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69 Nachrichten

7 Quellen

Brasilien / Benin / Südsudan

Peru

Protestierende scheitern mit Stürmung und Übernahme eines Flughafens im Süden des Landes; seit Dezember Proteste gegen neue Präsident Dina Boluarte, gegen rechts-dominierten Kongress, sowie auch gegen abgesetzten Präsident Pedro Castillo mit 22 Toten; derzeit landesweit noch immer 49 Blockadeproteste.

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Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (8)

Meldung

Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (8) Am Kurvenverlauf von Ecuador und Peru lassen sich meiner Meinung nach eindeutige „Normal“werte feststellen: Zu Ecuador von Jan-Mai und Aug-Dez, die nur im Sommer von landesweiten Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten und den Präsident Guillermo Lasso übertroffen wurde; zu Peru von Jan-Nov, die nur im Dezember von dem wichtigsten peruanischen Ereignis 2022, der Absetzung des Präsidenten Pedro Castillo übertroffen wurde. In Haiti war dieses Ereignis die Blockade des Treibstoffterminals durch die G9-Gangs, sowie bürgerkriegsähnliche Zustände, aber es kam auch zu einer Zunahme der Erwähnungen durch die Einführung einer neuen Quelle über die Karibik. Die Einführung des CaribbeanNW als Quelle ist in dem Graph zur Karibik deutlich zu erkennen. In Kolumbien könnte man meinen, dass es ebenfalls besonders ein Ereignis gab, im Mai die Präsidentschaftswahlen, das die „Normal“werte übertrumpft, aber das stimmt nur auf den ersten Blick: Im Januar gab es bspw kein singuläres Ereignis und trotzdem gab es so viel Berichterstattung, wie im Monat der Präsidentschaftswahlen, und seit der Amtseinführung im August gibt es auch kontinuierlich wachsende Berichterstattung über die neue Politik des 1. linken Präsident Kolumbiens Gustavo Petro besonders bezüglich Verhandlungen mit Rebellengruppen. Eingetragen ist im März zudem die überwältigende Nachrichtenflut zum Ukraine-Krieg, die zu einer relativen Abnahme über die politischen Prozesse und Ereignisse Amerikas führte.

Weitere erwähnenswerte Ereignisse, die in der Statistik nicht sichtbar sind, aber Erwähnung fanden, sind die steigenden Lebenshaltungskosten auf dem gesamten Kontinent, sowie der Tod der britischen Königin Elisabeth II., die auch das monarchische Staatsoberhaupt zahlreicher karibischer Länder war und deren Tod eine Debatte über diesen verfassungsrechtlichen Zustand entbrennen ließ. Weitere wichtige Nachrichten von dem Kontinent waren der Sieg des linken Kandidaten Luiz Inácio Lula da Silva bei den Präsidentschaftswahlen in Brasilien, das Scheitern des Verfassungsreferendums in Chile, die Ausrufung des Notstandes in El Salvador gegen kriminelle Banden und die politischen und wirtschaftlichen Krisen Argentiniens. Insgesamt findet in Amerika viel Berichterstattung über das politische Handeln der Präsidentinnen und Präsidenten statt. Für das Jahr 2022 hatte ich mir vorgenommen, eine kontinuierliche Berichterstattung über Paraguay zu leisten, das 2021 arg vernachlässigt worden war – das ist mir geglückt!

11 Quellen

Kosovo / Serbien / Spanien

Peru

Neue Präsident Dina Boluarte entlässt 300 von Amtsvorgänger Pedro Castillo ernannte Bezirksunterpräfekte wegen "destabilisierender Rolle" bei jüngsten Protesten mit 28 Toten.

9 Quellen

Serbien / Kosovo / Taiwan

Peru

6 Militärgeneräle von Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft wegen Verbindungen zu angeblichem Amtsmissbrauch des abgesetzten Präsident Pedro Castillo festgenommen; Castillo soll während Amtszeit irregulär Militärs und Polizisten+ befördert haben.

7 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Ostafrika / Israel

Peru

Rechts-dominierter Kongress versucht, während politischer Krise rund um Neuwahlen, Präsident Dina Boluarte und Pedro Castillo Gesetz zu erlassen, das Gebiete "unkontaktierter" indigener Völker im Regenwald Schutzstatus zu entziehen.

