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Gabun
Bei Militärputsch 2023 abgesetzter Ex-Präsident Ali Bongo reist nach Angola ins politische Exil, nachdem seine Ehefrau und sein Sohn aus Haft entlassen und eigentlich in Hausarrest überführt wurden.
Bei Militärputsch 2023 abgesetzter Ex-Präsident Ali Bongo reist nach Angola ins politische Exil, nachdem seine Ehefrau und sein Sohn aus Haft entlassen und eigentlich in Hausarrest überführt wurden.
Bei heutigen Präsidentschaftswahlen wird wohl aktueller Militärpräsident Brice Clotaire Oligui Nguema gewählt werden, der 2023 Putsch gegen Präsident Ali Bongo, seinen Cousin, durchgeführt hatte; wichtigster Konkurrent ist Oppositionsführer Bilie-By-Nze, der vor allem Abhängigkeit von Schulden und FRANKREICH kritisiert.
Vor 1 Jahr aus Amt geputschter Ex-Präsident Ali Bongo kündigt an, sich aus Politik zurückzuziehen und bittet Militärregierung Brice Clotaire Oligui Nguema um Freilassung seiner Familie.
Inhaftierter Ex-Präsident Gabuns Ali Bongo beendet Hungerstreik.
Gabuns inhaftierter Ex-Präsident Ali Bongo in Hungerstreik.
Delegation reist in Nachbarland Angola, das nach Putsch in Gabun 2023 als einziges Land der zentralafrikanischen ECCAS-Gemeinschaft Militärpräsident Brice Clotaire Oligui Nguema nicht empfangen hatte und das Aufhebung der Sanktionen gegen Gabun blockiert; Frau des 2023 abgesetzten Präsidenten Ali Bongo klagt gegen Parteiausschluss aus PDG.
Regierung dementiert Berichte über angeblichen Putsch gegen Präsident Denis Sassou Nguesso, der derzeit in USA ist; Nguesso ist ebenso wie GABUNs Ali Bongo alter und langjähriger Präsident in einem zentralafrikanischem Land (mit AFP).
Neuer Militärpräsident Brice Clotaire Oligui Nguema kündigt 2 Wochen nach Putsch, der teilweise wegen Korruption in Regierung Ali Bongo legitimiert wurde, Untersuchung der öffentlich-privatwirtschaftlichen Zusammenarbeit an (mit AFP).
Militärregierung Brice Clotaire Oligui Nguema befreit abgesetzten Präsidenten Ali Bongo aus Hausarrest und erlaubt ihm Ausreise "aus gesundheitlichen Gründen"; Unterlegener Oppositionskandidat und ABongos Ex-Premierminister Sima zu neuem Premierminister der Militärregierung ernannt; Oligui setzt seit 1991 amtierende Präsidentin des Verfassungsgerichts ab.
Militärpräsident Brice Clotaire Oligui Nguema besteht auch trotz Kritik des Oppositionsführers Ondo Ossa auf Machtanspruch; Teile der Opposition geben sich damit zufrieden, dass Ali Bongo nicht mehr an der Macht ist (mit AFP); Zentralafrikanische ECCAS-Staaten verurteilen Putsch; Gabuns Nachbarländer haben mit Paul Biya in KAMERUN, Denis Sassou Nguesso in der REPUBLIK KONGO und Obiang in Äquatorialguinea älteste Machthaber des Kontinents (von NENdi und AVieira).
Neue Militärregierung Brice Clotaire Oligui Nguema kündigt Demokratisierung der zZ suspendierten staatlichen Institutionen an, die u.a. mit Mitteln aus der Erdölförderung gelingen soll; ehemaliger Kolonialherr FRANKREICH besteht auf Unterscheidung zwischen Putschs in Gabun und NIGER, wo eine legitime Regierung abgesetzt worden sei, im Gegensatz zur Regierung Ali Bongo (mit APA).
Unterlegener Oppositionskandidat Ondo Ossa bezeichnet Militärputsch Oliguis als eine "Palastrevolution", da Brice Clotaire Oligui Nguema Cousin des abgesetzten Ali Bongo sei, der zudem noch unter Einfluss von Halbschwester PBongo stehe, die bereits zuvor Außenministerin und Kabinettschefin bis Tod ihres Vaters Omar Bongo 2009 war, als auch Oligui maßgeblich Macht verlor, wobei tatsächliche biologischer Verwandtschaftsgrad zwischen Familie Bongo und Oligui umstritten zu sein scheint (von GAOfoulhast-Othamot); Nach RUANDA und KAMERUN tauscht auch UGANDAs Präsident Yoweri Museveni Militärführung teilweise aus (von JBarigaba).
