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Argentinien
Oberstes Gericht bestätigt sechsjährige Haftstrafe oder Hausarrest sowie Ämterverbot für Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner wegen Korruption; Proteste gegen Urteil (von MArndt).
Oberstes Gericht bestätigt sechsjährige Haftstrafe oder Hausarrest sowie Ämterverbot für Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner wegen Korruption; Proteste gegen Urteil (von MArndt).
Regierung Javier Milei beschließt Privatisierung des Paraná-Paraguay-Flusssystems für nächste 30 Jahre; über Flusssystem exportiert Argentinien, aber auch PARAGUAY Großteil seiner Agrarprodukte (von HBarber); 250 internationale Persönlichkeiten solidarisieren sich mit Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, die als Opfer "politischer, medialer und juristischer Verfolgung" letzte Woche zu 6 Jahren Haft verurteilt worden sei (von MArndt).
Argentinisches Gericht bestätigt Haftstrafe gegen Ex-Präsident Cristina Fernández de Kirchner.
US-Richterin verurteilt argentinischen Staat wegen Verstaatlichung des Ölkonzerns YPF 2012 durch damalige Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner zu 16,1Mrd$ Entschädigung (mit APA).
Bis zu 70 Verletzte bei Protesten in nördlicher Lithium-Provinz Jujuy gegen von rechter Regionalregierung GMorales durchgeführte bislang geheime Verfassungsreform, die Verbot von Straßenblockaden als Protestmittel enthält und von der befürchtet wird, sie könne indigene Landrechten Anerkennung entziehen (mit APA); Regierung Fernández lehnt Gewalt gegen von Indigenen und Gewerkschaften organisierte Proteste ab, während GMorales Schuld für Eskalation bei Fernández und Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner sieht (dlr.
Argentiniens Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner vor Korruptionsvorwürfen freigesprochen.
Anfang der 2020er in Argentinien.
21.03.2020: - 250 Festnahmen wegen Verstoß gegen Ausgangssperre; bisher 158 bestätigte Infektionen, 3 Tote, Tendenz steigend.
07.10.2020: - Zahl der Argentinier+ unterhalb der Armutsgrenze steigt auf 40,9%, da Mittelstand in Unterschicht abrutscht.
19.05.2021: - Argentinien verbietet Rindfleischexporte für 30 Tage, da Fleisch im Inland um 65% teurer wurde.
10.07.2021: - China will Argentinien JF-17-Kampfjets verkaufen; effektives britisches Waffenembargo gegen Argentinien seit 1982, weshalb argentinische Luftwaffe sich nicht mit Rüstungsgütern ausstatten darf, die britische Bauteile haben.
17.09.2021: - Mehrere Regierungsmitglieder, die unter Einfluss der Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner stehen, treten nach schlechtem Ergebnis bei Zwischenwahlen zurück; wird als Rebellion gegen Präsident Fernández gewertet.
22.09.2021: - Argentinien erhöht entsprechend der Inflation Mindestlohn.
15.11.2021: - Mitte-Links-Regierungspartei verliert Mehrheit im Senat an Rechts-Konservative; Spannungen innerhalb der Regierung.
12.12.2021: - Proteste gegen Rückzahlung der 44Mrd$-Schulden (31.8.20) der Vorgängerregierung beim Internationaler Währungsfonds; Regierung will Schulden teilweise verzögert zurückzahlen.
28.01.2022: - Argentinien erzielt Einigung mit Internationaler Währungsfonds in Neuverhandlung über unsaubere (29.12) Kreditaufnahme; keine Kürzung der Sozialausgaben, Privatisierungen und Rechtsformen; 44Mrd$-Kredit bleibt große Herausforderung.
09.02.2022: - Fraktionschef der Regierungspartei tritt aus Protest gegen Internationaler Währungsfonds-Abkommen (28.1) zurück, da IWF-Kredit an sich irregulär zustande gekommen sei.
18.03.2022: - Parlament stimmt Abkommen mit Internationaler Währungsfonds (9.2) zu, das Schulden zwar als legitim anerkennt, aber Zahlungsunfähigkeit abwendet.
03.07.2022: - Wirtschaftsminister Guzman tritt nach Streit in Regierung um Umgang mit Internationaler Währungsfonds-Schulden zurück; Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner fordert mehr Staatsaugaben zur Armutslinderung; Guzmans Schuldenabkommen mit dem IWF war kritisiert worden, weil es die möglicherweise illegitimen Schulden legitimiert.
11.07.2022: - Proteste gegen Präsident Fernández wegen Inflation von 60% und hoher Staatsverschuldung nehmen zu; linker Flügel um Vizepräsident Kirchner fordert höhere Staatsausgaben zur Linderung der Armut und nicht-Anerkennung der möglicherweise illegitimen Schulden beim Internationaler Währungsfonds.
02.07.2022: - Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner entgeht Attentat knapp; Kirchner seit Monaten zentrale Figur im Regierungsstreit um Anerkennung der Internationaler Währungsfonds-Schulden und eines Korruptionsprozesses; Laut Präsident Fernández Mordanschlag.
09.09.2022: - Argentinien beantragt bei chinesischem Präsident Xi offiziell Beitritt zum BRICS-Staatenbund; Indien befürwortet Beitritt Argentiniens.
