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Anfang der 2020er in Kolumbien 2 (Präsidentschaft Petro)

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Anfang der 2020er in Kolumbien 2 (Präsidentschaft Petro).

20.06.2022: - Mit Gustavo Petro gewinnt erstmals linker Kandidat Präsidentschaftswahlen in Geschichte Kolumbiens, sehr knapp mit 50,4%; Vizepräsident wird Umweltaktivistin Márquez; Will nun Land versöhnen, was aktuellem Präsident Duque nicht gelungen war.

21.06.2022: - Ejército de Liberación Nacional-Miliz bietet neu gewählter Regierung unter linkem Präsident Gustavo Petro Friedensgespräche an.

29.07.2022: - Venezuela und Kolumbien wollen bilaterale Beziehungen normalisieren; maßgeblich dafür Wahl des linken Gustavo Petro als neuen Präsident.

08.08.2022: - Neuer linker Präsident Gustavo Petro plant höhere Besteuerung für Reiche, Agrarreform, Dekarbonisierung der Industrie, Entmilitarisierung der Polizei und Förderung des Tourismus in großem Entwicklungsplan bis 2026.

12.08.2022: - Golfo-Drogenkartell zu Gesprächen mit neuem Präsident Gustavo Petro bereit; Kartell hatte zuletzt 36 Polizisten+ getötet.

26.08.2022: - Neuer Präsident Gustavo Petro kündigt Steuerreform an, durch die durch Vermögenssteuer und Erdölimportzölle 11,5Mrd$ zur Armutsbekämpfung und für Sozialprogramme erreicht werden könnten; Armee soll Luftschläge gegen Milizen einstellen, um das Leben von zwangsrekrutierten Zivilisten+ zu schützen; Regierung befindet sich derzeit im Friedensprozess mit einigen Milizen, wie der Ejército de Liberación Nacional.

12.10.2022: - Regierung Gustavo Petro und Föderation der Viehbesitzer+ Fedegán einigen sich auf Agrarreform, bei der Regierung 3Mio hektar Land von Fedegán kauft und an Kleinbauern+ mit keinem oder wenig Land zur Verfügung stellt.

20.10.2022: - Parlament verabschiedet 85,5Mrd$-Rekordhaushalt des neuen Präsident Gustavo Petro mit deutlicher Stärkung von Bildung, Gesundheit und Friedensförderung.

26.11.2022: - Friedensgespräche zwischen kolumbianischer Regierung Gustavo Petro und Ejército de Liberación Nacional-Guerilla beginnen in Venezuela.

01.01.2023: - Präsident Gustavo Petro verkündet Waffenruhe mit 5 größten bewaffneten Gruppierungen des Landes, darunter Ejército de Liberación Nacional, mit der seit wenigen Monaten Verhandlungen stattfinden; Petro strebt seit Amtsantritt im August "totalen Frieden" an.

03.01.2023: - Größte Rebellengruppe Ejército de Liberación Nacional dementiert bilaterale Waffenruhe und Gespräche darüber mit Regierung Gustavo Petro, die zum Jahreswechsel "totalen Frieden" ausgerufen hatte ).

29.01.2023: - Indigene Wayúu beginnen unbefristeten Streik für Ausbau der Ernährungssicherheit, Trinkwasserversorgung, Bildung, Wohnraum und nachhaltige Energien in ihrer Region.

13.02.2023: - Erste Gespräche zwischen Regierung Gustavo Petro um Ejército de Liberación Nacional-Miliz, seitdem Petro zum Jahreswechsel fälschlicherweise Waffenstillstand mit ELN verkündet hatte; Petro möchte schnellen Waffenstillstand, während ELN weiter politische Ziele verfolgt, wie "Demokratisierung"; Regierung und ehemalige abtrünnige Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Guerilla schließen "vorübergehende Waffenruhe".