Offiziell bei Wahlen unterlegener Oppositionskandidat Ondo Ossa ruft neue Militärregierung Brice Clotaire Oligui Nguema auf, Wahlauszählung zuende zu führen (mit AFP); In der Nacht Festnahmen im Wahlzentrum, das mutmaßlich gefälschtes Wahlergebnis veröffentlicht hatte; Sohn des abgesetzten Präsidenten Ali Bongo festgenommen, der private Rivalität mit Oligui unterhielt (von DJohnson); Afrikanische Union suspendiert Gabun; Regierungen von RUANDA und KAMERUN Paul Kagame und Paul Biya führen große Armee-Umstrukturierung zugunsten jüngerer Generationen durch, nachdem bei letzten beiden Putschs in NIGER und Gabun etablierte Militärs geputscht hatten; MAROKKO plädiert für Stabilität trotz Putschs (mit AFP); EU plant bislang keine Evakuierung seiner Bürger+ (mit AP und AFP).
Wahlbehörde erklärt Amtsinhaber Ali Bongo zu Gewinner der Präsidentschaftswahlen mit 65%, während Oppositionskandidat Ondo Ossa 31% erhält (mit AP), woraufhin Militär Wahlergebnis wegen Betrugsvorwürfen "aufhebt", Bongo absetzt, jegliche Staatsinstitutionen auflöst, Grenzen schließt (mit AFP und AP) und General Brice Clotaire Oligui Nguema zu neuem Übergangspräsidenten ernennt, der Cousin Bongos ist und gegen den Korruptionsvorwürfe bestehen; trotzdem ausgedehnte pro-Militär-Proteste; Ondo Ossa hatte während Wahlen selber mit Putsch gedroht, da Militär "auf seiner Seite" stehe (von DJohnson); Erneut Präsidentengarde an Putsch beteiligt (von NSur) Bongo bittet aus Hausarrest um internationale Unterstützung (mit AFP); DEUTSCHLAND verurteilt Putsch "trotz berechtigter Kritik an Wahlen"; EU-Außenbeauftragter Josep Borrell nennt Situation vor EU-Verteidigungs- und Außenministerkonferenz "großes Thema" (von ABrzozowski); CHINA ruft zu Sicherheit für Bongo auf; Gabun ist nun 9. geglückter Putsch in Afrika seit 2020 (von JDieterich).
FRANKREICHs Auslandsnachrichtensender f24 und RFI bekunden Unverständnis, nachdem ihre Tätigkeiten im Land während der Wahlen am Wochenende suspendiert werden; Reporter Ohne Grenzen beklagen generelle Blockade ausländischer Presseleute; Regierung Ali Bongo beschränkt nicht nur Pressearbeit, sondern jegliche Kommunikation während der Wahlen, um "Falschinformationen" und "Aufrufe zu Gewalt" zu unterdrücken; Wahlauszählung weiter nicht abgeschlossen.
Bei heutigen Wahlen hofft Opposition, mit weitestgehend gemeinsamen Kandidaten Ondo Ossa Zeichen gegen seit 56 Jahren währende Herrschaft der Familie von Präsident Ali Bongo zu setzen; 1/3 der Bevölkerung lebt trotz wertvoller Ölvorkommen in Armut, was deutlich besser ist, als afrikanischer Durchschnitt und besser als alle Nachbarländer.
Wahlzentrum genehmigt 19 der 27 beantragten Kandidaturen für die im August anstehenden Präsidentschaftswahlen, wobei sich 2 wichtige Oppositionspolitiker+ aus Wahl zurückziehen und somit Bündnis gegen seit 1967 regierende Familie Ali Bongo Omar Bongo schwächen (von JLBihan).
Präsident Ali Bongo kündigt an, bei Wahlen in diesem Jahr für 3. Amtszeit anzutreten, u.a. gegen Kandidat Barro, der lange Verbündeter Bongos war und 2016 in Opposition ging.