6 Quellen

Peru / Gambia / Demokratische Republik Kongo

Peru

Kongress stimmt für Vorverlegung der Parlamentswahlen und Präsidentschaftswahlen auf April 2024 und lehnt somit Vorschlag der Präsident Dina Boluarte, Wahlen auf 2023 vorzuverlegen und Forderung der Protestierenden, Neuwahlen unverzüglich abzuhalten, ab; Kongress muss im späteren Verlauf erneut mit 2/3-Mehrheit über Neuwahlen abstimmen; linke Abgeordnete hatten zunächst Abstimmung boykottiert, da sie Einberufung einer verfassungsgebenden Versammlung zur Bedingung machte, um die Verfassung aus Zeiten der Diktatur auszuwechseln; Boluarte tauscht 2 Wochen nach Amtsantritt in Kabinettsumbildung Premierminister, Innenminister und Verteidigungsminister aus; Regierung Boluarte verweist Botschafter von MEXIKO des Landes, nachdem öffentlich wurde, dass Familie des vor 2 Wochen abgesetzten, inhaftierten Ex-Präsident Pedro Castillo in Mexiko politisches Asyl bekommen hat; Mexikanischer Präsident Andrés Manuel López Obrador kritisierte zuletzt Umgang mit Castillo scharf.

6 Quellen

Fidschi / Tunesien / Peru

Peru

Erneut bis zu 20 Tote bei Protesten für Neuwahlen; Präsident Dina Boluarte ruft Kongress auf, Vorverlegung der Parlamentswahlen und Präsidentschaftswahlen auf 2023 einzuleiten, nachdem Kongress am Freitags Boluartes Antrag auf vorverlegte Neuwahlen abgelehnt hat; rechts-dominierter Kongress hat schon Politikversuche von Boluartes Amtsvorgängern Pedro Castillo, Vizcarra und Kuczynski blockiert.

9 Quellen

Peru / Tunesien / Burkina Faso

Peru

Umstrittener, rechts-dominierter Kongress lehnt Gesetzesvorlage der Präsident Dina Boluarte für vorgezogene Neuwahlen ab; seit Absetzung des linken Präsident Pedro Castillo vor 9 Tagen große Proteste für Neuwahlen; gewaltsame Proteste vor allem im Süden und Südosten, wo nun nächtliche Ausgangssperren verhängt wurden; Weitere Protestforderung ist Einberufung einer verfassungsgebenden Versammlung zur Erarbeitung einer neuen Verfassung; aktuelle Verfassung stammt aus Diktaturzeit des Präsidenten Fujimori 1993; auch in Nachbarland CHILE wird zZ an Ablösung der Verfassung aus Diktaturzeiten Pinochets gearbeitet; ortsweise Forderungen nach Freilassung Castillos, der sich in Untersuchungshaft befindet; Seit letzter Woche amtierende Bildungsministerin und Kulturminister treten aus Proteste gegen 17 Todesfälle bei Protesten zurück.

14 Quellen

Peru / Slowakei / Armenien

Peru

Untersuchungshaft des Ex-Präsident Pedro Castillo auf 18 Monate verlängert, bis zu Verfahren wegen "Rebellion und Verschwörung" Castillos, der letzte Woche Kongress auflösen wollte, der ihn absetzen wollte und sich im Machtkampf schließlich durchsetzte; UN drückt Besorgnis über Brutalität von Sicherheitskräften gegen Protestierende aus; seit 2 Tagen landesweiter Ausnahmezustand; Trotz Ausnahmezustands weiter Proteste und Straßenblockaden; Zahl der Toten steigt auf 18.

14 Quellen

Peru / Armenien / Aserbaidschan

Peru

Regierung Dina Boluarte ruft angesichts der anhaltenden Proteste gegen Kongress und für Neuwahlen landesweiten Ausnahmezustand für nächste 30 Tage aus; für heute nationaler Protesttag ausgerufen und in nächsten Tagen sollen mehrere Protestmärsche aus ländlichen Gebieten in Hauptstadt Lima eintreffen; Mit Ausnahmezustand, der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit aussetzt, sollen diese Protestmärsche gestoppt werden; Polizei darf ohne richterlichen Beschluss Durchsuchungen durchführen; Größte Flughäfen bleiben geschlossen; Präsident Boluarte deutet an, vorgezogene Neuwahlen auch schon Ende 2023 stattfinden zu lassen; letzte Woche wurde unbeliebter Präsident Pedro Castillo von noch unbeliebterem Kongress abgesetzt und später festgenommen; seither Proteste mit mehreren Toten.

11 Quellen

Peru / Chile / Afrika

Peru

Militär übernimmt im Auftrag der neuen Regierung Dina Boluarte Kontrolle über kritische Infrastrukturen, um sie gegen Proteste zu verteidigen; Abgesetzter Präsident Pedro Castillo muss in Untersuchungshaft bleiben, da Fluchtgefahr nach MEXIKO besteht, wo er Asyl beantragt hat.