19.02.2023: - Laut Studie ist Vorwurf der bisherigen rechten Regierung falsch, Koka-Anbau sei Hauptverantwortlich für Entwaldung des Amazonas und zeigt, dass stattdessen die Errichtung von Rinderweiden Haupttreiber ist; demnach wird für Viehzucht 60x mehr Wald gerodet, als für Koka-Anbau.

13.03.2023: - Regierung Gustavo Petro und Ejército de Liberación Nacional-Miliz vereinbaren Friedensagenda mit dem Ziel einer Waffenruhe, stärkere Einbindung der Bevölkerung in Friedensprozess und politische Garantien für ELN; Bürgerkrieg begann vor bald 60 Jahren.

30.03.2023: - Laut Militär tötet Ejército de Liberación Nacional-Miliz 8 Soldaten bei Angriff im Norden des Landes; ELN befindet sich derzeit eigentlich in Friedensverhandlungen mit Regierung Gustavo Petro, die noch vor 2 Wochen in MEXIKO stattfanden.

17 Quellen

Māʼohi Nui (Französisch-Polynesien) / Indien / Sudan

Kolumbien

Parlament stimmt für 5-Jahres-Entwicklungsplan des Präsidenten Gustavo Petro, der "totalen Frieden" zum Ziel hat (von JDO); Einwanderungsbehörde stoppt Annahme von Abschiebeflügen aus USA, da Migranten+ dort "grausam und unwürdig" behandelt würden (mit Reuters); Regierung und Ejército de Liberación Nacional-Miliz setzen Verhandlungen fort (von EditoraBogota).

16 Quellen

Sudan / Kolumbien / Venezuela

Kolumbien

Präsident Gustavo Petro beantragt Auflösung des Regierungskabinetts, um mit neuem Notstands-Kabinett Lebensmittelkrise härter anzugehen; von Opposition dominierter Kongress könnte so umgangen werden (, SH).

18 Quellen

Sudan / Komoren / Tunesien

Kolumbien

Einwanderungsbehörde verweist ex-Oppositionsführer VENEZUELAs Juan Guaidó des Landes, nachdem er dort internationalen Gipfel des Präsidenten Gustavo Petro stürmen wollte; Guaidó hatte es sich 2019 zur Aufgabe gemacht, venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu stürzen, wird inzwischen aber nicht mehr von venezolanischer Opposition unterstützt (, TPhillips).

15 Quellen

Sudan / Tunesien / Brasilien

Kolumbien

EMC-Miliz aus Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Dissidenten stimmt Friedensverhandlungen mit Regierung Gustavo Petro ab nächstem Monat zu.

15 Quellen

Kolumbien / Brasilien / Kenia

Kolumbien

Laut Militär tötet Ejército de Liberación Nacional-Miliz 8 Soldaten bei Angriff im Norden des Landes; ELN befindet sich derzeit eigentlich in Friedensverhandlungen mit Regierung Gustavo Petro, die noch vor 2 Wochen in MEXIKO stattfanden; 2022 waren trotz des Friedensabkommens mit der Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia 6 Jahre zuvor 180.000 Menschen vertrieben.

14 Quellen

Malawi / Senegal / Frankreich

Kolumbien

Regierung Gustavo Petro und Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-EP-Miliz beginnen Verhandlungen; Petro verfolgt "totalen Frieden" mit Milizen Ejército de Liberación Nacional und Golfo.

13 Quellen

Welt / Indopazifik / Europa

Kolumbien

Regierung Gustavo Petro und Ejército de Liberación Nacional-Miliz vereinbaren Friedensagenda mit dem Ziel einer Waffenruhe, stärkere Einbindung der Bevölkerung in Friedensprozess und politische Garantien für ELN; Bürgerkrieg begann vor bald 60 Jahren; Petro wirft Golfo-Bande vor die im September geschlossene Waffenruhe zu brechen.

12 Quellen

Schottland / USA / China

Peru / Kolumbien

Peruanischer Kongress erklärt kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro zur unerwünschten Person, nachdem er Umgang mit inhaftiertem, abgesetzten Ex-Präsidenten Pedro Castillo und den Protesten in Reaktion darauf kritisiert.

