicht: Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki 1945 mit insgesamt 100.000 Toten waren nur die Spitze eines Krieges, der z.B. im Oktober 1943 zwischen Neuguinea und den Aleuten stattfand, aber auch auf den Philippinen, China, Myanmar und Indien, Australien, sowie bekanntermaßen Pearl Harbor auf Hawaii. Über die am schwersten durch Luftangriffe betroffene Stadt Europas wird sich übrigens gestritten, aber weltweit geht dieser traurige Rekord mit Sicherheit an Tokio, wo im Februar und März 1945 mehr als 100.000 Menschen starben.

Im Oktober 1943 legten die Zeitungen selbstverständlich ihren Fokus auf die Kriegsberichterstattung. Das war in den Vor- und Folgejahren vermutlich nicht anders. Andere Themen fanden jedoch trotzdem immer wieder Gehör, wie die rassistischen Jim-Crow-Gesetze in der US-Zeitung "The Afro-American". Politische Berichterstattung über Lateinamerika und Afrika fand zumindest am 26. Oktober 1943 fast gar nicht statt. Wen jedoch die Meldung aus Algerien interessiert: Es gibt darüber eine Arte-Doku.