Seite wird geladen …
NACHRICHTENvon Gestern und Heute

Recherche

Volltext
Zeitraum
Länder / Territorien1 gewählt
Themen
Quellen
Treffer

89 Nachrichten

8 Quellen

Ägypten / Großbritannien / Sowjetunion (historische Ausgabe vom 05.01.1958)

Indonesien

Regierung Sukarno wirft ehemaligem Kolonialherren NIEDERLANDE vor, Indonesien mit militärischen und wirtschaftlichen Repressionen zu drohen, nachdem angeblich Waffen über Insel-Provinz Timor abgeworfen werden, die zur Hälfte von PORTUGAL kontrolliert wird, Norden der Insel-Provinz Celebes (Sulawesi) sich angeblich abspaltet und indonesische Regierung in noch immer von Niederlande kontrolliertem westlichen Teil von West-Papua beginnt, niederländischen Besitz zu konfiszieren (AP); Sukarnos Ex-Vizepremierminister Hatta wirft Regierung vor, planlos anti-niederländische Kampagne zu führen (mit AFP).

13 Quellen

Israel / Palästina / China

Portugal

Korruptionsvorwürfe gegen Premierminister Antonio Costa, die letzte Woche zu dessen Rücktritt geführt hatten, stellen sich als Verwechslung Antonio Costas mit seinem Wirtschaftsminister Antonio Costa Silva heraus, der bei Lithium-Projekt an Korruption beteiligt gewesen sein soll; Parlament jedoch bereits aufgelöst und Neuwahlen für März 2024 angesetzt (von RWandler); Costas sozialdemokratische PSSD erwägt wohl Große Koalition mit Konservativen, da bei Wahlen Rechtsruck erwartet wird (von MGriera).

16 Quellen

Spanien / Madagaskar / Äthiopien

In Kürze

Proteste gegen Lithium-Projekt in Portugal.

19 Quellen

Portugal / Europa / Migration

Portugal

Premierministers Costa tritt zurück, nachdem Polizei Razzia in seinem Amtssitz durchführt und dessen Stabschef Escária wegen Korruptionsvorwürfen in Wasserstoff- und Lithium-Projekten festgenommen wurde (von MGriera).

8 Quellen

Frankreich / Deutschland / Spanien (historische Ausgabe vom 01.11.1873)

Spanien

Regierung Casteral verstärkt Belagerung von radikal-föderalistischer Stadt Carategna mit 4000 Truppen; Radikal-Föderalisten scheinen mit Meinungsverschiedenheiten und Meutereien in eigenen Reihen vor Niederlage zu stehen, was Regierung zugute kommt, die zeitgleich vor Küste von Spanisch KUBA Virginius-Schiff von aufständischen Kubanern gekapert hat, die von USA unterstützt werden; Regierung Casteral wirft FRANKREICH vor, sich auf Seiten der Radikal-Föderalisten einzumischen; Polizei von Lissabon in PORTUGAL unterbricht Waffenlieferung an absolutistische Carlisten im Norden Spaniens.

2 Quellen

USA / Europa / Essequibo

Meldung

(2).