18 Quellen

Peru / Brasilien / Bangladesch

Peru

Erneut 5 Tote bei landesweiten Protesten nach der Absetzung des Ex-Präsident Pedro Castillo letzte Woche; linke Regierungen von MEXIKO, ARGENTINIEN, KOLUMBIEN und BOLIVIEN solidarisieren sich gemeinsam mit Castillo, der seit Amtsbeginn 2021 Opfer einer "feindlichen und antidemokratischen" Bewegung geworden sei, womit der rechts-dominierte Kongress gemeint ist; Besonders in ländlichen Gebieten solidarisieren sich Protestierende mit Castillo und fordern Auflösung des Kongresses; neue Präsident Dina Boluarte verhängt Ausnahmezustand in südlichen Regionen des Landes, wo Teile des Panamericana-Straße blockiert sind; Anlässlich der aktuellen politischen Krise auch wieder Straßenblockaden rund um weltgrößte Kupfermine Las Bambas.

11 Quellen

Peru / Kosovo / Serbien

Peru

Neue Präsident Dina Boluarte kündigt nach landesweiten Protesten mit 2 getöteten Jugendlichen vorgezogene Neuwahlen für 2024 an; Ex-Präsident Pedro Castillo wurde letzte Woche wegen "moralischer Unfähigkeit" abgesetzt; Proteste sowohl gegen Präsident Boluarte, linken Ex-Präsident Castillo und Kongress, der Castillo abgesetzt hatte, also politische Akteure+, die in letzten Jahren durch Inkompetenz und Politikblockade aufgefallen sind; Castillo wirft Boluarte vor, durch Vorziehen der Wahlen Spannungen anzufeuern; Boluarte stellt neues, zentristisches Regierungskabinett vor, mit dem sie Peru bis zu Neuwahlen politische Stabilität bringen will.

9 Quellen

Bangladesch / Peru / EU

Peru

Zusammenstöße zwischen Gegnern+ und Befürwortern+ des abgesetzten Ex-Präsident Pedro Castillo und Forderungen nach Neuwahlen, die neue Präsident Dina Boluarte bislang ablehnt; Ex-Premierminister Torres übernimmt Verteidigung Castillos gegen Vorwürfe vor Gericht; Castillo beantragt aus Untersuchungshaft politisches Asyl in MEXIKO.

17 Quellen

Peru / Dominica / Europa

Peru

Präsident Pedro Castillo wegen "moralischer Unfähigkeit" seines Amtes enthoben und festgenommen, nachdem er Kongress auflösen und Notstandsregierung einsetzten wollte, um bis zu Neuwahlen per Dekret zu regieren; Vizepräsident Dina Boluarte, die Castillos Schritte gestern als "Putsch" bezeichnet hatte, zu neuer Präsident ernannt; korrupter und rechts-dominierter Kongress hatte bereits Castillos Amtsvorgänger wegen "moralischer Unfähigkeit" abgesetzt; Kongress wird nun auch linke Präsident Boluarte bekämpfen; Boluarte will nun Regierungskabinett mit breitem Rückhalt, auch aus dem Kongress, bilden, um im "politischen Waffenstillstand" zu regieren; Castillo galt als unfähiger Präsident und war 16 Monate im Amt, in denen sich Regierungszusammensetzung sehr häufig änderte, war aber mit 31% Zustimmung beliebter als der Kongress mit 24%; Festnahme Castillos erfolgte wegen Vorwurf der "Rebellion", als er auf dem Weg zu mexikanischen Botschaft war, vermutlich, um dort Asyl zu beantragen.

10 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Kolumbien / Venezuela

Peru

Premierminister Torres tritt zurück, nachdem Parlament kein Vertrauensvotum durchführen will, was er als Misstrauensvotum interpretiert; Präsident Pedro Castillo muss somit 5. Premierminister seiner Amtszeit ernennen; rechts-konservativ dominiertes Parlament wirkt seit Castillos Amtsbeginn lähmend.

15 Quellen

Polen / Ukraine / Iran

Peru

Proteste in Hauptstadt Lima zur Unterstützung für Präsident Pedro Castillo, gegen den oppositionsgeführtes Parlament gerade Amtsenthebungsverfahren wegen angeblichen Landesverrats einleitet.

13 Quellen

Äthiopien / Sudan / Russland

Peru

Tausende protestieren in Hauptstadt Lima gegen Präsident Pedro Castillo wegen Korruption und steigender Lebenshaltungskosten.