7 Quellen

Zypern / Moldau / Russland

Kolumbien

Erste Gespräche zwischen Regierung Gustavo Petro um Ejército de Liberación Nacional-Miliz, seitdem Petro zum Jahreswechsel fälschlicherweise Waffenstillstand mit ELN verkündet hatte; Petro möchte schnellen Waffenstillstand, während ELN weiter politische Ziele verfolgt, wie "Demokratisierung"; Regierung und ehemalige abtrünnige Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Guerilla schließen "vorübergehende Waffenruhe".

0 Quellen

Januar 2023

Meldung

Januar 2023 Im Januar 2023 habe ich wieder einmal gezählt, wie oft die einzelnen Länder in diesem Kanal erwähnt wurden. Lateinamerika stand dabei besonders im Fokus wegen der Proteste in Peru (Dina Boluarte), dem politischen Wandel in Brasilien (Luiz Inácio Lula da Silva), den multiplen Krisen in Haiti (Ariel Henry G9), sowie dem neuen kolumbianischen Präsident Gustavo Petro. In Afrika findet der Mouvement du 23-Mars-Konflikt weiter statt, in Äthiopien scheint der Tigray-Krieg langsam aber holprig zuendezugehen (Tigray People’s Liberation Front) und in Somalia kämpft die Regierung Hassan Sheikh Mohamud weiter gegen die al-Shabaab und im Norden wird die Autonomie von Somaliland infrage gestellt.

4 Quellen

Kamerun / Kanada / Kuwait

Kolumbien

Neue Regierung Gustavo Petro will in anti-Drogenhandelspolitik künftig weniger Koka-Pflanzen zerstören, was die letzten Jahrzehnte zentraler Teil der Politik war.

12 Quellen

Welt / Äthiopien / Demokratische Republik Kongo

Kolumbien

10 Tote bei Kämpfen zwischen Ejército de Liberación Nacional-Miliz und Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Dissidenten; beide sollen mit Regierung Gustavo Petro über Frieden verhandeln; Ermittlungen gegen 118 Militärangehörige wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger.

9 Quellen

Äthiopien / Deutschland / Haiti

Kolumbien

Regierung Gustavo Petro bittet Ejército de Liberación Nacional-Miliz um außerordentliches Treffen in VENEZUELA; zu Monatsbeginn klare Differenzen über Waffenruhe, deren Existenz ELN dementiert hatte und die auch faktisch nicht besteht; ELN bekundete jedoch Interesse an Verhandlungen über Waffenruhe bei nächstem ordentlichen Treffen Ende Januar.

14 Quellen

Russland / Ukraine / Kolumbien

Kolumbien

Regierung Gustavo Petro gibt zu, dass es, anders als zu Neujahr behauptet, keinen sechsmonatigen Waffenstillstand mit ELN-Miliz gibt, was Ejército de Liberación Nacional bereits zuvor dementiert hatte.

17 Quellen

Kolumbien / USA / Haiti

Kolumbien

Größte Rebellengruppe Ejército de Liberación Nacional dementiert bilaterale Waffenruhe und Gespräche darüber mit Regierung Petro, die zum Jahreswechsel "totalen Frieden" ausgerufen hatte; Präsident Gustavo Petro hatte Waffenstillstand mit 5 Gruppen, darunter der ELN und der paramilitärischen Drogenbande AGC verkündet, wobei ELN bereits kritisierte, dass Petro somit ihre Kontrahenten der AGC unterstütze.

5 Quellen

Kolumbien / Somalia / Elfenbeinküste

Kolumbien

Präsident Gustavo Petro verkündet Waffenruhe mit 5 größten bewaffneten Gruppierungen des Landes, darunter Ejército de Liberación Nacional, mit der seit wenigen Monaten Verhandlungen stattfinden; nun sollen Friedensverhandlungen stattfinden; Petro strebt seit Amtsantritt im August "totalen Frieden" an; Kolumbien und VENEZUELA wiedereröffnen gemeinsame Grenze vollständig.