Rund 100 Jahre später sollte dann aber nicht eine europäische Nation die Weltmacht der Briten ersetzen, sondern die 1823 noch recht jungen Vereinigten Staaten von Amerika. Die Nachricht über die Kriminalisierung des Sklavenhandels durch die Regierung Monroe mag auf den ersten Blick verwirrend sein, da es doch die USA waren, die erst in den 1860ern die Sklaverei ganz abschafften und Großbritannien deutlich früher (dazu kommen wir gleich). Der Sklavenhandel im Atlantik war Anfang des 19. Jahrhunderts noch unter wichtigem Einfluss Großbritanniens, das zwar 1807 selber Sklavenhandel abgeschafft hatte, nicht aber die Sklaverei an sich und dessen strategischer Verbündeter Portugal weiterhin Sklavenhandel im großen Maß betrieb. Die Nachricht aus dem gewaltsam niedergeschlagenen Sklaven-Aufstand in der britischen Kolonie DEMERARA-ESSEQUIBO, dem heutigen Guyana, spiegelt genau das wieder. Die USA betrieben mit ihrer Kriminalisierung des Sklavenhandels also vermutlich eine anti-britische Politik, die zudem in Zeiten diplomatischer Spannungen mit dem ehemaligen Kolonialherren stattfand. Diese Nachricht ist der Vorläufer der Monroe-Doktrin aus dem Dezember 1823, die auf die Parole "Amerika den Amerikanern" verkürzt werden kann. Sie führte einerseits dazu, dass sich in ganz Amerika von Europa unabhängige Staaten bilden konnten, aber sie bereitete auch die Grundlage dafür, dass die USA einen großen Teil der in Nord- und Südamerika stattfindenden Politik als ihre Innenpolitik wahrnahmen, was im 20. Jahrhundert in den militärischen Invasionen von Panama 1989, der Dominikanischen Republik 1965 und Grenada 1983 gipfelte, sowie in der Unterstützung von Militärputschen in Chile 1973, Guatemala 1954 und Brasilien 1964. Auch heute noch wirkt sich die Moroe-Doktrin beispielsweise militärisch durch das US-Südkommando, sowie wirtschaftlich und politisch durch das Sanktionsregime gegen Kuba, die US-Dollar-Hegemonie und die US-Macht über Internationaler Währungsfonds und Weltbank, sowie natürlich kulturell aus. Bei dem Sklaven-Aufstand in Guyana beging die britische Kolonialverwaltung übrigens den Kardinalfehler, nicht nur afro-amerikanische Sklaven zu töten, sondern auch einen Weißen, den anti-Sklaverei-Missionar John Smith. Seine Hinrichtung im Februar 1824 verstärkte in Großbritannien die öffentliche Meinung, neben dem Sklavenhandel solle auch die Sklaverei abgeschafft werden, was 1833 geschah.

An die Stelle der Sklaven als wichtigste Arbeitskraft traten in Nord- und Südamerika Vertragsarbeiter+ und Migranten+ die nicht minder ausgebeutet wurden. Auch in EUROPA war 1823 eine gesellschaftliche Transformation im Gange, an deren Ende der industrialisierte Kapitalismus stand. Die Nachricht über die Armutszahlen in Europa entnahm ich einer englischsprachigen Zeitung, die von sogenannten "Paupern" spricht, also wörtlich übersetzt "Armen". Dieser Begriff war zentral in den Anfängen der Industrialisierung, als die "Pauperisierung", also Verarmung der ländlichen Bevölkerung voranschritt. Karl Marx bezeichnet diesen Zeitabschnitt als "ursprüngliche Akkumulation" und 1823 wurde darüber - zumindest in Zahlen - berichtet.

Zuletzt ein HINWEIS: Die Aktualität der in den Nachrichten vom 26. September 1823 variiert ganz deutlich. In der Karlsruher Zeitung kann man lesen, welche Blumen gerade aktuell im Schlossgarten blühen und in vielen Zeitungen spiegelt sich das aktuelle gesellschaftliche Leben wieder mit Heiraten und Todesfällen, sowie in der Wiener Zeitung mit einem Wohnungsmarkt. Je weiter der Schauplatz entfernt ist, desto länger braucht die Nachricht, um zur Redaktion zu gelangen. Europäische Medien berichten relativ aktuell über die Kriege in Spanien und Griechenland und die Zeitung aus Barbados weiß relativ aktuelle Nachrichten aus Guyana zu berichten. Aber die Nachricht aus Peru ist tatsächlich eine Nachricht aus dem April 1823 und die seltene Nachricht aus China ist, so im Artikel geschrieben, auf dem Stand von Januar 1823. Wer weiß schon, durch wie viele Hände sie gegangen sein mag!

17 Quellen

Niger / Montenegro / Syrien

Venezuela

Bezirksgericht in PORTUGAL urteilt, dass portugiesische Novo Bank 1,5Mrd$ des venezolanischen Staatsvermögens zu Unrecht beschlagnahmt und es Regierung Nicolás Maduro auszahlen muss (von mer); Venezuela lehnt Gasprojekt mit Trinidad wegen strikten US-Vorgaben ab (von JLGCeja und RVaz); BRASILIENs Grenz-Bundesstaat Roraima soll mit venezolanischem Strom versorgt werden (von MLHatje).

18 Quellen

China / Indien / Ecuador

Osttimor

Osttimoresische Diaspora in UK beklagt diskriminierende Einwanderungspolitik der Regierung Rishi Sunak, die 2022 1066 Osttimoresen+ Einreise verbot und mehrheitlich nach PORTUGAL abschob, wo ihnen Obdachlosigkeit droht (von AGentleman).