23.11.2022: - Argentinien und China beschließen bei Gruppe der Zwanzig-Gipfel engere finanzpolitische Zusammenarbeit, die Argentinien Devisenhandel erlaubt, ohne teuren Umweg über US-Dollar zu gehen.
07.12.2022: - Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner zu 6 Jahren Haft und lebenslangem Verbot, Ämter auszuüben, verurteilt; Kirchner dementiert Vorwurf der Korruption und des Amtsmissbrauchs; Kirchner kündigt an, nach Amtszeit 2023 nicht erneut zu kandidieren.
23.01.2023: - Argentinien und Brasilien wollen Einführung der neuen gemeinsamen Sur-Währung prüfen, um Handelsbeziehungen zu stärken, und sich unabhängiger von US-Dollar zu machen.
10.03.2023: - Argentinien erlebt schlimmste Dürre seit 60 Jahren.
14.03.2023: - >100% Inflation.
BRASILIEN bietet Regierung Alberto Fernández Hilfe bei IWF-Verhandlungen an, in die Argentinien mit 20% Exporteinbruch durch Dürre geschwächt geht (von CDürr); Fernández nennt Internationaler Währungsfonds-Kredit, der höchster Kredit aller Zeiten ist, ein "Verbrechen", da er unverhältnismäßig zu hoch sei (von YSM); Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner wiederholt Ankündigung, bei Präsidentschaftswahlen nicht anzutreten (von SH).
Präsident Fernández kündigt an, bei anstehenden Wahlen im Oktober nicht erneut anzutreten; Fernández gesteht ein, dass er Regierungsvorhaben nicht erfüllt habe; derzeit Inflation von über 100%; Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner hatte Fernández in Vergangenheit aufgerufen, nicht anzutreten; Fernández und Kircher waren insbesondere in Anerkennung des 44Mrd$-IWF-Kredits uneinig; Als mögliche Kandidaten+ der peronistischen PODEMOS gelten Kirchner, Kirchner-naher De Pedro, sozialdemokratischer Scioli und liberaler Wirtschaftsminister Sergio Massa, der IWF-Kredit anerkannt hatte; Kandidatin der rechten PRO ist Ex-Sicherheitsministerin Patricia Bullrich, wobei sich auch Gouverneur Buenos Aires' Larreta bewirbt (, AGuyot); Zudem tritt radikaler Anarchokapitalist Javier Milei an, der US-Dollar als Landeswährung einführen, Schulen privatisieren, Organhandel erlauben und Zentralbank "in die Luft jagen" will; hat Chancen, Zweitplatzierter zu werden (, CGurk).
Proteste zur Absetzung des Obersten Gerichts wegen Verschleppung der Verfahren zur Aufarbeitung der Diktatur, sowie wegen der umstrittenen Urteile gegen Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner.
Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner zu 6 Jahren Haft und lebenslangem Verbot, Ämter auszuüben, verurteilt; Kirchner dementiert Vorwurf der Korruption und des Amtsmissbrauchs, sodass umstrittenes Verfahren vermutlich noch lange Zeit anhalten wird; Kirchner kündigt jedoch an, nach Amtszeit 2023 nicht erneut zu kandidieren.
Kontext? Kontext! Stichwortverzeichnis Abkürzungen.
Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner nennt Korruptionsverfahren gegen sie "inszeniertes Märchen" und suggeriert Zusammenhang zwischen den angeblich falschen Korruptionsvorwürfen und dem missglückten Mordanschlag gegen sie Anfang September.
Gescheiterter Attentäter der Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner ist Mitglied einer militanten ultrarechten Vereinigung, die in den letzten Monaten gewaltsame Protestaktionen durchgeführt hatte; Vereinigung hat angeblich Verbindungen zur Ex-Sicherheitsminister Patricia Bullrich.
Große Solidaritätskundgebungen und Proteste für Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner, die gestern knapp Mordanschlag entging; Motiv für Angriff noch immer unklar.
Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner entgeht Attentat knapp; Kirchner seit Monaten zentrale Figur im Regierungsstreit um Anerkennung der Internationaler Währungsfonds-Schulden und eines Korruptionsprozesses; Laut Präsident Fernández Mordanschlag.
Unruhen in Hauptstadt Buenos Aires bei Protesten für Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner, der schwere Vorwürfe in Korruptionsverfahren gemacht wurden; Kirchner steht in aktueller Regierung für Ablehnung eines ursprünglich illegal beantragten Internationaler Währungsfonds-Kredits durch Vorgängerregierung.
Proteste gegen Präsident Fernández wegen Inflation von 60% und hoher Staatsverschuldung nehmen zu; insbesondere Kritik an Internationaler Währungsfonds; linker Flügel um Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner fordert höhere Staatsausgaben zur Linderung der Armut und nicht-Anerkennung der möglicherweise illegitimen Schulden beim IWF.
Neue Wirtschaftsminister Batakis ist, anders als ihr zurückgetretener Vorgänger Guzmán, Verbündete der Vizepräsident Cristina Fernández de Kirchner, wohingegen Präsident Fernández mehr an Macht verliert; vor allem Streit um Umgang mit Internationaler Währungsfonds-Schulden und Sparpolitik: Währung, Aktienkurse und Bonität fallen in Reaktion darauf deutlich.