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Venezuela
Premierminister Nicolás Maduro wirft USA vor, in mit Guyana umstrittener Region Essequibo geheime CIA- und Südkommando-Stützpunkte errichtet zu haben.
Premierminister Nicolás Maduro wirft USA vor, in mit Guyana umstrittener Region Essequibo geheime CIA- und Südkommando-Stützpunkte errichtet zu haben.
Präsident Nicolás Maduro verwehrt 8 für Schutz der argentinischen Botschaft aus ARGENTINIEN entsendeten Polizisten erwartungsgemäß Einreise; in argentinischer Botschaft befinden sich 6 venezolanische Oppositionelle.
Regierungspartei PSVU nominiert Präsident Nicolás Maduro erwartungsgemäß als Präsidentschaftskandidat für Wahlen im Juli, von der oppositionelle Konsens-Kandidatin ausgeschlossen wurde (mit APA).
Regierung Nicolás Maduro schließt lokales Büro der UN-Menschenrechtsorganisation und ruft dessen Mitarbeiter auf, Land zu verlassen, da sich Büro "kolonialistisch" verhalten habe, als es Besorgnis über Inhaftierung eines Menschenrechtsanwalts äußerte (mit AP).
Regierung Ali plant angesichts des Essequibo-Konflikts technologische Aufrüstung seines Militärs, sowie mehr Investitionen in militärische Zusammenarbeit mit anderen Staaten, während Venezuelas Regierung Nicolás Maduro Armeeposten an Grenze vergrößert und mehr Truppen dorthin verlegt (von LTaylor); US-Energiekonzern ExxonMobil gibt an, dass neue Ölbohrungen deutlich südlich der venezolanischen Gebietsansprüche stattfinden (von KCrowley).
Januar 2024 Das Jahr 2024 startete ereignisreich mit dem Beitritt von 5 neuen Ländern zum Staatenbund BRICS: Iran, Saudi Arabien, die VAEmirate, Ägypten, Äthiopien. In Lateinamerika ging die Vor-Wahlzeit in Venezuela in eine neue Phase über, als das Verfassungsgericht den Antrag der Regierung Nicolás Maduro zuließ, die Oppositionsführerin María Corina Machado zu den Wahlen zuzulassen, in Ecuador brach an einem Dienstag in der größten Stadt Guayaquil mit Gefängnisrevolten, Angriffen in der Öffentlichkeit und der kurzzeitigen Besetzung eines TV-Studios durch Jugendbanden der organisierten Kriminalität scheinbar die Ordnung zusammen, woraufhin der neue Präsident Daniel Noboa die Banden zu Terroristen erklärte und den Krieg ausrief, und in Argentinien arbeitet der neue Präsident Javier Milei an der größten Staatstransformation unserer Geschichte. Haiti blieb wegen seiner desolaten sozialen, politischen und wirtschaftlichen Situation berichtenswert, zu der sich im Januar eine neue „Revolution“ unter Anführung des umstrittenen Guy Philippe gesellte, während in Kenia ein Gericht der Entsendung der 1000 Polizisten für die internationale Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Mission in Haiti untersagte.
Der Iran stand im Januar besonders im Fokus, etwa wegen eines Anschlags auf die Gedenkfeier für den 2020 getöteten Quds-General Qasem Soleimani, den 2024 anstehenden Wahlen, wegen Drohungen gegen Israel, Aktivitäten iran-naher Milizen in Irak und Syrien, dem kurzzeitigen gegenseitigen Beschuss mit Pakistan (der sich scheinbar in Wohlgefallen auflöste), aber auch dem erneuten Anspruch Aserbaidschans an den durch Armenien verlaufenden und an den Iran grenzenden Zangezur-Korridor. In Pakistan stehen nun endlich Wahlen an, in Bangladesch sind die Wahlen bereits mit einem Sieg der Regierung Sheikh Hasina gegen die boykottierende Opposition zu ende gegangen und in Myanmar gerät die Militärregierung Min Aung Hlaing 3 Jahre nach ihrem Putsch zunehmend unter Druck.
Oberstes Gericht schließt rechts-liberale Oppositionsführerin María Corina Machado, sowie ihren Ersatzkandidaten Capriles von anstehenden Parlamentswahlen aus, da sie an "Korruptionskomplott" des Ex-Oppositionsführers Juan Guaidó beteiligt gewesen sei (mit APA); USA kündigen daraufhin an, ihre lockernde Sanktionspolitik gegen Venezuela zu revidieren; Laut Regierung Nicolás Maduro wurden seit Mai 2023 5 "terroristische Komplotte" gegen ihn abgewehrt, woraufhin es zu Festnahmen und insgesamt 33 Degradierungen oder Entlassungen im Militär gekommen sei (von ACAlava).