16 Quellen

Thailand / Kosovo / Sudan

Meldung

NATO und UKRAINE einigen sich bei NATO-Treffen in LITAUEN auf Gründung eines NATO-Ukraine-Rates, um gleichberechtigten Gesprächsraum, Ausbau von Militärkooperation und langfristig NATO-Beitritt zu schaffen (von TMayer); TÜRKEI und GRIECHENLAND beschließen bei NATO-Treffen, Gespräche und vertrauensbildende Maßnahmen untereinander wiederaufzunehmen; Bei Schlusskommuniqué scharfe Kritik an CHINA (von STiezzi) und Vorschlag PORTUGALs enthalten, sich als NATO künftig mehr auf Afrika und Westasien zu konzentrieren (von ACFerrao und ARLopes); RUMÄNIEN und BULGARIEN beschließen engere Militärzusammenarbeit (von mem und ehl).

17 Quellen

Senegal / Sudan / Ägypten

Portugal

Polizeigewerkschaften planen Streik, der mit Papst-Besuch zusammenfällt; Streik gegen niedrige Löhne gerichtet, die teilweise seit 2009 nicht angestiegen sind (von mem und amp).

15 Quellen

Kirgisistan / Bulgarien / Ukraine

Portugal / Afrika

Portugal und Angola unterzeichnen 13 Kooperationsabkommen zu Korruptionsbekämpfung, finanzielle Unterstützung und weitere; Zudem Sicherheitsabkommen mit SÜDAFRIKA geschlossen, das derzeit als maßgebliche Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Kraft in MOSAMBIKs nördlicher Provinz Cabo Delgado interveniert, wo Portugal die EU-Ausbildungsmission anführt.

7 Quellen

Anfang der 2020er in Gambia

Meldung

Anfang der 2020er in Gambia.

26.01.2020: - Gambia verbietet Opposition-Bewegung gegen Präsident Adama Barrow, die hinter autokratischem ex-Präsident Yahya Jammeh steht; 137 Festnahmen.

19.12.2020: - Gambia will Verfassung ändern, sodass Amtszeit des Präsidenten beschränkt wird; Änderung sollte vor Präsidentschaftswahlen 2021 erfolgen.

07.09.2021: - Partei des Ex-Präsident Jammeh geht 3 Monate vor Wahl Allianz mit aktueller Regierungspartei ein; Ermittlungen wegen Menschenrechtsverletzungen werden so unwahrscheinlicher und Jammeh könnte aus Exil zurückkehren.

06.12.2021: - Präsident Barrow bei Präsidentschaftswahlen mit 53% und Wahlbeteiligung von 89% wiedergewählt; Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ruft Opposition auf, Ergebnis anzuerkennen.

10.04.2022: - Partei des amtierenden Präsident Barrow gewinnt Parlamentswahlen knapp; zuvor war Oppositionspartei UDP in Parlament in Mehrheit.

23.06.2022: - Regierung will Verbrechen unter Vorgängerregierung des Präsidenten Jammeh bei Gericht in Kooperation mit Gericht der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS untersuchen lassen.

21.12.2022: - Laut Regierung Barrow haben Militär und Behörden mutmaßlich geplanten Putschversuch verhindert und 4 Soldaten verhaftet; gegen Barrow wurde bereits 2017 von Anhängern des Ex-Präsident Jammeh gescheiterter Putschversuch durchgeführt.

Anfang der 2020er in Guinea-Bissau.

02.01.2020: - Ex-Premierminister Umaro Sissoco Embaló gewinnt Präsidentschaftswahlen; Kontrahent Pereira erkennt Ergebnis nicht an.

29.06.2020: - Präsident Embaló entlässt 5 wichtige Minister und verlängert somit seit 5 Jahren (23.4) anhaltende Staatskrise (bbc).

01.02.2022: - Mutmaßlicher Putschversuch; Gefechte rund um Regierungssitz; Seit Unabhängigkeit regierende PAIGC-Partei geht seit 2020 gegen Präsident Embaló vor.

04.02.2022: - 2020 beendeter Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft-Militäreinsatz in Guinea-Bissau nach gescheitertem Putschversuch wiederaufgenommen.

24.02.2022: - Guinea-Bissau verbietet Ex-Präsident Pereira Ausreise, da wegen Putschversuch 2021 gegen ihn ermittelt werde.

17.05.2022: - Präsident Embaló löst Parlament "wegen Differenzen" auf; im Parlament hat lange regierende Oppositionspartei PAIGC Mehrheit.

Anfang der 2020er in Kapverde.

15.03.2021: - ECOWAS-Gericht fordert Kapverde zu Freilassung des venezolanischen Diplomaten Saabs auf und verhängt 200.000$-Strafe.

18.03.2021: - Verfassungsgericht urteilt, dass der venezolanische Diplomat Alex Saab an USA ausgeliefert werden soll.

17.04.2021: - Bei morgigen Parlamentswahlen in will amtierender Premierminister Silva gewinnen; will keine Staatshilfen für ärmer werdende Bevölkerung, da sie sich besser aus Armut herausarbeiten soll; Sozialistin Almada tritt ebenfalls an.

19.04.2021: - Regierungspartei gewinnt Parlamentswahlen trotz Wirtschaftseinbruchs durch ausbleibenden Tourismus.

17.10.2021: - Kapverde liefert venezolanischen Geschäftsmann Saab an USA aus; Saab ist eine Hauptfigur in den bilateralen Beziehungen zwischen Venezuela und Iran.

18.10.2021: - Oppositionskandidat Neves von der PAICV gewinnt Präsidentschaftswahlen; PAICV war gegen Auslieferung Saabs an USA.

24.01.2023: - Kapverde und Portugal einigen sich auf Schuldenabkommen, bei dem von Kapverde an Portugal zurückgezahlte Schulden jährlich von Portugal in kapverdische Klima- und Energieprojekte reinvestiert werden.

16 Quellen

Sudan / Kolumbien / Venezuela

Portugal

Präsident Sousa erkennt Rolle Portugals im Sklavenhandel an und ruft sein Land auf, Verantwortung zu übernehmen (, Reuters).

17 Quellen

Indien / Pakistan / Myanmar

Brasilien / Europa

Präsident Luiz Inácio Lula da Silva trifft zu Staatsbesuch in Portugal ein, um von dort aus EU-Reise zu starten; Vor Ankunft Demonstration gegen Lulas Haltung im UKRAINE-Krieg; Lula besucht derzeit viele Staaten, die peripher Einfluss auf den Ukraine-Krieg haben, wie CHINA, und ließ sich zuletzt von RUSSLANDs Außenminister Sergei Lawrow besuchen; Lula verfolgt laut eigenen Angaben Mediation in Ukraine-Krieg (, Reuters).

16 Quellen

Finnland / Bulgarien / Welt

Mosambik

Verteidigungsminister ruft zum 2. Jahrestag der Eroberung der Stadt Palma durch die ASWJ-Rebellion in nördlichem Cabo Delgado zu Stationierung internationaler Truppen auf, wobei er SÜDAFRIKA und SIMBABWE nennt, die durch die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Militärmission im Land präsent sind, sowie PORTUGAL, das die EU-Ausbildungsmission anführt und die UKRAINE; RUANDA, das mit 2800 Sicherheits- und Streitkräften vor 2 Jahren mit am schnellsten und meiste militärische Hilfe sandte, erwähnt er nicht; Französischer Ölkonzern Total kehrt mit Unterstützung der Weltbank wieder nach Palma zurück.

15 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Afrika / Europa

Fussball

FIFA kündigt an, bei WM 2026 in USA, MEXIKO und KANADA 48 statt 32 Teams gegeneinander antreten lassen; MAROKKO schließt sich Bewerbung PORTUGALs und SPANIENs als Gastgeber der WM 2030 an.

In Kürze

Spanien und Portugal streben "große Harmonie" an.

11 Quellen

Afrika / Iran / Pakistan

Afrika

Afrikanische Union kündigt bei Afrikanische Union-Gipfel in ÄTHIOPIEN an, Nationale Aussöhnungskonferenz für LIBYEN zur Zusammenführung der westlichen und östlichen Regierungen; Premierminister PORTUGALs Costa fordert Abkommen zwischen EU und Afrikanische Union, das Migration regulieren, Menschenhandel bestrafen und legale Migrationswege fördern soll; Afrikanische Union lehnt bei Gipfel Wiederaufnahme von BURKINA FASO, MALI, GUINEA und SUDAN in die Afrikanische Union auf; in den 4 Ländern regiert nach Putschs das Militär.

4 Quellen

Kamerun / Kanada / Kuwait

Kap Verde

KAPVERDE und PORTUGAL einigen sich auf Schuldenabkommen, bei dem von Kapverde an Portugal zurückgezahlte Schulden jährlich von Portugal in kapverdische Klima- und Energieprojekte reinvestiert werden.