Regierung Nicolás Maduro mobilisiert Anhängerschaft gegen angeblich andauernde Putschpläne der "Faschisten", woraufhin Behörden angeblich Menschen festnehmen.
Regierung Luiz Inácio Lula da Silva ruft zu Zurückhaltung bei Konflikt zwischen VENEZUELA und Guyana um Essequibo auf, nachdem britisches Marineschiff zur Unterstützung Guyanas nach Essequibo aufbricht, was Venezuelas Regierung Nicolás Maduro als Bedrohung seiner Souveränität betrachtet (von ACAlava).
Präsidenten Nicolás Maduro und Irfaan Ali einigen sich bei bilateralen Gesprächen darauf, keine Gewalt anzuwenden, um Grenzfrage um Essequibo zu klären, bleiben jedoch in ihren Positionen firm; Gespräche fanden unter Vermittlung von SANKT VINCENT statt und ohne Teilhabe der USA und UKs (von KWojczenko); Ali besteht weiterhin auf Lösung des Territorialstreits vor Weltgericht, während Maduro diesen Mittler ablehnt (von JFrench); Grenze wurde 1835 von deutschem Naturforscher gezogen, aber von Venezuela nicht anerkannt, bis 1899 mutmaßlich durch Korruption gefälltes Urteil in USA Grenze bestätigte, was 1966 bei UN-Verhandlungen wieder in Frage gestellt wurde (von EGolinger).
Präsidenten Nicolás Maduro und Ali wollen sich nach Vermittlung durch lateinamerikanisch-karibischen Staatenbund Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten nächste Woche zu bilateralen Gesprächen über Grenzstreitigkeiten um Essequibo treffen.
UN-Sicherheitsrat zu Sondersitzung über Essequibo-Grenzstreit einberufen, während USA "gemeinsames Militärmanöver" seines Südkommandos mit Guyana ankündigt (mit APA) und Venezuela Militär an Grenze aufstockt, sowie ankündigt, Abbaukonzessionen für in Essequibo befindliche Öl- und Gasvorkommen zu vergeben (von TLambert); Venezolanisches Parlament berät über Gesetzesgrundlage zur "Verteidigung Essequibos"; BRASILIENs Militär fordert "härtere Botschaften" an venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, als politische Ächtung; 5 Tote bei Absturz eines guyanischen Militärhubschraubers in guyanisch-venezolanischer Grenzregion (von JClark).
Guyanischer Präsident Ali kündigt Verteidigungsbereitschaft für Region Essequibo an, die auch Venezuela für sich beansprucht, nachdem venezolanischer Präsident Nicolás Maduro seinerseits Verteidigungseinsatzzone in Essequibo gründet (von JFrench).
Venezolanische Regierung Nicolás Maduro kündigt Referendum über Aufrechterhaltung der Gebietsansprüche auf großen Essequibo-Teil des Nachbarlands Guyana Anfang Dezember an (von drl); Streit um Öl-Bohrungen (von MTeruggi).
María Corina Machado bei Vorwahlen zu neuer Oppositionsführerin gewählt, als die sie bei Wahlen 2024 vermutlich gegen Präsident Nicolás Maduro antreten wird.
Oppositionspartei UMC beauftragt Oberstes Gericht mit Prüfung des Kommunalwahlergebnisses im Wahlbezirk Lengua, wo nach einer Nachzählung UMC und Regierungspartei PNM exakt gleich viele Stimmen haben und exakt 1 Stimmzettel wegen möglicherweise irregulären Ausfüllens umstritten ist (von JClark); Energieminister trifft sich mit VENEZUELAs Präsident Nicolás Maduro zu Gesprächen über umstrittene Energiekooperation (von mer).
Bezirksgericht in PORTUGAL urteilt, dass portugiesische Novo Bank 1,5Mrd$ des venezolanischen Staatsvermögens zu Unrecht beschlagnahmt und es Regierung Nicolás Maduro auszahlen muss (von mer); Venezuela lehnt Gasprojekt mit Trinidad wegen strikten US-Vorgaben ab (von JLGCeja und RVaz); BRASILIENs Grenz-Bundesstaat Roraima soll mit venezolanischem Strom versorgt werden (von MLHatje).
Parlament kündigt an, bei Präsidentschaftswahlen 2024 keine Wahlbeobachter+ aus EU zuzulassen, die Wahlsieg des Präsidenten Nicolás Maduro 2018 als betrügerisch bezeichnet hatten.